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Julie Johnson
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Rache mit Folgen

Beitrag von Julie Johnson » Fr Aug 09, 2019 10:17 pm

Datum - Uhzeit: 02.11.2016 - 05:30 Uhr
Ort: Haus der Suttons - Delta Side, Orilla - Ida Galaxie
Anwesende Personen: James, Julie, Tim, Akkiri

Es ist ein Monat her seitdem die Kinder auf der Welt sind. Die beiden sind überglücklich auch wenn die zwei ganz schöne Arbeit sind. Doch zu ihrem Glück gibt es ihre Schwiegermutter die bei ihnen ist. Sie blühte mit den Kindern auf und sorgt für eine kleine Pause. Akkiri und Jules waren nun mehr oder weniger ein Paar. Die Scheidung war sehr schnell durch und sie konnte nun richtig von vorne anfangen. Vor Wochen wurde eine Medizinische Prüfung angeordnet der Julie sich leider nicht entziehen konnte. Während James mit Daniel auf den Arm durch das Schlafzimmer lief, nahm sie eine Dusche. Die Vaterrolle stand ihm mehr als man es vermutet hätte. Akkiri war mit Samantha unten in der Küche und machte gerade Milch warm. Dadurch das beide unterschiedlich Wach und Schlaf Phasen hatten teilten man sich die Schichten. Was ganz gut klappte. Julie kam aus der Dusche mit einem Handtuch umgebunden als sich James mit Daniel gerade auf dem Bett ausgebreitet hatte und mit ihm spielte. Sie stand in der Tür und beobachtete ihn. James war ein wundervoller Ehemann und Vater. Für ihn würde sie alles tun auch sterben, es war im sicherlich bewusst, James würde für sie sicherlich auch fast alles tun. Ihre Liebe war schon etwas Besonderes, sehr gefestigt und durch nichts zu erschüttern was auch gut so war. Sie ging auf die beiden zu und legte sich neben ihn hin so das Daniel in der Mitte war, seine Finger griffen ihren Finger und drückten zu. „Du möchtest Mami nicht gehen lassen oder“, sprach sie mit ihrem Sohn und lächelte ihn an und blickte dann James an. „Ich dich auch nicht“, kam es von ihm mit seinem charmanten Lächeln. „Ihr werdet doch ein paar Stunden ohne mich auskommen“, sagte sie mit einem frechen grinsen. James schaute seinen Sohn an, der nur irgendwelche Geräusche von sich gab und auch seinen Finger festhielt. „Sieht so aus als würde er mir beipflichten“, lachte er und gab dem kleinen einen Kuss auf die Stirn. „Ich kann nicht aufhören mit ihm zu kuscheln er ist so knuffig“, sie schüttelte den Kopf. „Du hast auch noch eine Tochter mein lieber“, er blickte sie ernst an. „Als ob ich Samantha vergessen könnte. Immerhin ist sie genauso schön wie ihre Mutter“, Julie fing an zu lachen. „Chamör“, kam es nur von ihr als sie aufsprang um sich am Schrank Kleidung zu holen.

Vor dem Schrank stehend schaute sie hinein und überlegte was sie anziehen sollte. Dann nahm sie eine Jeanshose und eine blaue Bluse aus dem Schrank. Dazu passten ihre weißen Turnschuhe. Nach dem sie alles angezogen hatte und sich vor ihren Mann stellte fragte sie ihn. „Kann man so gehen“, dabei schaute sie auf seine Reaktion. James stand auf und ließ für einen Moment seinen Sohn außer Acht. Er vergewisserte sich das er weit genug im Bett lag und laufen konnte er noch nicht, geschweige denn drehen. Er ging um seine Frau herum und musterte sie, bis er wieder vor ihr stand. „Schade das sie schon verheiratet sind sonst würde ich mich sofort über sie hermachen“, seine Arme legten sich um sie, er zog sie an sich und ihre Arme legten sich sanft um seinen Nacken. „Wissen sie ich bin zwar verheiratet aber ich glaube bei ihnen mache ich eine Ausnahme“, als sich ihre Lippen sanft und liebevoll berührten. Beide sahen sich an und waren einfach nur glücklich. „JJ Sutton ich liebe dich über alles“, kam es von ihm. „Ich liebe dich auch“, als sie sanft seine Lippen berührte und sie dann in einem innigen Kuss versanken, bis seine Mutter nach ihr rief. „JUUULLIIEE“, beide lösten sich und mussten lachen. „Ich sollte mal nachschauen gehen“, kam es von ihr als sie an ihm vorbei als er ihr auf ihren eine Klaps auf den Hintern gab beim Vorbeilaufen. „Hallo…“ beschwerte sie sich und ging sofort nach unten. James folgte dann einen Moment später mit dem kleinen.
Julie hatte ihre Tochter auf dem Arm als ihre Schwiegermutter schnell mal im Bad verschwand. Sie gab ihr die Flasche. „Denkt ihr das ihr das schafft“, fragte sie noch mal nach. „Klar doch, wenn ich eine Basis Befehligen kann werde ich doch mit diesen zwei wunderschönen Kindern fertig. Kelly möchte später auch mal vorbei schauen um seine Patenkinder zu sehen. Man kann ihn kaum bremsen was die beiden angeht. Wird Zeit das Tilly wieder kommt“, sie nickte heftig um das bestätigen. „Das stimmt. Sein Vorteil ist diese. Es war einiges passiert, einiges davon war auch nicht unbedingt schön. Roger musste sich damals zwischen ihnen und Alexa entscheiden, die Entscheidung sich gegen die Freunde zu stellen war zwar falsch aber man wäre nicht befreundet, wenn man hinterher nicht da sein würde für ihn. Schulz war immer noch scharf auf ihren Kopf, doch solange sie hier war auf Orilla war, war alles gut. Er konnte ihr nicht verzeihen das sie ihm die Treppe heruntergestoßen hatte, natürlich ausversehen. Immerhin war es eine Affekt Handlung, und sie war einfach nur sauer auf den Mann. Nicht zu vergessen was er ihr angetan hatte. „Denkst du, dass du es schaffen wirst ohne uns“, sie schüttelte den Kopf. „Gerade so“, kam es von ihr als sie lachte. James hatte Daniels Flasche gerade fertiggemacht, als seine Mutter wiederkam und glücklich aussah. Sofort nahm sie ihr Samantha wieder ab die sich sofort beschwerte als die Flasche weg war für einen Moment. „Ganz der Papa, wenn man ihm das Bier wegnimmt“, neckte Julie ihren Mann und grinste frech, der blickte sie mit kleinen Augen an die zu schlitzen geworden waren. „HAHAHA“, kam es nur von ihm. Julie schaute auf die Uhr und geriet in Panik. Sie schnappte sich ihre Tasche und gab Akkiri einen Kuss auf die Wange. „Ich bin zu spät ich muss los.“, kam es nur und James gab sie einen längeren Kuss. „Ich liebe euch. Bis heute Abend“, dann gab sie beiden Kindern noch einen Kuss und war so schnell aus der Tür das man kaum noch was sagen konnte was JJ noch hätte mitbekommen können.
Sie lief zum Gateraum wo man sie schon erwartete. Mit einer Handbewegung gab sie das Signal zum Tor anwählen. Wie immer dauerte bis Chevron für Chevron eingerastet war. Diese Welle die herausschoss war immer wieder Faszinierend. Der Ereignis Horizont war da und Julie ging durch ihn durch. Auf der anderen Seite ging, wurde sie freundlich begrüßt und sofort ging sie mit schnellen Schritten in Richtung Aufzüge und machte sich auf dem Weg nach oben. Oben angekommen überreichte man ihr den Schlüssel für das Auto zeigte ihr ihren Leihwagen. Es war ein schwarzer GMC, mit dem Schlüssel öffnete sie die Tür und fuhr langsam los. Julie bekam sogar ein Handy für den Fall das etwas sein sollte, man sie dringend erreichen musste. Es dauerte einige Minuten bis sie aus der Stadt war. Das Radio lief leise im Hintergrund. Nach dem sie endlich aus der Stadt war konnte sie etwas schneller fahren. Die Landstraße würde sich sicherlich eine Weile ziehen. Julie war ungefähr eine halbe Stunde unterwegs, als sie zwei Autos auf der Straße sah. Aus der Ferne sah es aus als hätten die einen Unfall gehabt. Nur war im Moment weit und breit kein Auto zu sehen. Langsam fuhr sie heran. Dann blieb sie stehen. Sie schaute einen Moment ob sie was sehen konnte und sah jemanden auf dem Steuer liegen. Ihre Hand griff nach dem Handy und sie sprang aus dem Auto. An dem Auto angekommen ging sie zu der Person die auf dem Steuer lag und sprach sie an. „Hallo können sie mich hören“, dann tastete sie den Puls. Ihr Körper drehte sich zu dem anderen Auto um zu sehen ob dort auch jemand drinnen saß. Das Auto schien leer zu sein. Im nächsten Moment packte JJ jemand sie mit einem Arm jemand und zog sie ran an das Auto. Sie versuchte sich zu wehren, doch dann spürte sie einen Stich am Hals und alles wurde sehr schnell schwarz und dunkel.

Wassertropfen die auf den Boden fielen waren zu hören, erst weit weg, dann etwas näher. Immer und immer wieder tropften sie in eine Pfütze die sich gebildet haben muss. Ihre Augen öffneten sich nur sehr schwer und als diese mal offen waren wirkte alles irgendwie verschwommen. Es war dunkel und nur ein wenig Licht kam durch ein kleines Fenster. Durch das gerade mal ein klein Kind passen würde. Der Boden war kalt und feucht. Als es ihr endlich gelang die Augen offen zu lassen ohne verschwommen zu sehen, versuchte sie sich aufzusetzen. Langsam raffte sie sich dann auf. Ihr Kopf brummte fürchterlich. Julie schaute sich um, es war der Keller wie der eines Wohnhauses. Dieser Ort gefiel ihr nicht. Man hatte den Unfall gestellt um Julie zu entführen wie es den Anschein hatte. Doch wer sollte an ihr Interesse haben, oder es war es einfach nur ein Zufall. Eine Treppe führte nach oben. Der Keller war ansonsten leer. Keine Kisten oder Gerümpel das herumstand. Das Stehen fiel ihr noch etwas schwer und ihr war auch leicht schwindelig, sie lehnte sich mit dem Rücken an die Wand und rutschte dann die Wand wieder runter und saß an die Wand gelehnt. Dann entdeckte sie eine Werkbank die mit einem großen weißen Tuch abgedeckt war. An der Decke war sowas wie ein Haken gefestigt der an einer Kette hing. Innerlich hatte sie eine riesen Angst. Sie wusste nicht wo sie war oder was sie erwarten würde. Was man mit ihr vorhatte. Die Frage ob man sie jemals finden wird stellte sich ihr langsam. Sofort tastete sie nach dem Handy das sie eingesteckt hatte doch das war weg. Mit der Zeit ließ die Wirkung des Mittels nach das man ihr gespritzt hatte. Langsam versuchte sie es noch mal aufzustehen. Sie ging der Steintreppe und rief nach oben „HALLO“. Man hörte nicht und man hörte auch keine Geräusche. Keine Ahnung ob man sie überhaupt hörte. Schritte waren auf einmal zu hören. Vorsichtig machte sie zwei Schritte zurück von der Treppe, als sie den Schlüssel hörte den man in die Tür steckte und aufschloss. Als die Tür nach außen aufging kamen zwei Männer kamen herunter vermummt mit Masken. Doch dann stand eine Person in der Tür. Eine Person die sie nur zu gut kannte. „Schulz“, kam es nur von ihr und ihr war klar das, das hier ihr schlimmster Alptraum werden würde. Es langte nicht, dass er sie damals fast umgebracht hatte. Er schien seinen Rache Plan nun wirklich umzusetzen zu wollen. „Miss Sutton. Schön sie wieder zu sehen“, sagte er mit einem selbstgefälligen Lächeln im Gesicht. „Die Welt ist so klein, so schnell sieht man sich wieder“, fügte er noch hinzu. Die zwei Männer packten sie, legte ihr Armketten an und hingen sie an der Aufhängung die herunterhing auf, danach zog man sie langsam mit einer Kette nach oben. Ihre Zehen konnten gerade noch so den Boden berühren. Man hatte schon etwas vorbereitet was das Tuch erklären würde. Was es genau war wollte sie eigentlich nicht wissen, doch sehen würde sie es auf jeden Fall ob sie es wollte oder nicht. Schulz würde sich seine Hände sicherlich nicht dreckig machen. Sicherlich gab es jemanden der diese Schmutzarbeit für ihn übernehmen wird. Doch egal was passieren würde, sie würde nicht ganz Kampflos aufgeben.

Eine Tür war oben zu hören und man hörte Schritte. Eine Person kam die Treppe herunter, was man hören konnte. Da JJ mit dem Rücken zur Treppe festgemacht wurde konnte man diese Person nicht sehen. Ihr Herz raste und hämmerte gegen ihren Brustkorb. Schulz blickte in die Richtung der Person die langsam die Treppe herunter lief. „Oh gut da bist du ja“, kam es ihm mit einem schon fast verliebten Lächeln. Als die Person sich vor sie stellte und grinste, musste sie erst einmal schlucken. Wie konnte das sein, man hatte doch dafür gesorgt das sie nie wiederauftauchen würde. Diese Geschichte würde nicht gut ausgehen das stand schon mal zu hundert Prozent fest und wenn dann auch nur in einem Sarg. „Ich freue mich auch dich zu sehen“, begrüßte Alexa Schulz und drehte sich dann zu ihm und küsste ihn sehr leidenschaftlich. Alexa blickte JJ an nach dem sie sich von Schulz gelöste hatte und blickte ihr direkt in Augen. „So sieht man sich wieder“, als sie ausholte und ihre Faust in der Magengrube landete, was einen heftigen Schmerz durch ihren Körper fahren ließ. Für einen Moment blieb ihr die Luft weg und atmete schwer wieder aus mit einem Hustenanfall. Der Schlag hatte gesessen, es war wohl die Revanche für damals. So musste Alexa sich damals gefühlt haben, als JJ bei ihr zuhauen hatte. „Der war nicht schlecht, sie müssen nur ein wenig an der richtigen Technik arbeiten“, kam es von ihr mit etwas Humor. Als sie ihr Kinn in ihre Hand nahm und sie JJ sehr nah ansah. „Ihr Humor wird ihnen noch vergehen. Wie geht es der Hand vom Colonel? Da bin ich wohl damals versehentlich draufgetreten. Es hat sogar geknackt, wenn ich mich richtig entsinne“, erzählte Alexa ihr. „Wenn ich mit ihnen fertig bin wird man sie nur noch beerdigen können“, fügte sie noch hinzu. Alexa stand so nah bei ihr das sie ihr mit ihrem Kopf eine heftige Kopfnuss verpasste auch wenn ihr Kopf hinterher ein wenig Schmerzte an dieser Stelle doch das war wert. „Das war für meinen Mann und vergessen sie bitte nicht den Präsidenten zu meiner Beerdigung einzuladen. Er liebt solche Anlässe“, Alexa taumelte durch den Kopfschlag etwas nach hinten, Schulz fing sie noch rechtzeitig ab, ihre Nase fing an zu bluten. Dann fing sie einfach an zu lachen. „Wir werden auf jeden Fall noch eine Menge Spaß haben“, kam es von ihr nach dem sie sich das Blut aus dem Gesicht gewischt hatte.

Schulz und die anderen verließen den Raum und gingen nach oben und ließen die beiden alleine in diesem Keller. Viele Optionen gab es hier nicht. Ein Wettlauf ums Überleben hatte begonnen. Sie hoffte nur, dass es wenn dann schnell vorbei sein würde und sie diese Person mitnehmen kann in den Tot. Zumindest war es ihr Ziel. Ihre Augen schlossen sich für einen Moment, kurz dachte sie an ihren Mann, ihre Kinder, Ihren Bruder, ihren Vater, einfach an alle. Sie dachte an den schönsten Moment mit allen und hielt diesen in Gedanken fest. Er sollte sowas wie ein Angelpunkt sein für sie. Alexa holte einen Eimer Wasser stellte ihn neben sich und holte ein Handtuch mit dem sie herum wedelte. „Kennen sie das Gefühl des Ertrinkens Dr. Sutton. Ein schreckliches Gefühl kann ich ihnen sagen“, erklärte ihr Alexa mit einen lächeln auf ihren Lippen. „Das Wasser läuft in den Mund und den Hals runter. Das schlimme ist man bekommt keine Luft, weil man ein Handtuch um den Kopf hat“, ihr wurde sehr mulmig zumute und wenn sie ehrlich zu sich war hatte sie panische Angst vor dem was jetzt kommen würde. Julie wusste, dass es viele Leute gab die gefangen wurden und bei denen man das Waterboarding einsetze. Das Gefühl musste wirklich schlimm sein. Alexa machte zwei Schritte um sie herum und stand hinter ihr als sie plötzlich ein Handtuch auf ihrem Gesicht spürte und ihr Kopf nach hinten gezogen wurde. Dann lief einiges an Wasser über ihr Gesicht und sie hatte wirklich das Gefühl zu ertrinken, sie konnte nicht wirklich atmen weder durch die Nase, schlucken war unmöglich, auch der Versuch dem zu entkommen war unmöglich. Auch wenn sie mit dem Kopf hin und her wackelte machte es das nicht besser. Als es kein Wasser mehr gab und das Handtuch abgenommen wurde stand sie vor ihr. „Ein unschönes Gefühl nicht wahr, wenn man das Gefühl hat zu ertrinken“. JJ japste nach Luft, spuckte Wasser und hustete. Colby wartete bis es sie wieder richtig Luft geholt hatte. Für einen Moment hatte sie wirklich gedacht sie würde sterben. Das Ganze ging noch einige male so bis JJ irgendwann bewusstlos wurde. James saß gerade im Kontrollraum und unterhielt sich gerade mit dem Diensthabenden Sergeant über das Problem mit der Energie Verteilung bei dem benutzen des 8. Chevrons, als das Gate von außen angewählt wurde. „Da denkt man es wird heute mal ein Ruhiger Tag…“, sagte er zu sich selbst als auch schon der Alarm losging und die Mannschaft sich vor dem Tor in Position brachten. „Sir eingehende Kennung. Es ist das SGC.“, sagte der Sergeant. James nickte. „Auf den Schirm“, kam es nur knapp als er noch einen Schluck aus seinem Kaffeebecher nahm. „Guten Morgen Colonel“, sagte General Landry zu James als dieser nickte. „Guten Morgen Sir. Was kann Delta denn für sie tun?“, fragte er freundlich nach. „Verzeihen Sie das ich sie bei ihren Kaffee störe. Ich vergesse immer, dass der Tag bei ihnen 36 Stunden dauert…“, kam es vom General. James musste grinste über diesen Running Gag. „Schon okay Sir. Also was liegt an“, kam es von ihm. „Colonel, Ihre Frau ist nicht zu ihrem Prüfungstermin erschienen. Den Wagen haben wir auf der Landstraße außerhalb von Springs auf der Landstraße gefunden. Verlassen.“, sagte Landry.
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Sutton
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Re: Rache mit Folgen

Beitrag von Sutton » Fr Aug 09, 2019 10:59 pm

James stellte den Kaffeebecher hin. „Was sagen sie?“, kam es von ihn. „Ihre Frau wird vermisst.“ Wiederholte der General. James kniff die Augen zusammen. „Ich bin gleich da. Sie hat doch ein Handy bestimmt bekommen. Orten Sie es bitte.“, sagte James und sprang auf. Kelly der gerade die Treppe runtergekommen ist, hatte nur den Rest mitbekommen. „ich hole die Jungs und die Ausrüstung“, kam es prompt. „Sergeant, halten Sie die Verbindung Offen, Senden sie den ident Code von Delta, damit das SGC die Iris öffnet und informieren Sie den diensthabenden Major über meine Abwesenheit.“, kam es von James der auf den Weg in den Gate Raum war. Es dauerte keine 3 Minuten da waren Roger, Jones und Kelly samt Ausrüstung für James im Gate Raum. James legte diese an alle schraubten Schalldämpfer auf ihre Waffen und rannten durch das Tor. Jeder im Kontrollraum wusste beim Anblick dessen was im Gate Raum vor sich ging, dass es um Menschenleben ging.

