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Julie Johnson
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Familien Zusammenführung

Beitrag von Julie Johnson » Mi Aug 07, 2019 4:07 am

Datum - Uhrzeit: 02.08.2016 – 06:55 Uhr
Ort: Delta Side - Orilla, Ida Galaxie
Anwesende Personen: Julie Sutton, Tim Jones

Julie stand fix und fertig in der Küche und trank einen Kaffee. Dabei schaute sie aus dem Fenster. Sie hatte Grissom gebeten in der Klinik von Springs für sie einen Termin auszumachen wegen der Spezial Untersuchung für die Zwillinge. Nach dem was während der Mission war, danach hier mit ihrem Bruder, wollte Dr. Balea auf Nummer sichergehen. Einfach nur ein Ausschluss Verfahren. Auch wenn sie der Gedanke ein wenig nervös machte. Tim wollte seinen Vater vom Flughafen abholen und mit ihm sprechen bevor sie dazu kam. Ihre Gefühle waren gemischt. Würde er sie überhaupt sehen wollen. Was würde er zu all dem sagen? JJ hatte wahrscheinlich so viele Fragen, doch wollte sie die Wahrheit über alles überhaupt wissen. Die Wahrheit war manchmal sehr hart. Sie trank den letzten Schluck Kaffee, spülte die Tasse ab und machte sich auf den Weg zur Basis. Bald würde auch mit dem Reisen durch das Wurmloch ein Ende haben. Ihr Bauch war schon wieder etwas größer geworden. Einiges machte ihr jetzt schon Schwierigkeiten. Wie der Kreislauf, die Atmung ab und zu, dass die beiden ihr immer wieder gerne mal auf den Organen rumtraten, aber wenn die beiden erst mal draußen waren würde sich alles endlich verändern. Nicht nur dass sie einen richtigen Onkel haben, nein sie würde vielleicht noch einen Opa in dem Sinne dazu bekommen. Julie wollte gerade auf der Tür als Tim schon vor der Tür wartete. Tim nahm JJ zur Begrüßung in den Arm. Das war etwas was sie mittlerweile akzeptierte und es auch ein wenig genoss. „Und bist du bereit. Du hast doch diesen Termin in der Klinik, soll ich dorthin bringen“, sie schüttelte verneinend den Kopf. „Ich fahre selber mit dem Auto in die Klinik. Rede du in Ruhe mit deinem Vater.“, Tim sah sie an. „unseren Vater“, merkte er an. Julie merkte, dass es etwas war was sie noch nicht so annehmen konnte. Noch war nichts geklärt. „Entschuldige“, kam es von ihm und sie lächelte als Entschuldigung. „Schon okay. Lass uns gehen“, zusammen gingen sie in den Gateraum. Dort wartete man schon auf die beiden. James war schon vor zwei weg auf die Erde. Vielleicht würde sie ihn ja sehen. Er musste dort an der Academy Vorträge halten was ihm überhaupt nicht gefiel. Tim war in der Zeit bei ihr und nutzten die Zeit sich noch besser kennenzulernen, er gab das Zeichen zum Anwählen. Sie hatte nichts weiter dabei als eine Kleine Umhängetasche, mit allen Papieren die sie hatte was ihre Schwangerschaft anging und ihren Mutterpass. Das Gate setzte sich in Bewegung und ein Chevron nach dem anderen rastete ein und dieser schöne Ereignisshorizont erschien. Die beiden liefen über den Steg durch das Wurmloch und kamen auf der anderen Seite der Erde wieder raus. Auf der anderen Seite begrüßte sie Landry. „Sergeant Jones. Dr. Sutton schon sie zu sehen. Dr. sie sehen gut aus. Was macht die Schwangerschaft“, erkundigte er sich bei ihr. „Danke es geht mir soweit gut danke der Nachfrage“, auch wenn es nicht auffiel, man beobachtete ihren Bauch ein wenig. „Sergeant wir haben hier einige Schwierigkeiten bei der wir ihre Hilfe bräuchten, ich weiß sie haben was Anderes vor aber vielleicht könnten sie sich die Zeit nehmen“, er nickt, auch wenn es ihm gerade nicht unbedingt in den Kram passte. „Kein Problem Sir“, Landry begleitete Julie zum Aufzug. Er überreichte ihr noch ein Handy und einen Autoschlüssel. „Ich wünschen ihnen alles gute Dr. Sutton“, gab er ihr noch mit auf den Weg. Als sie oben ankam ging sie nach draußen auf den Parkplatz und dort suchte sie das Auto. Das sich erst bemerkbar machte nach dem sie es geöffnet hatte, denn es gab einen Hup Ton von sich. Es war ein schwarzer SUV mit Automatik. Sie stieg langsam ein und sie musste sich erst einmal alles einstellen. Nach dem das alles gemacht war, fuhr sie los und in das Navi gab sie das Krankenhaus an. Eine Stimme Lotze sie quer durch die Stadt. Sie suchte einen Parkplatz und begab sich hinein. Dort suchte sie den Arzt bei dem sie einen Termin hatte. Nach dem sie bei der Anmeldung vorbei war, musste sie einiges an Papieren ausfüllen. Es gab einige Untersuchungen die gemacht werden sollten. Ultraschall. Blutentnahme. Im Grunde wurde sie mehr oder weniger auf den Kopf gestellt. Das Ganze dauerte rund 2 Stunden um alles über sich ergehen zu lassen um am Ende erst einmal zu warten bis zum Arzt rein konnte.

Durch das Warten im hatte sie genug Zeit sich über alles im Klaren zu werden. Tim war wohl gerade bestimmt dabei es seinem Vater zu erzählen, denn er wollte ihn vom Flughafen abholen, etwas mit ihm Essen gehen. Zumal es auch wieder etwas ungewohnt war wieder hier auf der Erde zu sein. In ihrem Bauch stritten sich die beiden wohl wieder um den Platz. Den als sie ihre Hand auf den Bauch legte merkte sie jede Bewegung der beiden. Noch immer konnte sie es nicht fassen, dass sie Zwillinge bekam. Fast so wie Tim und Julie. Auch wenn sie es nicht zugeben wollte am liebsten würde sie dem ganzem aus dem Weg gehen. Julie schaute Gedankenverloren vor sich hin und wartete auf den Aufruf, wenn sie zum Arzt rein konnte.
James schaute auf den Wecker als er ihn aus dem Schlaf riss. Als erstes tastete er neben sich und musste feststellen das die Bett Seite leer war. Zur gleichen Zeit klingelte das Telefon auf dem Nacht Schrank. „Guten Morgen Sir. Dies ist ihr gewünschter Weckruf. Das Wetter in Colorado Springs wird heute sonnig bis wolkig bei angenehmen 26 Grad. Ihr Frühstück kommt in 10 Minuten.“, klang eine freundliche sehr junge Stimme am Telefon. „Danke.“, sagte er und legte dann auf. Seufzend erhob sich James dann aus dem Bett. „Ich hoffe die Zeit geht schnell vorbei an der Academy. Ich vermisse JJ und die Jungs…“, sagte er zu sich selber und trottete noch etwas verschlafen unter die Dusche, die ihn mit einem Schwall eiskalten Wasser gänzlich weckte. „Verdammter Mist“, kam es fluchend aus dem Badezimmer als das Frühstück gebracht wurde. „Ist alles zu ihrer Zufriedenheit mit dem Frühstück?“, fragte eine freundliche Stimme nach. James wickelte sich ein Handtuch um die Hüfte und kam aus dem Badezimmer. „Guten Morgen. Ja... Alles okay mit dem Frühstück. Nur die Dusche war mal wieder eiskalt…“, sagte er. „Wie sie es gewünscht hatten. Dass die Dusche morgen eiskalt ist.“, kam es als Antwort. „Habe ich das? Hmmm… morgen bitte wieder normale Temperatur. Da holt man sich sonst noch was weg.“, kam es dann als er ein schluck Saft getrunken hatte.„Wird veranlasst Colonel. Kann ich sonst noch was für sie tun?“, kam die Frage. „Ja. Die Tageszeitung hätte ich morgenfrüh zum Frühstück dazu. Das wäre dann alles“, kam es noch von ihm. Die junge Dame nickt und verlies dann das Hotelzimmer. Als die Tür zu war warf er das Handtuch beiseite und machte sich über die Brötchen und die Rühreier her. Während er sich anzog und dabei immer wieder was ass, dachte er an JJ die vielen Lichtjahre entfernt auf Orilla war und sich wohl gerade noch einmal umdrehte. „Wenn du wüsstest wie sehr ich jetzt gerne bei dir wäre und dich sanft wach küssen möchte JJ…“, kam es leise von ihm. Nachdem er endlich fertig war, nahm er den Aktenkoffer, zog die Uniformjacke über, setzte die Mütze auf und verließ dann das Hotelzimmer. Draußen stand schon der schwarze SUV bereit als er durch die großen Doppeltüren das Hotel verließ. „Guten Morgen Sir. Ihr wagen und lassen sie sich nicht von den Studenten ärgern.“, kam es. „Das werde ich nicht Jimmy. Hier das ist für dich und denke darüber nach. Ich kann es dir nur empfehlen.“, sagte James und drückte den Park Boy eine Mappe mit den Bewerbungsunterlagen samt einer Empfehlung für die Air Force Academy in die Hand. „Danke Sir. Wie kann ich es jemals gut machen?“, fragte er nach. „Schließen Sie die Academy erfolgreich ab und werden sie ein guter Offizier. Das ist für mich dank genug. Ich weiß wie es ist sich alles von klein auf zu erarbeiten und man keine Unterstützung bekommt.“, sagte James noch, stieg dann ein und fuhr los.
Als er an der Academy ankam, fand er auch gleichen einen Parkplatz. Dieser gehörte zwar Major Carter, aber da diese derzeit mit der Deadalus in der Pegasus Galaxie unterwegs war, konnte er ihn benutzen. Er nahm seinen Koffer, stieg aus und ging dann gleich in den Hörsaal um die Vorlesung vorzubereiten. Kaum war er fertig setzte er sich in die erste Reihe und wartete als auch schon die ersten Studenten und Offiziersanwärter hereinkamen und sich setzten. Nach dem alle anwesend waren, schaute er was passieren würde. Die Studenten fingen nach einer Zeit an zu fragen wo denn der Dozent sei. James grinste kurz. „Ihr Dozent ist schon lange da Meine Herren und Damen.“, sagte er, stand auf und ging an das Pult. „Wenn auch der letzte ganz hinten im Saal jetzt mal die Klappe halten möchte, bevor er oder sie 40 runden mit Marschgepäck auf den sportplatzdrehen will, könnte ich mich auch mal vorstellen“, kam es dann. Augenblicklich wurde es still im Saal. „Mein Name ist Colonel James Sutton. CIC von Delta. Einem Stützpunk sehr weit weg von hier. Bei mir gibt es in den Vorlesungen nur vier einfache Regeln. Wenn sie die befolgen, garantiere ich ihnen wird die Semesterarbeit, die sie brauchen für Ihr Offizierspatent sehr leicht fallen. Also. Regel Nummer 1: Sei immer Pünktlich und das am besten vor dem Dozenten. Regel Nummer 2: Stelle Fragen, wenn etwas unklar ist, damit es für jeden verständlich wird. Regelnummer drei: wenn der Dozent am Pult steht wird nicht gequatscht, die Handy und Pager sind auszuschalten. Regel Nummer 4: vergessen sie Regel Nummer ein und seinen sie einfach nur pünktlich da.“, sagte er und die Studenten fingen an zu lachen. James grinste breit und begann dann mit der Vorlesung.

