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Julie Johnson
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Unerwartete Veränderungen

Beitrag von Julie Johnson » Mi Jul 24, 2019 3:56 pm

Datum - Uhrzeit: 17.06.2016 – 07:12 Uhr
Ort: Delta Side - Orilla, Ida Galaxie
Anwesende Personen: Col. James Sutton, Julie Sutton, Tim Jones


Fast vierzehn Tage waren vergangen als dieser Pest Erreger ausgebrochen. Kelly war daran erkrankt und zum Glück konnte man gerade rechtzeitig ein Gegenmittel finden, doch für eine Weile war er Klinisch Tot und stand dann wieder von den Toten auf. Wie in einem Horrorfilm. dann war da noch etwas auf das sie sauer war und die beiden kurz mehr oder weniger darüber sprachen. James hatte es gewagt sie mit Tim und Roger zurück nach Delta zu schickte, und das gegen ihren Willen um eine Bombe zu zünden die alles in einem gewissen Umkreis auslöschte. Doch zum einen hatte man sehr viel Glück das Teal'c diese Bombe entschärfen konnte, denn es hätte auch anders laufen können. Dann wäre James und die anderen nicht mehr am Leben. Eine Bombe zu zünden die alles vernichtet war etwas das sie sich nicht ausmalen wollte und dennoch malte Julie es sich immer wieder aus, wenn es nicht gut gegangen wäre. Auch wenn sie seine Seite auch verstehen konnte. Er musste diese Entscheidung treffen auch wenn es für James nicht einfach war doch die Vorstellung das sie James verloren hätte machte ihr riesen Angst. Nach dem alles vorbei war und man sie dort wieder hin ließ war sie mehr als nur sauer auf ihn. Die Geschichte mit Roger brachte ihre Ehe für einen Moment ziemlich ins Wanken. Niemand hatte damit mal gerechnet. Doch es gab nichts was beide nach einer gewissen Zeit wieder hinbekamen. Julie liebte James und so würde es bleiben bis zum Ende. Nichts und niemand konnte sie trennen. Dort hatte sie sogar manchmal ein wenig Zeit über ihre weitere Zukunft nachzudenken. Eine Zukunft wo sie dachte das sie vielleicht besser aufgehoben wäre. Das Leben hier verlief nun mal nicht immer nach Plan. Beide lebten immer wieder mit einem Risiko. Mit jeder Mission war auch ein Risiko verbunden. Julie lebte für ihren Job egal wie es ihr ging, oftmals hatte sie sogar die beiden Babys in sich vergessen. Auch wenn dieser leichte Bauch vor ihr war. Wieder einmal hatte sie alles überschätzt und sich als auch die beiden Babys gefährdet. James war deswegen richtig sauer und sie musste einsehen, dass alle recht hatten. Sie musste sich wirklich mehr am zusammenreißen. Wie oft hatte in der Zeit der Erholung daran gedacht auf die Erde zurückkehren um für die beiden Kinder ein sicheres Umfeld zu haben als diese Basis. Niemand sollte es erleben müssen einen geliebten Menschen zu verlieren. JJ musste diese Erfahrung machen in dem sie ihre Eltern bei einem Unfall verlor und es war nicht so wie hier das man für den anderen da war wie in einer Familie. Hier waren genug Freunde die sich rührend um die beiden kümmern würde. Tilly und Kelly waren bestimmt super Pateneltern. Tim war eher wie der nette Onkel und doch gehörter zu dieser Familie. Dieser Ausbruch hatte einiges Kraft und Zeit gekostet. Julie stand auf, das Bett neben ihr war unberührt. Wieder eine Nacht in der er nicht hier war. Es musst einiges aufgeholt werden deswegen war er immer früher weg wie sie. Sie stand auf und ging ins Bad und machte sich frisch. Nahm eine ausgiebige Dusche. Julie föhnte sich gerade die Haare als Akkiri in der Tür stand und sie anblickt. Diese bemerkte sie nicht gleich und auch erst als sie in den Spiegel sah, was sie ein wenig erschreckte und sie zusammenzuckte als sie ihre Schwiegermutter sah. Durch das Geräusch des Föns hatte sie sie nicht kommen hören. „Erschreck mich doch nicht so“, kam es von ihr mit der Hand am Herzen, weil sie sich erschreckt hatte. „Entschuldige, ich wollte dir nur sagen das ich heute Abend nicht zu Hause bin“, Julie blickte sie Fragend an. „Habe ich was vergessen“, fragte sie bei Akkiri nach. „Nein aber ich möchte gerne Zeit mit Jules alleine verbringen“, ihr Kopf nickte. „Alles klar“, nach dem Julie den Fön beiseitelegte nahm sie ihre Schwiegermutter erst einmal in den Arm zur Begrüßung. Akkiri war wie eine Mutter die sie nie hatte. Das alles hier war ihre Familie das bis jetzt niemand erschüttern konnte. „Gut dann packe ich mir ein paar Sachen zusammen“, Julie blickte sie an und nickte ihr bestätigend zu. Akkiri verließ das Schlafzimmer und ging nach unten entsprechend die Sachen für sich zu packen. Julie sprang in ihre BDU Uniform.