Als James und die anderen am SGC ankamen und von dem Sergeant begrüßt werden sollten, ließen sie diesen einfach stehen. Als Kelly, James und Co in den Kontrollraum kamen sah Landry nicht erfreut aus. „Colonel, das ist jetzt nicht ihr Ernst, oder?“, kam es von ihm. „Sehe ich so aus als würde ich scherzen Sir?“, antwortete James. „Sir, wir wissen das der Trust dahintersteckt. Colby ist für die Tätig.“, sagte Kelly, der sich noch sehr gut an den verrat erinnern konnte. Landry nickte. „Also gut. Was brauchen sie“, fragte er nach. „Einen Techniker für die Fangschaltung zum Orten des Handy. Wir können schlecht auf der Nummer anrufen, oder?“, kam es von Jones. Es dauerte gut 30 Minuten bis alles soweit war und der Anruf getätigt werden konnte. „Sergeant, denke sie daran, sie sind von einem ansässigen Pizzaservice oder so und lassen sie sich nicht abwimmeln. Wir warten im Wagen. Melden sie sich sobald sie die Position haben“; befahl James.Als sie im Wagen saßen, grübelte James über die Ereignisse nach. „Hey, das wird schon. Außerdem werden die nicht davonkommen.“, sagte Jones. „wir recht ihr habe. Sie werden jedenfalls nicht lebend davonkommen.“, gab James sehr direkt und düster von sich. Jeder der drei wusste was er damit meine. James wird keine gefangene machen.

Da sie bewusstlos war befand sie sich in einem Traum mit James und den beiden Kindern. Diese Momente wirkte real und sie waren so glücklich. Gerade als James sie küssen wollte wurde ihr Wasser ins Gesicht geschüttet um wieder zu sich zu kommen. Erschrocken von dem kalten Wasser schreckte sie hoch und sie musste wieder in das Gesicht dieser Person sehen die ihre Rache endlich bekam. "Na Prinzessin wieder wach" grinste Alexa sie an. ihr war ziemlich kalt geworden. "Ja leider sonst würde mir ihr Anblick erspart bleiben" kam es lachend von JJ Sie hatte es ausgesprochen als auch schon eine Hand durch ihr Gesicht zog und ihr Kopf nach links drehte. "Wow" kam es von JJ. Man merkte eine leichte Wärme vom dem Schmerz an der Wange. "Sie kommen sich wohl toll vor oder. Hat ihre Mutter ihnen nicht beigebracht wehrlose Menschen nicht zu schlagen...ach stimmt ich sollte Mitleid mit ihrer Mutter haben sowas wie sie als Tochter zu haben" kam es von ihr und schon knallte es auf der anderen Wange. "Ihre Witze werden ihnen noch vergehen. Ich versichere ihnen, dass sie ihren Mann und ihre Kinder nie wiedersehen werden" ihre Lippe blutete etwas. Ihre Augen würden zu kleinen schlitzen. Niemand würde sich an ihrer Familie vergreifen nicht ohne an ihr oder James vorbei zu kommen oder anderen. Sie umklammerte die Kette mit ihren Händen und zog sich hoch und verpasste ihr mit ihrem Fuß einen sehr so heftigen Tritt seitlich ins Gesicht das sie fast umfiel. Alexa ging durch den Tritt leicht zu Boden und fing danach an zu lachen als auch ihre Lippe blutete. Diese richtete sich auf. "Nicht schlecht" als sie ihr mehrfach in den Bauch schlug. Die Schmerzen waren sehr heftig, das Atmen fiel ihr schwer und sie musste Husten. Ihr Körper hing nur da ihr fehlte die Kraft sich aufrecht zu halten. Schulz kam herein und stellte sich neben Alexa. "Und wie sieht es aus" fragte er nach. "Wir genießen gerade unseren Moment" als sie einen Schritt auf sie zunächst und ihre Haare packte und nach oben zog. Sie fing an zu lachen. "Warum lachen sie" fragte Schulz bei Julie nach. "Die Vorstellung was James mit ihnen anstellt, wenn er sie in die Finger bekommt" er schüttelte den Kopf. "Es wird sie niemand vermissen und er wird uns nicht finden das kann ich ihnen versichern" dann nahm er sich ein Messer und zog die Spitze leicht gedrückt über ihre Wange. Was schmerzte sie es aber aushielt obwohl ihr Tränen in den Augen stand.

Sie sah ihn an und dachte sich nur glaub du nur daran. James konnte wie ein Pit Pull sein der nie eine Fährte verlieren würde. So langsam fing ihr an alles weh zu tun. Doch im Vergleich zu der Geburt und den Wehen Schmerzen war das hier noch erträglich. Das Blut lief ihr die Wange herunter. "Hat es ihnen die Sprache verschlagen Miss Sutton" sie schüttelte den Kopf. "Ich habe mir überlegt ob ich ihnen vielleicht einen Schönheitschirurgen empfehlen kann der ihnen einen Arsch ins Gesicht operieren könnte damit es zu ihrem Image passt", sagte sie ihm und grinste. die Vorstellung war schon witzig wie er einen Arsch im Gesicht hat. Kaum hatte sie es ausgesprochen, nahm der das Messer und bohrte die Spitze des Messer langsam durch ihre Haut, nicht viel nur ein paar Millimeter und bewegte es noch in der Wunde. JJ spürte den Schmerz und stöhnte vor Schmerzen. Schulz dachte sich das sie doch ziemlich hart im Nehmen ist. „Wegen ihnen hätte ich beinahe alles verloren. Alexa wir sollten es bis heute Abend beendet haben unser Flug geht.“, nun sackte sie völlig in sich zusammen und es war als würde sie schweben zwischen Bewusstlos und Wach. Alles verschwamm auf einmal und sie verlor wieder das Bewusstsein.

Sie warteten gut zwei Stunden im Wagen bis das Handy geortet werden konnte. Schulz oder Colby waren wirklich so schlau und waren an das Handy gegangen und solange dran geblieben bis man die Position triangulieren konnte. In der Zeit des Wartens, checkte James immer wieder seine Ausrüstung oder stand vor dem Wagen und rauchte eine Kippe, die er sich Organisiert hatte, bis die für ihn erlösenden Meldung kam, dass man die Position ermittelt hatte. nun gab es für ihn kein Halten mehr. James sprang in den Wagen und sie fuhren los. Hinter ihnen gesellten sich noch zwei weitere hinzu, sowie ein Rettungswagen des Stützpunktes. Die Fahrt dauerte gut weitere 30 Minuten, bis sie an ihren Ziel angekommen waren. Ein Haus mitten in einer Wohngegend in Springs.

James, Kelly, Roger und Jones stiegen aus. Auch aus den anderen Fahrzeugen kam ein SG Team raus, die sich zu ihnen gesellte. „Sir, SG-14 ist zur Unterstützung hier.“, kam es von dem Captain. James nickte. „gut Captain. Sperren sie die Straße zu beiden Seiten mit den Fahrzeugen ab und sichern sie das Umfeld. Mein Team und ich gehen rein.“, gab James die Befehle aus. Nachdem das getan war, und etliche Nachbarn mittlerweile verängstig waren was den dort abging, rückten James und sein Team vor. Sie schlichen sich an das Haus an. Nachdem sich Kelly einen Überblick verschafft hatte, teilen sie sich auf. Kelly und Jones näherten einen zweiten Zugang im Garten, wären James und Roger die Haustür leise aufbrachen und sich in das Haus zum Keller vorarbeiteten. Als alles in Position waren warteten sie ab. Aus dem Keller selbst vernahmen sie die stimmen von JJ, Schulz und Alexa.

Alexa organisierte in der Zeit einen Stuhl und die Autobatterien sowie das Startkabel für das fast Finale. Diese Frau besaß doch sehr viel Durchhaltevermögen was man ihr nicht zutraute. „Bis dahin ist es erledigt“, er nickte. „Am besten kurz und schnell am Ende. Dann hattest du bis dahin deine Rache“, sie blickte ihn an. „Und sie nicht. Wollten sie nicht auch sich an ihr Rächen“, er schüttelte den Kopf. „Ihr Mann würde mich reizen aber der ist nicht hier“, kam es von ihm und ging mit einem Wachmann hinaus und ließ sie wieder alleine. Alexa hatte nach einigen Minuten alles aufgebaut. Dann gönnte sie sich erst einmal etwas zu Essen, foltern machte sie immer so hungrig. Aus der Tasche holte sie ein Sandwich und setzte sich auf den Stuhl und beobachte JJ wie sie da hing. Aus der Stichwunde sickerte sehr langsam das Blut und lief nach unten. Die Wunde an der Wange hatte aufgehört zu bluten. Dadurch das ihre Bluse mit nach oben ging durch das hochziehen der Arme war ihr Bauch etwas frei und sie hatte schon dunkle Stellen die nach Hämatomen aussahen durch die Schläge. Ihr Sandwich war zu Ende und sie nahm ein Eimer mit Wasser, in dem sich ein nasser Schwamm befand.

Alexa nahm einen Eimer Wasser und schüttete ihr diesen wieder über, das Wasser war eiskalt, als würde es aus dem Kühlschrank kommen. Ihr Körper fing an zu zittern und ihre Zähne klapperten von alleine. „Ist dir etwa kalt“, sie schüttelte den Kopf. „Muskeltraining“, gab sie ihr als Antwort. Als sie auch schon das Kabel mit dem Schwamm nahm und ihr an den Körper hielt. Strom durchströmte ihren Körper und alles an ihr fing an zu zucken. Jeder Muskel verkrampfte sich. Ein Wachmann kam herein und rief. „Der stille Alarm wurde ausgelöst“, sofort löste sie die Ketten und Julie fiel wie ein nasser Sack auf den Boden und noch immer zitterte ihr Körper. Der Mann kam dazu und half ihr auf. Alexa und der Mann zogen Sie hinter sich her. Als man Schüsse hörte. Irgendwie schien man sie gefunden zu haben. „Geben sie mir Deckung ich bringe sie alleine zum Wagen“, dieser nickte und blieb zurück. Man zog sie in eine andere Halle wo ein Wagen stand. Für einen Moment ließ Alexa JJ los um die Tür zu öffnen als dass ihre Chance war aufzustehen und wenigstens den Versuch zu starten zu flüchten. Als eine Waffe auf sie gerichtet war. „Stehen bleiben oder ich schieße ihnen in den Rücken“, kam es von hinten als JJ sich umdrehte. „Ist das nicht unfair“, sagte sie ihr und blickte sie an. „Angst vor mir, oder sie legen die Waffe zur Seite und wir bringen es zu Ende“, bot Julie ihr an. Auch wenn sie sehr angeschlagen war, sie alles nur noch schmerzte das würde sie wenigstens in Ehre zu Ende bringen. Sie dachte an Akkiri die ihr mal sagte, dass sie ein weiblicher Samurai sei. Nur war es nicht so. Entweder sie überlebte das oder nicht. Alexa legte ihre Waffen auf den Boden. „Angebot angenommen bringen wir es so zu ende. Das wird nicht lange dauern“, jetzt würde sich zeigen ob das harte Training von Kelly und James Früchte getragen hatte. Ihr Mann brachte ihr auch ein wenig Japanische Kampf Kunst bei.

Die Beiden standen sich gegenüber. Auf einmal kam Alexa auf sie zu gerannt und wollte ihre mit einer geraden eine verpassen als sie diese abwehrte und sie ihr mehrfach in die Seite haute. Die beiden lieferten sich einen heftigen Schlagabtausch mit sehr festen Schlägen. Die Kraft von ihr ließ nach als JJ die Waffe in ihrer Nähe sah und sie so tat als wolle sie auf Alexa los, sich dann abrollte und die Waffe in der Hand nahm und mit der Waffe aufstand. Als sie stand lud sie die Waffe durch und richtete sie auf Alexa, doch ihre Gegnerin hatte eine zweite Waffe am Rücken von der sie nichts wusste die ebenfalls auf sie gerichtet war. Es viel ihr schwer sich auf den Beinen zu halten, doch ihr Arm war ruhig auf Alexa gerichtet. Sie versuchte langsam zu atmen „Wer drückt zuerst ab“, kam es von ihr. Sie hörte Stimmen näherkommen. „Hier kommt nur eine raus“, beide blickten sich an und hielten sich gegenseitig in Schacht. Man hörte die Schritte näherkommen, Alexa wurde langsam nervöse. JJ versuchte ruhig zu bleiben was ihr nur sehr schwer gelang, ihre Kraft war am Ende.

Als Das Duo von einer Wache informiert wurde das es einen Alarm gab, welcher wohl ausgelöst wurde, als man die Haustür aufbrach, zog James eine der M84 Flashbangs und entsicherte diese. Jones öffnete derweilen leise die Kellertür und nickte. James schaute kurz in den Raum uns sah das JJ gerade von Alex bedrängt wurde. „Zugriff“, gab James durch das Funkgerät durch. Im gleichen Moment warf er die Granate in den Raum, so wie Kelly es auch auf der anderen Seite tat.

Als beide das auftreffen der Granaten hören, drücken beide gleichzeitig ab. Im ersten Moment spürte sie nichts, aber sie sah wie Alexa zu Boden fiel, doch dann spürte sie einen Schmerz in der Seite und griff sich an die Stelle, ihre Hand war voller Blut und sie sackte auf den Boden und ihre Augen schlossen sich. Es gab einen lauten Knall gefolgt von einen Grellen lichtblitz als die Granaten hoch gingen. Gleich nach dem Knall stürmten James, Kelly, Roger und Jones von zwei Seiten den Keller. Schulz der versucht hatte auf der anderen Seite zu entkommen rannte förmlich in Kelly rein. Dieser schupste ihn zurück. „Wo wollen sie denn hin?“, kam es von Kelly. James kam hinzu und verpasste Schulz mit dem Gewehrkolben einen Schlag.

„Der Arsch gehört mir…“, sagte er nur, zog seine 9mm und schoss Schulz in das linke Bein. „James…“, kam es von Kelly. „Schau nach JJ. Ich erledige das hier.“; sage James nur. Kelly nickte und sichte den Keller nach JJ ab. „Verdammt…“, fluchte Schulz und versuchte weite zu flüchten. James schoss ihn daraufhin in das rechte Bein. „Habe ich ihnen nicht gesagt, sie sollten meine Frau nicht mehr belästigen?“, fragte James Schulz. Dieser schaute sich panisch um und richtete die Waffe auf James, der ich daraufhin sofort in die linke Schulter schoss mit der Schulz die Waffe hielt. Diese fiel ihn zu Boden.

„Ich werde sie fertig machen. Ihre Frau ist schon tot“, sagte Schulz. „Wenn das so ist…“, kam es eiskalt von James und er Schoß ihn in das rechte Knie. Schulz brüllte auf vor Schmerzen. „haben sie genug?“ Humm... ich glaube nicht. Noch leiden sie nicht genug“, sage James und auch das rechte knie bekam noch eine Kugel ab. „James, ich habe JJ gefunden. Sie ist verletzt. Beeil dich und hilf mir“, rief Kelly zu ihn rüber. James kniete sich neben Schulz hin. „Sie müssen große schmerzen haben Schulz. Ich habe da was für sie…“, sagte James und reichte ihn eine Spritze mit Kalium. „das wird ihnen helfen“, sagte er nach als Schulz sich den Inhalt injizierte und sofort anfing wie am Spieß zu schreien bis die schreie langsam leider wurden und Schulz anfing nach Luft zu schnappen. „Wissen Sie Schulz, Kalium hat so eine gewisse Eigenart, wenn es injiziert wird. Es depolarisiert den Herzmuskel und die Nerven, sie werden langsam ersticken. Und wenn sie meine sie bekommen keine Luft mehr, setzt ihr herz aus. Es bleibt einfach sehen…“, sagte James. Schulz schnappte immer mehr nach Luft bis er anfing kurz zu zucken und dann nur noch dalag und sich nicht mehr rührte.
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Julie Johnson
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Re: Rache mit Folgen

Beitrag von Julie Johnson » Fr Aug 09, 2019 11:15 pm

James erhob sich und eilte zu Kelly rüber. Dieser schaute ihn an und James nickte und schaute auf die lache, die sich mittlerweile an JJS Seite bildete. Alle vier versorgten JJ so gut sie konnten. Sich verbanden die Schusswunde, die nicht aufhören wollte zu bluten. „Okay, ich habe das bei JJ gesehen als sie das bei dir gemacht hat…“, sagte Kelly, nahm James Hand und druckte dessen Zeigefinger in die Wunde, damit der Blutfluss etwas unterbrochen war. JJ stöhnte dabei auf. „Schickt die Sanis rein. Wir haben hier eine verletze“, funkte Kelly nach draußen. Danach ging alles sehr schnell. Die Sanis kamen, legten JJ einen Zugang und hängten sowohl mehrere HES als auch Infusionen an. Sie wurde dann in den Rettungswagen gebracht und dieser fuhr mit James, Kelly und JJ so schnell es ging zum SGC zurück. Unterwegs kam JJ wieder zu sich. „James… Kelly…“, kam es von ihr. „Schht. Alles gut. Schulz und Colby werden dir nicht mehr tun. Du bist in Sicherheit“, sagte Kelly. JJ knickte und verlor wieder das Bewusstsein. Nach gut 15 Minuten fahrt und der darauffolgenden Operation von JJ dauerte es noch gut 9 Stunden bis JJ transportfähig war, um nach Delta verlegt zu werden. Kelly, Roger, Jones und James wechselten sich die nächsten 7 Tage ab mit Babysitten, bei Julie wache halten und dem täglichen Dienst. Als James sich früh morgens des 8. Tages ans Bett von JJ gesetzt hatte ging die Tür auf und Tilly kam herein. „Guten Morgen Sir. Darf ich mal nach meiner Patientin sehen?“, fragte sie. James drehte sich um. „TILLY! seit wann bist du denn zurück?“, fragte James erstaunt. „Seit gut 8 stunden. Ich darf hier mein Praktikum machen. Doktor Balea hat mir einen Patinen anvertraut. Bis ich die Akte gelesen hatte wusste ich nicht wer…“, sagte sie. James nickte. „Schön, dass du wieder da bist. Kelly wird sich sehr freuen Patentante“, kam es von ihn. Tilly grinste. „Na dann wollen wir mal das Dornröschen aufwecken.“, sagte sie und holte JJ langsam wieder in die Wirklichkeit zurück. Nach dem Extubieren und einigen Minuten der ruhe fiel sich die beiden Freundinnen um den Hals. James stand auf und Verlies den Raum.


Ihre Freundin nahm sie in den Arm. Sie musste Tot sein das hier schien ein Traum zu sein. Tilly war wieder hier und ihre Berührungen fühlten sich so real an. Ihr stiegen Tränen in die Augen, ihre Freundin setzte sich neben sie und hielten ihre Hände einen Moment lang fest. Julie vergaß alles und ließ ihren Gefühlen freien Lauf. Julie weinte sie konnte nicht mehr aufhören. Tilly hielt sie einfach ganz fest in ihren Arm. Niemand außer ihr konnte sagen was wirklich passiert war in diesem Haus, auch wenn man es sich anhand der Verletzungen denken konnte. Der Seelische und Psychische Schock den man erlebte würde sich einbrennen in das Gedächtnis. Tilly wurde klar, dass sie gerade einen Emotionalen zusammenbrach hatte. „Julie wir werden das zusammen durchstehen“, versprach sie ihrer Freunde als sie ihr Gesicht in die Hand nahm. Es dauerte einige Minuten bis sie sich wieder beruhigte. Sie hätte ihr gerne was gegeben doch das wollte sie zu diesem Zeitpunkt nicht. JJ wird einen langen Heilungsprozess durchmachen müssen. Nach dem Julie sie sich wieder hingelegt hatte, ging Tilly nach draußen und sprach mit James der sie ansah. „Alles okay mit ihr“, fragte er nach. „Ich kann nur sagen das sie an dieser Sache ziemlich zu knabbern haben wird und es ist nur mit einer Therapie schaffen, wenn sie es zulässt. Aber wir sollten die nächste Zeit einfach erst mal abwarten.“, er nickte und fing an sich Gedanken zu machen. Julie lag im Bett und starrte vor sich hin. Man konnte sie sehen durch den kleinen Spalt der Jalousie der offen war. „Hat sie etwas gesagt“, fragte er nach und beobachtete sie. „Nein. Es ist auch nicht wie eine Schusswunde die man mal schnell verarbeiten kann. Ich kann mir nicht mal ansatzweise Vorstellen was sie erlebt hat und sie tut mir so leid“, er blickte Tilly an. „Ich schon“ kam es von ihm und das war nicht sehr schön. Julie hatte dafür gesorgt das er Dr. Cruz aufsuchte der ihm in jeder Hinsicht geholfen hatte. Er wusste das sie stark war, doch ihr würde es so ergehen wie ihm damals. „Ich habe mir alle Unterlagen durchgeschaut. Wenn du mich fragst haben sie ihr Elektroschocks verpasst und die Wunden sprechen für dich. Die eine spricht dafür, dass man das Messer in der Wunde gedreht hatte. Hämatome im Bauchbereich. Verursacht durch heftige Schläge oder auch Tritte. Eine Schusswunde auf der linken Seite. Dazu muss ich dir nichts sagen. Und die Schnittwunde im Gesicht“, beide sahen sich an und anhand von seinem Gesicht konnte man nicht ansatzweise beschreiben was ihn ihm vorging. Es entsprach so ähnlich dem Traum den er gehabt hatte, dass sie es war die gefolterte. Doch das es soweit überhaupt kam war nicht vorauszusehen. Er hoffte nur, dass sie es schaffen würde der Kinder wegen. James ging zu ihr rein und setzte sich neben sie und nahm einfach ihre Hand und hielt diese fest.

