Urlaub, Freunde und andere Schwirigkeiten...  [Abgeschlossen]

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Sutton
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Re: Urlaub, Freunde und andere Schwirigkeiten...

Beitrag von Sutton » So Apr 14, 2019 2:47 pm

Langsam zog sie sich die nasse Kleidung aus und warf sie neben sich auf den Boden. Ihr Körper zitterte noch mehr als vorher. Ihre Handknöchel brannte etwas, sie waren etwas auf von den Schlägen. Der Kopf tat ihr auch etwas weh und ihre Lippe fühlte sich an als wäre sie dick. Sie stellte sich unter die Dusche und stellte das Wasser an. Das warme Wasser wärmte langsam ihren Körper wieder auf. Beim Blick auf ihre Hände wurde es ihr ganz anders. Vor sich sah sie Michaels Gesicht das mit Blut überseht war. Was hatte sie getan? Wie eine Furiere ist sie auf ihren Schwiegervater los als dieser seine Frau zurückholen wollte. Angesehen von der Ohrfeige die nicht eingeplant war. So hatte sie ihn auch nicht eingeschätzt. Wenn er das bei ihr gemacht hatte, würde er das bei Akkiri auch gemacht haben. Das einzige was seine Mutter sagte etwas von entehrt was sie so aber nicht auffasste, aber diese Kultur war eben eine andere. Hatte sie jetzt dafür gesorgt das James sein Gesicht verloren hatte, die Ehre seiner Mutter ruiniert. Alles wegen ihr. Ihr liefen Tränen die Wange herunter und sie ließ sich auf den Boden sinken. Ihre Arme verschränkten sich über ihren Knie und sie legte ihren Kopf darauf. Niemand würde sich so eine Schwiegertochter wünschen. Zu guter Letzt hatte sie James verletzt was ihr noch mehr leid tat. In der Dusche begann sich Dampf zu bilden der die Glasscheibe anlaufen ließ. Sollte sie sich mal mit einem Psychologen unterhalten. Das erste Mal war es ein Goa´uld der mehr als einmal von ihr getötet wurde, damals war es eine Affekt Handlung. Es hätte hier auch so sein können doch das war es nicht, innerlich war sie so voller Wut das die Tat nicht ungestraft bleiben wird. Irgendwie schämte sie sich fürchterlich.

Es waren sicherlich einige Minuten wo sie das Wasser auf sich liefen ließ. Als es an der Tür klopfte. „Julie San ist alles in Ordnung“, kam eine zierliche Stimme von draußen, die besorgt klang. „Ja alles bestens“, gab sie kurz als Antwort als sie etwas erschrocken war. „Ich habe Essen für uns gemacht. Kommst du dann zu uns“, fragte Akkiri nach. „Bin gleich unten“ gab sie wieder kurz als Antwort, als nichts mehr zu hören war. Der fing schön an und endete in einem Desaster. So wie es aussah war sie wieder gegangen. Julie stand auf und wischte sich die Tränen weg mit ihren Händen. Danach duschte sie sich schnell ab, trocknete sich ab und zog sich frische Kleidung an. Ihre Haare rubbelte sie kurz durch und steckte sie einfach hoch mit einer Klammer. Im Spiegel konnte sie ihr Spiegelbild sehen. „Du bist ein Monster“ kam es im Gedanken von ihr. Konnte sie James oder seiner Mutter noch in die Augen sehen. Wahrscheinlich nicht. Mit einem tiefen seufzten öffnete sie die Tür und ging in die Küche wo James und seine Mutter am Tisch schon warteten mit Essen. Beide blickten sie an und ihr Kopf senkte sich, sie setzte sich mit an den Tisch. Als Akkiri James etwas auf den Teller machte, er sich bedankte dafür, wollte sie ihr etwas auf den Teller machen. „Nein danke ich habe keinen Hunger“, ihr Blickt schaute kurz zu James, der sie ansah. „Du solltest was essen“, merkte er mit einer ruhigen Stimme an. Sie schüttelte den Kopf. „Wenn euch nichts ausmacht würde ich mir kurz deine Wunde ansehen und mich dann hinlegen.“, kam es von ihr als JJ zwischen beiden hin und her blickte. Das Beste war es den beiden in guter Manier aus den Weg zu gehen. Akkiri nickte nur, wahrscheinlich war sie enttäuscht von ihr und der Situation in die ihre Schwiegertochter sie gebracht hatte. Julie stand auf und holte den Verbandskasten aus dem Schrank. James folgte ihr kurz darauf und schaute ihr zu wie sie alles zusammen suchte. Er wollte sie gerade in den Arm nehmen, als diese sich umdrehte, ihn ansah und ihn etwas auf Distanz drückte. „Ich würde mir die Wunde gerne ansehen“, er nickte nur und ließ sie machen, sah dabei immer wieder in ihre Augen die sich dann kurz abwendeten, wenn er blick Kontakt suchte. „Geht es wieder“, fragte er etwas ernst nach und sie bekam ein Anflug von Angst der ihren Bauch verkrampfen ließ. „Ja. Keine Angst das Monster ist gebändigt“, gab sie ihm als Antwort. Die Wunde war nicht groß nur eine kleine Platzwunde. Am Auge war es immer ungünstig Stelle, weil dort die Haut etwas dünner ist. Genäht werden musste nichts. Mit einem Wattebausch in der Hand tunkte sie ihn in Alkohol, tupfte damit Vorsichtig die Wunde ab. Ein leichtes Schmerzzischen war von James zu vernehme, danach klebte sie einen Strip drauf damit es ein wenig zusammengehalten wird und machte ein schmales Pflaster drauf.