„Und wie Sie an diesem Beispiel sehen können, muss man auch Entscheidungen treffen die man vielleicht nie treffen will.“, erklärte James den Studenten. „Sir, mussten Sie schon mal eine Entscheidung treffen die sie nachhaltig prägte und veränderte?“, fragte eine Studentin. „Das ist eine sehr gute Frage Kadett. Ja, in der Tat musste ich schon Entscheidungen treffen, die anderen das Leben kosteten. Und ich frage mich manchmal, in einer stillen Stunde, hätte ich was anders machen können?“, sagte James. Er ließ die Frage im Raum stehen. Die Studenten schauten ihn abwartend an. „Bevor ich auf die Frage ihnen eine Antwort gebe, werden wir eine ähnliche Situation gedanklich mal durchspielen“, kam es dann. James stellte den Stuhl in mitten es Podest hin, setze sich dann drauf und schaute die Kadetten an. „Stellen sie sich folgendes Szenario vor: Sie sind mit einem Einsatz Team draußen auf einer Mission und müssen eine Gruppe von Menschen evakuieren. Es kommt zu der Situation die keiner erleben will. Die Gruppe und sie werden eingeschlossen und sie erörtern mit dem Team die Lage und haben zwei Möglichkeiten: entweder sie wagen einen Ausfall und laufen Gefahr, die Gruppe in die Hand des Gegners fallen zu lassen oder sie führen einen Scheinangriff durch, um den Gegner in den glauben zu versetzen sie greifen von zwei Seiten an und dafür eigenen Männer zu verlieren, aber dafür die Gruppe und ein Großteil des Teams zu retten?“, erklärte James die Situation. Es brach eine Diskussion unter den anwesenden Studenten aus. James ließ sie erstmal in Ruhe und nahm ein Schluck Wasser zu sich, bevor er die Hand hob und alle zum Schweigen brachte. „Wie ich vernommen habe, wird diese Szenario von ihnen allen heiß diskutiert. Zur nächsten Vorlesung arbeiten Sie eine Lösung dafür aus und präsentieren sie uns. Bilden Sie dazu Gruppen von maximal 5 Personen. Und damit entlassen ich sie dann für heute“, kam es dann von James. Die Studenten klopften alle als Dank für die Vorlesung auf die Tische. Nachdem alle den Hörsaal verlassen hatten, stand nur noch ein Offizier in der Tür. „Kadett, wenn sie fragen zu der Aufgabe haben wie sie die lösen sollen, dann wenden sie sich an ihre Kommilitonen.“, sagte er und packte seine Unterlagen zusammen. „Die habe ich nicht James. Ich habe Jahre gebraucht bevor ich die erste Vorlesung halten durfte“, kam eine ihn sehr bekannte Stimme. James schaute auf und sein Blick wurde kalt. „Was willst du hier?“, fragte James. „Wozu meine alte Uniform noch immer gut ist…“, kam es von Michael. James ballte die Fäuste und lies den Blick nicht von seinem Vater, der langsam zu einem Platz in der ersten Reihe ging. „Mit die reden. Ich weiß das ich Fehler gemacht habe. Schwere Fehler…“, fing Michael an. James lies die letzten unterlagen in seine Aktentasche gleiten. „Komm zur Sache. Ich habe noch andere Termine.“, kam es von James. „Okay, okay. Wo ist deine Mutter und deine nichts nutzige Frau?“, fragte er. James schaute ihn an. „An einen Ort wo du nicht hinkommen kannst und wirst.“, sagte James eiskalt. „Das werden wir noch sehen. Das werden wir noch sehen.“, sagte Michael. „Wir werden es nicht sehen, ich weiß es. Da wirst du nicht hinkommen. Und wenn, dann wirst du sofort verhaftet wegen Verletzung der Bestimmungen und wegen Landesverrat. Haben wir uns verstanden?“, sagte James so kalt, dass an der Drohung kein Zweifel gab das James dieses auch so machen würde. Als Michael was sagen wollte, betrat ein Sergeant den Saal. „Sir, eine Nachricht aus dem Berg für sie.“, James nickte, las die Nachricht kurz und schaute seinen Vater an. „Gibt es noch was das du mir mitteilen willst?“, fragte James Michael.