Es waren ein paar Tage vergangen. Julie konnte endlich nach Hause entlassen werden um bei der Familie zu sein. Doch hatte sie sich seit ihrer Rückkehr verändert. Wesensverändert. Julie wirkte Antriebslos, hatte Appetitlosigkeit. Sie hatte sich vor allem verschlossen. Nachts wachte sie auf und schrie. Der Alltag war wie immer, sie kümmerte sich um ihre Kinder, redete aber nur das notwendigste. Alles was ging hielt sie auf Distanz. Eigentlich dachten alle dass es ihr helfen würde. James fehlte ihr Lachen, ihre Sticheleien, dennoch hatte sie weder mit ihm noch mit einem anderen über das was geschehen ist gesprochen. Er wollte ihr eine gewisse Zeit geben. Manchmal saß sie auf der Bank am Fenster und schaute einfach nur raus und es wirkte als wäre sie in einer anderen Welt. Vielleicht musste er sie auf eine unliebe Art zu ihrem Glück zwingen. Damals war es für ihn ebenso schlimm. Etwas mit sich selbst auszumachen brachte einen irgendwann dazu daran innerlich zu zerbrechen. Es war klar dass es auf Dauer keine Lösung. James wollte seine Frau wiederhaben und die Kinder ihre Mutter. Er besprach mit seiner Mutter was er vorhatte, was sie besorgte doch er versprach ihr das sie sich keine Sorgen machen musste. Akkiri würde mit den Kindern bei Jules übernachten. Ihr gefiel es ihre nicht ihre Schwiegertochter so zu sehen. Julie war oben im Zimmer als sie irgendwann runterkam um sich um das Essen zu kümmern. Als James alleine in der Küche war und kochte. „Wo sind alle“, fragte sie nach und schaute sich um. „Ich habe sie weggeschickt das wir beide mal wieder Zeit für uns haben“, kam es mit einem charmanten Lächeln von ihm. Doch bei ihr zeichnete sich nichts ab nicht mal eine Mikro Bewegung eines Lächelns. „In Ordnung“, da sie James kochen sah, deckte sie den Tisch unbewusst für alle. „Schatz wir sind nur zweit“, merkte er an und lachte. Ihr fiel es jetzt erst auf. James ging zu ihr und nahm wollte sie in den Arm nehmen, sie es aber abblockte. Julie schnappte sich die Teller und räumte diese weg. „Sag Bescheid, wenn das Essen fertig ist“, kam es von ihr und sie ging nach nebenan. Sie versuchte ihm auszuweichen wo es nur ging, auch wenn sie damit seine Gefühle mehr als nur verletzte. Julie setzte sich bis das Essen fertig war auf dem Platz am Fenster, sie klemmte sich ein Kissen zwischen Beine und Bauch und schaute raus als würde sie wieder in eine andere Welt verschwinden und nur zu Bestimmten Moment wieder hier in der Realität sein. Julie sah in der Ferne Lichter blinken. Immer wieder sah sie diese Bilder vor ihren Augen. Immer und immer wieder. Ihr war im Unterbewusstsein klar, dass es ihr ging wie James. Je mehr sie es versuchte zu vergessen desto schlimmer wurden die Anzeichen die ihr nicht bewusst waren. Gab sie ihm vielleicht eine gewisse Mitschuld daran das er nicht da war um das verhindern. Viele Dinge gingen ihr durch den Kopf. James hatte das Essen ausgemacht und sich zu ihr ans Fenster gesetzt. „Schatz...jetzt sind wir alleine möchtest du reden vielleicht“, kam es sehr ruhig und verständnisvoll von ihm als er sie anblickte und sie ihn auch. „Nein“, gab sie ihm kurz und knapp als Antwort und blickte danach wieder aus dem Fenster. „JJ du kannst das nicht alleine schaffen. Ich bin hier und wir werden das zusammen schaffen“, als er näher rückte und sie sich enger in die Ecke rutschte. „Sag du mir nicht was ich schaffe und was nicht“, kam es von ihr als sie aufstehen wollte und er sie am Arm leicht festhalten wollte. Sie blickte ihn an und dieser Blick war anders als anders als freundlich. „Lass sofort los“, kam es in einem ernsten Ton von ihr. Als er losließ. „Schön dann komm alleine klar“, kam es nur von ihm. „Das tue ich auch“, warf sie ihm an den Kopf. „Das sehe ich“, merkte er an und sie sah ihn an. „Was siehst du…Garnichts“ antwortete sie ihm. „Doch ich sehe dich wie du dich von allem zurückziehst. Die Kinder merken auch das was nicht mit dir stimmt. Alle machen sich Sorgen um dich. Ich kann mir schon vorstellen was du erlebt hast“, kam es in einer ruhigen Antwort.

Julie musste lachen. „Du meinst das wo du einen fast zu Tode gefoltert hast um an Informationen zu kommen. Das dich dann irgendwann zusammenbrechen hat lassen und ich dich dann gefunden habe wie ein Häufchen Elend. Ich dann deswegen mit Schulz…“ sie machte eine Pause und musste schlucken. Das Bild wie Schulz ihr die Klinge in die Haut schob schön langsam zeichnete sich vor ihren Augen ab. Ihre Körper fing minimal an zu zittern. „Egal“, als sie sich versuchte innerlich wieder zu beruhigen, sie wollte nur noch weg und alleine sein.

„Das war nicht fair von dir Julie. Ich weiß sehr wohl wie es sich anfühlt“, kam es bitter enttäuscht und verletzt von James. „Ach ja? Weis du auch wie es ist, wenn man dir das Gesicht mit einem Messer aufschlitzt?“, kam es aggressiv von ihr. James schwieg. „Siehst du, habe ich mir gedacht. Ein Dreck weist du.“, sagte sie und verschränkte die Arme vor ihrer Brust. James stand auf und ging an ihr vorbei. Als er in der Tür stand drehte er sich nochmal um. „Ich weiß sehr wohl wie es ist bei strömenden Regen nur in Unterwäsche strammstehen zu müssen und wehe man wird müde und taumelt. Das man dann mit einem Rohrstock geschlagen wird bis der Rücken blutig ist und man sich eine Lungenentzündung holt. Wie es ist mitten im Winter ohne decke und wärmendes Feuer auf dem Boden schlafen zu müssen, weil man den Ansprüchen nicht genügt, wie man getreten wird mit Stiefeln oder mit einem nassen Handtuch verprügelt wird und sich nicht wehren kann, weil man an einem Pfahl festgebunden ist. Und du willst mir erzählen das ich nicht weiß wie es ist gefoltert zu werden? Und das schlimmsten daran ist auch noch von seinem eigenen Vater?“, kam es wütend von ihm. Julie schaute James an und konnte nichts mehr sagen zu dem was sie gerade hörte. „Ich weiß auch wie es ist abgeschossen zu werden und dann in Gefangenschaft zu kommen und man dort verhört wird und man dabei auch noch gefoltert wird. Denk mal drüber nach...“, kam es noch und dann knallte er die Tür zum Zimmer zu. Gegen die Tränen ankämpfend rutschte James an der Wand hinunter und vergrub sein Gesicht in den Armen die er auf die Knie gelegt hatte. All das was er Jahre lang unterdrückt und vergessen hatte kam ein Stück an die Oberfläche. Es dauerte eine ganze Zeit bis schließlich die Tür aufging und Julie rauskam. „es… tut… mir… leid“, sagte sie um Fassung kämpfend. James schaute sie an. „Verdammt Julie. Ich will dir doch nur helfen und du stößt einen weg. Glaubst du etwa das wir dir alle was Böses wollen?“, kam es fragend von ihm. Sie kuschelte sich an ihn und fing an zu weinen. James nahm sie in die Arme und hielt sie fest, bis ihr weinen immer weniger wurde und sie entkräftet eingeschlafen war. Vorsichtig brachte er sie nach unten und legte sie auf das Sofa. Dann entfachte er das Feuer im Kamin, setzte sich davor und schaute in die Flammen. Er hoffte das sie sich helfen lassen würde. „James?“, kam es nach einigen Stunden vom Sofa. „Hmmm?“, machte er. „Es tut mir leid…“, versuchte sie sich zu entschuldigen. „Komm her…“, sagte er zu ihr. JJ stand auf und setzte sich neben ihn ans Feuer. „JJ, ich werde Cruz kommen lassen. Bitte rede mit ihm. Bitte“, kam es von ihm flehend. Julie schaute stur in die Flammen die gerade um ein Astloch züngelten.
Auch wenn sie nur ungern zugeben wollte er hatte recht. Vielleicht brauchte sie Hilfe auch wenn es ihr schwer fiel diese anzunehmen. Nach dem was er ihr gesagt hatte war sie einfach nur sprachlos. Was sollte sie ihm darauf sagen. Mit Narben war es so eine Sache, sie verschwanden ganz oder gar nicht und würden einen das ganzen Leben begleiten. Wenn einem etwas schlimmes wiederfahren ist, versucht man sich einfach nur zur Verstecken, in der kleinsten Ecke die das Gehirn hergeben würde, um das schlimme darin einzusperren, doch manchmal funktionierte es nicht. Julie ihr Magen drehte sich bei dem Gedanken daran was passiert war. Immer wieder fragte sie sich selbst was hätte sie anders machen können. Hätte sie sich besser absichern sollen. Was wenn sie gar nicht erst ausgestiegen wäre und nicht geholfen hätte, sie war Ärztin, ihr Gewissen hätte nicht mitgespielt. Dann kam ihr James wieder in Erinnerung. Ihr wurde bewusst warum er so gegen seinen Vater war. Seiner Mutter konnte man auch keinen Vorwurf machen. Er sprach das erst mal darüber. Warum hatte er nicht schon früher davon erzählt. Sie stand auf und ging in die Küche kramte in den Schränken zwei Gläser heraus und bracht eine Flasche Whiskey und setzte sich wieder neben ihn.

Dann schenkte sie für beiden ein Glas ein. Reichte es James und beide stießen an und sie sah in an. „Auf uns“, gab sie an. Das Glas war schneller gefüllt und wieder leer wie James seines leer hatte. Sie schaffte 4 Gläser zu trinken. Dann nahm er ihr die Flasche weg und das Glas wegnahm. „Hör auf damit, damit machst du es nicht besser“, kam es etwas sauer. In ihrem Kopf drehte sich alle etwas. Ihr Körper war gerade noch unter Kontrolle zu halten. Alkohol war doch keine gute Idee. „Es ist besser“, fing sie an zu lachen. Sie schaffte es aufzustehen. Leicht wankend stand sie vor ihm und schaute auf ihn herab, als er ebenfalls aufstand. Seine Arme immer in Bereitschaft sie aufzufangen. „Das Bezweifle ich, morgen wird es dir sehr schlecht gehen“, sie fing an zu lachen. „Schlechter als jetzt kann es nicht sein“, er hielt sie an den Armen fest. „Lass dir einfach nur helfen“, Julie blickte James an. „Helfen, jetzt wo alles schon passiert ist. Soll ich mir helfen lassen“, sie schüttelte den Kopf. „Tu das nicht. Keiner kann was dafür“, kam es nur von ihm und sah sie an. „Keiner kann was dafür. Doch jemand kann etwas dafür…ich“, gab sie zu und ihr Herz fing an zu rasen. Sie machte zwei Schritte zurück. „Hätte ich nicht angehalten um zu helfen wäre das nicht passiert. Weißt du welche Fragen sich mich stellen. Was hätte ich anders machen können um das zu vermeiden. Wer mich mal vorgewarnt hätte das diese Hexe wieder frei ist. Dann hätte man vermieden das man mir ein Handtuch über das Gesicht legt und mich mit Wasser überschüttet das man Gefühl hat zu ertrinken. Mir ein Messer durch das Gesicht gezogen hat...“, sie musste schwer schlucken gerade. Alles zog sich zusammen. Darüber zu sprechen war schlimmer als es zu ertragen. „...Die Schläge in den Magen das man dachte dieser Schmerz hört nie auf…“, ihre Augen füllten sich mit Tränen, ihre Stimme zitterte, und es kam ihr so vor als würde sie gleich zusammenbrechen. Diese Emotionen waren so überwältigend das es schwer unter Kontrolle zu halten war. „…das Messer, das sich langsam durch meine Haut bohrte bis zur Mitte und Schulz Spaß dabei hatte das Messer langsam dreimal in der Wunde zu drehen…weißt du man hat mich förmlich von oben bis unten nass gemacht um mir dann Elektroschocks zu verpassen“, in dem Moment knisterte es in es dem Flammen das es sich anhörte wie diese Stromschläge. JJ zuckte zusammen und sie sah ihn an. „Sag mir einfach wie ich das alles hätte vermeiden können oder anders hätte machen können“, sie sank auf die Knie und weinte bitterlich, ihre Arme verschränkten sich vor ihrem Bauch, ihr Körper ging nach vorne das ihre Stirn den Boden berührte. War das der Moment der sie alles kostete. Ihr Würde, ihre Ehre. Alles war dahin. Am liebsten wäre sie im Boden versunken. Sie bekam sich gar nicht mehr ein, alles stürzte gerade wie eine Mauer ein und riss ihr ich mit sich. James streichelte ihr über den Rücken. „Schon okay Julie. Hier wird dir niemand was tun“, sagte er ruhig. JJ fing an nach ihm zu schlagen und zu treten. James kassierte einige Treffer bis er ihre Arme zufassen bekam. „Ich bring dich um Schulz. Ich reiße dir den Kopf ab“, schrie sie dabei, als er endlich JJ am Boden fixiert bekam. Sie schrie und weinte entsetzlich das es James weh tat sie so zu sehen. Mit einem Male gab sie ihn eine Kopfnuss. „Okay Julie das reicht jetzt“, kam es von ihn. Er angelte sich das Telefon und versuchte die Krankenstation anzurufen als Jules und Akkiri mit den schlafenden Kindern reinkam. „Oh Gott James…“ kam es von ihr. „Jules hilf mir mal bitte. Mutter nachher. Bring bitte Sam und Dani ins Bett“, kam es von ihm. „Natürlich“, kam es von den beiden. Jules eilte James zu Hilfe und packte Julies Arme. James wählte auf dem Telefon die Nummer. „Krankenstation Severide hier“, kam es müde aus dem Telefon. „Guten Morgen Doktor. Medizinischer Notfall im hause Sutton. C2 Intox und Nervenzusammenbruch. Können sie kommen?“, sagte James. „Ich bin unterwegs“, kam es kurz und dann war die Leitung Tod. „Was ist passiert?“, fragte Jules. „JJ braucht Hilfe. Sie ist zusammengebrochen, weil sie das erlebte raus lies“, sagte er kurz. Julies Gegenwehr lies langsam nach, war aber immer noch heftig als Tilly mit einem Sanitäter Team eintraf. „Okay. Was ist denn los mit ihr?“, kam es mit sorgenvoller Miene. „zwei Gläser Zuviel und Nervenzusammenbruch.“, sagte James. Tilly nickte. „Ian 05 Lorazepam und eine Flasche Ringer“, sagte Tilly während sie versuchte JJ einen Zugang zu legen. Als diese nach etlichen versuchen gelang und das Beruhigungsmittel langsam injiziert wurde, entspannte sich Julie und schaute kurz in die Runde, bevor ihr Augen schwer wurden und sie einschlief. „Gut das hätten wir. James bringst du sie bitte ins Bett und dann kümmere ich mich mal um dein Auge. Jules kannst du...“; sagte Tilly. „Selbstverständlich. Ich passe auf bis James soweit ist.“, sagte dieser. James hob Julie vorsichtig hoch, brachte sie nach oben und legte sie in die Mitte des großen Ehebettes. Tilly hing die Infusion an einem Nagel an der Dachschräge über dem Bett auf und deckte sie dann zu. „Sie wird jetzt gut ihre 7 – 9 Stunden schlafe hoffe ich. Und nun komm“, kam es von Tilly und führte James nach unten. Ian und Steffi standen noch dort und unterhielten sich mit Akkiri. „Danke ihr beiden ich komme gleich nach“, sagte Tilly, die aus dem Rucksack ein paar Kompressen und Strips rausnahm. „Wird eben etwas kalt“, als sie den mit Alkohol getränkten Tupfer auf die Wunde tupfte und schon kurz darauf brannte es. James zog scharf die Luft ein. „So. das hätten wir. Kann ich noch was tun für euch?“, fragte sie als Tilly die Handschuhe auszog. „Ja. Hol Cruz hierher. Für JJ. Bitte“, sagte er. Sie nickte. Und verlies dann das Haus. „Was war los James san?“, fragt Akkiri. James nahm sein Glas und leerte es in einem Zug. „Wo soll ich anfange. Sie hat mir erst vorgeworfen das ich nicht weiß wie… wie…“, sagte James und musste den Kloss runterschlucken. Er atmete tief durch. „sie hat mir einiges an den Kopf geworfen. Dann hat sie sich den Whiskey in den Kopf geschüttet und dann ist alles aus ihr rausgebrochen…, wenn ich nur früher dagewesen… wen ich…“, kam es von ihm Akkiri nahm ihren Sohn in die Arme. „Schon okay James. Dich trifft keine Schuld“, kam es von Jules. James nickte. „Geh zu ihr James. Ich und Jules kümmern uns um die kleinen. Sie braucht dich jetzt dringender“, kam es von Akkiri. James ging die Treppe hoch. Als er oben war drehte er sich nochmal um und schaute zu den beiden runter. „Ich danke euch. Und Jules, mach meine Mutter glücklich“, sagte er. Akkiri lächelte ihn zu. „nun ab mit dir.“, sagte sie und lies sich mit Jules auf dem Sofa nieder. Er ging zu JJ ins schlaf Zimmer die tief und fest schlief. Leise zog er sich etwas aus, zog dann den Relax Sessel an das Bett ran und setzt sich rein. De dauerte nicht lange da war auch er eingeschlafen. Akkiri kam nach einiger Zeit nach oben und schaute kurz nach den beiden. Als sie Sah das auch James schlief, deckte sie ihn zu und verlies leise wieder den Raum.