„Du bist doch kein Monster. Monster heiratet man nicht“, versuchte er an sie heran zu kommen. Man spürte eine Spannung von ihr ausgehend. Die Frage war nur was diese Spannung bewirken würde. JJ dagegen blickte ihn ernst an und verzog keine Miene. „Wir sind fertig“, dann fing sie an alles zusammenzupacken und räumte es weg. „Es ist dir keiner Böse“, kam es von ihm und es klang so als wäre er nicht sauer, oder täuschte es. Eine Standpauke konnte sie sich bestimmt noch anhören. „Ich legt mich jetzt hin“, kam es nur von ihr als hätte sie es gar nicht gehört was er gesagt hatte. JJ wusste was passiert, wenn James loslegte. Ohne noch etwas zu sagen verschwand sie einfach im Schlafzimmer und schloss die Tür. Mit ein paar Schritten stand sie am Fenster und schaute raus. Man konnte das Elternhaus sehen. Wie es seinem Vater wohl gehen würde? Ob sie nicht nach ihm sehen sollte. Vielleicht brauchte er Hilfe oder wenn sie auftaucht würde es nur wieder Ärger geben. Ihr gewissen lief auf und ab in ihrem Kopf. Sie legte sich auf den Boden und deckte sich mit der Decke zu. Langsam schlossen sich ihre Augen und sie sah Michael vor sich wie sie auf ihn einschlug. Immer wieder versuchte sie diesen Gedanken zu verdrängen. Ihr wäre es lieber wenn sie morgen am besten gleich sofort nach Hause fliegen würden. James will so wie es aussah seine Mutter mitnehmen. Wo soll sie wohnen? Das alles dort wäre ihr fremd, genauso fremd wie JJ sich hier gerade fühlte. Sie versuchte etwas zu schlafen, wenn das möglich war. James war bestimmt mit seiner Mutter am Reden. James schaute Julie hinterher. „Mutter, ich mache mir Sorgen um Sie…“, sagte er. Akkiri schaute ihren Sohn an und reichte ihm die Stäbchen. „James, Julie ist mehr eine Samurai und stärker als du denkst. Sie hat zwar ihr Gesicht verloren als Sie dich schlug aber dafür die Familienehre wiederhergestellt. Du kannst stolz auf sie sein. Sie trägt jetzt eine schwere Bürde.“, sagte sie als die beiden anfingen zu essen. James nickte. „Ich mache mir trotzdem sorgen um sie. Sie war schon einmal in einer ähnlichen Situation. Außerdem ist es denke ich besser, wenn Vater dich erstmal nicht in die Finger bekommt. Erinnere dich an das letzte Mal als er so getobt hatte…“, kam es von James der sich gerade ein Stück Sashimi in den Mund steckte. „Da magst du recht haben. Trotzdem ist er mein Ehemann verstehst du? Wie kann ich ihn nur verlassen und an einen Ort gehen wo er mich sicher finden wird?“ kam es fragend von Akkiri. „Es gibt ein Ort, wo er dich nicht finden kann und er auch nicht hinkommen wird, denn da habe ich das sagen und man kann dich da beschützen vor ihm.“, sagte James. Akkiri legte den Kopf schief und dachte nach. „Überlege es dir. Ich schau mal eben nach Julie“, sagte er. Akkiri nickte kurz.

Nach dem Essen erhob sich James und ging die Treppe rauf. Als er an der Tür zum Schlafzimmer stand klopfte er an. Als von drinnen nichts zu hören war, öffnete er die Tür und betrat das Zimmer. „Julie?“, fragte er leise. Auf dem Bett auf dem Boden kam nur ein leises stöhnen und Julie bewegte sich sehr unruhig. Er setzte sich neben sie. Als Julie aus dem Schlaf Schweiß gebadet aufwachte und sich umschaute, sah sie James neben sich sitzen. Schnell schaute sie zu Boden, als sich ihre Blicke trafen. „Julie, Was ist genau passiert?“, fragte er sanft. Julie zog die Füße an, lebte ihre arme um die Knie und vergrub ihr Gesicht darin. Dann fing sie an zu weinen. James legte seine arme um sie und hielt sie nur fest. Draußen vor dem Haus hörte man die Sirene eines Autos aufheulen, das langsam näherkam. James stand auf, ging zum Fenster und schaute raus. Im Garten waren einige Männer zu sehen, die Uniformen trugen. Zwei unterhielten sich mit Michael der mittlerweile sich selbst verbunden hatte. Wild gestikulierte er vor den Männern rum und zeige dann auf das Gästehaus. Diese nickten und salutierten kurz. Dann kamen sie näher. „Julie, steh auf. Und komm mit nach unten. Sofort!“, sagte James etwas hart zu ihr, denn er befürchtete das es sich bei den Männern wohl um die Polizei handelte.

Julie rappelte sich mühsam auf und James zog sie mit nach unten, auch wenn sie nicht gerade wollte. Sie wollte allein sein nachdem sie James und Michale verletzt hatte. An der Tür klopfte es laut. James Mutter schaute ihn ängstlich an als er mit Julie im Schlepptau die Treppe runterkam. „Geh nach oben Mutter. Ich kläre das.“, sagte er und öffnete dann die Tür. „Guten Tag, Sie wünschen?“, fragte James freundlich. „Konnichiwa Mister Sutton. Wir würden gerne zu Mrs Sutton. Es geht um den Angriff auf diese Person dort drüben und die Verletzungen.“, sagte der Officer. „Aha. Und sie sind?“, fragte James nach. „Officer Nakamura von der Präfektur Kyoto. Wir wurden gerufen, weil es hier eine Schlägerei mit Köperverletzung gegen hat.“, sagte der Officer streng. James nickte und gab die Tür frei. Neben dem Officer an der Tür betraten noch zwei weiter das Haus, gefolgt von James Vater. „Das ist die verrückte. Ich habe ihr nicht getan und sie schlägt mich einfach zusammen. Das ist eine Irre. Schaffen sie sie hier weg“, polterte er gegen Julie. James verstand nicht was in seinen Vater gefahren war. Er selbst hatte nur mitbekommen, das Julie auf ihn eingeprügelt hatte. Der Officer schaute Julie an. Diese schaute Michael mit einem sehr durchdringenden Blick an der schon fast sagte, dass er glück hatte, dass James da war. „Mrs Sutton, Haben sie diesen Herren geschlagen?“, wurde Julie gefragt. „Ja habe ich. Aus guten Grund, der…“, weiter kam sie nicht. Die beiden anderen Officer schoben James beiseite, der neben Julie stand, packten sie an den armen und legten ihr Handschellen an. „Was soll das?“, fragte James empört. „Mrs Sutton wir verhaften Sie unter den dringendem Tatverdacht der Schweren Köperverletzung. Sie haben das Recht zu schweigen. Alles was sie jetzt sagen kann später gegen sie verwendet werden. Sie haben das Recht auf einen Anwalt. Wenn sie sich keinen leisten können, wird ihnen einer gestellt. Haben sie es verstanden?“, kam es vom Officer Nakamura. Julie schaute hilfesuchend James an. „Ich hole dich da raus Julie… versprochen“, rief er ihr hinterher als sie abgeführt wurde. Michael stand an der Tür und lächelte siegessicher. Beim Rausgehen, fragte James noch nach, wohin sie JJ bringen würden.