Ihre Haare band sie zu einem Zopf zusammen. Als sie nach unten ging begrüßte Jules sie auch mit einer Umarmung. „Ist etwas“, fragte sie nach. „Nein alles in Ordnung. „James hatte sie nur gebeten heute Nacht bei mir zu schlafen“, ihr Blick wurde fragwürdig. „Hat er was Genaueres gesagt“, hakte sie bei Jules nach der scheinbar nicht so wie Akkiri etwas verheimlichte. Warum hatte sie ihr nichts gesagt. Hier schien etwas zu laufen das sie nicht mitbekommen sollte. „Nicht wirklich“, Akkiri kam gerade mit einer Tasche herunter die sie abstellte. „Jules könntest du mithelfen“, die beiden gingen Während sie sich in der Küche einen frischen Kaffee nahm. Man hatte Kaffee gekocht für sie. Endlich mal wieder einen richtigen Kaffee. „Wir sehen uns dann morgen“, verabschiedeten sich die beiden, „In Ordnung“, sie blickte auf die Uhr. Schnell trank sie den Kaffee aus, machte den Kaffee aus und verließ ebenfalls das Haus in Richtung Basis. Nach einigen Minuten kam sie in ihrem Büro an und ihr Schreibtisch lag voll mit Akten. Das war etwas was sie nicht wirklich vermisst hatte. Sie setzte sich auf den Stuhl und wollte gerade anfangen diese Stapel abzuarbeiten als es klopfte und zwei Soldaten hereinkamen. „Ma´am. Colonel Sutton erwartete sie in seinem Büro“, kam es in einem fordernden Ton. Hatte sie was ausgefressen oder warum dieser Aufriss. Er hätte sie auch anrufen können und sie wäre freiwillig gekommen. „Gibt es einen Grund warum ich Geleitschutz brauche“, fragte sie nach als sie aufstand. „Eine Sicherheitsmaßnahme“, ihr Herz fing an zu rasen, eine innerliche Anspannung machte sich breit. Was war hier los. Sicherheitsmaßnahmen. Gab es weitere Probleme. Dann viel ihr ein das alle einen DNA Test machen mussten, wegen den Vorfall mit den Klonen. Was auch von höherer Stelle gefordert wurde. Befanden sich wieder Klone hier. Ihr reicht einmal die Begegnung mit ihnen. Ohne sich zu verweigern ging sie mit den beiden Männern mit und diese brachten sie in direkt zum Büro von James. Seine Sekretärin schaute den dreien nach, als sie an der Tür klopften und man von drinnen seine Stimme hörte. Die Tür öffnete sich und sie trat ein. Die beiden Soldaten gingen wieder ihres Weges. Dann sah sie Jones vor dem Schreibtisch sitzen. „Setzen sie sich Doktor Sutton.“, sie ging auf den leeren Stuhl vor seinem Schreibtisch zu und setzte sich. Jones und Julie sahen sich an und er zuckte nur mit den Schultern. Keiner der beiden hatte auch nur Ansatzweise eine Ahnung was los war. Es hatte den Anschein als wüsste er auch nicht warum beide hier waren. Sie war gespannt was kommen würde. James notierte noch etwas in einer Akte und legte diese dann zur Seite. Dann sah er die beiden an. „Wir haben ein Problem. Wie sie beide wissen, müssen wir in regelmäßigen Abständen DNA Tests durchführen nach dem Vorfall mit den Klonen. Dabei ist dem Labor was aufgefallen. Etwas, was nicht gerade prickelnd ist und ich von ihnen beiden eine Erklärung verlange.“, kam es knapp von ihm. Er reichte JJ zwei Blätter wo jeweils ein Diagramm drauf ist. „Was sehen sie hier Doktor Sutton?“, kam es sehr direkt. Julie nahm die Blätter in die Hand und betrachtete diese. Dann reichte sie die an Jones weiter. Dieser konnte nicht wirklich was damit anfangen. „Was ist das?“, fragte Jones. „Das sind zwei DNA-Profile. Aber was wollen sie denn Wissen Sir?“, kam es von JJ, die nicht begriff was hier vorging. James lehnte sich zurück und schaute Julie sehr durchdringen an. Einen Blick den sie nur allzu gut kannte, wenn er sauer war oder etwas ans Licht kam was man vorher hätte sagen können. Im Grunde war das hier etwas was dem Streit zwischen ihnen noch eins drauf setzte. „Sehr richtig Doktor. Zwei 100% identische Profile. Abgesehen von den Geschlechtschromosomen…“, sagte James. Julie nahm die beiden Bilder noch mal in die Hand und verglich sie nochmal. „Sir danach sieht es so aus als wären es eineiige Zwillinge.“, kam es von JJ.
Jones verstand nur Bahnhof. „Sir was soll ich dann hier?“, kam die Frage von ihm. „Chief, können sie mir etwas über ihre Familie sagen?“, kam es von James. „Nun, mein Vater ist beim SWAT Team der Polizei, meine Mutter und Schwester sind bei einem Autounfall gestorben als ich 6 Jahre alt war.“; kam es von Jones. James wurde hellhörig und nickte. „Verstehe.“, kam es nur als Antwort von James. Julie legte die Bilder zurück. „Also gut, was soll das jetzt? Vom wem sind diese Profile?“, kam die Frage etwas gereizt von ihr. James schaute die beiden nur an und sagte nichts. So langsam machte sich JJ Gedanken. „Es sind die Profile von Zwei Leuten hier auf der Basis. Die eine in einer Führungsposition. Das andere Mitglied eines Einsatzteams.“, sagte er nur knapp. Julie nickte. „Okay, das ist ein Sicherheitsrisiko...“, sagte Jones nur der sich dann auch anfing Gedanken zu machen. James erhob sich, legte die Akte mit den Ergebnissen vor Julie hin. „Ich geh eben Kaffee holen. Damit ich nicht mitbekomme wie sie in die Akte schauen werden Doktor, was ich sonst melden müsste. Sie haben 3 Minuten“, sagte er und verließ das Büro.