Wieder und wieder erlebte sie das Ganze, als wäre sie in einer Endlosschleife gefangen. War sie in ihrem Traum gefangen. Nichts was sie machen konnte, nichts was sich änderte, wenn sie eingreifen wollte. Irgendwann wurden die Bilder blass und es verschwand. Ihre Augen öffneten sich nur schwer. Sie war noch etwas müde. Ihr Arm war ausgestreckt und sie sah etwas von Decke hängen. Ihr Auge folgte der Schnur und an einem Haken hing eine leere Infusion. Das Licht der Sonne viel durch das Fenster herein was etwas in den Augen blendete. James saß in seinem Relax Sessel vor dem Bett und schlief. Ihr Kopf brummte ein wenig. Krampfhaft versuchte sie sich daran zu erinnern was passiert war, doch es war wie als wäre alles weg. Das letzte an das sie sich erinnerte war das sie alleine waren und redeten. Julie 4 Gläser Whiskey weg kippte danach nichts mehr. Wie ein Filmriss. Dann viel ihr an James die Strips am Kopf auf. Julie entfernte sie sich vorsichtig die Braunüle und stand sehr leise auf und ging ins Bad, sie schloss die Tür hinter sich. Der Anblick in den Spiegel verriet ihr das etwas war. Die dunkle Stelle an ihrem Kopf sah aus wie ein leichter Bluterguss, dann dachte sie an die Strips an James seinem Kopf. War sie das etwa. Was war los. Wie kam sie hier hoch. James hatte sie sicherlich hochgebracht, aber so sehr sie es versuchte sich an gestern zu erinnern, desto schwerer fiel es ihr die Erinnerungen zuzulassen. Ein guter Mechanismus den der Körper eingebaut hatte um sich zu schützen doch das wollte sie nicht. Sie beschloss sich komplett fertig zu machen, als sie mit dem Handtuch bekleidet vor dem Spiegel stand und ihre Arme sah, an denen leichte Blessuren waren. Ihr Magen drehte sich. Hoffentlich hatte sie nicht dummes gemacht. Hätte sie den verdammten Alkohol nicht getrunken. Dieses ungewisse was gewesen war machte ihr etwas zu schaffen. Leise holte sie sich von drüben Klamotten zog diese an und ging leise nach draußen und schloss die Tür. James schlief. Als sie nach unten kam war der Kaffee schon durchgelaufen. Aus dem Schrank holte sie sich eine Tasse Kaffee und nahm einen Schluck. Sie hörte Schritte, als sie sich umdrehte. „Julie“, Akkiri sah sie an und ging auf sie zu und nahm sie in den Arm. Es wurde merkwürdig, doch vielleicht konnte sie ihr erklären was los war. „Wie geht es dir Kind“, fragte sie nach. „Es ging schon mal besser, was war los“, kam es irritierend und fragend von ihr. „Du weißt es nicht mehr…“, ihre Schwiegermutter blickte sie an und nickte kurz. Man merkte das sie mit sich haderte ob sie etwas sagen sollte oder nicht. „Als wir gestern…nach Hause kamen…“, es schien ihr sichtlich schwer zu fallen. Julie wurde ungeduldig. Jules kam dazu. „Guten Morgen…Du hattest einen Nervenzusammenbruch“, ihre Augen wurden groß und sie sah die beiden ungläubig an. „Ich will wissen was passiert ist und zwar alles“, kam es von ihr ernst.

Jules erzählte ihr von dem was vorgefallen war und das Tilly hier war. Nach den ersten Sätzen musste sie die Tasse abstellen sonst wäre ihr diese aus der Hand gefallen. Sie war schockiert über sich selbst. Ihr standen Tränen in den Augen, was sie James angetan hatte. Ihr Magen zog sich zusammen. Das klang als wäre sie völlig ausgetickt. Wenn Tilly kommen musste erklärte das so einiges. Alles wurde ihr unangenehm und die beiden schienen mit ihr zu fühlen. „Du musst dir helfen lassen Julie San“, kam es beunruhigend von Akkiri, und beim Anblick von Jules der nur nickte. Sie ging einfach ohne etwas zu sagen. War sie ein Monster. Gerade als sie an der Treppe war fing eines der Baby an zu schreien. Sie ging nach oben ins Kinderzimmer dort lag Sam und weinte. Vorsichtig nahm sie ihre Tochter auf den Arm. Als sie sich langsam beruhigte. Langsam und vorsichtig wiegte Julie sie in ihrem Arm und die kleine griff nach ihrem Finger. Sie sah unschuldig aus und sie gab Geräusche von sich. Mit ihrer Tochter auf den Arm setzte sie sich auf den Stuhl. Dort blieb sie solange sitzen bis sie wieder eingeschlafen war, ihr Bruder schlief weiter ohne wach zu werden. Behutsam legte sie die kleine wieder in das Bett. Einen sehr langen Moment blickte sie ihre Kinder an. Julie ging nach unten und holte eine frische Tasse Kaffee und ging ins Schlafzimmer, er schlief noch immer. Er musste ziemlich fertig sein. Leise setzte sich auf das Bett und beobachtete ihn. Den Kaffee stellte sie auf den Nachtschrank ab. Ihre Hand zögerte in zu berühren. Doch dann tat sie es und James zuckte sofort auf. „Was ist los?“ fragte er etwas benommen im Schlaf, als er Julie sah. Diese nahm die Tasse und reichte sie ihm einfach. „Es ist nichts los, es sei denn du sagst mir was los war“, fragte sie nach. „Du hattest zu viel Alkohol“, kam es von ihm als er an der Tasse nippte. James blickte seine Frau an. Julie blickte ihn auch an. „Das weiß ich…was wohl ein Fehler war…“, beide sahen sich immer noch an. „Deiner Mutter und Jules haben mir gesagt was war“, kam es von ihr. Er nickte und stellte die Tasse auf dem Tisch ab. „Wenn du es weißt erspart es mir nach dir etwas Anderes zu erzählen“, James stand auf und verschwand danach im Bad. Es hatte den Anschein als würde ihre Welt langsam zerbröckeln. James schien sauer, enttäuscht zu sein was sie gut verstehen konnte. Sie hörte die Dusche als sie nebenan eins der Babys hörte. Julie stand auf und ging nach nebenan und es war Daniel, sie nahm ihn hoch und ging mit ihm runter. Akkiri und Jules waren schon wieder weg. Mit einem Arm hielt sie ihren Sohn mit der anderen machte sie die Flasche fertig. Doch diese war noch viel zu heiß, sie stellte sie kurz in kaltes Wasser und wartete einen Moment. Mit Daniel wippend auf dem Arm lief sie auf und ab, er hatte Hunger und brüllte. Sie sah James mit Samantha die Treppe runterkommen. „Könntest du noch eine Flasche machen bitte“, kam es freundlich von ihm. Sie nickte als Sam auch anfing zu weinen. Sie teste die Flasche und die Milch war gut. Diese Reichte sie James zuerst, der sich mit ihr auf die Couch setzte und ihr die Flasche gab. Daniel hatte aufgehört zu weinen. Schnell machte sie eine neue Flasche und setzte sich dann neben James auf das Sofa. Man hörte wie beide an der Flasche zogen, sie hatten einen guten Hunger. Sie blickte James an. „Ich weiß das du sauer und enttäuscht bist von mir…eigentlich hätte ich es selber besser wissen müssen und mir Hilfe suchen sollen…Es tut mir leid dass ich dich Verletzt habe und das ist etwas das ich nicht vergessen kann“, kam es sehr kleinlaut und entschuldigend von ihr. Sie musste schlucken. Ihr war nicht mal bewusst was James alles wusste. Akkiri erzählte ihr nur das als sie kamen doch was war davor. Sie blickte James an und sah ihn mit einem reumütigen Blick an das sie am liebsten im Erdboden versunken wäre.
„Ja, hättest du. Du hast mich sehr verletzt mit dem Vorwurf das ich nicht wüsste wie es einen geht, wenn man gefoltert wurde oder einen foltern muss.“, sagte er direkt und schaute auf Sam runter, die beim Trinken mal wieder eingeschlafen war. Er legte sie sich auf die Schulter und lief etwas mit ihr herum bis das Bäuerchen sehr laut kam. „Tilly war gestern Abend hier… sie musste dir ein Beruhigungsmittel spritzen, weil du einen dermaßen heftigen Nervenzusammenbruch hattest. Du hast einiges gesagt was dir passiert ist, aber auch wiederum andere Dinge. Du hattest auch Zuviel getrunken…“, sagte James, der Sam auf einer dicken weichen Decke auf den Boden legte und leicht zudeckte. Julie schaute Daniel an und einige tränen kullerten ihr über die Wange. „Du musst mich echt hassen. Ich bin ein Monster…“, kam es nur von ihr. James setzte sich auf den Boden zu ihren Füssen und legte sein Kopf auf JJ’s Knie. „Wer sagt denn das ich dich hasse oder dass du ein Monster bist?“, kam es von ihm. Auch Daniel war mittlerweile eingeschlafen und hatte sein Bäuerchen gemacht. Sanft und vorsichtig nahm James ihn aus JJ’s armen und legte ihn neben seine Schwester unter die Decke. „Ich sage das. Ich habe dich verletzt.“, kam es von ihr schluchzend. „das verheilt schon wieder. Wichtiger ist, dass du jetzt Professionelle Hilfe bekommst. Hilfe die ich dir nicht geben kann, außer für dich da zu sein. Glaube mir, es ist nicht so schlimm wie du denkst bei Cruz“, sagte er, erhob sich und nahm JJ in den Arm. „Ich habe Angst“, kam es von ihr. „Du brauchst keine Angst haben JJ. Es wird wieder alles gut werden“, kam es von ihm etwas verwaschen. Julie schaut ihn an. „Alles okay bei dir?“, sagte sie. James schaute sie an. Dieser nickte. „Du hast gerade etwas merkwürdig gesprochen.“, kam es von ihr? „Wirklich“, kam es auf Japanisch von ihn. JJ schaute ihn ernst an. „okay James das ist nicht lustig. Soviel verstehe ich noch nicht. Rede bitte normal mit mir“, kam es ernst von ihr. James grinste. „Ich habe schon verstanden“, sagte er wieder normal und lachte. „Na warte…“ sagte JJ und fing an James zu kitzeln. James konnte nicht mehr aufhören, bis sie anfing ihn sehr lange zu küssen und sich die beiden einfach nur noch hingaben. James und JJ lösen sich ziemlich fertig voneinander als Sam und Daniel anfingen zu giggeln und brabbeln. „Die Kinder sind wach…“, kam es von JJ. James küsse sie. „ich weiß mein Schatz. Ich weiß und wir schaffen das“, kam es von ihm. „Bist du dir da sicher???“, kam es sehr unsicher von Julie. James schaute ihr sehr lange tief in die Augen.

Sie blickte im tief in die Augen ihre Hände strichen durch sein Haar. Für einen Moment war alles wie früher. Doch als sie wieder daran dachte wurde ihre Gefühlslage anders. „Ja das bin ich“, kam es vom ihm. Die Kinder brabbelten im Hintergrund was sich so anhörte als würden die beiden sich unterhalten. Beide küssten sich noch einmal Liebevoll als er sich aufrollte und sich begann Anzuziehen. Julie lag da und blickte nach oben stand mit der Decke auf und suchte ihre Klamotten zusammen. „Wie wäre es mit Essen“, fragte Julie bei James nach der gerade das T-Shirt anzog. „Klingt gut“, nach dem sie alles zusammen hatte, zog auch sie sich schnell an. Die Kinder lagen da und sabberten die Decke voll. Sie musste etwas schmunzeln. Auch wenn James ihr nicht böse war, war sie dennoch von sich enttäuscht im gewisse Dinge an den Kopf geworfen zu haben. Während James sich mit den Kindern beschäftigte, verschwand sie in der Küche und machte etwas zu Essen. Gemüse mit Reis und einer Soße dazu war schnell gezaubert.
Die letzten Tage hatte sie kaum gegessen, und wenn nur ein oder zwei Happen. Im Moment ging es ihr nicht anders. Sie wollte nur das James etwas zu Essen bekam. Wenn sie die drei so sah ging es ihr gut. Es schien fast so wie früher wo noch alles in Ordnung war. Sie erinnerte sich auf einmal an das Gespräch mit ihm über seinem Vater. Er hatte ihren Respekt. Nach einigen Minuten hatte sie das Essen fertig und stellte zwei Gedecke auf den Tisch. „Wir können Essen“, kam es von ihr, als er aufstand und zu ihr in die Küche kam. Den Kindern konnte nichts passieren die lagen zum einen schon auf dem Boden und man konnte sie noch hören. „Das riecht sehr lecker“, schwärmte James der sich an den Tisch setzte und vorsichtig einen Bissen nahm. „Und es schmeckt lecker“, sie lächelte etwas. „Freut mich“, sie nahm eine sehr kleine Menge und schob sie sich in den Mund. Auch wenn es lecker war hatte sie keinen Hunger. Sie machte es James zuliebe. Danach stocherte sie mehr oder weniger um Essen herum. „Keinen Hunger“, fragte er besorgt nach. „Du musst aber wieder anfangen zu Essen, ob es dir gefällt oder nicht.“, sie nickte und nahm noch ein bissen zu sich. Dann schob sie den Teller weg. James dagegen genoss sein Essen. „Wie wäre es, wenn wir nach dem Essen einfach mal ein wenig spazieren gehen“, kam der Vorschlag von JJ und hoffte, dass ihr die frische Luft guttun wird. „Das ist eine sehr gute Idee Schatz“, man sah die Freude in seinen Augen. Wahrscheinlich die Freunde das sie endlich mal aus ihrem Loch kam. Julie stand auf und räumte das Geschirr weg und spülte es gleich weg. James half ihr dabei und immer wieder blickten sie sich an und lächelten. Ein lächeln das zeigte das alles gut war doch das war es nicht.
Die beiden schnappten sich die Kinder, machten diese frisch und zogen sie an. Der Kinderwagen musste damals neu gekauft werden da sie Zwillinge bekamen. Auch ein weiteres Bett und ein weiterer Wickeltisch kamen hinzu, auch ein neuer Schrank kam auf die andere Seite. Das Zimmer war zur Weiß aber jeder hatte seinen Sachen in der entsprechenden Farbe. Nach dem alle fertig waren gingen sie gemeinsam Spazieren. Einmal in Richtung Orilla und wie schön alles war. Es waren drei Stunden vergangen und die frische Luft tat alle gut, viel sprachen sie nicht, sie genossen einfach die Stille. Als sie heimkamen, wartete ein Mann vor der Tür. James lächelte. „Dr. Cruz. Schön sie hier zu haben“, gegrüßte er den Arzt. Julie wurde anders zumute. Sie war noch nicht darauf eingestellt das er so schnell kommen würde. Er reichte ihr auch die Hand und schüttelte sie. „Sie sind die Charmante Stimme die mich damals anrief“, sie nickte. „Sieht wohl so aus“, er blickte sie an und nickte. „Schön sie endlich mal kennenzulernen“, merkte er an und James öffnete die Tür für Dr. Cruz der Eintrat. Julie blickte James an. „Er ist gut, Vertrau mir“, als er Daniel rausnahm und Julie Samantha nahm. Als sie drinnen war bot James im einen Platz an und er setzte sich auf die Couch. Julie legte Sam auf den Boden und James reichte ihr Daniel. „Möchten sie was trinken“, „Sehr gerne“, James zählte auf was sie dahatten und brachte ihm am Ende einen Kaffee. Julie entschuldigte sich und ging nach oben. Hinter sich schloss sie die Tür und blieb mit geschlossenen Augen an der geschlossenen Tür stehen und lehnte sich daran. Warum war er jetzt schon hier. Sie brauchte eigentlich noch Zeit um sich damit anzufreunden. Mit schnellen Schritten ging sie ins Bad und spritzte sich Wasser in das Gesicht. „Du schaffst das“, murmelte sie immer wieder vor sich hin. Danach ging sie wieder runter, als James und Cruz sich unterhielten, aber aufhörten als sie kam. „Lass euch nicht dabei stören über mich zu reden“, merkte sie an und sah mit einem Lächeln die beiden an. „Tun wir nicht, ich wollte nur Wissen wie es ihrem Mann geht nach der Therapie“, beantwortete Cruz ihre Anmerkung. James stand auf und nahm eins der Kinder auf den Arm. „Könntest du mir bitte Sam noch geben, ich lasse euch alleine“, vorsichtig hob sie ihre Tochter hoch, gab ihr einen Kuss und reichte sie James der nach oben ging und mit den Kindern im Kinderzimmer verschwand. Nun waren beide alleine. Sie wurde und wirkte auch Nervös, sie setzte sich in den Sessel neben der Couch. Cruz versucht einen Ansatz. „Nun Miss Sutton ich nehme an sie wissen warum hier bin…“, er konnte ihr Gesicht sehen, in dem so einiges zu lesen war. „Ja das weiß ich und ich denke das ich nicht drum herum komme“, antwortete sie ihm. Er nickte. „Also wir können gerne einfach mit ihrer Kindheit anfangen. Wie war ihre Kindheit“, gab er ihr zu verstehen. Julie wurde nervöser und alles spannte sich an. Sie atmete tief durch, und fing an zu erzählen wie ihre Kindheit war, der Unfall ihrer Eltern. Wie ihr Leben sich danach veränderte und wie sich ihr Leben entwickelt hatte.
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Re: Rache mit Folgen

Beitrag von Sutton » Fr Aug 09, 2019 11:42 pm

Anhand dessen was er von ihr hörte war die Angst vor Verlust ein Aspekt von vielen. Abwehrhandlungen zum selbst Schutz. Als sie dann anfing wie sie zu SGC kam und wie sie James kennenlernte und wie es sich entwickelte zwischen beiden, kristallisierte sich heraus, das einen starken Willen hatte alles zu schaffen. Sie hatte, dass mit der Kindheit sehr gut verarbeitete und ließ auch Gefühle in ihrem Leben zu.

Die Zeit verging während dem Gespräch und sie waren noch nicht mal an dem schlimmsten Punkt angekommen. Immer wieder stellte er ihr fragen und hakte nach. Als er sie dann auf diese Entführung ansprach. Man merkte das es ihr schwer fiel. James kam herunter, mit dem Baby Fon in der Hand. „Wäre es möglich das er dabei ist“, fragte sie unsicher nach. Dr. Cruz blickte James an und er nickte. „Wenn sie das möchten“, er setzte sich zu ihr auf die große Lehne des Sessels. „Was ist an dem Tag passiert“, fragte er nach und sie fing an zu erzählen von Anfang an. Cruz merkte das sie immer wieder stockte und es ihr ziemlich zu schaffen machte darüber zu reden. Für jemanden mit so einem Trauma hatte einen langen Weg vor sich, was nicht mit einer Sitzung bewältigt war. Zwischendurch liefen ihr Tränen und sie war wütend auf sich selbst, sie gab sich die Schuld dafür nicht vorsichtig gewesen zu sein. Angst vor dem Tod, der Gedanke ihren Mann und ihre Kinder nie wieder zu sehen. James nahm sie in den Arm und hielt sie. Auch wenn sie eine starke Persönlichkeit war, war sie nur ein Mensch. Julie erzählte von den Alpträumen und die Angst das so etwas wie gestern noch mal passieren würde. „Was genau ist den gestern passiert?“, fragte er nach und schaute die beiden an und wartete auf die Antwort.
James räusperte sich. „Also alles fing damit an, dass ich JJ gefragt habe was los sei, sie abblockte und ich aber genau wusste wie sie sich fühlt.“, begann James. „sie meinen wie sie sich gefühlt haben nach dem, weshalb sie bei mir waren Mr. Sutton?“, kam die Nachfrage. „Auch. Jedenfalls meinte JJ das ich nicht weis wie es ist und das ich ja nur einen Zusammenbruch hatte wegen dem was ich machen musste. Damit hatte sie mich sehr verletzt und mich auf die Palme gebracht.“, fuhr James fort. Cruz machte sich einige Notizen. „Jedenfalls habe ich ihr dann etwas aus meiner Jugend gesagt, damit sie weis das ich ihre Situation nur zu gut kenne“; kam es mit einem Kloss im Hals von James. Cruz nickte. „ist gut Mr. Sutton. wir haben bereits gesprochen darüber, dass sie sich nicht schämen müssen über das was damals passiert ist“, kam es von Cruz. „ich weiß… aber trotzdem tut es immer noch weh… und als ich abends dann vor dem Kamin sahs wollte ich es von ihr wissen. Jedenfalls sollte es von ihr kommen.“. Julie nickte zustimmend. „Ich habe dann was zu Trinken geholt und dann mehrere Gläser hintereinander auf ex geleert. Danach weiß ich nichts mehr bis ich am nächsten tag im Bett aufgewacht war mit einer Infusion im Arm.“, kam es von Julie. Cruz schaute sie an. „okay. Also haben sie versucht die Schmerzen mit dem Alkohol zu betäuben?“, fragte Cruz nach. Julie nickte. „Ja auch. Aber eher um mir selbst Mut zu machen…“, kam es von ihr. „Das ist dir auch gelungen. Du hast erzählt das, das man mit dir Waterboarding gemacht hat, dir die Wange mit einem Messer aufschlitzt, verprügelt worden bist und mit Elektroschocks behandelt wurdes. Und dann bist zu zusammengebrochen. Du hast nach mir getreten und geschlagen, so fertig warst du.“; erzählte James. „Als Akkiri und Jules kamen, musste Jules dich mit festhalten, weil ich ansonsten Tilly nicht anrufen konnte. Dabei hast du mir das Veilchen im Gesicht mit deinem Kopf verpasst, der wie ich sagen muss echt hart ist. Die hat dir dann etwas zur Beruhigung gespritzt, was dich ausgeknockt hatte und dir die Infusion verabreicht um den Alkohol auszuspülen, glaube ich.“; ergänzte er. Julie schaute ihren Mann mit weit aufgerissenen Augen an. Cruz nickte. „Okay. Das ist schon mal gut, dass sie das erzählt haben was zu dem Zusammenbruch geführt hat.“, kam es als Cruz sich Notizen machte. James fing an etwas nervös zu wirken. Auch Cruz viel dieses auf. „Was ich noch fragen wollte, Mr. Sutton nehme sie immer noch das verschriebene Medikament ein?“, kam es. Julie schaute James an. „Wie bitte? Du hast was verschrieben bekommen und sagst es nicht mal?“, kam es von ihr. „ich... ja… emm… schon… nur… helfen die teilweise nicht mehr…“, kam es kleinlaut von James. Cruz seufzte. „Das ist auch kein Wunder… diese Psychopharmaka macht schnell abhängig. Deswegen sollten sie es auch nur eine gewisse Zeitlang nehme. Und nicht jeden Tag...“ James schluckte. „Dann habe ich ein echtes Problem jetzt…“, sagte er.