Dieser schaute ihn ungläubig an. „Eine Nachricht aus Cheyenne für dich?“, kam nur die Frage. „Ja, aus dem Cheyenne. Und jetzt verschwinde. Ich will dich nicht mehr wiedersehen. Nachdem was du abgezogen hast, schäme ich mich dafür das du mein Vater bist. Sergeant, steht ein Wagen bereit?“, kam es von James. Der Sergeant nickte. „Gut. Ich kümmere mich darum und sorgen Sie dafür das diese Zivilperson nicht mehr in die Academy gelangt. Sie hat keine Freigabe für dieses Militärgelände.“, sagte James noch im Vorbeigehen. Als der am Wagen angelangt war, warteten dort schon ein Team. „Zum Flughafen. Wir müssen ein Paket abholen.“, sagte er knapp. Auf der Fahrt dorthin hatte er viel Zeit zum Nachdenken, auch wenn diese nur knapp 30 Minuten dauerte. Der Wagen hielt am Tor als eine Transportmaschine schon im Landeanflug war. „Ihre Ausweise bitte“, sagte die wache am Tor. Nachdem die Bestätigung vorlag, hatte die Maschine bereits aufgesetzt und rollte auf eine der Parkpositionen.
Es dauerte nicht lange als das Heck geöffnet wurde und mehrere Personen ausstiegen. Eine davon war schwarz gekleidet wie ein Polizist. James und zwei weitere stiegen aus und gingen auf die Ankömmlinge zu. „Sind sie Sergeant Jones?“, fragte er. „Was zum Teufel geht hier vor? Und warum wurde ein SWAT Einsatz gestört?“, kam es nur. „Sergeant ich bin Colonel der US Air Force und sie haben hier erstmal nichts zu melden. Sie sind hier, weil es der Wunsch von ihrem Sohn, einen meiner unterstellten, ist. Sie werden jetzt mit mir kommen.“, kam es von James. Jones schaute ihn von oben bis unten an. „Ich werde gar nichts.“, kam es nur. „Wie sie meinen. Chief Master Sergeant! Nehmen sie diesen Herren in Gewahrsam aufgrund Artikel 3 des Patriot Act. Schaffen Sie ihn in den Berg“, sagte James. Es dauerte nicht lange bis alles am Flughafen erledigt war und sie auf den Weg zum Berg waren. Nach der Ankunft, wurde Tims Vater gleich auf Ebene 27 gebracht in den Besprechungsraum. Dort klärte James ihn erstmal auf warum er hierhergebracht wurde, bis er die Nachricht erhielt das JJ wieder auf der Basis eingetroffen war. Julie saß noch weitere 45 Minuten in diesem Wartezimmer und blätterte eine Zeitung nach der anderen durch bis sie endlich ihren Namen hörte. Eine Schwester führte sie in einen Behandlungsraum, der wie alle wirkte. Weiß Wände, Fachbücher in einem Regal, eine Untersuchungsliege. Sie nahm auf einen der Stuhle Platz. „Der Doktor ist gleich bei ihnen“, sagte die Schwester nett zu ihr und verschwand. Kaum war sie aus der Tür kam auch schon der Arzt rein. Dieser begrüßte sie freundlich mit einem Händedruck. „Dann wollen wir uns doch mal alles anschauen“, kam es von ihm, als seine Hände über die Tastatur flogen und etwas schrieben. Er klickte auch ein paar Mal mit der Maus. „Hmmm…“, das gefiel ihr gar nicht, das machten Ärzte immer wenn es etwas nicht stimmte. Er blickte sie an. „Nun Dr. Sutton, wie fühlen sie sich“, fragte er neugierig und mit einem freundlichen Gesicht nach. Julie versuchte sich ihre Unruhe nicht anmerken zu lassen. „Soweit gut. Bis auf die Schwindelanfälle, ab und zu Kurzatmig, und diese Schmerzen die mich fast umbringen“, gab sie ihm als Antwort und blickte ihn an. „Wenn ich das ganze beurteilen müsste sieht alles sehr gut. Alle Ergebnisse waren sehr gut. Den beiden geht es gut. Nur sollten sie als in nächster Zeit anfangen kurzer zu treten, aber das brauche ich ihnen als Kollege nicht sagen.“, genau das war es was sie nicht unbedingt hören wollte. Er klang schon wie James. Nur ihre Arbeit war wie ihr zweites Leben. „Gab es vielleicht Probleme während der Schwangerschaft Außer der Symptome die sie mit geschildert haben“, sie musste etwas schlucken, denn es war mit einer Erinnerung verbunden die sie nicht haben wollte, doch wenn es hier um das wohl der beiden Kinder ging musste sie wohl in den sauren Apfel beißen. „Ich hatte Stressbedingt starke Bauchschmerzen, ich war…ich war wohl versehentlich in einem Raum gefangen der sich schloss aber nicht wieder öffnen ließ, es war dort sehr warm, ich bin wohl dehydriert gewesen und man musste mich denke ich wiederbeleben, aber die damalige Ärztin hatte mich gründlich auf den Kopf gestellt und uns allen ging es wieder gut“, nun sah er sie doch etwas besorgt an. „Wo arbeiten sie genau“, fragte er nach. „Wenn man es so nimmt bin ich Ärztin auf einer Militärbasis. Und dort ist immer was los“, gab sie ihm als Antwort und er nickte nur und notierte das auf der Karteikarte. „Nun soweit ich das sehe ist alles in Ordnung. Sie sollten sich auf keinen Fall hohem Stress aussetzen, das ist weder für sie noch für die beiden gut. Die Schmerzen die sie ab und zu haben ist höchst wahrscheinlich den Kindern zu verdanken die sich Platz machen und auch mal gerne die Organe treffen oder dagegentreten. Dann kann ich sie ruhigen Gewissens gehen lassen“, kam es mit einem Lächeln von ihm. „Viel Glück ihnen vier“, er reichte ihr die Hand zum Abschied und Julie verließ kurz durchatmend das Behandlungszimmer. Als sie draußen auf der Straße stand ging es ihr viel besser.

Ihr war wichtig das es beiden gut ging, was das andere anging würde sich James schon mit Sicherheit drum kümmern. Vielleicht konnte sie ja wenigstens Schreibtisch Dienst rausschlagen. Wenn sie ehrlich war hatten alle recht. Sie hatte sich zu viel gemutet. Aus ihrer Tasche holten sie den Autoschlüssel und ging zum Auto. Als sie auf der anderen Seite ein Tätowierungsladen sah. Sie ging auf die andere Seite und schaute sich die Bilder hinter der Glasscheibe an. Ihr stach ein Motiv ins Auge. Zwei Drachen die sich festhielten. Nach dem was alles war wäre das doch ein eindeutiger Liebebeweis für die Liebe zu ihrem Mann. Innerlich haderte sie noch mit sich, ging dann aber hinein und ließ es sich auf das Schulterblatt Tätowieren. Es dauerte seine Zeit bis es fertig war aber es war die Zeit wert. Nur musste sie es vor James erst einmal geheim halten. Die Schmerzen dafür waren mehr oder weniger auszuhalten. Man klebte ein großes Pflaster darauf, und die Nachsorge konnte sie auch bei sich auf der Krankenstation machen. Was er wohl dazu sagen wird. Wahrscheinlich ob sie völlig verrückt sei. Doch das war es Wert, darunter befanden sich jeweils die Namen der beiden. Nach dem das erledigt war ging sie zurück zum Auto und fuhr gemütlich zurück. Sie musste durch die Sicherheitskontrolle und fuhr bis zum Ende rein und stellte den Wagen einfach ab, fast vor der Haustür. Wie immer kontrollierte sie alles ob sie alle hatte. Julie stieg aus dem Auto, schloss es ab. Aus der Tasche holte sie das Handy und wählte die Nummer von James, während sie in Richtung Eingang lief stand auf einmal eine Person vor ihr, als sie wie angewurzelt stehen blieb. Ihre Hand mit dem Handy senkte sich schlagartig nach unten. Ihr Kopf sagte lauf weiter doch das konnte sie nicht. Sie war wie paralysiert. „Hallo Miss Sutton“, kam es von Michael der eigentlich nicht hier sein sollte. Er musterte sie von oben bis unten. „Wie geht’s euch? Wie ich sehe bekommt mein Sohn endlich nachwuchs“, Julie sah ihn an, in ihrer Hand hielt sie immer noch das Telefon das die Verbindung zu James aufgebaut hatte. Doch sie hörte ihn nicht. James bekam das Gespräch mehr oder weniger Live mit. „Michael was willst du hier? Du hast hier auf dem Gelände von Cheyenne nicht zu suchen“, fragte sie nach und hoffte das James den Wink verstanden hatte. „Ich will nichts nur nach meiner Familie sehen aber vor allem wollte ich wissen wo meine Frau ist“, er machte langsame Schritte auf sie zu, doch sie machte dafür immer einen zurück, solange bis sie ein Auto hinter sich spürte und nicht weiterkonnte. „Keine Ahnung wo sie ist. Uns hat sie es leider auch nicht gesagt. Sie ist einfach weggegangen ohne uns ihren Aufenthaltsort mitzuteilen“, sie atmete durch und wollte an ihm vorbei, als er sie am Arm festhielt. Julie blickte ihn böse an. „Sofort loslassen, oder soll ich wieder wie eine Furie auf dich losgehen“, er grinste und musste dann lachen. „In diesem Zustand“, er schüttelte den Kopf. „Wo ist sie“, sein Griff wurde enger. „Warte lass mich überlegen die letzte Karte von ihr kam vom Mars, wenn sie nicht weiter gereist ist zum Saturn“, sein Blick wurde durchdringend und in seinen Augen konnte man den Hass gegen sie sehen. „Du hast diese Familie kaputt gemacht und bist wohl auch noch stolz drauf“, sie versuchte sich mit der anderen Hand aus seinem Griff zu befreien, er ließ dann doch einfach locker. „Du hast selbst deine Familie zerstört. Das ist ganz alleine dein Werk gewesen. Jahre lange Unterdrückung, Kontrolle, Erniedrigung. Eine Therapie wäre nicht schlecht“, er fing an zu lachen. „Ich brauche keine Therapie, aber du vielleicht, wenn du mir nicht sofort verrätst wo Akkiri ist.“, Julie wurde langsam wütend und wollte einfach nur weg, als er ihr folgte. „Du willst wissen wo sie ist, ich sag dir wo sie ist. Sie konnte das Elend was du ihr angetan hast nicht ertragen und hat sich das Leben genommen, du kannst ihr ja gerne Blumen mitbringen.“, er schüttelte den Kopf und ihm rutschte die Hand aus und die Hand traf sie wie als wäre sie gegen eine Wand gelaufen. „Das ist gelogen, wenn es so wäre hätte ich das schon lange mitbekommen. Aber netter versuch“, und wieder näherte er sich ihr und blickte ihr tief in die Augen. „Verschwinde einfach für immer aus unserem Leben“, er grinste. „Denkst du ich werde aufgeben, ich will doch irgendwann meinen Enkel mal sehen und das würde Akkiri nie verpassen wollen.“, seine Hand wollte ihren Bauch berühren als sie seine Hand weg schlug. „Finger weg oder ich bringe dich um. Du wirst nie deine Enkel zu Gesicht bekommen und wenn dann nur über meine Leiche“, man konnte sehen das er sauer war und zu gerne hätte er vielleicht wieder zugeschlagen, doch er beherrschte sich. „Das kannst du gerne haben“, Julie ließ ihn einfach stehen und lief in Richtung Eingang als die Tür aufging und James vor ihr Stand und sie anblickte. „Ist alles Ordnung“, kam es besorgt von ihm und sah die Wange die leichte Rötungen aufwies. „Ja“, und sie ging an ihm vorbei um weit weg zu sein von ihm. Er blieb stehen und sah ihr einfach nur hinterher. Als James auf einmal dastand.
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Re: Familien Zusammenführung