Das alles war verwirrend. Was hatte es mit den beiden zu tun. Doch als er eben noch sagte bevor er ging, dass es eine Führungsposition betraf und eine Person aus dem Einsatzteam, wurde ihr auf einmal alles klar. Hier saß eine Führungsposition und jemand aus einem Einsatzteam. Schlussendlich konnte es nicht das Sein was sie dachte. Jones blickte zu ihr. „Kannst du mich mal aufklären ich verstehe nur Bahnhof, ich weiß nur, dass es nach einem Sicherheitsrisiko klingt“, der Blick von James war schon eine Warnung, doch wie groß sollte die Chance sein. Aber das war unmöglich. Ihr Gedanken überschlugen sich mehr oder weniger. Das würde erkläre warum er noch mal diese Abstriche brauchte. Als wusste er es schon vorher und er hatte sie einfach im dunklen gelassen. „JJ rede mit mir“, ihre Augen waren auf die Akte vor ihr gerichtet. Wollte sie schauen was drinnen steht, nein eigentlich die Vorstellung machte ihr Angst. Julie blickte Jones an. „Bei der DNA Überprüfung ist rausgekommen das jemand oder zwei dieselbe DNA haben, zum Beispiel…Geschwister. So wie es aussah gab es hier eine Übereinstimmung mit einem weiblichen und männlichen Geschlecht“, nun wurde sie erst und anhand von dem Gesichtsausdruck der bei Tim gerade entstand wurde ihm dasselbe bewusst wie ihr. „Die denken doch nicht…“, er fing an zu lachen und schüttelte den Kopf. „Das kann nicht sein…Schau nach bitte. Die haben sicherlich nur einen Fehler gemacht“, noch immer war James nicht da und er hatte es so offensichtlich gemacht. Ihr Herzschlag beschleunigte sich, das Gefühl als würde man ihr die Luft abdrücken. Ohne nachzudenken griff sie nach der Akte und öffnete diese. Darin lag ein Blatt mit den DNA Diagrammen und darunter der Vermerk das man den Test mehrfach wiederholt habe. Julie überflog alles nur bis zu dem Abschnitt wo drinnen stand wem diese Profile gehörten.

Nach mehrfachen Überprüfen der DNA und den entsprechenden Personen Julie Sutton (geb. Johnson) und Tim Jones besteht zu 100% eine Verwandtschaft. Dem Profil nach handelt es sich hierbei um Geschwister.
Wir bitten das sie dies so schnell wie möglich klären und uns entsprechende Rückmeldung geben


Das konnte nicht sein. Sie schloss die Akte und blickte Jones an. „Die gehen davon aus das wir Geschwister sind“, beide sahen sich fragend an und schwiegen für einen Moment. Ihr gingen gerade so viele Dinge durch den Kopf. Das würde bedeuten ihr ganzen Leben bestand aus einer Lüge. Ihr wäre damals einiges erspart geblieben. Jones saß nur da und starrte vor sich hin. Auch für ihn brach eine Welt zusammen. Doch wie hoch waren die Chancen das ausgerechnet beide hier waren und dachten sie wären beste Freunde. Julie stand auf und legte die Akte auf den Tisch. „Mein Bruder ist tot und damit ist alles gesagt“, kam es von ihr und sie verließ das Büro. „JJ warte“, rief Jones hinter ihr doch sie war weg. Nachtmeister sah ihr nach als James mit drei Tassen Kaffee wiederkam. Nach dem er seine Frau weggehen hat sehen und er ihr erstmal Zeit zum Verdauen ließ stellte er Nachtmeister die Tasse hin und ging ins Büro. Dort saß Tim immer noch Fassungslos. „Deine Frau ist rausgelaufen“, kam es von ihm, er setzte sich wieder auf seinen Stuhl. „Was hat sie gesagt dazu“, fragte er vorsichtig nach. „Nur das ihr Bruder tot ist und damit sei alles gesagt, dass waren ihre Worte.“ Julie stand vor dem Aufzug drückte wie wild auf dem Knopf damit dieser blöde Aufzug kam. Der dann endlich kam, sie stieg ein und sie hatte noch immer das Gefühl einen fetten Kloß im Hals zu haben. Mit Sicherheit haben die dort einen Fehler gemacht wie konnte das sein, sie waren die ganze Zeit gute Freunde und jetzt auf einmal soll er ihr Bruder sein. Ihre Welt zerbrach gerade wie ein Kartenhaus zusammen. Was sollte sie noch glauben. Das Ganze brachte ihr Leben durcheinander. Sie hatte einen Bruder, einen Vater und dennoch waren sie getrennt. Es kamen so viele Fragen auf und auf keine gab es eine Antwort. Mit dem war sie mehr als überfordert. Irgendwann hielt der Aufzug und sie stieg aus, aber nicht auf der Krankenstation um in ihr Büro zurück zu gehen, sondern sie ging nach Hause. Dort setzte sie sich erste einmal auf die Fensterbank und dachte über alles noch mal nach. Das Gefühl in ihr wurde nicht besser. Im Gegenteil sie war immer wütender. Was war damals nur los das man sie von ihrer Familie trennte. Wusste der Vater und warum hatte ihn angelogen. Beide Seiten hatten jetzt erstmal gut zu schlucken. Jones konnte das auch sicherlich nicht fassen. Sie schaltete sich Musik an. Dann saß sie nur da und lauschte der Musik. Ihre Hand strich über ihren Bauch. Wie sollte sie in Zukunft mit Jones umgehen. In weiter so behandeln wie einen Freund, das war nach dem nicht mehr möglich. Sollte sie dafür Sorgen das er versetzt wird. Zumal sie sich an nichts mehr erinnerte von damals. Nur warum trennte man diese Familie. Sie wusste keine Antwort darauf. Für sie stand nur eines fest und zwar das sie alleine war, ihr Bruder war tot und das war vielleicht auch besser so. Jones und sie hatten so viel schon erlebt. Er passte auf als James weg war. Ihr fingen unbewusst an Tränen zu laufen. Die Tatsache das sie vielleicht doch nicht ganz alleine war machte ihr Angst. Mit dem jetzigen hatte sie sich schon angefreundet und jetzt wieder etwas Neues. Neues bedeutete auch Veränderung. Veränderungen immer ärger. Innerlich war sie mehr als zerrissen von dem Ganzen. James nickte. „Das sieht ihr ähnlich. Hier“, sagte er und reichte Tim einen Kaffee. Dieser nahm den Becher entgegen und nahm einen großen Schluck. James setzte sich wieder in seinen Sessel hinter dem Schreibtisch, angelte sich die Akte und legte diese vor sich hin. „Also, hast du fragen… Schwager?“, kam es von James. „Schwager… Onkel… Schwester… Ohh Mann. Geh zur Air Force hat mein Vater mir gesagt. Da erlebst du Abendteuer heißt es… aber, dass ich meiner Tote Schwester über den Weg laufen werde, habe ich mir nicht träumen lassen“, kam es von Tim. James lies Jones reden und trank seinen Kaffee. „Okay, nehmen wir mal an, dass die Testergebnisse stimmen. Was verändert sich für dich gegenüber JJ?“, kam die Frage von James. Jones überlegte. „Sie ist jetzt schon wie eine Schwester für mich. Ich hatte immer das Gefühl gehabt das da irgendwas ist. Was Vertrautes… aber nicht das es wahr wird. Aber meine Schwester ist bei einem Autounfall gestorben als ich 6 Jahre alt war. JJ kann es nicht sein oder doch?“, kam es von Tim. James schaute in seinen mittlerweile leeren Becher. „Wo liegt denn deine Mutter und deine Schwester begraben?“, fragte James nach. „Auf den Memorial Friedhof in Boston. Warum?“, kam die Frage auf. James kramte in einigen unterlagen. „Nicht zufällig Nordwest Ende, 4. Reihe Grablege 15?“, fragte James nach. „Ort und Reihe stimmen. Aber Grablege 18 glaube ich. Ist ziemlich in der Mitte.“, kam es von Tim.