Als die Polizisten mit Julie weggefahren waren, tauchte Michael hinter ihm auf. „Was hast du nur für eine Frau. Das ist eine Wahnsinnige. Ich hoffe das sie im Gefängnis verrottet und dort lernt wo ihr platz in der Gesellschaft ist.“, kam es von ihm. James ballte die Fäuste, drehte sich dann zu seinem Vater um. „Sei froh, das Julie auf dich losgegangen ist und nicht ich. Du hast das Gesicht und deine Ehre verloren. Es gibt nur einen weg wie du deine Ehre wieder herstellen kannst vor deiner Frau, Julie und mir. Ich rate dir sehr gut zu überlegen was du las nächstes tun wirst, denn Mutter wirst du erstmal nicht wiedersehen. Und komm nicht auf die Idee ihr nachzureisen. Sie wird an einem Ort sein wo di niemals hinkommen wirst. Auch nicht mit deinen Beziehungen! Und jetzt verlass dieses Haus. Du bist hier nicht mehr Willkommen in diesem Hause oder in dieser Familie!“, schrie James seinen Vater an. Die Nachbar bekamen das mit was zwischen James und seinen Vater los war. Viele hatten sich wohl schon gefragt, wann es soweit sein wird.

James lies ihn stehen und ging zurück ins Haus. Dort angekommen telefonierte er kurz. Akkiri stand auf der Treppe und beobachtete James. „James, Julie san hat nichts Unrechtes getan. Sie hat sich verteidigt. Bitte hilf ihr…“, kam es ängstlich von dort. James schaute die Treppe hoch. „Ai Mutter. Ich werde mein Bestes tun und du bleib bitte hier. Ich werde die Tür abschließen. Wenn wir wieder da sind, fahren wir gemeinsam weg in Sicherheit.“, sagte er, dann verlies James das Gästehaus, schloss die Tür ab und machte sich auf dem Weg zur Polizeistation. In der Zwischenzeit wurde Julie erkennungsdienstlich behandelt. Sie fühlte sich wie eine Kriminelle. Nachdem das vorüber war, sahs sie in einem Verhörraum und musste sich den Anschuldigungen gegen sie anhören. „Was wollen sie von mir? Das ich meinen Schwiegervater verprügelt habe? Jas das habe ich getan nachdem er mich auf tiefste beleidigt hatte und mich sogar schlug, weil ich ihn nicht zu seiner Frau lassen wollte? Da sind dann bei mir die Sicherungen durchgebrannt…“, sagte Julie schließlich. „Sie geben als den Angriff zu?“, kam es von dem Officer. „Ich gebe zu mich verteidigt zu haben, nachdem er mich angegriffen hatte.“, kam es wütend von ihr. Der Officer nickte, als die Tür aufging und James zusammen mit einem glatzköpfigen Mann hereinkam. „Das verhör ist jetzt beendet. Ich bin der Anwalt von Mrs Sutton. Richard Woolsey und würde jetzt gerne mit ihr alleine sprechen.“, sagte dieser. James stellte sich in eine der ecken des raumes und schaute Julie recht sauer an.
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Julie Johnson
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Re: Urlaub, Freunde und andere Schwirigkeiten...

Beitrag von Julie Johnson » So Apr 14, 2019 2:52 pm

Datum - Uhrzeit: 12 . April 2016


Julie starrte gerade aus auf den Einwegspiegel. „Ich habe ihn angegriffen. Ich habe Ihn verletzt. Ich.“ sagte sie. „Ja. Und du hast auch mich verletzt als du in Rage warst. Ich weiß zwar immer noch nicht so wirklich warum aber du bist mir eine Erklärung schuldig Julie Sutton“, kam es von James, der kein hehl daraus macht das er über das ganze sehr sauer war. „Mister Sutton, wenn sie bitte auch rausgehen würden“, kam es vom Woolsey. James nickte kurz und verlies auch den Raum. Als die beiden alleine waren, fing Julie an zu erzählen was alles passiert war. Woolsey nickte zwischendurch. Nachdem Julie aufgehört hatte zu erzählen find sie wieder an zu weinen. Richard reichte ihr ein Taschentuch. „Nun Mrs Sutton… Sie haben sich verteidig. Das steht außerfrage… ich werde schauen was sich machen lässt, dass sie heil aus der Sache wieder rauskommen. Auch um ihretwillen.“, sagte er schließlich bevor er den Officer wieder rein bat. „Nun, ich habe mich mit meiner Mandantin beraten und Das was Sie ihr vorwerfen, mag zwar Köperverletzung sein, aber ich weis auch das ihr Schwiegervater nicht unbescholten ist. Ich gehe davon aus, der Mrs Sutton angegriffen wurde und sich auch dann das recht hatte sich entsprechend zu verteidigen. Der einzige der hier anzeige erstatten könnte in dem Falle wäre ihr Ehemann. Aber ich denke weniger das Colonel Sutton dieses tun wird. Wenn dann nichts mehr wäre, würde ich jetzt mit meiner Mandantin gerne gehen.“, sagte Woolsey. Der Officer nickte kurz. „warten Sie hier. Ich kläre das ab.“, kam es und der Officer verlies wieder den Raum. James betrat diesen und schaute beide fragen an. „Es wird alles in Ordnung kommen Colonel Sutton“, sagte Woolsey. „Ich hoffe es. Der Flieger geht in ca. 2 stunden und ich habe noch keine Rückmeldung bekommen wegen dem Packet oder der Sache…“, kam es von ihm.

„Ich kann sie Beruhigen, das Packet kann mit. Und wegen der Sache müssten sie warten wohl.“, kam es von Woolsey. Ein paar Minuten später kam Nakamura rein, nahm Julie die Handschellen ab und deutete auf die Tür. „Sie können gehen Mrs Sutton. Die Anzeige wurde zurückgezogen nachdem wir alles nochmal überprüft haben und sich noch eine Zeugin gemeldet hat.“, kam es knapp. Julie schaute James kurz an und dann wieder zu Boden. Er nahm ihre Hand und zog sie sanft mit nach draußen. Vor der Wache wartete Akkiri mit den Trolli von James und JJ, sowie zwei großen packten und einen weiteren Koffer. „Julie San.“, sagte Akkiri und nahm JJ in die Arme. „Du hast mehr ehre beweisen als Michael… nun Komm das Flugzeug wartet.“, sagte sie sanft und führte ihre Schwiegertochter zum Wagen, der wartete. Gemeinsam fuhren sie zum Flughafen. James kümmerte sich um das Gepäck, währen Akkiri Julie sanft aber mit Nachdruck in den Jet schon, der sie auch hergebracht hatte. Nachdem alles verstaut war, stieg auch James in das Flugzeug. Die Tür wurde geschlossen und rollte dann zur Startbahn. Er setzte sich Julie gegenüber und schnallte sich an. „du bist mir eine Erklärung schuldig und zwar eine sehr gute…“, sagte er sanft. Akkiri schaute ihren Sohn an. „Julie San wird es dir sicherlich erklären. Aber zuerst möchte ich mit ihr reden, wenn du gestattest“, kam es von ihr. James nickte und lehnte sich zurück als der Jet beschleunigte und abhob.
Ihr Blick war aus dem Fenster gerichtet, immer wieder schaute sie sich ihre Finger an und ihre Fingerspitzen waren noch immer blau vom Abdruck nehmen. So fühlte man sich also wenn man wie eine Verbrecherin behandelt wird. Auch wenn das Recht auf ihrer Seite war. Hätte sie jede Strafe auf sich genommen um das was ihr Lieb war zu beschützen. Ihr gingen immer wieder die Worte von Michael durch den Kopf, dass sie eine irre sei, vielleicht war sie das ja auch und wusste es nicht mal. Auf der Basis sollte sie vielleicht mal einen Psychologen aufsuchen, bevor noch jemand sterben musste wegen ihr. Alle drei saßen an einen Tisch. Der Jet war mittlerweile in einer Höhe angekommen wo man sich wieder abschnallen konnte. James war zurecht sauer und seine Mutter war so eine liebe und hat sich für sie eingesetzt. Nur warum.