Beitrag von Sutton » Fr Aug 09, 2019 8:46 pm

Datum - Uhrzeit: 02.08.2016 – 14:55 Uhr
Ort: Delta Side - Orilla, Ida Galaxie
Anwesende Personen: Julie Sutton, Tim Jones, David Jones, James Sutton

James drehte sich um und kniff die Augen zusammen als er seinen Vater sah. „Ich habe dich gewarnt das du uns in Ruhe lassen sollst.“, kam es von ihn. Michael schaute ihn an und lachte. „Ich habe noch immer sehr gute Kontakte. Sonst wäre ich wohl kaum hier reingekommen. Wo ist deine Mutter.“, sagte Michael und ballte die Fäuste. „Sie ist in Sicherheit. Und sie hat sich von dir scheiden lassen.“, kam es von James der langsam auf seinen Vater zuging. „Soll ich Lachen? Sie lässt sich niemals von mir scheiden. Das verbietet ihre Ehre das ich für absoluten Müll halte. Wo ist sie? Oder muss ich mir erst zutritt verschaffen da wo du auch immer sein magst?“; kam es lachend von Michael. „Falls du es noch nicht begriffen hast. Akkiri ist nicht mehr deine frau, dank einer Härtefallscheidung, die auch ohne deine Zustimmung geht und jetzt verlasse sofort das Sperrgebiet.“, kam es nur noch von James der ihn mittlerweile aus schlitzen anschaute und versuchte sich unter Kontrolle zu behalten. „Na dann. Deine Frau weis immer noch nicht wie man sich benimmt. Ich werde es ihr schon beibringen.“, kam es breit grinsend von ihm. „jetzt ist Schluss“, sagte James und war an seinen Vater dran. Kurze Zeit später hörte man nur noch einen langen dumpfen Aufprall auf einem der Wagen und ein leises knirschen und knacken. Zur gleichen Zeit kamen auch einige MP’s angelaufen. „Meine Herren nehmen sie diesen Mann fest.“, sagte James, der sich das Blut von einer Hand abwischte.

Michael stöhne vor Schmerzen. Und schaute seinen Sohn an. „Das wird dir noch leidtun. Ich habe mächtige Freunde...“, sagte er. James schaute auf den Boden zu seinem Vater. „Ich auch. Ich habe ein rotes Telefon auf meinem Schreibtisch stehen. Deine Freunde auch?“, sagte er nur. Michaels Augen weiteten sich und er bekam keinen Ton mehr raus. „Sir, weswegen sollen wir ihn festnehmen?“, fragte dann der PM. „Unberechtigtes Betreten eines Sperrbereiches, Angriff auf eine Mitarbeiterin, versuchter Tätlicher Angriff auf einen Offizier der Air Force und verdacht der Spionage und Landesverrates“, sagte James voller Verachtung für seinen Vater, der sich damit abmühte den Blutfluss zu stoppen der aus seiner wieder mal gebrochene Nase lief, was schwer war, da auch seine Finger teilweise ausgerenkt oder gebrochen waren. „Abführen“, sagte James nur noch und ging dann zurück in den Berg zu den anderen.

Julie ging zum Aufzug und fuhr nach unten. So wie es aussah wurde mehr oder weniger schon erwartet. „Ma´am wir haben den Befehl sie auf Ebene 27 zu bringen.“, sie nickte nur zustimmend, doch verstanden hatte sie es nicht. War wieder etwas los. Die beiden Soldaten brachten Julie auf Ebene 27 in einen Raum in dem auch Tim war. Beide sahen sich an und Tim zuckte nur mit den Schultern. „Was ist los?“, in seinem Gesicht stand genauso Ratlosigkeit wie in Julies. „Eigentlich wollte ich unseren Vater treffen um mit ihm zu reden“, sie setzte sich auf den Stuhl. „Verstehe“, kam es nur von ihr, aber ihre Stimme klang anders. Als würde sie sich Gedanken machen. „Ist alles okay, du siehst so blass aus. Warum ist deine Wange so rot“, kam es fragend und besorgt von ihm. „Ich habe eben nur einen Mann getroffen der nicht hier sein sollte. Aber James kümmert sich schon darum“, nun schaute Tim sie ihn an. „Soll ich ihn vermöbeln“, fragte er mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Danke nein das Vergnügen hatte ich schon mal selber und wäre fast im Knast gelandet.“, Tim fing an zu lachen. „Also bist du doch sowas wie eine kleine Kratzbürste“, sie blickte ihn mit einem wütenden Blick an. „Okay okay, ich verstehe schon“, im nächsten Moment kam Landry herein. „So nun da sie beide hier sind. Wir haben einen Gast hier im Besprechungsraum, vielleicht sollten sie beide dort mal hingehen“, Julie stand sofort auf und sah Landry an. Das alles war so Geheimnisvoll. „Um wenn geht es“, kam es sofort von ihr. „Das werden sie schon sehen“, gab er nur als Antwort, als er den beiden andeutete zu gehen. Tim ging schon mal in Richtung Tür und wartete vor der Tür auf Julie. Diese folgte ihm dann und beide gingen zum Besprechungsraum. Tim war der erste der durch die Tür ging. Julie folgte ihm. Als ihr Bruder die Person erkannte um die es sich handelte, war die Freude darüber groß, sie fielen sich in den Arm und drückten sich. Julie stand in der Tür und wusste mit diesem Mann nichts an zu fangen, doch als sie sah wie Tim reagierte wurde ihr einiges klar. Er wunderte sich warum er hier war, dann erzählte sein Vater wer ihn hergebracht hatte und um was ging. James hatte wohl dafür gesorgt das die Familienzusammenführung schneller vonstattenging. So war ihr Mann eben, er sorgte immer wieder für eine Überraschung. Die Tür fiel ins Schloss, doch sie ließ sich nur von außen öffnen was keiner der Anwesenden wusste. So konnte man feststellen das niemand abhaute so wie sie. Julie war durchschaubar für James nicht immer aber und zu. Hier schien er es schon vorausgeplant zu haben. Tim schüttelte den Kopf. Nach dem sich beide gelöst hatten ging Tim zu Julie die irgendwie sprachlos war und mit dem ganzen überfordert. Warum hatte James das getan. Was wenn sie das nicht wollte. Oder er das alles nicht wollte. David blickte Julie ungläubig an. Tim ging auf sie zu und musste sie förmlich dazu zwingen näher zu kommen. Als beide sich gegenüberstanden, und starrten sich nur an. „Dad darf ich dir Vorstellen Juliette“, im ersten Moment war es ein Schock für ihn und je länger er sie ansah umso mehr Tränen sammelten sich in seinen Augen. Julie wurde unwohl. „Du siehst wie deine Mutter aus“, er machte einen Schritt auf sie zu und hob langsam seine Hand um ihre Wange zu berühren, doch er zögerte immer wieder. Er konnte es nicht glauben. Als seine Hand ihre Wange berührte, ging ein merkwürdiges Gefühl durch ihren Körper. Noch immer glaubte David nicht das sie es wirklich war. So viele Jahre waren vergangen. Jahre voller Schmerz und dann stand seine kleine Prinzessin vor ihm. Auch in ihren Augen sammelten sich Tränen, doch an diesen süßlichen Parfüm Geruch konnte sie sich erinnern. David blickte sie an und nahm sie einfach in den Arm und hielt sie fest. Ihr Körper fing sehr minimal an zu zittern.