James studierte eine Karte von dem Bereich, kratze sich dann am Kinn und legte die wieder zur Seite. „Das überprüfe ich später…“, sagte er leise. Jones schaute zur Decke als James wieder aufschaute. „Was geht dir gerade durch den Kopf Tim? kam es in einem nicht dienstlichen Ton von James. „Alles Mögliche. Zum einen das ich eine Schwester habe, zum anderen warum ich über den Tod belogen wurde von ihr und dann ihre Worte...“; kam es verzweifelt von ihm. James legte den Stift zur Seite, Legte die Akte mit den Testergebnissen in die Schublade und schloss diese ab. „So… ich weiß was du jetzt brauchst.“, kam es von James und erhob sich aus dem Sessel. Jones schaute ihn fragend an. „Nun komm oder soll ich die Flasche mit excelenten schottischen Whisky alleine trinken? Außerdem sollten wir mal nach JJ schauen.“, kam es von James. „JJ… ich sollte mit ihr reden.“, kam es von Tim. „Ja, solltest du und nun komm mit. Ich möchte dich ungerne meiner Adjutantin überlassen.“, kam es scherzhaft. Tim grinste und nickte. „Okay, aber nur ein Glas“, kam es von ihm. James nickte. „versprochen“, kam es von James. Dann Verliesen die beiden das Büro in Richtung Fahrstuhl. Als der Fahrstuhl ankam und die Türen aufgingen, kam Nachtmeister raus. „Sir“, grüßte diese. „Lieutenant, ich mache für heute Feierabend. Sollte irgendwas sein, bin ich über den Pager erreichbar. Und Master Chief Sergeant Jones ist für den Rest des tage vom Dienst entbunden. Bitte schicken sie die Berichte die fertig sind und die Rote Akte mit den dringenden anfragen und das andere Zeug heute noch an das SGC.“, kam es von James als er den Fahrstuhl betrat. „Wird gemacht Sir“, kam es nur breit grinsen als sich die Türen schlossen.
Etliche Minuten später kamen Jones und er zuhause bei den Suttons an. JJ war bereits dort und James schaute auf JJ die sich gerade in der Küche austobte in dem sie alles putzte was ihr in die Quere kam. „Tim, die Gläser stehen im Schrank über der Spüle. Und ich bereite mal für uns drei etwas zu essen zu. Wird denke ich ein langer Abend werden.“, sagte er. Jones nickte und JJ schaute James mit einem leicht glasigen Blick an. „Bist du auch schon da?“, kam es leicht lächelnd von JJ. James grinste. „Ja, bin ich und jetzt gibt es erstmal was zu essen. Verstanden?“, kam es. JJ stellte sich gerade hin und Salutierte. „Ja SIR“. Tim schaute zu JJ rüber und musste etwas grinsen. James seufzte. Nachdem das fertig war und alles etwas gegessen hatten holte James die Flasche von der anrichte und den Whiskey und stellte diese auf den Tisch. Tim verließ die Küche und setzte sich auf die Couch und James folgte ihm. Tim saß direkt neben James. Julie räumte den Tisch ab und spülte es auch gleich weg, während James anfing zu erzählen. „Also Tim und Julie. Das SGC hat den Test drei Mal wiederholt. Und jedes Mal das gleiche Ergebnis erhalten. Ihr beide seit Bruder und Schwester. Jedenfalls nach dem Ergebnis.“, kam es von James. Tim kippte daraufhin erstmal ein Glas auf Ex runter. „Wenn er mein Bruder ist… bin ich Schneewichten...“, kam es von JJ die sich nach sie mit der Küche fertig war zu den beiden setzte. Wie gerne würde sich auch diese Wut mit Alkohol runterspülen doch leider ging das nicht, weil sie Schwanger war. „Außerdem habe ich keinen Bruder. Der ist...“, begann sie. „Bei einem Autounfall gestorben. So wie meine Schwester.“, beendete Tim den Satz und schenkte sich nach, als James gerade mal die hälft von seinem ersten Glas getrunken hatte. James schaute die beiden an, als Tim gerade richtig anfing zu bechern. „Okay, bevor du dir die Birne vollkommen zuschüttetest, erzählt mir doch mal beide was ihr von dem Unfall noch wisst.“, kam es von James als er sich das Glas wieder füllte. „Wir waren auf einer Bergstraße unterwegs. In der Nähe vom Yellowstone.“, begann Jones. „Ich weiß nichts darüber. Seit damals kann ich mich an nichts mehr erinnern.“ als Tim weiter anfing auszuführen. „Es war regnerisch. Ich saß auf der Rückbank und habe mich mit meiner Schwester gestritten. Dann gab es einen lauten Knall und das Auto überschlug sich…“, kam es von Tim. James trank in der Zwischenzeit sein zweites Glas leer. „Das nächste was ich noch weiß, dass ich außerhalb vom Auto zu mir kam und es eine Explosion gab, die das Auto zerfetzte“, kam es von Jones. JJ schaut ihn an. So sehr sie es auch versuchte sich erinnern es kam nichts bei ihr an. „Was gab es da oben weswegen man dorthin gefahren ist“ fragte JJ nach. „Da war das Ferienhaus wo wir immer hingefahren sind. Mit dem...“; setze Jones fort. „Baumhaus welches rote vorhänge hatte und zwei betten drinnen.“, beendete JJ den Satz auf einmal den Satz. Daraufhin schauten Tim und JJ sich an und er kippte das nächste Glas runter. „Okay. Also habt ihr beiden den gleichen Unfall gehabt.“, kam es von James. JJ schaute ihren Mann an. „Niemals. Tim kann nicht mein Bruder sein. Der ist bei der Explosion gestorben oder doch nicht?“, kam es jetzt etwas zweifelnd. James schaute in die Flasche, die mittlerweile leer war und Tim er recht gut dabei war. James stand auf, holte eine neue und setzte sich dann wieder. „Ein Vorschlag. Wir fragen die Asgard.“, kam es von James. „Gerne ich habe in diese grauen Männchen mehr Vertrauen, die können das doch oder?“, kam es von JJ. James musste grinsen. „Ich Frage die morgen ob sie den Test wiederholen können für euch“, kam es von James. Jones verdrehte kurz die Augen, kippte dann zur Seite weg und viel auf das Sofa. James Schaute Jones an, der anfing zu schnarchen mit einer leeren Buddel im Arm. JJ schaute James an. „Weist du was ich jetzt gerne machen will?“ fragte JJ sarkastisch nach. „In dein Bett. Ich dachte, wenn wir schon dabei sind könnten wir auch reden“, kam es von James. JJ erhob sich und schüttelte den Kopf. „Ich glaube für heute ist mein Gesprächsbedarf gedeckt.“. James schaute sie an und nickte nur. So wie aussah würde er heute Nacht hier auf der Couch neben seinem Schwager schlafen oder bei seiner Mutter im Zimmer. Julie ging die Treppe herauf und verschwand im Schlafzimmer. Er erhob sich und der raum fing an sich zu drehen. „Okay James… du hast auch genug“, sagte er und ließ sich dann auf das Sofa fallen. Wenig später war auch er eingeschlafen.
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Julie Johnson
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Re: Unerwartete Veränderungen  [Abgeschlossen]