Cruz nahm ein Schluck Kaffee. „Ja, damit werden wir uns in einer anderen Sitzung befassen. Aber wo sie das gerade ansprachen mit den Erlebnissen aus der Jugend Mrs. Sutton, so denke ich würde es ihrer frau sicherlich hilfreich sein diese zu erfahren.“, kam der Vorschlag. „muss das wirklich sein? Ich meine, das tut…“, sagte er stand auf und ging vor die Tür. JJ und Cruz schauten ihn hinter her. „Mrs Sutton, könnten sie mir bitte noch einen Kaffee machen und ich schau mal nach ihrem Mann?“, fragte dieser nach. JJ nickte und ging in die Küche während Cruz James folgte.
Julie stand in der Küche und ärgerte sich über sich selbst, dass sie am liebsten alles kleingehauen hätte. Das Ganze überforderte sie mehr als man sie zugeben wollte. Wie sollte sie James jeweils wieder in die Augen sehen, alleine schon dafür das sie auf ihn los ist, wie er es erzählte. Das hätte nicht passieren sollen und ist unverzeihlich. Sie machte eine ganze Kanne Kaffee für alle. Dieses Gespräch würden sicherlich noch eine Weile dauern. Sie fühlte sich mehr als schlecht, was sie jetzt wusste und dass auch noch ihre Freundin Tilly kommen musste um sie zu sedieren, wurde ihr ganz anders. James hatte eine beschissene Kindheit anders konnte man es nicht sagen, es begleitete ihn schon die ganzen Jahre über. Und immer, wenn er dort war, waren die Erinnerungen es auch. Was erklärte warum er nicht gerne dort war. Er hatte ihr nicht mal etwas davon wirklich erzählt. Doch auch er hatte sie angelogen, er bekam ein Medikament und sagte nicht mal etwas dazu. Das sie ihm in einer gewissen Weise seinen Freiraum lies war klar aber so kam sie sich vor als würde er ihr nicht vertrauen. Das dieses Medikament am Ende noch Anhängig machten wusste er nicht. Doch um dieses Problem würde man sich später kümmern. jeder für sich hatte ein Trauma erlebt, nun musste man nur sehen wie man es langsam und erfolgreich löste und aus der Welt schaffte. Es gab Dinge über die er Schwieg die sie auch respektierte. Dennoch musste alles auf den Tisch. Sonst würde man früher oder später vor einem Trümmerhaufen stehen der nicht mehr zu retten war. Es war als wären beide in einer Seifenblase die sie vor allem Schützte. Doch nun war sie geplatzt. Alles fing an zu bröckeln was sie sich vielleicht hatten aufgebaut. Aus dem Fenster raus beobachtete sie die beiden. Cruz sprach mit James der nicht glücklich aussah. Auch im machte das zu schaffen, vor allem wenn es um das Thema Familie ging. Durch James wusste sie das es Traditionen gab in Japan, die der Familie sehr heilig waren, was sie auch selbst erlebte. So wie es aussah sollte James in jeder Hinsicht werden wie sein Vater, auch wenn er ihn dafür brechen musste und zu einem Mann zu machen. Ein Soldat durch und durch wie Michael. Den Preis den James dafür zahlen musste war hoch. Der Kaffee war schnell durchgelaufen, sie nahm ein Tablett und stellte zwei Becher drauf, Milch und Zucker. Dieses Tablett brachte sie zum Tisch und wartete einen Moment bis beide wieder reinkamen. Julie brauchte dringend einen Kaffee, ihr war kalt und das ganze wühlte sie sehr auf.

Die beiden kamen herein und Cruz setzte sich auf die Couch und nahm sich einen Tasse Kaffee. JJ saß im Sessel und hielt die Tasse fest. James setzte sich auf den Boden neben dem Sessel von seiner Frau. „Ich hoffe sie entschuldigen uns das lange warten“, entschuldigte sich Dr. Cruz bei ihr. Sie nickte nur und blickte James an. Dass er ihr das verschwieg blieb bei ihr hängen. Ein Gefühl von nicht Vertrauen kam in ihr auf. Hatten sie sich unbewusst voneinander entfernt. „Miss Sutton“, kam es von Cruz. Julie sah ihn an. „Könnten sie bitte Julie sagen, wenn das für sie kein Problem ist“, er nickte. „Was haben sie in der Zeit alles gefühlt oder wie haben sie es empfunden was ihnen wiederfahren ist.“, fragte er bei ihr nach und es dauerte einen Moment bis sie anfing zu erzählen. Das sie große Angst hatte, sie nicht wusste was passieren würde mit ihr. Erst als sie sah wer ihre Entführer waren, wurde ihr klar, dass sie das hier eigentlich gar nicht überleben würde. Niemand wusste wo sie war, ob man es rechtzeitig schaffen würde sie überhaupt zu finden. Im Grund hatte sie da schon mit ihrem Leben abgeschlossen. Das einzige an das sie dachte um durchzuhalten war der Gedanke an James, die Kinder, an ihre Freunde. Sie erzählte alles in Detail genau. Das Waterboarding, die Messer Gesichte, die Elektroschocks. All die Wiederholungen. All das brachte sie an ihre Grenze. Dann erzählte sie von Schulz und Alexa und ihren Spielchen mit ihr. Die Schmerzen die sie ertrug durch die Schläge in den Bauch. Ihre Arme verschränkten unbewusst vor ihrem Bauch als wolle sie sich schützen oder den Schmerz unbewusst wiedererleben. Wieder kam das Gefühl zusammenbrechen zu müssen, doch sie wehrte sich dagegen. Doch ihre Atmung wurde auf einmal schneller. Die Emotionale Lawine war durchbrochen. Wut, Angst, Panik, Emotionale Schmerzen sie überrollte sie förmlich und zwang sie damit in die Knie. Sie versuchte immer wieder Luft zu holen. James sprang auf. Sie fing an zu hyperventilieren. Cruz griff sofort nach ihren Händen. „Julie sehen sie mich an… Sie sind hier sicher. Versuchen sie ganz ruhig zu atmen. Hören sie nur auf meine Stimme. Versuchen sie langsam und ruhig zu Atmen“, sie blickte ihn an und versuchte ruhiger zu Atmen. Vielleicht musste, dass sein um langsam wieder in die Normalität zu finden. Dr. Cruz wiederholte immer sich immer wieder und sie folgte nur seiner Stimme. Es schien langsam zu helfen. Als sie einfach ihre Gefühle losließ und ihre regulierte sich alles und sie bekam wieder etwas Luft. „“Gut so schön langsam Atmen“, kam es beruhigend von Dr. Cruz der noch immer ihre Hände hielt. „Julie es ist alles in Ordnung“, fügte er hinzu. James hielt sie fest, mehr konnte er auch nicht tun. Dennoch schmerzte es sie so zu sehen. Wie sie damals mit ihm litt als es ihm genauso ging. „Nennen sie das in Ordnung…“, kam es von ihr und. „Geben sie sich auch Zeit dafür, dass sie darüber geredet haben war der erste Schritt. Es gibt manche Dinge die ihre Zeit brauchen“, versuchte er sie auf sie einzureden. „Wichtig ist das sie ehrlich sind und auch ihren Mann miteinbeziehen, der ihnen versucht zu helfen. Und glauben sie mir wenn ich ihnen sage das er es ein Stückweit verstehen kann wie sie sich fühlen“, seine Stimme wirkte beruhigend auf sie und Julie blickte James an. „Ich soll ich jemanden einbeziehen der mich anlügt. Damals wollte ich auch für ihn da sein und habe dafür einiges aufs Spiel gesetzt“, kam es von ihr was wiederum wie ein Vorwurf klang, es aber keiner sein sollte und sie sah James dabei an. War es zu spät für beiden, könnte, dass das Ende sein. Es wurden so viele Dinge verschwiegen oder nicht darüber gesprochen das am Ende nur noch einen Weg gab. Cruz sah sie an und dann James. Wie sich herausstellte gab es hier mehrere Stellen sie ineinander Griffen. Beide dachten, wenn sie es einfach vergessen würde es verschwinden, doch das Unterbewusstsein war anders als man es dachte. Es verknüpfte Ereignisse mit dem Erlebten. Nach dem Cruz nun darauf bestand alles zu erfahren wurde es ein noch längeres Gespräch.
Julie machte klar, dass es sie enttäuschte das er nicht mit ihr über die Tabletten sprach oder über seinen Vater. Auch dass sie nach seinem Zusammenbruch alles Riskiert hatte. Sogar dafür verhaftet zu werden, und es auch ein anderes Ausmaß hatte, da James von dem nichts wusste, trotz der Warnung die er Schulz gab. Das Leben der beiden stand im Moment ganz schön auf den Kopf. Julie erzählte alles was passiert war. James saß nur da und hörte zu. Seine Blickte dennoch sprachen für sich. Immer wieder sahen sie sich an. „Okay…“, kam es von Cruz, er nahm einen Schluck Kaffee. Der Gedanke James durch das hier zu verlieren verschaffte sich langsam in ihrem Kopf Platz. Wie würde es ausgehen, wenn James alles von ihr wusste und sie von ihm. Sie konnte sich noch daran erinnern, dass er sauer auf sie und Kelly war als sie berichte gefälscht hatten. Das hier war nichts Anderes. Sie würde gerne wissen was in James manchmal vorging, was ihn sein Vater angetan hatte, nur um ihm zu verstehen, für ihren Mann da zu sein in guten wie in schweren Tagen. Doch bei beiden saß das Erlebte so fest verankert in ihnen Fest. Sie hoffte das das hier alles wieder eine geregelte Bahn bringen würde. Sicherlich sah sie auch an dem Gesicht von James das es ihm auch so einiges zu schaffen machte. Was wird sich nach dem ganzen ändern zwischen den beiden ändern. Sah man den Partner mit anderen Augen. Cruz stellte die Tasse ab und blickte zu James. „Mister Sutton… James, erzählen sie ihrer Frau doch einfach mal von sich und auch warum sie ihr das mit den Tabletten verschwiegen haben“, er blickte ihn an und war auf die Antwort gespannt. Julie sah James an und war ebenfalls gespannt.

James räusperte sich. „Ja ich habe es dir verschwiegen, dass ich Tabletten nehme. Ich weis auch was du alles riskiert hast als es mir schlecht ging. Aber auch ich habe vieles für dich gegeben. Darunter zweimal fast mein Leben. Das erste Mal auf der Zwischenstation. Damals, weil ich dich schützen musste. Danach sah ich dich mit anderen Augen. Das zweite mal bei dem Vorfall mit Boethe. Hätte ich mich nicht zwischen dir und ich geworfen, wäre die Welt um eine Person die mir verdammt viel bedeutet ärmer gewesen. Ich habe mich mehrmals soweit aus dem Fenster für dich gelehnt das es mir fast den Kopf gekostet hatte. Und warum? Weil ich die verdammt nochmal liebe und mir ein Leben ohne dich und die Kinder mehr vorstellen kann.“, kam es von ihn. „Ich weis aus das ich dich rund gemacht habe wegen den Einsatz Bericht in den du nicht reingeschrieben hast was wirklich passiert ist. Ich war sauer auf dich und Kelly, weil die berichte nicht nur das SGC zu lesen bekommt, sondern auch der Präsiden und das IOA.“, ergänze er. Cruz schaute James an. „gut James… Das erklärt etwas was sie auf sich genommen haben um Julie zu schützen und ihr mehr als nur ein Freund, Kollege und vorgesetzter zu sein. Sie haben das alles als ihr Ehemann gemacht aus Liebe.“, sagte er. „und erzählen sie aus ihre Kindheit James. Auch wenn es schmerzlich ist, die wissen, hier sind sie sicher“, kam es. James nickte. „Es fing an als ich die Grundschule verlassen hatte und in die Mittelstufe wechselte. Erst mich Standpauken wegen Noten die schlechter waren als 2. Später dann kamen Körperlichen strafen hinzu wegen Kleinigkeiten. Ein nicht nach Vorschrift sortierter Kleiderschrank... 100 Liegestützen plus komplett neu einräumen des Kleiderschrankes mit zusammenlegen der Wäsche. Die Hemden und T-Shirts auf A4 Größe und wehe, wenn das nicht richtig war… dann ging das ganze von vorne los. Zu spät kommen zum Essen? Strammstehen im Regen bis zur lugen Entzündung die ganze Nacht und wehe Mann wird müde dann gab es Schläge mit dem Rohrstock bis der rücken blutig war.“, erzählte er und dabei liefen ihn immer wieder Tränen über die Wangen.

Julie hielt sich vor entsetzen die Hände vor dem Mund. James versuchte die Fassung zu wahren, was ihn mehr als schwerfiel. „Als ich dann alte genug war sollte ich zur Navy, aber ich habe mich an der Air Force Academy eingeschrieben. Das hatte dann dazu geführt, dass ich dann nicht nur strammstehen musste sondern auch immer wieder ab die 100 Liegestütze machen musste. Wenn ich dabei auf den Boden liegen blieb gab es Eiswasser über den Kopf und gewichte auf den Rücken. Er schreckte auch nicht zurück mir mal die Finger zu brechen, weil ich es gewagt habe hinter seinen rücken den Führerschein zu machen und mit dem Geld dafür selber verdient habe.“, sagte er. Cruz machte sich noch mehr Notizen. „Sehr gut James. Erzählen sie weiter. Lassen sie alles raus“, kam es von Cruz. „Als ich dann an der Academy anfing zu studieren war es für mich eine Befreiung, nachdem ich ihn die Nase gebrochen habe, als er mich dran hindern wollte nach Colorado Springs abzureisen aus Japan. Das erste Mal in meinen Leben fühlte ich mich frei, bis ich mitbekam das meine Prüfungen und Test die schwersten war und ich die nicht schaffen konnte. Da wüste ich das er alles versuchte das ich Scheiter. Ich habe damals einen Dozenten kennen gelernt der mich unterstütze. Den kennen wir beide. Du hast ihn im SGC beim Vorstellungsgespräch kennen gelernt Julie. Danach ging seine Behinderungen weiter. Jeder neue Posten, jedes neue Geschwader wo ich war, hatte nach kurzer Zeit geglaubt das ich es mir nicht erarbeitet habe da zu sein, sondern weil Daddy ein hohes Tier ist. Ständig gemobbt und benachteilig werden bis ich endlich den posten hier angenommen habe. Seitdem fühle ich mich erst als Mensch, der eigene Entscheidungen trafen kann. Den Rest kennst du Julie. Du hast ihn selber erlebt in Japan“, erzählte James und wischte sich die tränen weg. „Und die Tabletten habe ich dir verheimlicht, weil ich genau weis was für sorgen du dir jedes Mal machst, wenn was ist mit mir. Aber ich auch bei dir. Ich bin jedes Mal fast gestorben, wenn du auch der Krankenstation lagst. Ich habe kein Auge zubekommen und habe tage lang an Deinem Bett gesessen und über dich gewacht. Selbst Schulz hat büßen müssen nachdem er dich so übel zugerichtet hat. Selbst bei deiner Befreiung habe ich mich über alle Richtlinien hinweggesetzt und habe dich rausgeholt. Colby und Schulz sollten lebend gefangen genommen werde, aber ich konnte es nicht. Nicht nach allem was sie dir… uns angetan haben.“; kam es noch von ihn, dann vergrub r sein Gesicht an Julies Bein und heulte los. Alles das was er all die Jahre über tief in ihn vergraben lag, kam hoch. James hatte das Gefühl wieder ein kleiner junge zu sein der von seinem Vater gedemütigt wurde. Cruz schreib sich noch was auf dann schaute er Julie an. „Ihr Mann hat eine menge durch gemacht und er braucht genauso Hilfe wie sie. Bei meinem ersten Gespräch mit James hatte er schon ein teil erzählt aber auch das er angst hat sie zu verlieren Julie, wenn sie das alles wissen. Dafür Liebt er sie zu sehr. Aus meiner Sicht kann ich ihnen nur raten, geben sie ihn zeit und vergeben sie ihn. Er wird immer für sie da sein“; sagte er und reichte Julie ein Taschentuch der auch die tränen runterliefen bei dem was James erzählt hatte. So hatte sie ihren Mann nur einmal gesehen. Nachdem er einen foltern musste. Er war mehr als gebrochen.

Julie war mehr oder weniger Sprachlos. Auch wenn alles wie ein Vorwurf ankam, die Sorgen die er sich machte und dass er sich über manche Dinge einfach hinwegsetzte. Sie hörte einfach nur noch zu. Sie konnte sich noch an das erste Mal erinnern auf der Station. Keine Erfahrung mit Waffen, aber ihre erste Erfahrung mit Goa´uld. Eine Erfahrung die sich niemand wünschte. Damals war es ihre erste Begegnung. Er war ihr Vorgesetzter und sie Ärztin, die keine Ahnung hatte von Nahkampf oder sonstigen. Nicht mal mit einer Waffe umgehen konnte. Wie konnte man so jemanden Einsetzen. Damals wäre sie auch ohne ihn um ein Haar gestorben. Erst auf dem Flug nach Orilla kam man sich irgendwie näher, doch niemand rechnete damit sich beiden verliebten. Was Boethe anging war er ein kranker Psychopath. Er wollte sie aus den Weg haben um an ihre Stelle zu kommen, dafür war ihm jedes Mittel recht, auch eine Krankenstation in Luft zu jagen unter der sie begraben lag oder die ganze Basis. Damals hing ihr Leben an einem Seidenen Faden. Ihr war mehr als bewusst was er für sie riskierte. Doch eine extra Behandlung wollte sie nie haben. Man tat in dem Moment einfach das was zu tun war.

Auch sie hatte gelogen damals mit Kelly das war richtig. Nur wussten die beiden nicht was es für ausreichende Konsequenzen hat. Dieses wurde ihnen erst später bewusst, dass es falsch war und man sah seinen Fehler ein. Noch immer verfolgte sie es das Roger wegen ihr starb, weil sie ein Kommando erhielt zu dem sie in keinster Weise bereit war. Sie maßlos überfordert war wie Kelly es nannte Und es wird sie immer daran erinnern, wenn sie Roger ansieht und mit ihm arbeitet. Selbst das was sie und Kelly dort erlebten war sehr intensiv. Man stand seinem Gegenüber und wusste es nicht mal. Beide mussten einen Kampf bestreiten der gegen ihren Willen war. Jemanden den man als Freund ansah zu töten auch wenn man es nicht wollte, dennoch gab man ein Stück von sich selbst auf. Julie wusste damals erst nicht, dass es der falsche Kelly ist, genauso wenig wie Kelly wusste das es nicht die richtige Julie war. Wären die beiden nicht ein paar gewesen. Als ihr bewusst war das es nicht der echte Kelly musste sie gegen ihn Kämpfen. Was sichtbare Spuren hinterließ, die James nicht übersah. Ja sie hatte gelogen und der Preis dafür war hoch. Erst auf Amra wo man sie hinrichten wollten als Strafe für Dinge die sie angeblich gemacht hatten war ihr das Ausmaß bewusst. Und erst dort sagte sie ihm die ganze Wahrheit, was zu einem Konflikt zwischen den beiden führte. Doch egal was kommt, ist oder sein würde. Sie würde jede Strafe in Kauf nehmen für ihn, die Kinder, einfach alles.