Akkiri sah zu JJ. „Julie San du hast nichts falsch gemacht.“, Julie hob ihre Hand. „Ich möchte jetzt nicht reden oder zuhören“, kam es mit einer Abwehrreaktion von ihr aber ihr Ton war sehr ruhigen und dennoch bestimmend. Sie konnte beiden nicht wirklich in die Augen sehen, geschweige denn reden. Zu groß war die Schmach die sie sich geleistet hatte. Ihren Schwiegervater zu verprügeln war nun keine ihrer Glanzleistungen, dazu kam noch das sie James dabei mit erwischte was ihr am meisten wehtat. Den Mann den sie liebte zu verletzten was sie wahrscheinlich nie wieder gut machen konnte. Was wenn es beim nächsten Mal nicht so ausgehen würde. Die Vorstellung machte ihr mehr und mehr Angst. Das Verhalten von ihr sagte viel über sie aus aber auch ihren Charakter. Hatte sich James vielleicht im Nachhinein doch in ihr geirrt und bereute es schon. Was ist wenn das Kind da ist. Wäre es sicher bei ihr. Der Gedanke beschäftigte sie als Akkiri das Wort an sie richtete obwohl sie eigentlich nicht wollte. „Ich möchte das du wenigstens zuhörst“, kam es sehr sanft von ihrer Schwiegermutter. James blickte zu seiner Frau und ihre Blicke trafen sich. Sie sahen sich für einen Moment in die Augen und in seinen Augen stand noch immer die Wut auf sie. Er wusste nicht einmal um was es ging. James war einfach nur dazwischen gegangen ohne zu wissen warum es dazu kam. Julie löste den Blick indem sie wieder aus dem Fenster schaute. Die Wolken sahen aus wie große Wattebäusche. „Ich bin dir so dankbar dafür das du dich für meine Ehre eingesetzt hast, du hattest deine verloren hast. Aber du hast sie wiederhergestellt. Du bist eine Außergewöhnliche Frau Julie San und ich freue mich das mein Sohn diese zu Frau hat. Du bist um vieles besser als Michael und man könnte sagen, dass du schon fast eine Samurai Kriegerin bist in deinem inneren…“, kam es von ihr, als JJ ihren Kopf in ihre Richtung drehte und sie anblickte. James schaute ebenfalls seine Mutter an. „Endlich bin eine freie Frau, auch wenn ich nicht weiß wo ich hinsoll, dennoch ist besser als bei ihm. Nach Jahren der Unterdrückung und Demütigungen kann ich wieder Atmen“, fügte sie hinzu und in ihren Augen bildeten sich Tränen, aber nicht nur in ihren auch in Julies. Sie war diejenige die diese Familie förmlich sprengte und einen Scherben Haufen zurückblieb. Jetzt war Akkiri auch noch dankbar, das JJ sie aus ihrem goldenen Gefängnis befreit hatte. Seine Mutter saß hier bei ihnen wo sollte sie hin auf die Basis konnte sie leider nicht mit. Vielleicht würde er ihr seine Wohnung als Übergang zur Verfügung stellen. Julie wollte gerade etwas sagen, als sie schnell aufsprang und in die Toilette lief so schnell wie möglich. Dort musste JJ sich mehrfach übergeben. Bis jetzt hatte sie eigentlich keine Schwierigkeiten mit Übelkeit gehabt. Oder es war einfach alles zu viel für sie. In Spiegel sah sie sich und die Lippe war nur etwas offen, ansonsten konnte man nichts sehen, außer dass sie sehr blass wirkte. Mit ihren Händen schlug sie sich Wasser ins Gesichts. Nach dem trocken machen, wollte sie gerade raus als James vor der Tür stand und sie besorgt ansah. „Ist alles in Ordnung bei dir“, fragte er nach und beide sahen sich an. „Ja mir geht es gut…Muss wohl der Stress gewesen sein“, gab sie kurz als Antwort und wieder versuchte sie ihm auszuweichen. „Wie lange willst du das noch durchziehen“ kam es fragend von ihm. Sie sah in Richtung der Couch. „So lange bis ich denke das es gut ist“, kam es von ihr, als sie an ihm vorbei wollte, stoppte er sie mit seinem Arm und stellte sich vor sie. „Du bist mir noch eine Erklärung schuldig“, sie blickte ihn ernst an. „Geht die auch schriftlich, ich würde mich gerne hinlegen“, merkte sie in einem etwas strengen Ton, als er sie nur ungern aus den Fängen lies. Diese Situation kam ihm so bekannt vor. JJ ging an ihm vorbei und legte sich auf die Couch die dort war und drehte sich mit Gesicht in Richtung Rücken lehne. Ihre Arme verschränkte sie vor sich und sie starrte auf das weiße Leder. Tränen liefen ihr die Wange herunter als sie ihre Augen schloss.
Für einen Moment schien die Welt in Ordnung zu sein. Sie träumte von James wie er mit seinem Sohn spielte, als JJ dazu kam und die beiden sich kurz in den Arm nahmen, kam Michael in diesem Moment und schnappte sich das Kind und beide rannten so schnell weg, bis sie auf einmal ganz weg waren. Julie schreckte hoch und ihr Herz raste. Es dauerte ein paar Sekunden bis sie merkte, dass es nur ein Traum war. Sie holte sich etwas zu trinken und setzte sich wieder. Nach ihrer Uhr waren es gerade mal 30 Minuten die sie geschlafen hatte. James und seine Mutter saßen am Tisch und sie sprachen miteinander. Sie stand auf und setzte sich zu den beiden. Beide sahen sie an. „Du siehst blass aus mein Kind“, merkte Akkiri etwas besorgt an. „Mir geht es gut“, kam es mit einem leichten lächeln von ihr. Dann sah sie ihre Schwiegermutter an. „Ich möchte mich bei dir entschuldigen für das Verhalten deines Mannes gegenüber. Es stand mir nicht zu mich einzumischen. Das einzige was ich gemacht habe ist dir und deinem Sohn Schmerzen zuzufügen. Was ich getan habe kann ich leider nicht wieder gut machen. Deswegen hoffe ich das du und dein Sohn mir vielleicht irgendwann verzeihen können“, Akkiri und James erst sich und dann beide JJ an.