Beitrag von Julie Johnson » Mi Aug 07, 2019 3:55 am

Datum - Uhrzeit: 18.06.2016 – 08:20 Uhr
Ort: Delta Side - Orilla, Ida Galaxie
Anwesende Personen: Col. James Sutton, Julie Sutton, Tim Jones

Als James die Augen aufmachte vibrierte sein Pager. Er stierte drauf, suchte auf allen vieren das Telefon und rief dann bei seiner Adjutantin an. „Guten Morgen Sir. Sie sind bereits 20 Minuten zu spät zur Einsatz Besprechung von SGD-2“, kam es aus dem Hörer. Für James kam es rüber als würde es aus einem Megaphone kommen. „Nicht so laut Nachtmeister. Ich werde heute Home-Office machen. War eine lange Nacht. Soll der neue Major die Einsatz Besprechung machen. Gute Nacht“, sagte er, legte auf und schaute sich dann um. Jones lag mit dem Oberkörper auf dem Sofa und die Füße lagen auf dem Boden. Er stand auf und warf die Kaffeemaschine an und bereitete erstmal ein Frühstück für alle zu. Nach und nach wachten Tim auf, als sich der Kaffeeduft breitmachte. „Guten Morgen“, kam es von Jones. James schaute Jones an. „Guten Morgen mein Lieber. Alles klar bei dir“, fragte er nach. Jones zuckte mit den Schultern. „Bei mir gingen die Lichter aus, nach dem ich von dem Unfall erzählte habe... und dann weis ich erst wieder etwas als ich eben hier aufgewacht bin.“, kam es von Jones. „Moment…Ich weiß noch das JJ meine Schwester sein soll und ihre ein Bruchstück aus von dem Wochenendhaus einfiel.“, kam es von Tim. Mittlerweile war das Frühstück fast fertig. Jeder bekam Rührei mit Speck und Gewürzgurken sowie 3 Aspirin gegen den Kater, ausser JJ der ging es gut.Julie musste sich mehr oder weniger immer noch sammeln. Die Nacht war sehr kurz und immer wieder dachte sie über alles nach und kam aber zu keinem Entschluss. War es ein Wink des Schicksals. Nur warum jetzt. Sollte es ein Zeichen werden. Die Chancen dafür waren so was von unglaublich unwahrscheinlich bis gar nicht. Und dennoch gab es diese Beweise und diese lügten nicht. JJ stand langsam und verschwand unter der Dusche, nach dem sie damit fertig war zog sie sich an und ging nach unten. James schien auf der Couch geschlafen zu haben. Tim stand gerade auf und wollte sie begrüßen als sie ins Stolpern geriet, weil jemand seine Schuhe in den Weg gelegt hatte. Tim wollte ihr helfen und hielt sie am Arm fest. Diesen zog sie danach gleich wieder zurück. „Keine Angst ich wäre nicht gefallen“, fuhr sie ihn leicht an. Er zog seinen Arme zurück und machte einen Schritt zurück. Sicherlich war es für ihn auch nicht einfach. Das musste erst einmal alles verdaut werden. Vor allem stellte man sich eine Frage. Warum diese Lüge und der einzige der sie beantworten konnte war sein Vater. „Okay ich wollte dir nur helfen“, kam es von ihm und sie nickte nur. „Ich brauche keine Hilfe“, kam es vor ihr. James blickte sie an wie er sie immer ansah mit diesem durchdringenden Blick. Julie kannte diesen und wusste was es bedeutete. Doch der nützte diesmal gar nichts. Zuviel war vorgefallen worüber man sprechen musste.