James fing an von seinem Vater zu sprechen. Der erste Kontakt blieb ihr hängen, er hatte sie damals verhaften lassen und die Strafe hätte sie gerne auf sich genommen. Ihr war nicht bewusst was James in all den Jahren durchmachen musste, genauso wie seine Mutter. Die Traditionen waren beide wichtig was sich bis heute nicht änderte. Sie machte sich schwere Vorwürfe wegen Akkiri und der gesamten Situation. Damals gab seine Mutter nicht alles Preis, nur, dass er einen Unfall gehabt haben muss der in an einen Rollstuhl band. Julie konnte sich nicht mal ansatzweise ausmalen wie schwer es beide gehabt haben müssen. James liefen Tränen die Wange herunter. Ihre Hand legte sich auf seine Schulter. Dagegen war das was sie beschäftigte oder durchgemacht hat nicht zu vergleichen. Das Trauma zog sich dich durch sein ganzes Leben und Endete zuletzt nach ihrer Hochzeit. Alles zog sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Cruz sah Julie an die irgendwie mit ihm litt. Noch immer lag sein Kopf in ihrem Schoss und sie legte ihre Hand auf seinen Rücken um ihn zu beruhigen. „Ich werde mir immer Sorgen machen. Und egal was du erlebt hast wird nichts daran ändern was wir beide miteinander teilen. Ich liebe dich so wie du bist…Und ja ich weiß das alles zu schätzen deine Ängste, dich über etwas hinwegzusetzen und den Preis denn man dafür zahlt. Auch wenn es Vorwürfe sind“, kam es von ihr als ihr wieder die Tränen in den Augen standen. „Dass was ich erlebt habe ist nichts im Vergleich zu dir und es tut mir leid dass das alles durchmachen musstest. Und auch das ich dich immer wieder Schwierigkeiten bringe.“, immer mehr Tränen liefen die Wange herunter und ihr Magen zog sich zusammen. „Ich kann dir nicht sagen ob wir das hier schaffen, wenn wir nicht anfangen ehrlich zueinander zu sein…Als dass mit der Entführung war dachte ich das nicht mehr nach Hause kommen würde aber ich wusste das unsere Kinder bei dir in Sicherheit waren.“, James hob den Kopf und sah sie an. „Wir werden immer wieder in diese Situationen kommen, aber ich liebe dich und will dich nicht verlieren, ihr seid mein Leben ohne dass ich nicht mehr sein möchte. Wir sind hier und uns kann nichts auseinanderbringen, nicht mal die Vergangenheit“, sie nahm James Gesicht in ihre Hände und küsste ihn.

Cruz schaute die beiden an und nickte zufrieden. „wie fühlen sie sich James?“, fragte er nach. „Verletzt… Gebrochen… befreit… müde… wütend… einfach alles zusammen irgendwie…“, sagte James, der auf einmal sehr müde wirkte nachdem er sich von JJ gelöst hatte nach dem Kuss. Als eines der Kinder anfing zu schreien, erhob sich James und ging nachschauen. „Julie erzählen sie wie sie sich fühlen seit Sie James kennengelernt haben. Auch auf James bezogen.“, bekam er noch mit bevor James oben an der Treppe das Kinderzimmer betrat. Sam war wach. Er ahm sie aus dem Bettchen und wiegte Sie in seinem Arm. „Na Prinzessin. Wieder Hunger? Fragte er seine Tochter, die ihn anschaute und lachte. Hmm... denke mal eher nicht… du stinkst…“, sagte er zu ihr als der Geruch der vollen Windel aufstieg. James legte sam auf die Wickelkommode und machte ihr eine Frische Windel. Nachdem das erledigt war, setzte er sich in den Sessel, legte sich das Stillkissen unter die arme und Sam dann auf seine Brust. Sanft fing er an zu wippen bis sie wieder eingeschlafen war. Auch James fielen dabei die Augen zu und schlief ein. Als er aufwachte war er zugedeckt und die betten waren leer. Panisch schaute er sich im Zimmer um, doch dort war keiner.

Das Gespräch mit Cruz dauerte noch ungefähr zwei Stunde und sie sprachen über alles. Wie sie sich kennenlernten, was sie erlebt hatte und was ihre Ängste waren. Auch das was schon eine Weile her war kam auf den Tisch. Über ihre Gefühle zu sprechen war nicht einfach. Es brachte sie immer wieder in die Lage zu Weinen und über das was war nachzudenken. Es machte sie fix und fertig. Doch so wie es aussah war es gut, dass alles mal auszusprechen, darüber nachzudenken was hätte sein können sollte nicht mehr vorkommen. Etwas das passiert ist kann nicht rückgängig gemacht werden und darüber muss sie sich klar sein, auch darüber das ihre Handlungen eine gewisse Konsequenz davontragen würden, dessen sie sich mehr als man dachte bewusst war. Immer wieder machte er sich Notizen. Cruz versicherte ihr nach dem Gespräch das James als auch sie sehr gute Chance hatten einiges zu überstehen, bestehen und zu überwinden. Durch sie hat sich sein Leben zu etwas Gutem entwickelt. Er war bereit Gefühle zuzulassen die er sich selbst nicht hatte träumen lassen. Beide waren auf einem guten Weg. Julie war müde und fertig mit den Nerven. Alles noch einmal zu erleben auch wenn man nur darüber sprach zerrte an ihren Nerven. Nach dem die beiden sich dann irgendwann verabschiedet hatten und er ihr ein Homöopathisches Mittel aufgeschrieben hatte konnte er guten Gewissens wieder gehen in der Hoffnung die beiden könnten es gemeinsam schaffen. Julie brachte Dr. Cruz zur Tür und verabschiedete sich, er machte sie noch auf die Tabletten aufmerksam die James nahm.
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Julie Johnson
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Re: Rache mit Folgen  [Abgeschlossen]

Beitrag von Julie Johnson » Fr Aug 09, 2019 11:48 pm

Nach dem sie die Tür geschlossen hatte atmete sie erst einmal durch. Völlig platt ging sie in die Küche und nahm sich ein Glas Wasser. Sie stützte sich mit den Armen auf der Arbeitsplatte ab und schaute nach oben. Sie nahm noch einen Schluck und ging dann nach oben um nach ihrem Mann und den Kindern zu schauen. Als sie leise die Tür öffnete lag Sam schlafend auf dem Arm von James. Sie lächelte. Das waren schönen Momente die sie niemals missen möchte. Vorsichtig nahm sie Sam auf den Arm und brachte sie nach nebenan ins Schlafzimmer. Als sie wieder kam hatte sie eine Decke in der Hand, damit deckte sie James vorsichtig zu und ließ ihn schlafen. Daniel brabbelte vor sich hin als sie ihn und ein wenig Wickelzeug mitnahm ihn rüber brachte und ebenfalls aufs Bett legte. Danach schloss sie leise die Tür und ließ ihren Mann zur Ruhe kommen. Ein Glück waren die Wände etwas gedämmt. Die beiden Kinder hielten sie mehr oder weniger auf Trab. Der eine hatte Hunger, bekam was und wurde frisch gemacht, kaum hatte Juli ihre Augen zu um mal abzuschalten kam Sam und dasselbe von vorne. Am Ende blieb sie nicht oben, sondern verbrachte die Nacht mit den Kindern unten im Wohnzimmer. Die Küche war mehr oder weniger ihre Anlaufstelle. Beide schliefen auf der großen Kuscheldecke und waren zugedeckt. Julie war auch endlich mal in den Genuss von ein wenig Schlaf gekommen. Ihr Arm lag auf den beiden Kindern, damit sie wach werden würde sollte etwas sein. Sie war so fertig von allem das sie nicht mal hörte wie James sich an ihr vorbei schlich und direkt in die Küche ging.

Als James nach unten kam und JJ zusammen mit den beiden Kindern schlafend vorfand musste er grinsen. Leise ging er in die Küche, entfachte im Ofen das Feuer und kochte frischen Kaffee. Nachdem der Kaffee am Durchlaufen war und der Ofen heiß legte er die Brötchen rein, deckte den Tisch und bereitete die Flaschen vor für die Kinder vor. Nachdem alles soweit fertig war, ging er rüber zu JJ und gab ihr einen sanften Kuss. Julie reckte sich und schaute James verschlafen an. „Guten Morgen du Engel auf den Boden. Zeit zum Aufstehen. Frühstück ist fertig.“, sagte er sanft und küsste sie nochmal. Julie nickte, erhob sich und tapste rüber zum Tisch. James war wieder in der Küche verschwunden, um den Kaffee zu holen als er statt am Griff die Kanne anfasste, die sehr warm war. Fluchend warf er die Kanne durch dir Küche, die vor dem Kühlschrank zersprang. „Verdammter Mist ist der der Dreck Heiß. Wie kann man sowas nur Saufen“, kam es sehr aggressiv von ihm. Julie Zuckte zusammen und schaute James an. „Sag mal Spinnst du? Was kann der Kaffee dafür und die Kanne das du nicht am Griff angefasst hast“, kam es von ihr. James fuhr herum und funkelte sie an. „Was war das?“, kam es von ihn. „Komm mal wieder runter. Und dann mach die Sauerei weg.“, sagte Julie. James schaute sie an und wurde etwas bleich im Gesicht. „Ich… Ich…“, kam es von ihn und haute dann mit der Faust auf die Anrichte. „Tut mir leid. Ich weiß nicht was in mich gefahren ist…“, sagte er. Dann meldeten sich lautstark Sam und Daniel die von dem Lärm wach wurden. „Die haben gerade so schön geschlafen…“, seufzte Julie. James schaute seine beiden Hände an und wischte sich den Schweiß ab, der anfing wie in Bächen an ihn runter zu fließen. „Ist es hier so heiß drinnen oder nur mir?“, fragte er, als JJ die beiden Kinder wieder zum Schlafen gebracht hatte und zog sich dabei bis auf die Shorts aus. Als es ihr gelang die beiden endlich wieder zum Schlafen zu bewegen, ging sie in die Küche und schaute nicht schlecht als er nur noch seine Shorts anhatte. Die sehr eng an seinem Körper lagen und es schon verlockend aussah. „Ist dir warm“, fragte sie neugierig nach. Sie nahm einen Lappen und fing an aufzuwischen. „Mir ist irgendwie so warm“, kam es von ihm und sah sie dabei an. Julie näherte sich ihm und blickte ihn an. „Liegt dann wohl doch nicht an mir“, kam es leicht verführerisch mit einem charmanten lächelt kombiniert mit einem frechen grinsen von ihr. James blickte sie an als hätte JJ ihn verzaubert. James wirkte heute irgendwie nervöse und völlig unkonzentriert. Hatte ihn das von gestern alles so aus der Bahn geworfen. James entsorgte die ganzen Scherben im Mülleimer was nicht zu überhören war. Während Julie in ihrem kurzen Oberteil und Shorts den Boden zu wischen anfing beobachtete er sie dabei. Der Anblick gefiel ihm sogar. Plötzlich griffen seine Arme um sie und sie musste grinsen. Seine Lippen küssten zärtlich ihren Hals. „Du bist aber noch nicht fertig mit putzen“, merkte sie an, als sie sich dann aus seinem Griff befreite. Dann drückte sie ihm den nassen Lappen in die Hand. „Da du noch ein wenig was zu tun hast kann ich in Ruhe Duschen gehen und du passt auf die Kinder auf. “ kam es mit einem Augenzwinkern und einem Kuss auf die Wange. Als sie nach oben ging um zu Duschen. Etwas stimmt heute nicht. Vielleicht waren das die Nebenwirkungen von gestern. Sie bekam schöne Gedanken bei dem Moment wo er ihren Hals küsste. Verträumt putzte sie ihre Zähne und suchte sich Klamotten zusammen. Als sie sich unter die Dusche stellte. Es gab nichts schöneres als eine warme Dusche. Nach dem er so gut es ging alles aufgewischt hatte, schaute er nach oben und dachte daran wie sie unter der Dusche stand. Er holte das Baby Fon und stellte es neben die Kinder. Dann ging er mit einem Grinsen nach oben in Richtung Bad. Noch immer war im warm, also wäre eine Dusche nicht schlecht und er wusste wer noch drunter stand.

James stand in der Badezimmer Tür und beobachtete sie. Er stellte das Baby Fon auf die Holzleiste und ging leise auf die Dusche zu, öffnete die Tür und schloss sie von innen. Julie drehte sich um. „Was willst du hier? Wo sind die Kinder?“, fragte sie doch etwas besorgt nach und schaute in mit großen Augen an. „Die beiden Schlafen und keine Sorgen wir können sie jederzeit hören. Wo waren wir vorhin stehengeblieben“, hauchte er ihr ins Ohr als er ihren Hals anfing zu Küssen. Er griff nach ihren Händen und drückte sie leicht gegen die Wand. „Damit das du die Küche aufgewischt hast“, hauchte sie ihm liebevoll ins Ohr. „Ja das habe ich“, gab er ihr als Antwort als er ihre Lippen erreicht hatte und sie leidenschaftlich küsste, seine Arme umklammerten sie und zog sie an sich. „James wie wäre es, wenn wir das verschieben die Kinder sind da unten alleine“, er blickte sie auf einmal ernst an. „Ist das jetzt dein erst“, kam es genervt von ihm. „Was ist los mit dir?“, kam es etwas zickig von ihr, als sie ihn stehen ließ und aus der Dusche ging, sie band sich das Handtuch und seine Hand haute die Wand. Das nicht zu überhören war. Sie stellte den Wasserhahn auf kalt um und ließ das Wasser laufen. Als sie James fluchen hörte wegen dem kaltem Wasser und er in der Dusche rumsprang. „Ups ist mir das warme Wasser angegangen“, Julie verließ das Bad und musste dabei lachen. Es dauerte eine Weile nachdem Julie das Badezimmer verlassen hatte als das warme Wasser wiederkam. Doch James stellte die Dusche ab und lehnte sich mit dem Kopf an die kalten fliesen. „Oh Mann. Was ist los mit mir…“, sagte er zu sich selber nach einigen Minuten verließ er die Dusche, trocknete sich ab und ging sich anziehen. Im Schlafzimmer blieb sein Blick auf das Hochzeitsfoto von ihnen beiden hängen. Er nahm es in die Hand und schaute eine ganze Zeitlang drauf. Dann seufzt er und stellte es zurück. „Da war die Welt noch in Ordnung…“, sagte er, schaute sich um und fing an zu zittern. Schnell zog er sich an, doch das Zittern lies nicht nach. Er rieb die Hände und die Arme um warm zu werden. Doch es half nichts. Über das Shirt zog er sich noch eine dünne Jacke über. Als ihn endlich wieder warm war, fing James wieder an zu schwitzen. „Okay, irgendwas stimmt nicht mit mir…“; sagte er sich und verschwand wieder im Badezimmer. Als er in den Spiegel blicke nickte er. „Du siehst nicht gut aus alter Mann“, kam es von seinen Lippen. Dann verlies er das Badezimmer wieder und schaute über die Galerie nach unten. Unter sich in der Küche sah er JJ stehen und arbeiten. „Jetzt bist du dran“, kam es leise von ihm. Breit grinsend holte er einen Eimer mit eiskaltem Wasser aus dem Badezimmer, wartete einen Augenblick bis Julie in der richtigen Position war und kippte dann den Eimer über die Galerie aus. Es dauerte keine zwei Sekunden da kam ein sehr lauter Aufschrei aus der Küche. „JAMES!!!“, kam es nach oben gerufen. „Na mein nasser Hase? War die Erfrischung gut?“, sagte James mit einem breiten Grinsen. „Na warten…“, kam es von unten und JJ machte sich auf den weg die Treppe hoch. Schnell ließ er den Eimer wieder im Badezimmer verschwinden und stellte sich mit einen treudoofen Dackelblick an die Treppe und wartete darauf das JJ oben ankam, was keine Sekunde später der Fall war. „DUU!!!!,“ kam es wütend von ihr. James schaute sie nur an mit seinem Dackelblick den sie noch nie weiderstehen konnte. Julie funkelte ihn an und blickte in sauer an, innerlich war es eher sehr erfrischend. Sie haute ihm mit der Faust auf den Arm. „Das wirst du noch bereuen“, kam es drohend von ihr und sie fuchtelte mit dem Finger vor seiner Nase herum. Dann fing es langsam an Kalt zu werden, ihre Haare tropften, er hatte sie volle Kanne erwischt. Nach dem er sie ansah und merkte, dass sein Blick nicht wirklich etwas brachte, ging sie mit einem frechen grinsen in Richtung Schlafzimmer, an der Tür blieb sie stehen und blickte zu ihm, dann fing sie an zu lachen. Als James in ihre Richtung blickte und sie lachen hörte, wurden seine Augen zu schlitze. Sie schloss die Tür vom Schlafzimmer, holte sich frische Klamotten aus dem Schrank und fing an sich umzuziehen. Das T-Shirt hatte sie sich gerade übergezogen. Die Tür vom Schlafzimmer öffnete sich einen Spalt. Doch niemand kam herein, als sie auf die Tür zuging diese öffnete und James sie so schnell packte, hochhob und sich mit ihr auf das Bett warf. So dass er mit ihr eine Rolle machte und am Ende auf ihr saß, dabei Ihre Arme dabei festhielt. Er blickte sie an. „Erwischt“, kam es sanft von ihm und beide blickten sich an. „Denkst du wirklich“, er nickte zuversichtlich auf sie herab, ließ ihre Arme los und stützte sich neben diesen ab. „Ja das denke ich“, im Radio fing ein Lied an zu spielen. Julie setzte sich ein wenig auf, ihre Ellenbogen stützten sie ab. „Wir sind noch nicht fertig miteinander“, flüsterte sie ihm zu und lächelte. Nach langem fühlte sie sich wieder gut und James einen Schritt näher. Sie gab ihm einen sanften Kuss auf die Lippen, immer wieder bis die beiden in einem leidenschaftlichen Kuss verfielen, sie zogen sich gegenseitig aus und blickten sich sehr innig an. Sie hielt sein Kinn fest und sah ihm tief in die Augen. „Ich will dich“, kam sehr liebevoll von ihr und sie küssten sich wie beim ersten Mal und beide gaben sich ihrer Liebe und Leidenschaft füreinander mehr hin als sonst.

Etwas verband sie mehr als man es glauben sollte. Und der gestrige Tag bewies nur, dass es egal war was auf sie zukam, sie im Stande waren alles zu schaffen. Julie lag in seinem Arm und strich über seine Brust. Sie legte ihren Kopf seinen Oberkörper und blickte ihm in die Augen. „Was denkst du schaffen wir diese Hürde auch oder sind wir schon gescheitert“, fragte sie ihn und blickte verliebt an. James war mehr als nur ein Teil von ihr, er war ihr Leben. Ohne ihn und die Kinder war sie nicht vollständig. „Ich will dich…dich nicht verlieren, ich liebe dich mehr als mein Leben und ich bin nicht bereit dieses Leben ohne dich oder ohne euch weiterzuführen“, fügte sie noch mit einer zittrigen Stimme und Unsicherheit an und war gespannt was er sagen würde. James schaute Julie in die Augen. „Ich liebe dich auch… und verlieren will ich dich auch nicht. Dafür liebe ich dich zu sehr. Wenn ich euch verlieren würde, wäre es als würde man mir Arme und Beine Amputieren. Es wäre nicht mehr Lebensart. Wir haben bis jetzt jede Hürde gemeistert und sind daran gewachsen. Auch diese Hürde werden wir meistern. Auch wenn ich gerade nicht weis was mit mir los ist…“, sagte er und hielt sie einfach nur fest. Julie nickte und seufzte zufrieden. „ist es hier so kalt oder ist mir so kalt?“, fragte James und fing an zu zittern. Jule setze sich auf und fühlte seine Stirn. „James, du glühst ja…“, sagte sie, sprang aus dem Bett und suchte das Fieberthermometer raus. „Kann es sein das du dich erkältet hast?“, kam die Frage während sie im Schrank suchte. James schaute ihr zu. „An den Anblick könnte ich mich gewöhnen“, am es grinsend von ihm. Julie schaute an sich runter und dann zu James. Auch sie fing an zu grinsen. „Das könnte dir so passen… habe es gefunden und nun schön den Mund auf.“, kam es von ihr und schon hatte James das Fieberthermometer im den Hals. Notgedrungen zum Schweigen gebracht lag James nun da und schaute seiner Frau zu, wie diese sich etwas anzog. „hpfmfm?“, kam es von ihm Julie lachte. „was hast du gerade gesagt?“, kicherte sie. James schaute sie beleidigt an und wartete bis das Thermometer piepste. Julie zog es raus und schaute drauf. „ich meine, dass ich mich nicht erkältet haben kann, außer durch die kalte Dusche heute Morgen. Aber das glaube ich nicht. Habe weder Kopf-, Hals oder Gliederschmerzen, kein Schnupfen und mir ist auch nicht schlecht.“, kam es von James, der sich aufsetzte. „Okay, fassen wir mal zusammen. Du bist ständig müde, bist ab und zu aggressiv, hast Fieber… wann hast du die Tabletten abgesetzt?“, überlegte sie. „Die letzte habe ich 2 Tage vor dem Eintreffen von Cruz genommen. Seitdem habe ich auch keine mehr. Warum?“, fragte er nach. Julie ging auf und ab. „Also. Du hast das Medikament über einen längeren Zeitraum genommen als es gedacht war. Dann hast du es abrupt abgesetzt, weil du keine mehr hattest.“, sagte sie und haute sie dann mit der Hand gegen die Stirn. „Julie du bist so blöd… na klar...“, sagte sie dann und drehte sich zu James um. „hör zu, du machst gerade einen Kalten Entzug durch. Pass auf. Ich gehe nach dem Mittag kurz auf die Krankenstation und schreibe dich erstmal krank und hole etwas. Und du gehst nochmal duschen.“, sagte sie und klaute James die Decke. „Hey, was soll das. Gib die wieder her!“, schrie er sie an. Julie schaute James an und schüttelte den Kopf. „Du hast wieder eine Stimmungsschwankung. Geh duschen ich bin gleich wieder da“, kam es von ihr, dann schnappte sie sich die restlichen Sachen und verlies schnell das Zimmer. James war aufgesprungen aus dem Bett und wollte hinterher, lief aber dann voll gegen die geschlossene Schlafzimmertür. „Verdammter Mist.“, fluchte er und setzte sich zurück auf das Bett. Nachdenklich blickte er aus dem Fenster raus über den Wald auf die Stadt und dachte nach. Nach dem er sich beruhig hatte, suchte er sich neue Klamotten zusammen und ging in das Badezimmer um eine erneute dusche zu nehme. Er stellte sich drunter und lies das Wasser auf sich einprasseln. James lehnte sich an de Glaswand und lies sich langsam daran runterrutschen. Als er auf dem Boden saß legte er seine arme auf die Knie und vergrub seinen Kopf darum. Alles um ihn herum brach auf ihn ein. Die letzten Tage, das Gespräch mit Cruz, seine Gefühlsausbrüche. Nach einer Zeit fing er ein zu weinen. Er selbst bekam nicht mit, dass jemand das Wasser abstellte und sich neben ihn gesetzt hatte. Erst als er in die Arme genommen wurde, nahm er verschwommen Julies Gesicht war bevor er sich an ihrer Schulter ausweinte bis auf einmal alles schwarz wurde um ihn herum und in eine Traumwelt abglitt.