Beide schauten leicht verwirrt drein als Julie das sagte. Akkiri lächelte sie an. "Du hast James verletzt und auch Michael. Aber hast du nicht auch deine eigene Ehre wiederhergestellt nachdem dich Michael so zu dir war?", kam es von ihr. James verstand nun nichts mehr. " Wie... Mein Vater hat dich so behandelt?", fragte James nach. JJ blickte zu Akkiri und nickte. "Es ändert nichts daran das du jetzt scheinbar wegen mir auf der Flucht bist", ihr Blick senkte sich und sah sie dann wieder an. "Etwas das man einfach nicht wieder gut machen kann", dann sah sie zu James und sah im tief in die Augen. "Dir bin ich eine Antwort schuldig. Ich weiß nicht was du im Moment von mit hältst aber ich kann mir vorstellen das du sehr enttäuscht bist von mir und das zurecht. Ich nehme jede Strafe an die du dir vielleicht ausgemalt hast", kam es von ihr und holte tief Luft. "Als du weg warst kam Michael. Er wollte deine Mutter zurückholen, nur habe ich das nicht zugelassen, ich habe ihn mehr oder weniger nach draußen befördert mit dem Arm auf dem Rücken...", sie machte eine kurze Pause, es fiel ihr schwer darüber zu reden. "…seine Worte waren, dass ich Schande über diese Familie bringe. Ich sollte lieber verschwinden, euch beiden hätte ich schon den Kopf verdreht...“ ihr stiegen Tränen in die Augen. "Da sagte ich nur Sie bringen selber Schande über sich. Sie ganz alleine...Ich weiß nicht was sie so verbittert hat aber sie lassen die falschen dafür leiden. Ihr Sohn ist ein Fabelhafter Mann und ein guter Offizier und ihre Frau ist das beste was ihnen passieren konnte. Sie sollte sie eigentlich verlassen um endlich leben zu können. Ihr Enkel werden sie so sonst nie Gesicht bekommen...", kam es von ihr, als sie sich die Tränen wegwischte als hätte sie einen Zug geholt. "...Es war vielleicht etwas hart von mir das so zu sagen nur spürte ich kurz darauf seine Hand im meinem Gesicht. Da bin ich auf ihn los.". fügte sie an und sah dabei James direkt in die Augen.

James schaute Julie eine ganze Zeit lang an und ließ das ganze erstmal sacken. "Michael war schon immer... sehr 'speziell'. Aber er hat noch nie eine Frau geschlagen... das ist mir neu und sehr erschreckend. Das du mich verletzt hast, ist die eine Sache. Die andere ist, dass du wohl als erste Frau ihn die Stirn geboten hat. War wohl zu viel für ihn. Sag mir, welche Strafe soll ich dir geben, die es rechtfertigen würde jemanden zu bestrafen, der andere verteidigt?", fragte er nicht mehr ganz so sauer Julie und reichte ihr ein Taschentuch. Akkiri schaute Julie an. " Julie San. Du hast mehr getan als dir bewusst ist. Du hast vielleicht den letzten Anstoß gegeben das meine Ehe mit Michael zu Ende ging endlich. Aber alleine hätte ich nicht den Mut gehabt und IC hätte mein Gesicht dabei verloren, was viel schlimmer gewesen wäre für mich.", sagte sie und setzte sich dann neben JJ.
Sie wischte sich die Tränen weg und sah James an. "Ich würde jede Strafe in Kauf nehmen nur um wieder gut zu machen das ich dich so verletzt habe", kam es von ihr und versuchte sich wieder zu fangen. Wahrscheinlich spielten die Hormone eine Rolle mit. "Warum hast du deinen Sohn nicht um Hilfe gebeten, er wäre sicherlich der letzte gewesen der nicht geholfen hätten.", sie sah kurz Akkiri und James. Doch es fiel ihr schwer im in Augen zu sehen. "Ich kann dich nicht mal ansehen ohne daran denken zu müssen das ich dich so verletzt habe. Was mir aufrichtig leid tut", James stand auf, ging an den Kühlschrank, holte einen Dose Cola, einen Mango Saft und ein Eistee heraus. Er seufzte als er die diesen öffnete und verteilte. "Du magst mich zwar verletzt haben Schatz, aber wichtiger ist das dir nicht mehr passiert ist. Ich weiß nicht was ich gemacht hätte, wenn er es gewesen wäre der dich...", sagte er und hatte ein Kloß im Hals. Akkiri trank ein schluck Saft. " Das mag stimmen Julie, aber wir Japaner... Für uns steht die Ehre und die Ehre der Familie an erster Stelle. Klar hätte ich James anrufen können und ihn um Hilfe bitten, aber ich durfte ja noch nicht mal ohne ihn das Haus verlassen oder telefonieren ohne das er mithörte," kam es von seiner Mutter. James schaute seine Mutter an dann Julie. "Was könnte ich dir schon für eine Strafe geben, die die Ehre der Familie wiederhergestellt hat und dabei ihre eigene aufs Spiel gesetzt hat. Ich kenne nur eine und die bist du freiwillig mit mir eingegangen", sagte James sanft und reichte Julie den Eistee.

Julie nahm den Eistee und trank einen Schluck. "Ich weiß nicht wie es gewesen sein muss, aber ich habe von jemanden gelernt das man füreinander einsteht. Wenn ich ehrlich bin war ich mir nicht bewusst in welche Lage ich mich oder euch gebracht habe.", sie nahm einen weiteren schluck und ihre Hand legte sich auf ihren Bauch. "Das dem Baby nichts passiert ist darüber bin ich am meisten froh, bei dem Kampf mit Michael habe ich nicht daran gedacht", sie sah zwischen beiden hin und her. "Und wie soll es nun weiter gehen", fragte sie James und blickte ihn an. James überlegte kurz. "Du hast das eingesetzt was dich Kelly und ich dir beigebracht haben. Du hättest dein Leben geopfert für ein Familienmitglied. Zu handeln, wenn es Zeit ist dies zu tun. Meine Wunden werden heilen und deine auch.", sagte er. Akkiri verbeugte sich vor ihr. "Julie San. Die als Schwiegertochter zu haben ist mir eine sehr große Ehre. Ich danke dir das du mir beigestanden hast und meine Ehre Verteidigt hast.", kam es von ihr. James leere seine dose. " Wir werden nach Hause zurückkehren. Akkiri wird eine Reise machen, die sie ihrem Enkel noch erzählen kann. Und ihr beide nimmt euch Zeit um euch besser kennen zu lernen.", sagte James. Beide schaute ihn an als würde er gerade sagen das sie mitkommen wird. "Michael wird in Japan weiterleben. Allerdings ist er in dem Dorf jetzt ein Ausgestoßener. Er wird es nicht wagen nach meiner Mutter zu suchen.", fügte er hinzu. "James wohin fliegen wir und warum tust du so geheimnisvoll?", fragte Akkiri James auf Japanisch. "Das darf ich dir zu deiner und unser Sicherheit nicht sagen Mutter. Bitte vergib mir", antwortete er ebenfalls auf Japanisch ohne es zu merken.