David hielt Julie in seinen Armen und weinte. Tim standen auch schon die Tränen in den Augen. Man konnte sehen das er glücklich war. Doch sie drängte ihn zurück machte einen Schritt zurück und sah zwischen den beiden hin und her. „Ich kann das nicht“, sie drehte sich um und wollte den Raum verlassen, doch die Tür war verschlossen. Irgendwie war alles gerade etwas viel. David verstand es und Tim wollte hinterher, als er ihn aufhielt. An der Tür lehnte sie an die Wand und sie versuchte sich zu sammeln. David blieb auf Abstand, irgendwie konnte er sie verstehen. „Gib ihr einen Moment, ich glaube das ist für alle gerade viel. Aber wie ist das möglich ich dachte sie sei verbrannt“, er nahm sich einen Stuhl und setzte sich. Julie beobachtete die beiden wie sie miteinander sprachen. Ihr Herz klopfte wie wild gegen ihre Brust. Alles überschlug sich gerade, ihre Gefühle fuhren mehr oder weniger Achterbahn. Im Grunde stand sie selber im Weg. Ihr Vater war in greifbarer Nähe doch etwas sträubte sich noch gegen das alles hier. War es das sie nicht wusste warum sie dort aufgewachsen war und sie dort. Warum man sie vor allem trennte. Ein leichtes Wut Gefühl kam auf. Bei diesem Gefühl fiel ihr auch eine Person ein bei der James wohl gerade war und keine Ahnung was dort gerade passierte. Julie atmete durch und nahm all ihren Mut zusammen und ging zu den beiden die sich noch immer unterhielten. Sie stand vor ihrem Vater und sah zu ihm herab, der sie vom Stuhl aus anblickte. „Warum musste ich ihn eine Pflegefamilie und wurde von euch getrennt? Jahrelang dachte ich ihr seid Tod und jetzt stellt man fest das meine Familie noch am Leben ist. Was ist damals passiert?“, kam es fordernd von ihr und man merkte das ihre Hormone ihre Emotionen zusätzlich hochpushten. Tim blickte sie an. „Setzt dich einfach und wir bereden das Ganze in Ruhe“, nur wiederwillig setzte sie sich und sah zwischen beiden hin und her. David sah sie an. „Deine Mutter war im Zeugenschutz, doch nach ihrem Tot schien es sich erledigt zu haben. Man hat uns beide noch ein Jahr unter Schutz gestellt, doch man hat uns erzählt du wärst mit dem Auto verbrannt und man konnte nur noch deine Leiche bergen…“, ihm liefen Tränen die Wange herunter. Seine Stimme zitterte, man merkte, dass es eine Wunde war die noch nach Jahren sehr tief saß. „…man hat mir gesagt das man dich nicht mehr wiedererkennen konnte und man mir den Anblick ersparen wollte. Denkst du mir ist das einfach gefallen dich nicht noch mal sehen zu können“, Julie ließ sich in den Stuhl zurückfallen und war über, dass was passiert war einfach nur sprachlos. Wie konnte man das nur einer Familie antun. „Was hat man dir gesagt?“, fragte Tim neugierig nach und sie sah ihn an. „Ich kann mich an damals nicht erinnern. Man sagte mir damals das ich an Amnesie leide durch den Unfall. Ein Polizist erklärte mir dann was passiert war und das ihr bei dem Autounfall gestorben seid. Nach meiner Entlassung brachte man mich dann zu den Johnson. Man hat es wohl für besser gefunden ihren Namen anzunehmen und sie nannten mich alle nur Julie.“, erklärte sie den beiden. Nun waren es die beiden die überrascht waren. Der damalige Marshall schien es wohl für das Beste zu halten die Familie zu trennen. Die drei hatten noch so einiges zu bereden, sie bemerkten nicht einmal wie die Zeit verging. Tim organisierte zwischenzeitlich etwas zu Essen.

So wie es aussah gab Julie doch dem Ganzen eine Chance. David erzählte ihr von ihrem Leben, ein Leben ohne Claire ihre Mutter und ohne sie. Es gab nur noch Tim und ihn. Doch sie schafften es gemeinsam durch diese Zeit und so ging er irgendwann zum Swat und Tim zum Militär. Auch das dazwischen war unglaublich. Wie gerne wäre man ein Teil davon gewesen. David fragte Julie nach ihrem Leben, was sie ihm erzählte. Was aber eher nach einem Leben klang das nicht immer mit Freude und Liebe erfüllt war. Doch Julie hatte sich dazu entschloss ihr Leben ihn die eigene Hand zu nehmen und es bis zur Chefärztin schaffte. Sie erzählte David davon wie sie James kennenlernte, und als das was bisher geschehen war, und er Opa werden würde und das zweifach. Doch das war im schon am Anfang aufgefallen. James hatte in vom Flugplatzt abgeholt und dass er einen Einsatz gestört hatte. Tim und Julie sahen sich beide an und wie aus einem Munde kam. „Typisch James“, danach musste beide anfangen zu lachen und auch David fing an zu lachen. Noch kannte er James nicht richtig doch wenn seine Tochter ihn liebte war es ihm egal. Dieser Mann schien ein guter Mann zu sein, er passte aus sie auf. David stand auf einmal auf und bat Julie auch aufzustehen. Sie sah ihn verwirrt an. Als sie aufgestanden war und vor ihm stand sahen sich beide an. „Mein Name ist David Jones. Ich bin dein Vater“, er reichte ihr die Hand und sie blickte ihn nur an, im nächsten Moment umarmte sie ihn und hielt ihn ganz fest. „Dad“, flüsterte sie nur, was dazu führte das sie anfing zu weinen vor Glück und David legte seine Arme um sie und er hielt seine Tochter auch einfach nur fest im Arm, er war einfach nur Glück, das man es nicht in Worte fassen konnte. Sein Blick ging zu Tim der seinem Vater nur sehr zuversichtlich zunickte, die Tränen flossen nur so. Die beiden hielten sich einen Moment in den Arm, als James durch das Fenster schaute und die drei sah, aber vor allem seine Frau in den Armen ihres Vaters. James lächelte als er das Bild im besprechungsraum sah. Leise öffnete er die Tür und stellte sich an das Fenster, wo man auf das Tor hinunterschauen konnte. „Jetzt weist du das du nicht mehr alleine bist Julie und du noch Geschwister und einen Vater hast. Im Übrigen, habe ich für euch den Test wiederholen lassen und das Ergebnis bleibt das gleiche wie ihr schon wisst. Tim, du bist und bleibst und wirst immer JJs Bruder sein. Und du JJ bist Tims Schwester. Abgesehen davon, dass ihr beide gleich alt seid. Die Personalabteilung hat davon schon Kenntnis bekommen und ich habe auch grünes Licht erhalten, das ihr beide weiterhin zusammen auf der Basis bleiben dürft.“, sagte James. JJ viel ihren Mann um den Hals und küsste ihn lange. James legte seine arme um sie und berührte dabei unbewusst ihre Schulter. JJ zuckte kurz zusammen. „Danke… ich kann dir nie genug dafür danken James. Aber was ist mit...“, sagte JJ. James schaute sie an und schüttelte leicht den Kopf. „dafür nicht. Und Michael wird dich nie wieder anfassen. Da wo er jetzt ist, wird er sehr viel Zeit haben zum nachdenken“, kam es nur von ihm. David schaute James an und ging dann zu ihm rüber. „Ich denke wir hatten keinen guten Start… Schwiegersohn... daran muss man sich erstmal gewöhnen…“, kam es von David und reichte James die Hand. Dieser nickte und nahm sie. „das stimmt… Opa und Schwiegervater…“, sagte James. „Opa… eine ganz neue Erfahrung für mich. Was macht ihr denn hier eigentlich? Sieht alles wie streng geheim aus…“, sagte David. James nickte. „Weltraumforschung. Alles andere wäre…“, begann er als der Alarm losging. „Eingehendes Wurmloch. Alle Mann auf ihre Posten. Eingehendes Wurmloch“, gab die Stimme von Sidle durch. „Eingehendes was?“, kam die Frage. Tim deutete auf das Fenster und sein Vater sah, was damit gemeint war. Dann knickten ihn die Füße weg. James und Tim konnten ihn gerade noch auffangen und ihn in einen der Sessel setzten.