Tim war genauso mit der Situation überfordert wie Julie wahrscheinlich. Er ging in die Küche zu James der ein leckeres Frühstück gemacht hatte. Der Speck roch schon so gut die Eier waren auch schon auf den Tellern verteilt. Das Schicksal stellte sie wohl immer wieder auf die Probe. Kaum hatte man eine Sache verdaut kam die nächste schon um die Ecke. Und dennoch konnte das doch kein Zufall sein. Doch anstatt ihm eine faire Chance zu geben bestrafte sie ihn mit ihrer Abwehrhaltung. „Ich brauche Kaffee“, kam es von ihm und er setzte sich an den Tisch. Julie setzte sich auch an den Tisch. Doch sie sagte nichts. Nahm sich einen Kaffee und genoss das Essen. Sie war eigentlich innerlich noch immer wütend, aber nicht auf Tim der konnte genauso wenig wie sie was dafür. Ihr Gefühl sagte ihr das es stimmte. Einen großen Bruder zu haben wünschte sich jeder, sie sah das Team als Brüder an nur das Tim es nun wirklich war. Doch was würde das für die weitere Zukunft hier bedeuten. Auch wenn sie es nicht zugeben wollte bei ihm hatte sie immer so ein Gefühl das sie nicht beschreiben konnte. Nur hatte sie das nie zugegeben. Doch so wie es aussah musste man das dringend noch so einiges aus der Welt schaffen. Ihr Magen drehte sich auf ein wenig und je mehr sie über Tim und sich nachdachte desto schlimmer wurden die Gefühle, sie fing an zu weinen ohne es zu wollen. Eine Emotionswelle überrollte gerade langsam und ries sie mit. Julie sprang auf einmal auf und rannte nach oben die Tür schloss sie hinter sich zu und sie ließ ihren Emotionen freien Lauf. Immer wieder wischte sie sich die Tränen weg, doch das alles war so überwältigend, das sie nicht aufhören konnte. Einige Minuten waren. Julie ließ das Gefühl einfach zu das er ihr Bruder war und hoffte das es für sie kein Schritt zurück war. Auf dem Weg nach unten sah sie die beiden Männer beim Frühstückten. Es sah sehr vertraut aus. James hatte ihn schon so wie es aussah aufgenommen in die Familie. „Ist wieder alles in Ordnung“, fragte James nach dem er sie in Augenschein genommen hatte und sie sich an den Tisch setzte. Julie blickte zu Tim und dann zu James, als ein leichtes lächeln von ihr kam. „Es war nur eine kleine Emotionale schwäche“, beide sahen sie an. Mit einem ernsten Blick schaute sie beide an. Die auch wiederum ernst schauten. „Alles wieder gut, liegt an diesen verdammten Hormonen“, kam es von ihr als sie sich einen Kaffee einschenkte und einen Schluck Kaffee nahm. „Ich weiß das es uns alle gerade etwas überfordert“, kam es locker von James der sie angrinste. Die beiden hatten schon etwas gegessen. Julie starrte ihren Teller an. „Ich kann nichts essen mit ist gerade der Appetit vergangen“, kam es von ihr und schob den Teller weg.