Sie schaute beide an als sie sich auf Japanisch unterhielten. Bisher hatte JJ James noch nie so sprechen hören. Es hörte sich nach einem schönen Plan sich besser kennenzulernen. Ihr Magen drehte sich auf einmal. "Ich muss raus", sie sprang auf und Akkiri machte sofort Platz. Sofort rannte sie in die Toilette und wieder übergab sie sich. So langsam schien es eine Begleiterscheinung zu werden was sie nicht hoffte. Wieder kam sie aus der Toilette. Irgendwie fühlte sie sich gerade nicht sehr gut. Versuchte sich aber nichts anmerkten zu lassen. Zurück bei den beiden setzte sie sich zu James. "Ich wollte noch danke sagen das du mich rausgeboxt hast…habe ich das richtig verstanden wir nehmen sie mit auf die Basis", kam es von ihr und blickte ihren Mann an, ein leichtes lächeln zeigte sich auf ihren Lippen. James schaute ihr hinterher. "Ist das normal?", fragte er seine Mutter. Diese zuckte mit den Schultern. "Ich habe damals ständig Eis gegessen.", sagte sie. Als JJ zurückkehrte und fragte wegen der Basis. " Ja, hast richtig verstanden. Sie wird bis Level 21 Zutritt zwar haben, allerdings nicht tiefer.", sagte er. James ging nach hinten und holte einen großen Salat und Gurken. Beides brachte er Julie. "Iss bitte jetzt etwas. Du hast seit heute Morgen nichts mehr zu dir genommen. Bitte", sagte er und setze sich ihr gegenüber. Er war so süß zu ihr. Als er mit dem Salat ankam drehte sich ihr Magen wieder etwas. Vielleicht lag es wirklich daran, dass sie noch nichts gegessen hatten. "Danke", kam es von ihr. Sie versuchte etwas von dem Salat zu sich zu nehmen. Nach dem sie ein paar bissen genommen hatte, ging es ihr gering fügig besser. "Danke", kam es von ihr und sie blickte James an. "Ich frage lieber nicht wie du das gemacht hast", merkte sie an und sie sah Akkiri an. "Schatz darf ich dich was fragen...was war zwischen dir und deinem Vater.", hakte sie nach. Auch wenn sie weit weg waren, die beiden waren sich auch nicht gerade grün. James setzte sich und schaute aus dem Fenster als Julie die Frage stellte. Statt James antwortete Akkiri stattdessen. "James war zu derzeit gerade im zweiten Jahr auf der Academy. Da kam er auf die Idee, das James Erfahrung im Einsatz bräuchte. Das führte dazu das James drei Monate an den Rollstuhl gefesselt war wegen einem Unfall. Dann kurz nach der Academy hat er versucht mehrfach das James schnell Karriere machen sollte. Das kostete ihn seine damalige Freundin die sich von ihm trennte und seinem besten Freund und Wingman das leben. Da hatte James ihn gemeldet.", sagte sie. " Von da an, hatte er dafür gesorgt, dass er mein vorgesetzter war. Egal wohin ich! ich hatte versetzten lassen, er folgte. Bis ich mich freiwillig nach Antarktika meldete. Da versuchte er es erneut. Es endete damit, dass ich ihn die Nase gebrochen hatte und er mir als dank drei Finger, so dass ich nicht fliegen konnte. Daraufhin wurde ich ins Pentagon versetzt. Außerhalb seiner Reichweite und er musste seinen Abschied nehmen.", kam es von James.

Julie war erschrocken darüber was James und Akkiri erzählten. „Ich werde immer der kleine Soldat bleiben, der ohne Daddy nichts hinbekommt. Von daher habe ich nur noch Kontakt mit ihm gehabt, wenn es nötig war...", kam es noch
Das war heftig was er mit James gemacht hatte. Julie fing an zu lachen und sah ihren Mann an. "Das stimmt nicht", kam es von ihr und es erfüllte sie mit Stolz das es nicht der Wahrheit entsprach. "Als wenn ich mich recht entsinne, lernten wir uns auf der Basis kennen, danach hast du auf eigenen Beinen gestanden, du hast Soldaten die keinem kleinen Soldaten folgen, sondern einem Colonel für den es Wert ist in den Tot zu gehen...und ich bezweifle das er das bei Kelly geschafft hätte", kam es mit einen lächeln. "Außerdem hätten wir uns so nicht kennen gelernt", fügte sie noch an. Sie griff vorsichtig seine Hand. "Du bist ein großer Soldat und ich folge dir überall hin und du darfst mich auch mal anbrüllen, zurechtweisen und bestrafen"