Julie ging sofort zu ihrem Vater und untersuchte ihn. „Alles okay mit dir Dad?“, fragte sie nach. Dieser nickte. „Weltraumforschung… so...“, sagte er nur. James schaute ihn sehr ernst an. „Alles was du hier siehst oder hörst unterliegt der strengsten Geheimhaltung. Du darfst niemanden davon erzählen.“, sagte James dann sehr ernst. „Wie schlimm wäre es wenn?“, fragte er nach. „Dagegen sieht der Patriot Act wie ein kleiner Klaps auf die Finger aus. Ich hoffe du weist was man mit Spionen und Landesverrätern normalerweise macht?“, fragte James nach. David nickte. „Ja… die ziehen nur noch einmal um. Und das dann 6 Fuß unter die Erde, wenn sie an Altersschwäche sterben“, kam es dann. JJ schaute ihren Vater an. „Wer weiß, vielleicht bekommen wir es ja hin, dass du uns mal besuchen darfst. Oder nicht James?“, kam es dann von ihr. „Ich schau mal was sich machen lässt. Aber einfach wird es nicht werden.“, kam es dann von James. Tim hatte das ganze beobachtet und räusperte sich dann. „Wie wäre es, wenn wir alle heute Abend zusammen in der Stadt essen würden?“, kam es dann von Tim.

JJ, James und David schauten sich kurz an und dann Tim. „Das ist eine sehr gute Idee Chief. Am besten in dem Diner wo ich mit JJ war als wir aufbrachen.“, kam es von James. JJ nickte. „Ich gebe dir die Adresse Tim“, kam es von ihr. James nickte David nochmal zu und ging dann wieder aus dem Raum. Er wollte den dreien noch etwas Zeit geben um sich besser kennen zu lernen. Nach der ganzen Aufregung, fuhr er nach oben und stieg in einen der Schwarzen SUV. Er atmete kurz durch, fuhr dann in die Stadt um ein Vorhaben um zusetzte, was er schon lange machen wollte. Nach kurzer Zeit kam er dann auch an seinem Ziel an. Kurz zögerte er noch und betrat dann doch das Tattostudio um sein Vorhaben umzusetzen. Nach gut 3 Stunden und etliche schmerzen später verließ er dieses wieder mit einem rechten Oberarm der mit einem großen Pflaster versehen war. Zufrieden nickte er und fuhr dann zurück an die Academy. Als er dort angekommen war, suchte er die Medizinische Fakultät auf und frage nach wo Tilly Severide gerade war. Nach einigen Fragen, betrat er dann den Hörsaal und setzte sich dann hinter Tilly, die fast in der Mitte sah’s und fleißig mitschrieb und Fragen stellte. „Miss Severide, ich denke mal, dass sie die äußere Anatomie schon recht gut kennen oder warum fragen sie nochmal nach?“, kam die Frage plötzlich von James. Tilly zuckte zusammen und drehte sich um. „Colonel Sutton… Sie hier? Ist etwas auf Delta vorgefallen?“, kam die Frage Prompt. „Nein, alles in Ordnung. Ich wollte mal nachsehen wie es ihnen geht so kurz vor dem Examen. Haben sie dann schon eine Stelle für ihr Praktikum?“, kam es von James. Tilly schüttelte den Kopf. „Nein leider noch nicht. Ich hatte durch das viele lernen noch keine Zeit dazu.“, kam es von ihr. „Miss Serverride, mit wem unterhalten Sie sich anstatt der Vorlesung zu lauschen?“, kam es von dem Dozenten. James stand kurz auf. „Mit mir Major Spengler. Gab ein paar Dinge zu klären wegen der AIP Stelle und da ich Ihr vorgesetzter bin, habe ich es mir nicht nehmen lassen sie selber davon zu unterrichten das sie ihr Praktisches Jahr auf der Basis, wo sie stationiert ist machen kann, wenn sie möchte“, sagte James und lies die Katze damit aus dem Sack. „Okay, dann ist das genehmigt.“, kam es von dem Dozenten. „Major, hätten Sie etwas dagegen, wenn ich Miss Severide für den Rest des Tages von ihren Vorlesungen entbinde?“, fragte James nach. Der Major überlegte kurz. „Da sie, so wie ich sie kenne das Examen eh mit Sumacum Laude abschließen wird, kann sie gerne gehen Sir.“, kam dann die Antwort. Tilly ließ es sich nicht zweimal sagen, packte ihre Sachen und folgte dann James.

„Habe ich das gerade richtig gehört? Ich kann das Praktische Jahr auf Delta machen?“, fragte sie noch mal nach. James nickte. „Ja, kannst du, wenn du möchtest. Kelly ist eh langsam auf Tilly Entzug. Und so langsam wird es echt anstrengend ihn ständig daran zu erinnern das er nicht jede Woche ankommt zu fragen ob er zu dir darf.“, sagte James. Tilly musste lachen. „Typisch Kelly. Sag wie geht es denn JJ? Wie weit ist sie denn schon?“, fragte Tilly nach. „Das kannst du sie gerne selber fragen heute Abend im Diner“, kam es von James. „Wie JJ ist hier? Hier auf der Erde?“, sagte sie vollkommen aus dem Häuschen. „Ja, ist sie und ich denke mal das sie sich freuen wird. Und was dein Praktikum angeht, so, behalte das bitte für dich. JJ soll es nicht jetzt schon wissen. Die hat schon genug mit dem zu tun was sie erfahren hat.“, kam es vielsagend von James. „Wie meinst du das? Etwas Schlimmes?“, sagte Tilly leicht ängstlich. „Nein. Eher was sehr Positives. Also heute Abend um 20 Uhr? Und wir holen dich ab. Okay?“, kam es von James. „Ja Sir. Ich freu mich drauf“, kam es noch von Tilly die grinste wie ein Honigkuchen Pferd. „Gut Miss Severide. Dann können sie weiter lernen. Aber immer schön drauf achten das sie auch Freizeit haben.“, sagte James, nickte ihr noch einmal zu und fuhr dann zurück ins Hotel.

Die drei unterhielten sich noch eine ganze Weile, es gab einiges an Gesprächsstoff. Julie erzählte von ihrer Zeit nach dem Tot ihrer Eltern, die Familie wo sie untergebracht war und wie es ihr dort erging, ihrem Studium, wie sie James kennengelernt hatte, die Hochzeit und dass sie Schwanger war. Natürlich hatte er zwischendurch fragen die Julie ihm auch beantwortete. Aber ihr wurde dadurch auch bewusst was James und das Team schon zusammen erlebt haben. Das Schöne an der Sache war mehr oder weniger das ihr Bruder ihr die ganze Zeit sehr nahe war nur niemand etwas ahnte. Leider durfte keiner über die Basis oder die Missionen sprechen. Tim erzählte nur davon das es bei ihnen immer spannend war und er immer in ihrer Nähe war. Als guter Freund zu der Zeit. Dennoch sah er sie auf seine Art als kleine Schwester. David schüttelte den Kopf. Es war unglaublich was aus seiner kleiner Prinzessin geworden ist. Ihre Mutter wäre stolz auf sie, sie würde jede Zeit mit ihr verbringen. „Jetzt erzähl doch mal von dir…Dad…hast du wieder geheiratet oder eine Freundin“, Tim machte hinter ihm merkwürdige Gestigen, die ihr sagen sollte, dass es wohl kein gutes Thema war was sie gerade angesprochen hatte. David blickte seine Tochter an und lächelte. „…Ich kann es noch immer nicht glauben das du vor mir sitzt…nein ich habe niemanden, mein Team ist meine Familie und Tim, jetzt natürlich auch du“, er drehte sich kurz Tim, der sich wunderte, dass sein Vater ihr diese Antwort gab. Er war sonst sehr verschlossen und sah dann wieder zu Julie. „Ich freue mich auf das Essen heute Abend, dann lerne ich endlich deinen Mann richtig kennen.“, sie lachte. „Oh ja das wirst du“, er nickte und lächelte. Tim und David beschlossen sich langsam auf den Weg zu machen, um in einem Hotel noch ein Zimmer zu bekommen. Da der Termin der Untersuchung der Kinder heute war, hatte es James so eingefädelt das sie gleich hier bleiben könnte um ihre Vorträge für die nächste Zeit zu halten. Die James ihr damals auferlegte wegen ihrer Reaktion auf Chimmeria. Ein Glück waren es nur zwei Monate die schnell rum sein würden. An den Wochenenden konnte sie immer nach Hause, da stellte sich die Frage ob er nicht zu der Zeit auch mal unterwegs war. Sie würde ihm dann immer einen lieben langen Brief hinterlassen. Julie machte sich auch auf den Weg zu ihrem Quartier. Dort stand schon ihr Koffer den James schon mal mitgenommen hatte.