Julie ging gerade herunter und sah die Kinder auf den Boden liegen. Sie zog sich Schuhe an und nahm erst Sam auf den Arm und dann Dani, mit beiden auf den Arm wollte sie gerade raus zum Kinderwagen als sie die Stimmen von Jules und Akkiri hörte. Es war wie eine göttliche Fügung. Ohne große Worte erklärte sie ihrer Schwiegermutter das James krank ist, eine starke Erkältung und sie auf die Krankenstation müsse etwas zu holen. Die Vorstellung das ihr Sohn auf Entzug war ihr schon zu viel. JJ machte sich auf den Weg zur Krankenstation viele Gedanken, über als dass in den letzten Tagen war. Nervös drückte sie den Knopf des Fahrstuhls als Major Samuel McBride neben ihr stand. „Dr. Sutton. Geht es ihnen wieder gut“, sie nickte. „Ja Sir tut es“, nun nickte auch er. „Schön wie geht es ihrem Mann.“, sie blickte in an und überlegt sich eine gute Ausrede. Die Wahrheit wäre etwas verzwickt. Eigentlich hätte er nicht arbeiten dürfen, aber er tat es trotzdem. „Sir dürfte ich für mich und meinen Mann vielleicht ein paar Tage mehr frei bekommen. Es gibt da noch einiges Privat zu klären.“ kam es bittend von ihr und sie sah ihn mit einem Charmanten Lächeln an. Der Dackelblick half in der Regel nur bei James. Er musterte sie, auf ihn wirkte sie leicht Nervöse. Der Aufzug kam endlich und beide stiegen ein, sie drückte die Etage der Krankenstation. McBride drückte ebenfalls einen Knopf. „Ich denke mal das dürfte sich einrichten lassen“, kam es von ihm, er stand steif und mit den Händen auf den Rücken neben ihr. Julie war etwas Underdressed angezogen. Jogginghose, T-Shirt, Sweatjacke die bis zur Mitte geschlossen war. „Danke Sir“, kam es mit einem glücklichen Lächeln von ihr, als der Aufzug endlich hielt. „Viel Spaß beim Sport“, merkte er noch an als sie überrascht ansah und die Tür sich schloss. Mit schnellen Schritten ging sie in einen Arbeitsraum. In den Schränken suchte sie nach Midazolam, aus den Schubladen holten sie sich Infusionsbesteck und stellte sich diese neben die andere Packung, es brauchte einen Moment bis sie alles zusammen hatte. Dann stand sie davor und überlegte ob sie alles hatte. Ihr fehlte nur noch der Perfusor. Als Julie sich umdrehte stand Tilly in der Tür und beobachtete. „Möchtest du Shoppen“, die beiden nahmen sich erst mal in den Arm. „Wie geht es dir?“ fragte sie bei Julie nach. „Soweit gut. Einfach wird es nicht werden aber wir sind auf einem guten Weg“, die beiden lösten sich voneinander und blickten sich an. „Das hört sich gut an und ich hoffe wir haben dich bald wieder.“, ihr Blick ging an ihr vorbei auf die Sachen die Julie zusammengesucht hatten. „Wenn möchtest du in Tiefschlaf legen“, sie atmete durch und erzählte ihrer Freundin die Wahrheit. Tilly war ihre einzige Vertraute hier und das sollte auch so bleiben. Sie war froh das sie wieder da war. „James…“, JJ erklärte ihr was los war und was bei beiden gerade los war. Ihre Freundin wusste das niemand so handeln würde ohne Grund. Kelly machte sich auch immer sorgen um seinen Freund. „In Ordnung, sollte etwas sein rufst du mich an verstanden, und das ganze Privat nicht Dienstlich“, sie nickte und drückte ihre Freundin ganz fest und die half ihr das ganze Zeug in einer Kiste zu verstauen. Danach machte sie sich auf den Heimweg. Dort angekommen war Akkiri gerade die kleinen am Füttern, Julie schleppte die Kiste sofort nach oben, sie betrat das Schlafzimmer, stellte die Kiste ab im Badezimmer war die Dusche zu hören, war James immer noch unter der Dusche. Als sie James unter der Dusche sah, stellte sie das Wasser ab und setze sich zu ihm auf den nassen Boden. „Schatz alles ist gut, ich bin bei dir“, sie hielt ihn fest und er weinte. Jetzt hieß es starke Nerven beweisen. James blickte sie etwas komisch an, als sich seine Augen schlossen und er das Bewusstsein verlor. „Verdammt“, fluchte sie, als sie ihn vorsichtig auf den Boden legte. Dann ging die raus und rief Jules nach oben. Der auch kurz darauf vor der Tür stand. „Was ist los?“, schnell zog sie ihn rein und ging mit ihm in die Dusche. „Ich brauche deine Hilfe“, er sah erschrocken aus. „Was ist passiert?“, fragte er besorgt nach. „Das erkläre ich euch später, wir müssen ihn ins Bett schaffen“, Julie schnappte sich ein Handtuch und wickelte es um ihn. Keine Ahnung wie sie es geschafft hatten, aber sie hatten ihn ins Bett geschafft. Jules stellte sich etwas Abseits und beobachtete nur wie Julie alles Vorbereitete. Infusionen aufzog, eine große Spritze aufzog mit kleinen Ampullen dann mit einer großen Flüssigkeit, ihm eine Nadel in den Arm legte und diese fixierte. Dann schloss sie sowas wie einen Drei Wege Hahn an um mehrere Infusionen gleichzeitig laufen lassen zu können. Dann schloss sie den Perfusor an und stellte eine bestimmte Laufrate ein und startete ihn. Sie deckte ihn zu und blickte Jules an. „Hörzu ich komme gleich runter und erkläre euch alles, würdest du mir bitte einen Kaffee machen“, er nickte und verließ den Raum und ging nach unten. Julie zog sich schnell um, ihre Klamotten waren nass, mal wieder. Dann setzte sich an seine Seite gab ihm einen Kuss auf die Stirn und strich im über die Wange. „Wir werden es schaffen“, dann ging sie nach unten zu den beiden. Ihre Schwiegermutter war schon sehr nervöse. Sie konnte verheimlichen nicht leiden. Julie setzte sich mit den beiden an den Küchentisch, sie erklärte vor allem Akkiri, was ihr James gerade durchmachte und warum. Dass er bei Dr. Cruz war und sie auch ebenfalls in Behandlung ist und auch warum. Für sie war das alles Zuviel, sie glaubte nicht was sie dort hörte, dennoch vertraute sie ihrer Schwiegertochter und sie fand gut das sie ehrlich zu ihr war. Julie erklärte ihr was alles passieren würde während dem Entzug, dennoch bestand sie darauf hier zu bleiben, zum einen weil die Kinder ihre Eltern brauchten und zum anderen wollte sie hier sein bei ihrem Sohn. Akkiri bot ihr sogar sich mit allem abzuwechseln. Sie nahm ihre Hände. „Wir sind eine Familie, ich lasse dich nicht alleine verstanden“, sie nickte. „James schläft jetzt sozusagen“, fragte sie doch besorgt nach. „Ja ich habe ihm etwas zum Schlafen gegeben“, „Gut dann wirst du jetzt was Essen damit du Kraft hast“, kam es von ihr und sie stürzte sich dran ein paar Sandwich zu machen damit alle etwas Essen konnten.

Am vierten Tag saß sie an der Fensterbank und war ziemlich fertig mit den Nerven, trotz der Sedierung, war sein Unterbewusstsein ziemlich aktiv. Er redete vor sich hin, schrie herum, schlug um sich, was dazu führte das sie im mehrfach eine neue Nadel legen musste. James war sehr unruhig, dass JJ ihn manchmal festhalten musste. Sie wischte seinen Körper ab mit warmen Wasser da er sehr oft schweißgebadet dalag. Sie legte sich neben ihm ins Bett, beobachtete in und strich im durch die Haare. JJ redete sogar mit ihm auch wenn er nicht antwortete. Mit Infusionen versorgte sie ihn mit Flüssigkeit und Nahrung. Bis jetzt war sie nicht von seiner Seite gewichen. Die Tage kamen ihr unendlich vor. Immer wieder ging sie nur nach unten um sich etwas zu trinken zu holen, oder eine Kleinigkeit zu Essen doch ihr Hunger hielt sich in Grenzen. Mittlerweile war sie alleine hier im Haus. Akkiri war mit den Kindern zu Jules gezogen. Nicht nur ihr fiel es schwer James so zu sehen, auch litt sie mit ihm. Diese Stille war tödlich. Die Symptome hatten sich sehr verbessert, seit dem gestrigen Tag schlief er ruhig, sie fuhr die Dosis Tag für Tag um einiges runter um es auszuschleichen. Ihr Blick war auf ihn gerichtet als sie ein leichtes Hunger Gefühl verspürte. Bevor sie nach unten ging reduzierte sie die Dosis noch einmal. Danach ließ sie die Tür auf und ging nach unten. Machte sich einen Kaffee und biss in einen Apfel. Sie vermisste ihre beiden Kinder. Julie fing etwas aufzuräumen. Nach dem das erledigt war, und sie gegen ihre Müdigkeit ankämpfte, ging sie nach oben und legte sich neben ihren Mann und kuschelte sich an ihn. James wachte auf und schaute an die Decke. Die Deckenvertäflung kam in irgendwie bekannt vor. Als er sich erhob und sich umschaute sah alles aus wie das Elternhaus in Japan. Er kratzte sich am Kinn und frage sich wie er hierhergekommen ist, als auch schon sein Vater in der Tür stand. „Aufstehen. Sofort“, kam es befehlstonartig von ihm. James schaute an sich runter und stellte fest das er einen Schlafanzug anhatte, den er getragen hatte, wo er noch ein Jugendlicher war. Er schaute seinen Vater an und ihn keimte die blanke Wut auf, über das was er ihn angetan hatte in seiner Jugend. „Nein!“, kam es von James. „wie war das?“, sagte sein Vater und kam mit schnellen Schritten näher. „Ich sagte Nein!“, wiederholte James. Es dauerte nicht lange da durchzog ihn schon ein schmerz als wäre er gegen eine Wand gelaufen. Er taumelte rückwärts und fasse sich an die Nase. Als er sich seine Hand anschaute war diese voller Blut. Langsam erhob er sich, schaute seinen Vater wütend an und ballte die Fäuste. Dann ging er auf ihn los. James trat und schlug auf seinen Vater ein, der nur dabei lachte und keinen Kratzer zu bekommen schien.
Nach einer ganzen weile vernahm er aus dem nichts Julies stimme, die was zu ihn sagte und der Traum löste sich auf. James träume viele solcher Träume in den nächsten Tagen. In den Träumen durchlebte er seine Jugend noch einmal. All die Schlimmen Erfahrungen, die Torturen und die Schmerzen, die er erlabt hatte und sich tief in sein Gedächtnis gebrannt hatten. Irgendwann wurden diese Träume weniger und sie veränderten sich. Es kamen immer mehr ruhigere und schönere Träume, wie die beichte das sich die beiden in einander verliebt haben, Das Candlelight Dinner, die Hochzeit, die schweren Stunden, als Julie schwer verletzt aus den Trümmern gezogen wurde, aber auch die Geburt seiner Kinder. Die Medikamente die er durch den Perfusor bekam wurden langsam immer weniger. Als James aufwachte sah er alles nur schemenhaft. Die Schläuche der Infusionen, Julie die neben hin lag und seine Hände. Nach und nach wurden die Bilder schärfer bis er seine Umgebung wieder wie gewohnt sehen konnte. Er drehte den Kopf zur Seite und sah Julie zusammengerollt schlafend neben ihm liegen. Er beobachtete sie eine ganze Zeitlang. Leise, um sie nicht zu wecken, drehte er die Infusion ab und löste diese und den Perfusor vom Dreiwegehahn ab. Dann stand er auf, deckte JJ sanft zu, die zufrieden seufzte. Dann nahm er ein paar Sachen und ging leise aus dem Schlafzimmer. Er schaute sich im Hause um, wo es recht still war. Selbst die Kinder waren nicht da. James lies den Kopf kurz hängen und atmete tief durch. Er fühlte sich wie gerädert als er die Treppe nach unten ging und erstmal Kaffee kochte.
Als der Kaffee durchlief, griff er zum Telefon und rief auf der Krankenstation an, um zu erfahren das Tilly’s Denst erst gegen Mittag anfing. Er bedankte sich und wählte dann die Nummer von Ihren Quartier. „Severide“, meldet sich Kelly verschlafen. „Guten Morgen Kelly, sag mal ist deine Frau auch da?“, fragte er. „Du hast nerven... es ist 0500. Und ja, wir sind jetzt beide wach… Wie geht es dir?“, kam die Frage. James schaute auf die Uhr. „Oh… Entschuldigung. Ich kann auch später nochmal anrufen, wenn es euch lieber ist.“, sagte er dann. „Ist schon gut. In 30 Minuten wäre eh der Wecker gegangen. Aber wenn du uns schon mal geweckt hast, kommen wir gleich rüber zum Frühstück als Entschuldigung“, kam es von Tilly aus dem Hintergrund, die sich wohl denken konnte warum er anrief. „Ist gebongt. Kaffee läuft schon“, sagte er und dann legte er auf. Schnell machte er den Ofen an und warf die restlichen Brötchen, die sie im Hause, hatten in die Röhre. Dann fing er an den Tisch zu decken. Gute 10 Minuten später waren Kelly und Tilly da. „Na Alter, wie geht es dir?“, kam die Frage. „Wie gerädert. Wie lange…“, sagte er. Tilly nahm seinen Arm in der noch immer der Zugang steckte, zog diesen und Verband dann die Wunde mit einem leichten Verband. „5 Tage. Julie musste dich Sedieren, weil du sehr schlimme Entzugserscheinungen hattest.“, kam es von Tilly als sie den Verband anlegte. „Da habe ich wohl ganz schönen Mist gebaut… Ich kann mich noch erinnern das ich duschen gegangen bin und danach wie ein Filmriss. Dann an einen sehr wirren Traum bis ich neben Julie aufgewacht bin mit den ganzen Schläuchen. Sie schien mehr als fertig zu sein. Ich habe Sie schlafenlassen“, sagte James der sich nickend bei Tilly bedankte und dann eine Runde Kaffee ausgab. Kelly und Tilly brachten ihn was die Basis betraf auf den neusten Stand. „Rieche ich hier etwa Frischen Kaffee?“, kam es noch recht müde von der Galerie runter. Alle schauten nach oben und sahen Julie dort im Morgenmantel stehen.

Julie war für einen Moment eingeschlafen. Sie fing an zu träumen. James und sie gerade am Tanzen, in einem riesigen Saal und blickten sich an. Beide waren umringt von vielen Menschen. Der Kleiderordnung zu Urteilen sehr schick gekleidet. Julie blickte James an und er einen schwarzen Smoking, und als sie an sich runterschaute ein wunderschönes weißes Kleid. „Ich liebe dich“, kam es von ihm, die Art wie er es sagte ließ ihr Herz schneller schlagen. Eine neue Melodie fing an zu spielen. Seine Arme legten sich um ihre Hüfte und ihre Arme um ihn. Wieso heirateten die beiden. Das hatten sie schon im Grunde, Julie legte ihren Kopf auf seine Brust und genoss jeden Herzschlag, und sie lauschte dem Lied und dessen Inhalt. Sollte ihr das etwas sagen. Dass es nichts gab was sie nicht schaffen würden oder das es ihr letzter Tanz sein würde. Sie verstand den Sinn nicht. Doch egal was es bedeuten sollte in diesem Augenblick war zu schön um ihn zu zerstören. Als sie auf einmal ein Piepen hörte im Hintergrund. Ernst Blickte sie James an. „Hörst du das auch“, er schüttelte den Kopf. „Was hören“, sie schaute sich um. „Das Geräusch das sich anhört wie eine Bombe.“, er schaute sie irritiert an und fing auch sich an umzuschauen. Unter einem Tisch war wirklich eine Bombe. „BOMBE“, rief er nur und die Panik brach aus. Sie blickte auf den Zünder es waren nur noch ein paar Sekunden. Beide Blickten sich an und in dem Moment kam es zu einer Explosion. Genau in diesem Moment schreckte sie auf und saß senkrecht im Bett. Ihr erster Gedanke war James, der nicht in seinem Bett lag und das Piepen des Gerätes sich genauso anhörte wie die Bombe in ihrem Traum. Sie schaute sich den Schlauch an es war nichts herausgerissen, also musste er ihn sich abgemacht haben. Noch völlig Müde stand sie auf, ging im Bad schauen, doch dort war er nicht. Also nahm sie sich ihren Morgenmantel und auf einmal hörte sie stimmen. Stimmen die ihr Bekannt vorkamen. Dann roch sie den frischen Kaffee für den sie sterben würde. „Rieche ich hier etwa frischen Kaffee“, kam es von oben herunter. Sie lief die Treppe langsam herunter und kam in die Küche. Sie sah Tilly und Kelly. Tilly sprang auf und umarmte Julie erst einmal. Kelly begrüßte sie auch noch. Dann blickte sie zu ihrem Mann. „Dir geht es wieder besser so wie es aussieht“, er sah sie mit einem entschuldigenden Blick an. „Ja sieht so aus. Obwohl ich mich noch gerädert fühle“, sie nickte nahm sich erst einmal eine Tasse Kaffee, machte sich Milch und Zucker hinein und genoss den ersten Schluck. „Hat dir schon mal jemand gesagt das du scheiße aussiehst“, bemerkte er mit einem frechen grinsen. Tilly haute ihm auf den Arm. „Aua…ich sag nur die Wahrheit. Wir haben gesagt das wir ehrlich sind oder nicht JJ“, sie schüttelte den Kopf. Sie blickte James an und war froh das es ihm zum einen besserging und zum anderen das er über den Berg war. „Danke für deine Charmante Anteilnahme Kelly und ich bin froh das du so nette Komplimente verteilst“, kam es von ihr, als sie zurücklehnte. „Ich habe mir zwischendurch Gedanken gemacht“, merkte Tilly an die nicht mit ihr hätte Tauschen wollen. Auch wenn sie James mochte. „Keine Angst mir geht es gut. Und wie man sieht hat sich der Weg gelohnt“, sie lächelte James an. „Erzähl mal was hat er alles angestellt…“, fragte er neugierig nach. Julie wusste das sich die beiden auch Gedanken gemacht hatte. Aber das musste niemand wissen wie schlimm es ihm ging. „Er hat geschlafen wie ein Baby und ich konnte machen mit ihm was ich wollte“, grinste sie zu Kelly und ihr zeigte an, dass es eine zweideutige Anspielung war. Tilly fing an zu lachen und hätte sich fast verschluckt. „Der war gut“, kam es hustend von ihr. Sie griff sich ein Brötchen, als scheinbar beide gleichzeitig nach einem griffen. James und Julie blickten sich als würde die Zeit stillstehen. Durch das räuspern von Kelly, nahm jeder seinen Arm zurück. Julie legte das Brötchen ab. Kelly erzählte von den letzten Tagen um James ein Update zu geben.