James lächelte. "Tja... Sieht er wohl nicht so. Er fand es nicht lustig, dass sein kleiner Soldat Commander in Chief ist auf einer Basis die Plätze für mehrere hundert Soldaten bietet und er nicht weiß was und wo. Aber Schluss jetzt mit ihm. Er ist Geschichte jetzt und wir sollten gemeinsam in die Zukunft blicken.", Sagte er. Akkiri hatte sich in der Zwischenzeit auf das zweite Sofa zurück zurückgezogen und schlief. James ging hinüber und deckte sie zu. Dann nahm er Julie in den Arm. "Geht es dir etwas besser?", fragte er sanft nach. Julie legte ihren Kopf auf seine Schulter und genoss die Nähe. So war das Leben fast wieder in Ordnung. "Jetzt ja", ihre Arme umschlossen ihn und sie schloss die Augen. "Ich liebe dich James", kam es fast flüsternd von ihr. "Unsere Zukunft heißt Orilla und wir werden dort irgendwann zu dritt sein", fügte sie noch leise an und schlief dann auch. Sie kuschelte es so eng es ging an ihn nur um seine Nähe zu spüren.
James lehnte sich zurück und schloss die Augen. Die Ereignisse in den letzten Stunden forderten jetzt ihren Tribut. Er glitt an in einem Traum in der er zusammen mit JJ, Akkiri und dem Baby vor der Basis auf Orilla stehen und die Ruhe genossen. Weit ab von der hektischem treiben in der Basis. Er wachte auf als ihm kalt wurde. Julie hatte ihren Kopf mittlerweile auf seinem Oberschenkel gelegt und schlief sehr ruhig. James strich ihr einige Strähnen aus den Gesicht und betrachtet sie. Nach den Gesprächen waren alle wie es aussah müde und versuchten zu schlafen. Auf der Basis wusste niemand das die beiden verheiratet waren und das auf Orilla bald ein kleiner oder kleine Sutton herumrennen wird. Es war schon James an ihrer Seite zu wissen. JJ wusste ihn nicht nur als Ehemann zu schätzen, sondern auch als Colonel. Seine Verantwortung war sehr groß. Sie träumte von allem möglichen, aber vor allem über eine wunderschöne Zukunft für die vier. Das Flugzeug kam in ein leichte Turbolenzen als sie auf einmal aufschreckte. James hatte sie die ganze beobachtet. Sie blickte ihn an. „Ist alles okay bei dir“, fragte sie nach und auch wenn er es nicht zugeben wollte man sah es ihm an. Auch ihm würde es nicht spurlos vorbeigehen. „Ja… auch wenn ich lieber anderes mit meinem Vater auseinandergegangen wäre als ihn aus der Familie zu Verstoßen und ihn nahe zulegen Seppuku zu begehen, wenn ihn was an der Ehre liegt die meine Mutter so hoch schätzt… ich wünschte ich hätte ihn das noch so direkt an den Kopf geknallt. Ich kann nur hoffen, dass er es nicht macht und über alles nachdenkt und vielleicht irgendwann sich entschuldigen kann.“, sagte er zu Julie. Julie setzte sich auf und schaute ihn entsetzt an. „Du hast was?“, kam es entsetzt von ihr. Sie konnte es kaum glauben was sie da gerade hörte. „Bist du den wahnsinnig? Was machst du wenn er es wirklich macht? Hast du an die folgen gedacht?“, fragte sie sauer. James nickte. „Die ganze Zeit denke ich an die folgen. Und wenn Ich könnte, würde ich es fast alles was ich gesagt habe rückgängig machen. Bis auf das er nicht mehr in der Familie willkommen ist.“, sagte er dann. Julie nahm ihn in die Arme und hielt ihn fest. „Er ist immerhin noch dein Vater. Er hat viel falsch gemacht aber du kannst ihn doch nicht wünschen das er…“, sagte Julie leise. „Seppuku ist der Weg eines Kriegers der sein Gesicht und seine Ehre verloren hat diese zurück zu gewinnen. So ist der Weg des Bushido. Michael ist ein alter Krieger aber er hat nie verstanden was es heißt das Land und die Traditionen zu achten und zu ehren.“, kam es von Akkiri die mittlerweile aufgewacht war und sich an den Tisch gesetzt hatte. „Ich wünschte er hätte seine Fehler eingesehen und hätte nicht den Blödsinn mit der Anzeige gegen dich getätigt. Für mich ist er erstmal gestorben bis er sich bei dir und bei Mutter sich entschuldigt hat. Wenn er sich bei mir entschuldigen will, so muss er eine ganze Menge wieder gut machen.“, sagte James.

Julie schaute ihren Mann an und dann Akkiri. „Ich muss wohl noch einiges lernen über deine… unsere Familie lernen und vor allem über die Kultur in Japan. Aber warum hast du es gesagt?“, sagte Julie. „Ich war sowas von wütend auf ihn und also du abgeführt würdest kam alles wieder hoch, was er gemacht hat. Einfach alles… ich hätte ihn umbringen können in der Situation. Daraufhin haben ich ihn gesagt, dass er aus der Familie Verstoßen ist.“, sagte James und legte seinen Kopf auf Julie Schulter. „Bitte halt mich einfach nur fest Schatz.“, sagte er leise. Akkiri schaute die beiden an und lächelte. „James kann sich sehr glücklich schätzen dich zu haben Julie San. Ich werde dir gerne helfen wo ich kann. Dir die Traditionen lehren und dich und James unterstützen, wenn ihr wollt. Ich bin euch sehr dankbar was ihr gemacht habt.“, sagte Akkiri und verbeugte sich vor den beiden tief. Nachdem Julie nickte, ging das Warnzeichen an zum anschnallen und der Pilot gab durch das sie im Anflug auf Pearl Harbor sind zum auftanken. Als das Flugzeug gelandet war, schnallte sich James ab, ging nach draußen an den Rand der Rollbahn und schaute aufs Meer hinaus. Julie gesellte sich nach einigen Minuten zu ihn. Akkiri stand am Fuße der Treppe und beobachtete die beiden.
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Re: Urlaub, Freunde und andere Schwirigkeiten...

Beitrag von Sutton » So Apr 14, 2019 3:03 pm

Langsam näherte sie sich James. Man konnte sehen und auch spüren, dass das was er gesagt zu seinem Vater sehr an ihm nagte. Es war eine Sache jemanden zu verprügeln, aber jemanden bitten sich umzubringen war etwas völlig anderes. Das was sein Vater ihm angetan hatte hinterließ tiefe Schmerzende Wunde. Nicht nur bei James, sondern auch seiner Mutter. Diese Seelen waren so verletzt das es eine sehr lange Zeit brauchen würde bis diese sich wirklich erholt haben. James seine war noch lange nicht soweit. Sein Weg war der schwierigste. Sie hoffte das er sich öffnen würde um ihn ein wenig dabei zu helfen. Julie war sich erst nach dem Gespräch mit James darüber klar was für ein Mensch sein Vater wirklich war. Ein herrschender Tyrann, der vor nichts zurückschreckte.

„Schatz“, sie stellte sich neben ihn und blickte mit ihm zusammen aufs Meer. Sie griff nach seiner Hand. „Ich möchte das du weißt das ich immer für dich da bin, egal was passiert.“, kam es leise von ihr. Ihr Kopf lehnte sich gegen seinen Arm. „Es tut mir leid dass, das alles passiert ist. Ich verurteile dich auch nicht dafür was du zu Michael gesagt hast. Er hat dich verletzt und ich hoffe das es bei uns nicht so sein wird.“, er blickte sie an. „Denkst du das ich so bin wie er“, fragte er besorgt nach. JJ machte einen Schritt nach vorne und stand vor James der sie anblickte als wäre er ein Unmensch. „Nein das bist du nicht. Du vielleicht sein Sohn aber du bist ein ganz anderer Mensch als er. Ich kenne dich nur so wie jetzt. Und einen anderen James Sutton möchte ich nicht kennen“, kam es von ihr und sie versuchte ein wenig zu lächeln. „Denkst du nicht, wenn er es getan hat man sich bei dir gemeldet hätte. Er wird tierisch sauer sein und uns alle verfluchen aber es wird im auch Zeit geben nachzudenken, wenn er das will“, ihre Arme legten sich um ihn und sie blickte etwas nach oben. Seine Hände legten sich um sie und er drückte sie leicht an sich. „Vielleicht hast du recht“, „Ich habe Recht und es wird nichts geben was wir nicht zusammen schaffen und soll ich dir was sagen es gibt keinen anderen Menschen den ich so liebe wie dich“, beide blickten sich an. Die Sonne ging unter und leichter wehte. „Ich liebe dich auch mein Engel“, Julie legte ihre Arme um seinen Hals. „Ich weiß wir lieben dich auch, also das Baby und ich…So und nun genug Gedanken gemacht Mr. Sutton es wird Zeit das du deine Familie nach Hause bringst“, sie lächelte und gab ihm einen sehr liebevollen zärtlichen Kuss.