Tim schaute auf den Teller mit dem leckeren Rührei. „Könnte ich das vielleicht essen“, als seine Hand schon in die Richtung von dem Teller ging und sie ihm aber sofort auf die Finger haute. „Nein kannst du nicht“, beide schauten sie überrascht an. Sie wirkte sauer und sehr gereizt. Tim hielt sich die Hand da es schon ein wenig wehtat. „Na tut es weh“, fragte sie nach und blickte ihn böse an. James wollte gerade etwas sagen als sie ihn anblickte. „Ich wäre an deiner Stelle ganz ruhig“, kam es von ihr und Julie sah James mit einem sehr durchdringenden Blick an, dann wieder zu Tim. Der der sich die Hand rieb. „In diesem Haus herrschen Regeln die gefälligst eingehalten werden und eine davon ist…Nimm niemals JJ das Essen weg“, beide Männer blickten sich an und sahen sich fragend an. James war vor allem verwirrt über die Handlung seiner Frau. Noch immer war wie sie wohl sauer wegen dem Vorfall auf dem Planeten. Julie beobachtete die beiden wie sie reagierten. Tim bekam es mit der Angst und stand auf. „Es ist besser, wenn ich gehe“, kam es vorsichtig von ihm. James schüttelte den Kopf. Sie trank gerade an ihrem Kaffee und blickte zu ihrem Bruder hoch. „Hinsetzen wir sind noch nicht fertig“, kam es sehr ernst von ihr. Als er sich langsam wieder setzte. Dann nahm sie den Teller und reichte ihn Tim. „Du wolltest doch noch was Essen“, dieser nahm ihn vorsichtig entgegen. Julie fiel es so langsam schwer ihr Lachen das Lachen zu unterdrücken. Als sie auf einmal loslachte. „Ihr solltet euer Gesicht sehen“, als sie aufstand und sich aus dem Kühlschrank Orangensaft holte. In Tims Gesicht spiegelte sich Erleichterung und James schüttelte nur den Kopf. „Das war eine saubere Leistung Schatz, die muss ich mir merken“, grinste er nun auch. Er genoss das Rührei und nach dem alle gegessen hatten Außer ihr, den ihr war ein wenig Übel. James stand auf und räumte den Tisch ab und sie half ihm dabei. „Ist die Vorstellung einen Bruder zu haben so schlimm“, flüsterte er ihr zu, als sie ihn beobachtete. „Nein.“, mit dieser Antwort hatte er wahrscheinlich nicht gerechnet. Tim brachte seinen Teller in die Spüle. „Wäre es in Ordnung wenn ich mich erst einmal Duschen gehe und frisch mache“, fragte er nach. Für alle war diese Situation ungewohnt. Es war eine andere wie sonst immer mit den anderen. James nickte. „Wollen wir später zusammen essen“, fragte er seinen Schwager. Seine Mutter brachte später auch die Kinder zurück. „Keine Angst ich habe nichts dagegen“, kam es mit einem Lächeln von ihr, als Tim nickte und das Haus verließ. Zurück blieben die beiden alleine. Nach dem die Küche wieder aufgeräumt war, setzten sich beide auf die Couch und sie ging auf Abstand zu ihm. Für einen Moment sagte niemand etwas. „Schatz ist alles in Ordnung“ fragte James nach. Sie sah ihn mit einem ernsten Gesicht an. „Ja alles gut. Im Grunde ist es egal warum man diese Lüge erfand. Wichtig ist doch nur das man…sich wiedergefunden hat. Ich dachte immer er wäre Tot und ich wäre alleine. Doch auch wenn ich woanders aufgewachsen bin, bin dadurch der Mensch der ich bin…“, beide blickten sich an. „Einfach ist es sicherlich für keinen, aber es ist doch schön das ihr euch wiedergefunden habt.“, sie nickte. „Danke Schatz“ ihr Kopf schaute nach oben in die Augen von James und gab ihm einen Kuss. „Einfach war es sicherlich für keinen von euch beiden, aber es ist doch schön das ihr euch wiedergefunden habt“, sie nickte. „Danke Schatz“, dann kuschelte sie sich enger an ihn und er nahm sie fest in den Arm. Die beiden sprachen noch über so einiges. Doch irgendwann schlief sie einfach ein, irgendwie war sie auf einmal Müde.
Tim kam in seinem Quartier an und ließ sich erst einmal auf das Bett fallen. Im fiel im Traum nicht ein das in das Schicksal so überrumpeln konnte. All das was sie erlebt hatten und die Art wie man befreundet war rückte in den Hintergrund. Dass was seine Schwester erlebt hatte alles, brachte ein anderes Gefühl auf einmal ans Licht. Er hätte für sie da sein können als großer Bruder. Dann kam in den Sinn warum das alles überhaupt so passieren musste. Wieso hatte man ihnen damals gesagt sie sei tot. Das seine Mutter den Unfall nicht überlebte lag daran das ihre Verletzungen zu stark waren. Tim erinnerte sich das er mit seinem Vater an dem Grab stand. Nur wenn hatten sie damals beerdigt. Nicht nur für ihn, sondern auch für seinen Vater brach eine Welt zusammen. Zwei Menschen gleichzeitig zu verlieren die man liebte war schon ein hart. Sein Vater wusste von dem allem nichts. Wie sollte er es ihm erklären. Was hatte er für eine Erklärung. Juliette war nicht Tot sie war hier und endlich waren beide wieder irgendwie wieder vereint. Der Gedanke gefiel ihm so langsam. Hinzu kam noch, dass er zweifacher Onkel wird. Er sprang auf und nahm eine lange Dusche, er zog sich etwas Frisches an und machte sich frisch gestriegelt wieder auf den Weg zu den beiden. Dort angekommen sah er James vor dem Haus. „Hey“, begrüßte er seinen Schwager. „Siehst besser aus als vorhin“, kam es lachend von ihm. Tim nickte. „Wo ist Juliette“, James sah ihn fragend an. „Juliette“, er verdrehte die Augen. „Entschuldige. Juliette ist JJ ihr richtiger Name. Man hat ihn so wie es aussieht nur abgekürzt oder eher geändert in Julie“, James deutete an das er sich setzen solle, was er auch machte. „Sie schläft, scheinbar war es doch alles etwas zu viel für sie“, merkte er an und die beiden unterhielten sich ein wenig. James fragte ihn ein wenig aus über seinen Vater, eher den gemeinsamen Vater. Um irgendwie herauszubekommen was wirklich los war. Er hört Tim zu als die Tür aufging und JJ in der Tür stand. Tim stand auf und blickte sie an. „Du musst nicht gleich aufspringen, wenn ich komme“, kam es von ihr und sie grinste etwas. James war nun es nun der Aufstand. „Ich hole uns mal was zu trinken. Ihr habt euch sicherlich einiges zu erzählen.“, beide nickten gleichzeitig.