Tilly erzählte Julie was es so neues gab. Immer wieder schaute sie zu James. Nach dem ganzen was vorher passiert war, war es zwar klar, dass sie sich nicht aufgeben würde. Doch hatte sich etwas zwischen Ansichten geändert. „Wir sollten mal wieder alle auf Mission“, kam es von Kelly der Julie anschaute und ihr zu zwinkerte. Wollte er ihr damit sagen das er sie etwa vermisste. „Vielleicht sollten man das mit dem Colonel besprechen und er entscheidet“, alle schauten sie an. Auch James. An seinem Gesicht merkte sie das ihm einiges entgangen war vor allem was die fünf Tage Filmriss angingen. Doch das würde sie sicherlich nicht vor den beiden erzählen, nachher würden sie alleine sein und dann würde er sie mit Sicherheit Fragen was los war. James hatte zugehört als Kelly und Tilly erzählten was sich in den letzten Tagen alles ereignet hatte. Als Kelly ansprach das sie mal wieder alles auf eine Mission gehen sollten zusammen und die Entscheidung bei ihm lag, stellte er seinen Becher hin und schaute alle an. „Die Idee kling gut. Aber erstmal sollten JJ und ich wieder auf den Damm sein. Und dafür würden wir gerne mit den Kids für ein paar Tage von hier verschwinden. Irgendwohin wo es friedlich ist, Keine Waffen, keine Funkgeräte. Niemand der uns stört, außer wenn es brennt. Danach können wir gerne über eine Mission reden.“, sagte James plötzlich und die drei schauten ihn mit großen Augen an. Julie wäre fast der Kaffeebecher aus der Hand gefallen als sie das hörte. Hatte er sich wirklich so sehr verändert, dass ihn die Familie wichtig war? Kelly und Tilly schauten sich an und grinsten. „Aber nicht das noch mehr kleine Suttons hier rumlaufen danach“, kam es von Kelly lachend. Tilly trat ihn gegen das Schienbein. „Kannst du dich auch einmal benehmen seit ich die Pille abgesetzt habe?“, kam es von ihr und schlug sich gleich darauf die Hände vor den Mund. Julie und James schauten sich an und lachten. „Wir haben erstmal genug mit dem Nachwuchs zu tun. Danke der Nachfrage Kelly. Aber ich denke, wir werden einfach mal den Urlaub Genießen mit den Kindern und zu uns als Familie und Partner zurückfinden.“, sagte Julie. Kelly nickte. „Und ihr wollt uns wirklich nicht dabeihaben?“, kam von Kelly die Nachfrage. „Kelly, was hast du an Familie nicht verstanden? Die beiden wollen mal Zeit mit den Kindern und sich allein verbringen. Was ich übrigens… emm Oben waren die Toiletten, oder?“, kam es von Tilly. James nickte. „entschuldig mich mal bitte“, sagte Tilly und rannte die stufen nach oben. Julie schaute ihr hinter her. „dann lasst uns mal endlich was essen. Ich habe Mords Hunger“, sagte James und reichte Julie nun ein Brötchen.

Es dauerte lange bis Tilly wieder nach unten kam. Kelly gab ihr einen Kuss und sie setzte sich wieder an den Tisch, nahm ein Brötchen und fing an zu essen. James und Julie tauschen vielsagende Blicke miteinander und grinsten. „Was ist denn?“, fragte Kelly die beiden. „Och nichts. Wir haben nur gerade an etwas gedacht was sehr lange zurück liegt“, kam es von James und biss in sein Brötchen mit Lachs drauf. Tilly schaue zu ihn rüber und rümpfte etwas die Nase, sagte aber nichts weiter. Kelly schaute die drei an und zog die Augenbrauen fragen hoch. „Also was ist denn so komisch jetzt?“, fragte er dann. „wir haben uns gerade nur dran erinnert, dass es noch nicht so lange her ist, das JJ Schwanger war und Hunger auf alles Mögliche hatte und was ich alles anstellen musste damit sie satt wurde...“, sagte James, schob seinen Teller weg und watete bis alle fertig gegessen hatten. Die vier Amüsierten sich und lachten viel. Es tat gut nach all dem wieder etwas Normalität zu haben. Für Julie und James würde es noch ein harter Weg sein. Es fühlte sich an als hätten sie eine Kluft zueinander gerichtet die aber dennoch durch einen Weg zusammengehalten wurde. Als James den Familienurlaub erwähnte musste sie schon wirklich zweimal hinhören. Haben sich beide vielleicht durch als dass etwas weiterentwickelt. Sah man die Dinge jetzt nicht so leichtfertig wie früher. „Danke Schatz, es waren auch nur deine Kinder die Hunger hatten“, knuffte sie in die Seite und lachte. Auch James lachte mal wieder, was gut so war. Julie nahm den letzten Happen und kaute. „Tilly möchtest du mir nicht helfen abräumen“, kam es von ihr und sie blickte ihre Freundin mit einem eindringlichen Blick an. „Ja...Ja gerne“, die beiden nahmen das Geschirr und brachten es rüber. In der Küche angekommen sah sie Tilly an. „Ist dir Übel“, fragte sie nach und beobachtete ihre Reaktion. „Nein…Ja…manchmal. Keine Ahnung was los ist mit mir. Mit Kelly kann ich darüber nicht reden der macht nur Witze.“, ein lächeln überkam sie. „Hörzu du machst so bald wie möglich einen Schwangerschaftstest und dann sprechen wir uns wieder. Du weißt das du jederzeit zu mir kommen kannst“, Tilly nahm JJ glücklich in den Arm. „Danke“, „Für was den dafür sind doch Freunde da“, Kelly und James hatten beschlossen auf er Couch weiter zu sprechen. Sie wollten den Frauen nicht im Wege sein. Nach dem die Küche aufgeräumt war und alles wieder im normal Stand, rief Tilly Kelly. Ihr Dienst würde bald beginnen und müsse noch etwas erledigen erklärte sie ihm, dem bei James gerade so gut gefiel. Außerdem wäre es besser, wenn die beiden alleine sind solange die Kinder nicht da waren. Alle verabschiedeten sich voneinander und die beiden blieben alleine zurück. „Ich wünsche es ihnen“, kam es von JJ als sie in Richtung Treppe lief und James ihre Hand nahm. „War ich sehr schlimm“, fragte er besorgt nach, als sie sich eine Stufe höherstellte um mit ihm auf Augenhöhe zu sein. Dann legte sie ihre Arme um seinen Nacken und blickte ihn etwas ernst an. „Ich habe schlimmeres erlebt“, er sah sie ernst an. „Julie bitte, ich will es wissen“, da war er der Moment wo er ihren Namen im Ganzen aussprach, der Moment wo der Begriff ernst, ernst wurde. „Du hast viel geredet was man nicht verstehen konnte, weil es nach Japanisch klang. Es gab Momente wo du so unruhig warst das ich dich festhalten musste, du hast mir sogar eine Ohrfeige verpasst. Die werde ich wohl verdient haben...“, sie blickte ihm tief in die Augen. „Ich habe mit dir gelitten. Ich weiß nicht was du alles geträumt hast aber es war sicherlich nicht schön, aber ich war bei dir, habe deine Hand gehalten, dich in den Arm genommen und festgehalten. Auch wenn es für dich schlimmer war als für mich ich würde alles für dich tun“, sie gab ihm einen Kuss auf die Stirn und löste sich von ihm. „Ich glaube ich werde mal die Badewanne ausprobieren“, das ganze hatte sie doch etwas mehr mitgenommen als sie zugeben würde. Auf dem Weg nach oben wischte sie sich die Tränen weg. Als sie oben ankam, setzte sich auf das Bett, zog den Bademantel aus und ging ins Badezimmer um sich Wasser einzulassen. Dabei fiel ihr auf das es ja mit einem Whirlpool kombiniert war. Vielleicht sollte man diesen mal ausprobieren. Irgendwie wurde Julie das Gefühl nicht los das alles etwas komplizierter wurde seit dem Gespräch mit Cruz. Das Wasser lief und sie suchte frische Klamotten zusammen und legte sich diese ins Bad. Es dauerte etwas bis das Wasser reingelaufen ist. Sie setzte sich auf das Bett und schaute vor sich hin, als James hereinkam. Sie blickte ihn an und lächelte. „Ist alles okay“, er nickte und setzte sich neben sie auf das Bett und dann war da diese Stille. Immer wieder blickte sie ins Bad wegen dem Wasser, was doch sehr schnell voll war „Das Wasser“, sie sprang auf und stellte es ab. Der Schaum der sich gebildet hatte, war hoch genug, die Temperatur war mehr als angenehm. Eine Freude in dieses Wasser zu springen. Julie zog sich aus und stieg rein. Es kamen merkwürdige laute aus dem Bad als sich James an die Badezimmer Tür lehnte und sie beobachtete wie sie in der Badewanne saß und es genoss. „Es tut mir leid, dass ich dir wehgetan habe. Es tut mir entsetzlich leid, dass ich dir etliches verheimlicht habe. Ich frage mich die ganze Zeit wie ich das jemals wieder gut machen kann bei dir.“, kam es von James. Er löste sich vom Türrahmen und setzte sich auf den Rand der Badewanne. Julie schaute ihren Mann an. „Verheimliche mir nie wieder etwas und lüge mich nicht an.“, kam es von ihr, sie legte ihren Kopf auf seine Beine und schaute ihm dann ins Gesicht, das ihr sagte, dass er sich wegen dem was er gemacht hatte während er die tage geschlafen hatte mehr als leidtat und er sich die Schuld gab dafür. „Hey, es ist alles gut. Ich liebe dich und bin immer für dich da. Das weist du“, sagte sie. Er nickte. „Ich weiß. Aber trotzdem… ich habe dich geschlagen. Du kannst mir vielleicht vergeben deswegen, aber ich kann es nicht mir selbst.“, sagte er. Julie schaute ihn an. „komm mal her…“, sagte sie, schlang dann ihre Arme um ihn und, küsste James sehr lange und zog ihn dann in die Wanne. Als die beiden sich voneinander lösten schaute er sie an. „Okay... überredet, ich bade mit dir. Aber nur wenn...“, sagte er und schaltete den Whirlpool ein. Julie kicherte auf als die Luftblasen anfingen sie zu kitzeln. „wenn du wüstest was das gerade bei mir auslöst…“, kam es nur breit grinsend. „ach ja? Was denn?“, sagte James unschuldig dreinblicken. Julie grinste währen er sich seine nassen Sachen entledigte und aus der Wanne warf. „Komm ich zeige es dir“, kam es nur von ihr als sie sich auf ihn setze und sie sich vereinigten und sich sehr leidenschaftlich küssten. Sie blieben sehr lange im Whirlpool als es irgendwann an der Tür klopfte und sich die beiden geraden aneinander gekuschelt hatten. „Wer stört?“, fragte James. „Ich wollte mal fragen ob ihr das ganze Haus wischen wolltet“, kam die Frage von Jules. Julie und James schauten sich an. „Emm… eigentlich nicht. Warum?“, fragte JJ. „Na weil der ganze Boden vor dem Badezimmer gut 5 cm hoch voll Schaum ist.“, kam die Stimme von Akkiri durch die Tür. James schaute aus der Wanne. „Ups…“, sagte er nur. „Wir machen gleich sauber“, sagten beide im Chor, James schaltete den Whirlpool ab als Julie gerade ausstieg und bis zur Brust in einer Schaumlandschaft stand.

James folge kurze Zeit später. „So und was machen wir jetzt??“, kam es von ihr. „ich wüste da schon was.“, kam es von James, der sich von hinten an sie schmiegte. Sanft nahm er Julies Hände, drückte sie gegen die Tür und fing an, an ihrem Hals zu knabbern. „James… die Kinder…“, kam es keuchend von ihr. „Die können kurz warten…“, antwortete er und beide versanken abermals im Schaum. Nachdem beide fix und fertig waren. Sorgten sie gemeinsam dafür das der ganze Schaum aus dem Badezimmer sich mehr und mehr auflöste und sie den Raum gefahrlos verlassen konnten. „Ich fühle mich, zurückversetzt als wir beide uns gestanden haben das wir uns lieben“, sagte James als die beide sich im Schlafzimmer anzogen hatten. „Wie lange können wir deine Mutter und Jules noch warten lassen?“, fragte Sie. James überlegte. „Weiß nicht. Warum?“, kam es als Antwort. Julie ging zu ihn hin und umarmte ihn von hinten. „Ich habe da gerade eine Idee, die ich gerne mal ausprobieren würde…“, sagte sie und zog James wieder aus und zum Bett. Irgendwann rief Akkiri und Jules nach oben wo die beiden dann blieben. „Wir kommen gleich sind noch am aufräumen“, rief sie nach unten während James sie auszog und sie sehr innig und intensiv ihrer Liebe hingaben. Alles war so intensiv. Wie am ersten Tag und selbst da war es nicht so wie jetzt. Immer wieder riefen die beiden von unten und man merkte das sie ungeduldig wurden was James und JJ nicht davon abhielt sich völlig zu verausgaben. Beide schafften es ihrem Verlangen Luft zu verschaffen. Ihre Körper glühten schon wie heiße Lava nach einem Ausbruch. „Ich liebe dich“, lächelte sie ihn an und gab ihm gerade einen Kuss. Als die Tür aufging ohne anklopfen. Beide schauten zur Tür als Akkiri in der Tür stand und die beiden sauer anblickte. „Das glaub ich ja wohl jetzt nicht…“, etwas erschrocken schauten beide Akkiri an, als sie die Tür zuwarf und man hörte wie sie die Treppe hinunterlief. Beide blickte sich an und mussten anfangen zu lachen. JJ sprang von ihm runter, und zog sich gleich ihre Klamotten wieder an. Auf dem Weg zur Tür warf sie James die Klamotten ins Bett. „Beeil dich lieber“, während sie versuchte in ihre Jogginghose zu schlüpfen und dabei fast umgefallen wären. James musste etwas lachen. „Aufpassen Schatz“, als sie anfunkelte. Sie schlüpfte noch in das T-Shirt, und verließ das Schlafzimmer um nach unten zu gehen. Dort blickten Jules und Akkiri Julie merkwürdig an. „Hattet ihr viel Spaß“ fragte sie neugierig nach. „Vielleicht ein wenig“, kam es etwas ängstlich von ihr. Die beiden verhielten sich anders. James kam herunter und begrüßte die beiden erst einmal. Seine Mutter warf ihn einen Blick zu bei dem sie sogar Angst bekam. „Wie ich sehe geht es dir besser. Du hast schon daran gedacht was wir uns sorgen um euch machen“, fing sie an und dann ging es in Japanisch los. Das wiederum verstand sie nicht mehr und ihre Babys saßen noch im Kinderwagen. James ging mit seiner Mutter etwas weiter rüber in Couch und man hörte die beiden immer noch miteinander reden. Julie begrüßte erste einmal ihr beiden Mäuse. „Hey ihr zwei hübschen“, sie kraulte beide am Bauch, was sie zum Lachen brachte. Das funkeln in ihren Augen ließ sie schwach werden. Sie holte Sam zuerst heraus und kuschelte mit ihr. „Hey kleine Maus“, ihre Finger griffen nach ihrem Finger. Dann brabbelte sie vor sich hin. „Ich habe dich auch vermisst mein kleiner Engel“, als Daniel auch anfing zu brabbeln und sie sich nach unten zum ihm beugte. „Hey großer dich haben wir natürlich auch vermisst“, als sie mit der Hand nach seiner Hand griff, hielt er sie fest. Julie blickte zu Jules. „Es tut uns leid dass wir nicht Bescheid gesagt haben, James ist heute Morgen wach geworden.“, er grinste und blickte sie an. „Ihr braucht euch nicht zu Entschuldigen. Es ist schön, dass du wieder lächeln kannst“, kam es von ihm. Sie nickte. „Ich hoffe auch, dass sich alles gelohnt hat. Euch beiden ging es nicht gut und Akkiri hat sich große Sorgen gemacht, warum sie glaub ich etwas sauer ist.“, er blickte zu den beiden rüber. James hatte seine Mutter in den Arm genommen, was schon mal ein gutes Zeichen war. „Wir haben glaub ich das schwerste überstanden, denk ich zumindest, es wird ein langer Weg aber, wenn wir das nicht schaffen weiß ich es auch nicht.“, Jules blickte Julie an. „Seit du hier bist hast du dich weiterentwickelt und ich kann nur für mich sprechen, ihr zwei könnt alles schaffen, euch bringt nichts auseinander. Sonst wäre das längst der Fall oder nicht“, wie recht er doch hatte. „Danke“, sie ging zu ihm und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „auch Danke für die Babysitten“, nun war er es der Rot wurde. „Du hast zwei tolle Kinder“, kam es von ihm.

Akkiri kam mit James rüber und Julie lächelte freundlich. „Wir gehen jetzt lieber“, als ihre Schwiegermutter ihr einen Kuss auf die Wange gab und ihr die Wange strich. „Ich bin stolz auf euch“, merkte sie noch an als die beiden sich verabschiedeten und James seinen Sohn aus dem Kinderwagen holte und mit ihm kuschelte. Julie schaute zu James rüber. „War sie sehr böse“, kam es Zähneknirschend von ihr. „Nichts was ich wieder hinbekommen würde“, gab er ihr als Antwort. Julie ging zur Couch rüber und setzte sich, stellte die Beine auf den Tisch und legte ihre Tochter zwischen ihre Beine die spielte mit ihren Fingern. James setzte sich eng zu ihr und machte das selbe. Beide blickten sich an. „War das dein Ernst mit dem Urlaub“, fragte sie nach und blickte zu ihm. James nickte. „Das war mein voller ernst mit dem Urlaub. Dachte da an einen schönen ruhigen Planeten. Mit Strand oder Wald. Keine Waffen, keine Funkgeräte. Zum Beispiel die Nox oder die Tolaner…“, sagte er. Julie schaute ihn immer noch ungläubig an. „du verschaukelst mich auch nicht?“, kam die Frage. James schaute Daniel an der an seinem Finger saugte. „Julie habe ich dich in der Hinsicht jemals was vorgenacht oder dich auf die Schippe genommen?“ kam die Gegenfragen von James. Julie schüttelte den Kopf. „Sag mal worum ging es bei dem Gespräch von dir und deiner Mutter?“, kam die Frage nachdem Julie zwei Flaschen fertiggemacht hatte und sie die Kinder fütterten. „Sie hat ihre Sorgen zum Ausdruck gebracht und war mehr als Sauer das ich sie nicht eingeweiht habe. Sie hat sich richtig sorgen um dich, um mich und um die Kinder gemacht. Ich musste ihr Versprechen, das wir sie das nächste Mal einweihen sofort, wenn sowas passiert.“, sagte er. Julie nickte. „Also auf in den Urlaub“, sagte sie. James nickte. „bleibt nur die Frage wo“; kam es von ihm. Julie überlegte kur und küsste James dann. „Egal wo. Hauptsache mit die und den Kindern und endlich mal ruhe.“, kam es von ihr. „Ja... endlich mal abschalten und nach vorne blicken. Nur wir beide und die Kinder. Ich liebe dich. Und ich werde dir noch etwas beibringen“, sagte er. Julie schaute ihn an. „ich dich auch und was?“, kam die Antwort. „Ich gebe dich nie wieder her meine Lotusblüte“, sagte er zu Julie auf Japanisch. „Egal was du gerade gesagt hast Schatz, ich liebe dich mehr als du ahnst“, sagte sie als Sam mal wieder eingeschlafen war beim Trinken. „Genau aus dem Grunde werde ich es dir beibringen, und kein Wort zu Meiner Mutter. Jedenfalls nicht sofort.“, sagte er. Julie nickte. „Na dann auf in den Urlaub. „sagte sie. James nickte. „gut dann auf nach Tolana oder Nox?“, fragte er. Julie überlegte. „Ich möchte auch Strand haben. Als Tolana!“, kam es von Julie.
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