Julie ließ sich auf das Bett fallen, faltete die Hände hinter dem Nacken und blickte zur Decke. Sie versuchte noch immer zu realisieren das sie ihre Familie wieder hatte und bei dem Gedanken zauberte es ein Lächeln auf ihre Lippen. Es würde sich nicht verändern, es bleibt alles beim anderen. Das Leben auf Delta verlief anders als hier. Es klopfte an der Tür als Julie aufstand und aufmachte. Vor der Tür stand ein gutaussehender Mann in Uniform. Sie lächelte. „Kann ich ihnen Helfen Sir“, fragte sie unscheinbar nach. „Guten Tag Ma´am, sind sie Dr. Sutton, dann hätte ich etwas für sie“, sie machte einen Schritt zur Seite und ließ den Mann eintreten. „Und was hätten sie für mich“, fragte sie nach als sie die Tür schloss und der Mann sie in den Arm nahm. „Mich und eine Überraschung heute Abend“, kam es von ihm. Julie blickte James an. „Was den für eine Überraschung“, kam es sehr neugierig von ihr, als James sich von ihr löste und auf das Bett zuging und sich hineinfallen ließ. „Kannst du dich noch an die Anfangszeit erinnern“, fragte er Nostalgisch nach, als sie zu ihm ging und sich in einen Arm kuschelte. „Ja das kann ich und ich würde immer wieder die Zeit zurück drehen nur um dich kennenzulernen“, sein Arm hatte sich um sie gelegt. „So wie unser Leben verläuft soll es bleiben, ein Leben ohne dich kann ich mir nicht mehr vorstellen.“, antwortete er. Als mit ihrem Kopf nach oben schaute. „Ich liebe dich James und daran wird sich nie etwas ändern, egal was passiert.“, er gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn. „Ich liebe auch JJ manchmal so sehr, dass es weh tut“, sie lächelte und legte ihren Kopf wieder auf seine Brust. „Und was ist jetzt mit meiner Überraschung“, hakte sie nach. „Wir haben eine Person mehr heute Abend beim Essen sein, ich dachte mir ich könnte noch einen alten Freund mitnehmen“, nun fing sie an zu grübeln. „Kenn ich ihn“, er nickte mit dem Kopf. „Ja den kennst du und du wirst dich sicherlich freuen ihn wiederzusehen“, doch so viele Freunde hatte James nicht oder doch. Vielleicht jemanden von damals. Aber was hatte es dann mit ihr zu tun. „Okay dann lass ich mich überraschen.“, gab sie ihm als Antwort, als sie sich auf ihn setzte ihn anblickte. „Ich hätte da natürlich auch gewisse Methoden um an Antwort zu kommen“, James sah sie mit großen Augen an. „Und die sollen mich zum Reden bringen, denkst du das wirklich“, sie schüttelte den Kopf und ihre Finger öffneten langsam sein Hemd. „Wie war das vorhin mit den Erinnerungen, an die Zeit in diesem kleinen Quartier“, als sie sich langsam nach vorne beugte und James liebevoll küsste, als sich seine Hände um sie legte und sich ihrer Erinnerungen hingaben, bis sie am Ende nebeneinander im Bett lagen. Sie lag in seinen Armen und lächelte zufrieden vor sich hin.

Durch das alle hatten die beiden völlig die Zeit verloren, James schaute durch Zufall auf seine Uhr als diese schon 17:15 anzeigte. Sofort sprang er auf wie von der Tarantel gestochen. „Wir müssen uns fertigmachen. Wir müssen noch jemanden abholen“, Julie sah ihn an und war erstaunt über das aufspringen. Er verschwand im Bad und hüpfte kurz unter die Dusche. Langsam stand sie auf, suchte sich ihre Klamotten zusammen und wartete bis James herauskam, was nicht sehr Lange dauerte. Auch er suchte sich seine Sachen zusammen und zog sich an, währenddessen verschwand sie im Bad und kam nach einigen Minuten wieder raus. „Bist du fertig“, fragte er als sie herauskam aus dem Bad. „Ja wir können sofort los“, gab sie ihm als Antwort, als die beiden sich auf den Weg machten. Mit dem Auto fuhren sie auf das Gelände der Akademie, James stieg aus und wartete kurz bis Tilly auch kurz darauf kam. JJ war in Gedanken, dass sie das gar nichts mitbekam. Der Campus hier erinnerte sie an ihre Zeit sie fühlte ein wenig in diese Zeit katapultiert. Als auf einmal eine Frau gegen die Scheibe vom Auto klopfte und sie angrinste und mit einer Hand winkte. Da sie völlig Geistes Abwesend war, erschreckte sie sich und sah dann das Gesicht der Frau vor dem Fenster. Langsam öffnete sie die Tür von Auto und stieg aus, Tilly grinste breit und war ein paar Schritte zurückgegangen. Die beiden fielen sich in den Arm und die Tränen rollten auf beiden Seiten. „Es ist schön dich wiederzusehen meine Liebe“, kam es von JJ, als die beiden sich mittlerweile gelöst hatten. „Ich freu mich auch JJ. Du glaubst gar nicht wie sehr ihr mir fehlt“, Tilly wischte sich die Tränen weg. James stand daneben und schaute den beiden zu, ein gutes Gefühl die beiden wieder zusammen zu sehen. „Und du uns erst, ich bin froh, wenn du wieder da bist“, kam es von Julie retour. „Können wir Ladies“, merkte James an der breit grinste als seine Frau zu ihm blickte. Die drei stiegen ein und fuhren zu dem Dinner, wo Tim mit David schon davorstand und wartete.

James, Tilly und sie stiegen aus. JJ stellte Tilly David vor. Als ihre Freundin nicht schlecht staunte, und um das ganze abzurunden verriet Julie ihr das Tim ihr Bruder ist. Die arme kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Alle gingen hinein suchten sich einen Tisch und als wäre es ein Wink vom Schicksal genau an dem Tisch wo sich James und sie sich kennengelernt haben. Julie und Tilly setzten sich zusammen, David und James und Tim an die Außenseiten. „Jetzt erzähl mal JJ was machst du hier und wie lange bist du hier“, fragte sie als erstes nach. Julie blickte Tilly an. „Zum einen musste ich eine Untersuchung machen wegen den Babys und ich werde wohl noch eine Weile hier sein. Mein Chef auf der Basis hat mir Vorträge am Campus auferlegt.“, Tilly sah sie etwas irritiert an. „Habe ich das richtig verstanden…Babys“, fragte sie nach. „Ja das hast du richtig gehört“, gab sie ihr als Antwort. Tilly fiel ihr vor Freude um den Hals. „Das ist ja super. Und was hast du wieder angestellt damit man dir diese Strafe verpasst“, ihr Blick wurde ernst und sah zu James und ihre Blicke trafen sich. „Ich habe mich übernommen und mein Wohl sowie das der Kinder aufs Spiel gesetzt. Es war mal wieder knapp“, Tilly haute ihr auf den Oberarm. „Julie Sutton…es wird Zeit das ich wieder auf die Basis komme“, nun blickte sie ihre Freundin an. „Ja damit dein Mann wieder normal wird“, fing sie an zu lachen, als Tilly auch anfing zu lachen. „Nein auch wegen dir“, kam es von ihr. Dann blickte Tilly in die Runde. „Und jetzt müsst ihr mir alles erzählen was ich verpasst habe“, mit der Runde fing Tim an zu erzählen, zum einen in einer Kurzfassung was auf den Missionen passiert war und auch auf der Basis. Dann kam er zu dem Thema Schwester. Während Tim erzählte und David zuhörte. Waren James und JJ damit beschäftigt sich unentwegt anzusehen, als würden sie sich in ihre Seele blicken. Sie verspürte dieses Kribbeln im Bauch immer, wenn sie anblickte und egal was sie bisher erlebten es hatte nicht nachgelassen. Egal wo sie war er war immer in ihren Gedanken. Sie hoffte das es immer so bleiben würde. Damit fühlte sie sich sehr wohl. David war baff was sie so erlebt hatten, auch wenn es nur Bruchstücke von dem war was er verstand. Tim riss sie aus ihren Gedanken. „Was möchtest du essen“, fragte er nach, als sie ihren Bruder ansah und nickte. „Ja das nehme ich auch“, er fing an zu lachen. „Na Schwesterherz wo warst du wieder mit deinen Gedanken“, zwinkerte er ihr zu. Ihre Augen wurden zu schlitzen. „Dass mein lieber geht dich Garnichts an“, zwinkerte sie ihm diesmal zu.