Julie setzte sich neben ihn auf dem Stuhl, sie musste erst noch einmal richtig wach werden. Tim fing an von sich zu erzählen. Sie hörte ihm zu. Zwischendurch kam James mit den Getränken. Er setzte sich einfach dazu und lauschte den beiden. Keine Ahnung wie lange das Gespräch dauerte, auf jeden Fall brachte sie das einen kleinen Schritt zusammen. Julie blickte zu James. „Wie geht es den jetzt weiter? Darf er hier bleiben oder muss er versetzt werden. Ich würde gerne, wenn ihr einverstanden seid nicht unbedingt an die große Glocke hängen. Dann wäre zu klären wann du es deinem Vater sagen willst“, ihr blick ging zwischen beiden hin und her. „Unserem Vater“, irritiert sah Julie Tim an. „Ja…die Frage ist wie er das alles aufnehmen wird, es war für uns ja schon schwer“, kam es von ihr und sie blickte zu James.
„Also versetzt werden muss er nicht, da ihr beide kein Ehepaar seid und du Zivilistin. Von daher wird er bleiben. Was das an die große Glocke hängen angeht, so befürchte ich, muss ich das der Personalabteilung melden. Auch wenn ihr das nicht wollt, so bin ich dazu verpflichtet. Und was euren Vater angeht, so ist das eure Sache. Aber vielleicht solltet ihr beide euch erstmal kennenlernen und versuchen herauszufinden warum es unterschiedliche Versionen von dem Unfall gibt.“, sagte James. Julie schaute ihn an. „Da könntest du recht haben. Und was die Personalabteilung angeht, gibt es da keinen weg das geheim zu halten?“, fragte JJ nach. James schüttelte den Kopf. „Wenn es den geben würde, wäre ich der letzte der sich dem in den Weg stellen würde. Und leider kam die Meldung vom SGC. Also ist es da schon Aktenkundig und dann kann ich nichts mehr machen.“, sagte James mit bedauern. Tim schaue ihn an. „Dann sollten wir das Beste daraus machen oder? Im Übrigen, wie soll ich dich jetzt nennen Schwesterchen? Julie, JJ oder Juliette?“, kam es von Jones. JJ schaute Tim böse an. „JJ oder Julie. So steht es in sämtlichen amtlichen Dokumenten drinnen und auf der ID-Card für die Basis.“, sagte sie schließlich. Tim nickte. James stand auf, ging in die Küche und setzte eine neue Kanne Kaffee auf, die Sie sicherlich noch brauchen würden. Währenddessen unterhielten sich JJ und Tim weiter und lernten sich besser kennen. James beobachtete die beiden lange, bis der Kaffee fertig war und er die Kanne und drei Becher auf den Tisch stellte. Zwischendurch kam Akkiri. „James, was ist das zwischen Jones und Julie? Was Ernstes?“, fragte seine Mutter besorgt. James schüttelte verneinen den Kopf. „Nein, die unterhalten sich über ein sehr persönliches Thema. Es hat nichts mit der Ehe und der Liebe zu mir zu tun.“, beruhigte James sie. „Ich dachte schon…“, kam es erleichtert von Akkiri. „Lass uns rausgehen, damit wir die beiden nicht stören.“, sagte er und seine Mutter nickte zustimmend. „James, gibt es große Quartiere auf der Basis?“ fragte ihn seine Mutter als sich die beiden im Schatten auf eine Bank gesetzt hatten. „Sicherlich. Warum frag..“, kam es von ihn und beantwortete den Satz im Gedanken zu Ende. „Ich schau mal was sich machen lässt. Bist du dir auch 100% sicher? Weil rückgängig machen geht danach etwas schwer…“, kam es von James. Akkiri schaut ihn ernst an. „Würde ich dich sonst fragen?“, kam es. James lachte. „Ai. Ich gebe dir Bescheid sobald es geht.“, sagte er und schaute zur Tür die aufging. JJ, Jones und Jules kamen raus in den Garten.

Die Sonne schien und alles im Garten war hell damit erleuchtet. Ihr jetziges Leben stellte sich gerade auf den Kopf. Sie hatte einen Bruder von dem sie all die Jahre nichts wusste oder vergessen hatten. Jules setzte sich zu Akkiri. Die beiden liefen noch eine Weile herum und sprachen miteinander. Es gab so vieles was verpasst wurde. Am Ende standen beide Arm in Arm da und hielten sich fest. Nach dem sie sich gelösten hatten ging sie zurück zu den anderen und Julie nahm seine Hand und ging zu James, Akkiri und Jules. Die alles nur beobachteten. Doch der Blick ihrer Schwiegermutter sah etwas Besorgnis erregend aus. „Was ist das zwischen euch beiden? So langsam mache ich mir Gedanken“, kam es von ihr. „Es ist alles gut“, versuchte sie Akkiri zu beruhigen die sich Sorgen um die Liebe zu ihrem Sohn machte. Sie wusste das es ihm mehr als nur das Herz brechen würde, sollte es mal zu einer Trennung kommen. Was niemand vorhatte oder auch nur daran dachte. „Darf ich euch unseren neuen Familienzuwachs vorstellen. Tim ist mein Bruder, mein Tod geglaubter Bruder“, in Jules und Akkiris Gesicht war nur noch Sprachlosigkeit zu sehen. Beide setzten sich mit an den Tisch. Julie erklärte den beide die gemeinsame Geschichte von damals. Dann fingen auch sie an zu verstehen und Akkiri hieß ihn auf ihre Art in der Familie willkommen. Alle saßen noch eine Weile draußen, genossen die Sonnen und redeten. James und Julie erzählten was bisher so passiert war, über die Sachen die nur die Familie betraf. Es war schön diese Zeit als Familie zu verbringen. Die Familie war um ein Mitglied größer geworden. Der Abend endete damit das ihre Schwiegermutter und Jules sich sehr früh zurückzogen und Tim sich auch irgendwann verabschiedete, der Abend davor war wohl für alle sehr viel gewesen. Nach dem Aufräumen, gingen James und Julie auch nach oben. Julie stellte sich vor James und blickte ihn an. „Ich hoffe der Nachmittag war okay für dich“, ihre Arme legten sich um ihn und sie sah ihm tief in die Augen. „Es hat so wie es aussah euch beiden gutgetan. Und wenn man euch so beobachtete habt ihr ein bisschen was gemeinsam“, ihre Augenbraun hoben sich und sie wurde neugierig. „In wie fern“, er lächelte Charmant. „Ihr Verhaltet euch fast gleich ab und zu wenigstens. Er ist nicht so wie du manchmal mit der Tür direkt ins Haus zu fallen“, ihre Augen wurden zu schlitze. „Bitte“, kam es von ihr. Als er sie umarmte und sie festhielt. „Tim ist der ruhigere von euch beiden, vielleicht fällt uns das bei unseren Kindern auch auf wenn sie größer sind. Der Apfel fällt ja nicht weit vom Stamm“, sie wollte sich aus seinem Griff befreien das er aber nicht zu ließ. „Diese Aussage wird dir noch leidtun“, als sie anfing in zu Kitzeln bis beide dem Bett lagen und sich gegenseitig durchkitzelten.
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