James lies die worte von JJ Revue passieren. „Du hast recht. Zeit nach Hause zu gehen, jedenfalls was jetzt unser zuhause ist. Ich hoffe, dass Akkiri die Sicherheitsüberprüfung besteht…“, kam es von ihn. Julie schaute ihn mit großen Augen an. „wie meinst du das? Doch nicht etwa…“, fing sie an als beide zurück zum flugzeug gingen. „kennst du einen sicheren Ort wo Michael nicht hin kommen kann als Orilla?“, fragte er Julie. Diese überlegte noch als sie wieder einstiegen, sich alle setzten und die Maschine wenig später abhob. „nein, nicht wirklich. Weis sie es schon?“, kam es von Julie. Akkiri schaute aus dem Fenster in den immer dunkler werdenden Himmel wo die Sterne langsam zu sehen waren. „Was weis ich schon Julie san?“, fragte sie dabei beiläufig. „Wo dein neues Zuhause sein wird..“, kam es von JJ. „Da wo ihr sein werdet, denke ich mal. In Sicherheit.“, kam es von ihr. James und Julie schauten sich an. „Okay. Ich glaube wir sollten dir erklären, das dieser ort etwas weiter weg ist und Michael diesen nicht erreichen kann.“, umschrieb James das ganze. „Das hört sich gut an“, sagte Akkiri. „Ja, aber dafür must du einiges über dich vorher ergehen lassen, was vielleicht nicht angenehm sein könnte. Das kann ich dir leider nicht ersparen. Julie musste da auch durch“, erklärte er. Akkiri nickte und schaute wieder aus dem Fenster auf die sterne die hell strahlten am himmel und doch so fern waren.

„Am liebsten auf einen dieser vielen Sterne da draußen. Dann kann er mich nicht finden“, sagte seine Mutter. „wie recht du nur hast…“, sagte james leise, so das JJ es nur hören konnte. Der Rest des fluges verging schnell. Als der Morgen dämmerte, setzte der Jet auf der Airbase in Colorado Springs auf und rollte zu einem Hangar. Der Pilot kam aus dem Cockpit und öfnete die Tür zum aussteigen. „Wenn ich bitten dürfte Sir. Der Wagen wartet bereits auf Sie um sie in den Berg zu bringen.“, sagte dieser. James nickte. Als alle ausgestiegen waren, lud er das gepäck in den kofferaum des bereitgestellen wagens. JJ und Akkiri wahren während dessen schon eingestiegen. Als James in den wagen steig und losführ, schaute seine Mutter mit großen augen auf die umgebung draußen. JJ versuchte sich mit ihr während der fahr zu unterhalten und erklärte ihr ein paar sachen worauf sie zu achten hätte wenn sie am ziel angekommen sind. Nach gut einer stunde fahrt, bog James ab in die einfacht die zum Berg führte. Als sie das Tor erreichten, wurde das auto von einer wache angehalten. „Julie deinen ausweis bitte“, sagte james. JJ kramte in der handtasche und reichte diesen an ihren mann. James öffnete das fenster und wartete bis der Soldat von der MP herangetreten war. „Guten Tag Sir. Bitte ihre Ausweise.“, kam es. James reiche die beiden Dienstausweise raus. Diese wurden überprüft und zurück gegeben. „Sir, wer ist die dritte Person in ihrem Auto?“, fragte der MP nach. „Sie gehört zu uns und ist angemeldet. Akkiri Sutton“, sagte Julie freundlich. Der soldat schaute zu seinem Kollegen im wachhaus. Dieser schien auf einer langen liste nachzuschauen und nickte dann bestätigend. „Alles klar Sir. Sie dürfen Passieren“, bestätigte der MP.

Als das Tor aufging fuhr james dann weiter. „bin ich eine gefangene?“, fragte Akkiri ängstlich. „Aber nein Akkiri. Du bist hier auf einem Militärstützpunkt. Hier kann nicht jeder einfach rein und raus wie es ihm beliebt, da er streng bewacht wird. Alles zu deinem schutz unter anderem. Für mich war es das erste mal auch sehr befremdlich“, sagte Julie. Als der Wagen hielt und sie ausstiegen. Akkiri schaute sich um. Es war alles neu für sie und auch leicht beängstigend. „Julei, bring bitte Akkiri auf Level 12 runter ins Personalbüro und gebe denen den umschalg den Woolsey mir gegeben hat., sagte James zu JJ und reichte ihn einen dicken A4 umschlag. JJ nickte. „Mutter, du wirst ein paar tage hier bleiben müssen bevor wir uns wiedersehen. Du wirst ein paar formulare ausfüllen müssen und so weiter. Sobald das alles geschehen ist, wirdst du einen ausweis bekommen, mit dem du dich fast frei auf dem stützpunkt bewegen kannst. Sobald das geht, werden Julie oder ich dich holen. Bitte hab vertrauen in die leute und in uns Mutter“, sagte er zu Akkiri auf japanisch ohne es zu merken. Akkiri nickte „Ai James“, sagte sie auf englisch. Julie schaute James an mit einem großen fragzeihen im gesicht. „was ist denn?“, fragte dieser. „DU hast wieder Japanisch besprochen…“, sagte JJ dann grinsend. „habe ich??2, kame s ungläubig von james. „ja, hast du“, sagte JJ noch zu ihn als sich die türen des fahrstuhl schlossen und JJ mit Akkiri runter auf ebene 12 fuhr. James seufzte. Der Alltag hatte sie beide wieder. In ein paar stunden waren sie wieder auf Orilla, wo noch keiner wusste das die beiden Verheiratet waren. Ihn grauste es schon vor dem Papierkram der auf ihn zukommen würde und was alles an berichten und Formularen auf seinem schreibtisch wohl warten würde. Aber eines war ihn sicher. Er war trozdem sehr glücklich nach diesem urlaub.
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