David schüttelte den Kopf. Er lernte alle langsam kennen. James schien ein netter Kerl zu sein, auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so gewirkt hatte. Doch Julie liebte ihn und das reichte ihm. Für ihn zählte nur, dass er seine kleine Tochter wiederhatte. David blickte James an. „Und jetzt erzähl mal wie die kleine dir den Kopf verdrehen konnte.“, fragte er nach er war neugierig, ihre Gesichte kannte sie schon, aber seine zu hören war interessant. Die anderen drei unterhielten sich und ließen die David und James völlig außer Acht. Wie Kinder die ihre Eltern nicht mehr brauchten. James beobachtete und die drei und dachte sich seinen Teil zu ihnen. James lehnte sich zurück und schaute David an. „Es find damit an, dass sie zum Einstellungsgespräch gekommen war. Sie war sehr aufgeregt und auch neugierig. Um das Eis zu brechen und sie näher kennen zu lernen waren wir auch hier. Da haben wir uns schon gut verstanden. Und dann kann der erste Einsatz von ihr, in dem ich für sie einen Treffer eingesteckt habe, der ihr gegolten hatte. danach ging es sehr schnell. Erst wurde sie geärgert von anderen, weil sie im Casino eingeschlafen war und dann haben wir beide gemerkt, dass wir uns zu einander hingezogen fühlen. Es waren viele kleine Dinge, bis wir uns eigentlich richtig gezofft haben, als ich sie etwas geärgert hatte indem ich ihr Büro zugestellt hatte. Da haben wir gemerkt das uns mehr verbindet als nur Freundschaft. Und dann habe ich es ihr gesagt was ich für sie empfinde.“, erzählte James und tank dann ein schluck. David hörte aufmerksam zu. „Klingt so als hat sie den richtigen gefunden. Sie strahlt vor glück, wenn sie dich sieht. Und das ist etwas was ein Vater stolz macht“, kam es dann. James nickte. „ich habe schon in der einen oder anderen Situation mein Leben aufs speil gesetzt um ihre zu retten. Auch wo sie scher verletzt war durch einen Irren auf der Basis, bin ich nicht von ihrer Seite gewichen. Ich weis nicht was ich ohne sie machen würde. Wenn sie auch nur einige stunden weg ist und ich nicht gerad dienst habe ist es so, als sei sie Monate nicht da gewesen. Ohne JJ bin ich nicht komplett. Sie ist das was für andere die ruhe in der Natur ist. Sie fängt mich auf, wenn ich fall, baut mich wieder auf. Andersrum ist es genauso. Ein leben ohne Sie ist für mich kein richtige leben. Ich würde sogar ihr in den tot folgen, wenn es sein muss, nur um wieder mit ihr zusammen zu sein“; sagte James und schaute zu JJ rüber, die seinen blick erwiderte. David nickte und schaute zu seiner Tochter rüber die er wiedergefunden hatte. „Ich kann nur dir danken. Danken das eine Familie wieder eine ist.“, kam es von David. James hörte nicht mehr genau zu. Seine blicke sprachen für sich. James lächelte JJ glücklich an. Ihre blicken sagten ihn wie sehr sie ihn liebte und er wusste auch dass sie genau verstand was er ihr mit seinen blicken sagte. Wie groß seine liebe zu ihr ist und das immer noch so doll wie am ersten tage.
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Julie Johnson
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Re: Familien Zusammenführung  [Abgeschlossen]

Beitrag von Julie Johnson » Fr Aug 09, 2019 10:06 pm

Datum - Uhrzeit: 03.08.2016 – 04.10.2016 16:02Uhr
Ort: Erde
Anwesende Personen: Julie Sutton,James Sutton, Tilly und Familie

Immer wieder trafen sich ihre Blicke und sie versanken ineinander für einige Sekunden. Aber ihre Gedanken konnte sie nicht verschließen. Bisher hatten sie schon einiges erlebt. Höhen und Tiefen. Beide waren immer füreinander da. Es gab nichts was sie nicht schaffen könnten. Sie liebte James und mit jedem Tag ihres Lebens wurde es mehr bewusst. Ein Leben ohne ihn wäre so als würde man eine Blume in der Sonne vertrocknen lassen, und dennoch wird es immer wieder gewisse Gedanken geben die Zweifel bringen, oder Ängste die man hat. Doch wenn sie sich in den Arm nehmen ist da dieses sichere Gefühl, ein Gefühl das man nicht beschreiben kann. Das war das Dinner wo James und sie sich das erste Mal nicht Dienstlich getroffen hatten. Anfangs war es nur Freundschaft, die sich langsam vertiefte in etwas das man erahnen konnte, geschweige denn das damit jemand gerechnet hatte. Tim winkte mit der Hand vor ihrem Gesicht herum. „Stören wir“, als sie seinen Arm packte. „Du solltest das lassen“, kam es nur von ihr. „Sonst was“, fragte er neugierig und provozierend nach. Als sie nur den Kopf schüttelte. „Vergiss es ich darf sowieso nicht ich bin schwanger“, gab sie nur als Antwort. „Soll das dein Standard ausrede werden für die Zukunft“, man merkte, dass er sie unbedingt reizen wollte. „Tim“, hörte man nur als er zu David schaute und schon war ruhe. Julie musste anfangen zu lachen. „Hör auf zu lachen“, fuhr er sie leise sauer an.
Dass was sie an Kindheit verloren hatten holten sie eben jetzt nach. Verdenken konnte man es ihnen nicht. Jahre lang getrennt und nichts voneinander gewusst, doch das Schicksal fügte sie irgendwie wieder zusammen. Der Abend verlief super. James und David verstanden sich gut so wie es den Anschein hatte und die drei waren nur am Lachen und erzählen. Das essen war sehr köstlich und vielleicht könnte man sich hier öfters treffen. Alles im allem war es für alle ein toller Abend. Man verabschiedete sich und Tim und David gingen ins Hotel, James und JJ fuhren Tilly nach Hause und die beiden verliebten tobten sich an ihrem letzten Abend noch einmal gemeinsam aus. Eine Zeit die beide genossen vor der langen Trennung. James würde nach Orilla zurückgehen und sie würde hier sein um Fortbildungen zu halten, als kleine Strafe. Doch auch diese Zeit würde rumgehen.
Der nächste morgen fing sehr früh an und sie stand auf, machte sich fertig, zog ganz normale Jeans an und ein T-Shirt. James schlief noch als sie gerade ihre Schuhe anzog, zog er sich zurück ins Bett und küsste sie. „Ich liebe dich JJ und ich werde sich sehr vermissen“, sie blickte ihm tief in die Augen. „Ich bin nicht so weit weg und ich bin immer in deinem Herzen, sollte du mal Herzklopfen bekommen bin ich das und ich liebe dich auch James“, sie gab ihm noch einmal einen liebevollen Abschiedskuss und machte sich dann auf den Weg zur Universität.
Heute war ihr letzter Tag an der Universität, eine Zeit die ihr irgendwie Spaß machte aber auch ein wenig Stress mit sich brachte. Immer wieder musste sie sich Untersuchungen unterziehen die von James auferlegt wurden, dann die Kurse. Zwischendurch besuchte sie sogar selbst Kurse um sich weiter zu bringen. Es war ein anderer Stress als der auf der Basis. Dennoch war sie froh wieder nach Hause zu kommen. Die Zeit hier kam ihr wie eine Ewigkeit vor ohne James. Irgendwie hatte sie das Gefühl nicht vollständig zu sein, dennoch wusste JJ dass man sie sehr vermissen würde. Dort warteten sicherlich alle schon gespannt auf sie. Nach dem alles erledigt war, holte sie ihren Koffer und machte sich auf den Weg zum Gateraum. Dort führte sie noch kurz ein Gespräch mit Landry der ihr noch alles Gute wünschte ihr viel Glück für die Geburt. Das Tor setzte sich in Bewegung und wählte Orilla an. Ihr Herz klopfte wie beim ersten Mal. Der Ereignisshorizont bildete sich und sie ging die Rampe herauf und ging durch. Auf der anderen Seite wurde sie vom Colonel sehr nett empfangen und er brachte JJ endlich wieder nach Hause wo sie hingehörte.
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