Ein Urlaub zum Erholen...  [Abgeschlossen]

Das Alltägliche leben der Verschiedenen Charaktäre auf der Delta Site
Benutzeravatar
Julie Johnson
Zivilist
Zivilist
Beiträge: 137
Registriert: Fr Feb 02, 2018 7:10 pm

Re: Ein Urlaub zum Erholen...

Beitrag von Julie Johnson » Di Mär 17, 2020 10:52 pm

Julie saß an einem Strand der so schon weiß schien, das Meer rauschte, ihr Haar wehte wurde durch den Wind etwas umher. Die Sonne ging am Horizont unter und es war ein himmlisch roter Himmel zu sehen. Ein zufriedenes Lächeln zeichnete sich auf ihrem Gesicht. Hier war sie völlig alleine. Eine Hütte war in Strand nähe. Immer wieder versorgte man sie mit Lebensmitteln und das was sie brauchte. Sie atmete tief durch und stand dann auf, klopfte sich den Sand von sich ab und ging in ihre Hütte. Sie schnappte sich ein Apfel und ging in die Hängematte auf der Veranda. Sie genoss noch den schönen Sonnenuntergang. Die Sonne war schon zur Hälfte im Wasser verschwunden. Das hier war das was sie sich immer gewünscht hatte. Einen Ort voller Ruhe, Frieden und keine Menschenseele. Sie schloss kurz die Augen um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen als sie diese nach einem kurzen wieder öffnete. Sie blickte aufs Meer als vor ihr sowas wie ein Geist auftauchte. Julie erschreckte sich etwas, denn auf einmal war er weg. Irgendwie hatte sie das Gefühl das sie den Mann schon mal gesehen hatte, nur kam sie nicht drauf…

Während in einem Traum die Zeit langsamer verging als in der Realität waren es bereits Tage. Julie bekam davon nicht wirklich etwas mit. Nicht einmal das ihr Leben fast schon zweimal am Seidenen Faden hing. JJ war mehr oder weniger gefangen in ihrem eigenen Körper. Ihre Freundin Tilly bereitete David vor und man brachte ihn in den Op. Tilly machte sich gerade fertig für die Operation. Während dem Händewaschen schaute sie auf den Op Tisch auf den man Julie geradegelegt hatte. Die beiden haben schon so viel durch gemacht. Gute Zeiten schlechte Zeiten. Es gab nichts was man gegenseitig nicht tun würde. James wollte unbedingt, dass sie die Operation durchführte. Doch was, wenn etwas schief ging. Die Wehen einsetzten oder es Komplikationen gab. Das ganze hier machte sie nur für sie, innerlich wusste sie das Julie es für sie genauso machen würde, eher gesagt alles tun würde. Man brachte David in den Neben Op wo man in langsam in Narkose setzte. Julie war bereits in Narkose. Der Anästhesist gab ihr das Zeichen, als sie sich in den OP begab. Tilly atmete einmal tief durch. „Reis dich bitte zusammen für ein paar Stunden hast du gehört“, flüsterte sie ihrem Bauch zu, als man ihr Handschuhe und Kittel anzog. Tilly ging an den Tisch nahm ein Skalpell und machte einen Schnitt.
Julie war gerade dabei sich etwas zu Essen zu machen, als sie sich in den Finger Schnitt was sehr schmerzte, was merkwürdig war, eigentlich sollte sowas nicht so weh tun, und auch nicht so stark bluten. Irgendwie fühlte sie sich auch nicht wohl. Ihr war schwindelig und sie hatte das Gefühl sehr schwach zu sein auf einmal. Dafür das es ihr bisher so gut ging. Sie beschloss sich einen Moment hinzulegen ihre Augen schlossen sich und sie schlief ein. Ihre Augen öffneten sich nur sehr schwer. Draußen war es bereits dunkel, langsam richtete sie sich auf und es ging ihr etwas besser, aber noch so wie vorher. Warum es ihr so komisch ging war ihr ein Rätsel. Sie machte sich ihre Lampen an, die alle mit Kerzen ausgestattet waren. Julie sah auf einmal wieder diesen Mann, es war wie bei einer Halluzination. Irgendetwas stimmte hier nicht. Wer war dieser Mann? Was wollte er von ihr? Immer wieder tauchte er auf und verschwand dann. Sie beschloss die Kerzen auszumachen und sich wieder schlafen zu legen. Vielleicht lag es auch an der Sonne das diese ihr einen streich gespielt hatte. Wenn man zu lange in der Sonne war, würde man vielleicht einen Hitzschlag bekommen ohne es zu merken. Sie schloss die Augen und schlief gleich wieder ein.

Alle wartet in dem Patientenzimmer auf Tilly die ihnen sagen würde das hoffentlich alles gut gegangen war. Chris lag bei Tim im Arm und beide kuschelten. Man merkte eine gewisse Anspannung. James war jemand den sie nicht wirklich einordnen konnte. Seine Art und Weise war mal so und mal so. Sprunghaft, dennoch hatte man das Gefühl er wusste genau was er tat. Kelly und Tim schienen das schon zu kennen. Chris mochte diese Familie, wenn sie mit Tim zusammen sein sollte musste sie diese Familie Akzeptieren. Es kam ihr vor wie bei David der sie auch aufgenommen hat in die Swat Familie. Die Tür öffnete sich und die anderen kamen herein, man fragte nach wie es ausschaue, als man noch nichts sagen konnte machten sich nun alle Gedanken. Man wartete gemeinsam, einer holte immer Kaffee für alle. Als nach weiteren zwei Stunden endlich die Tür aufging und Tilly hereinkam, die völlig fertig aussah. Kelly begrüßte sie vor Freude. Ihr und dem Baby ging es gut. Er hätte James glatt wirklich einen Kopf kürzer gemacht, wenn den beiden was passiert wäre. Freundschaft hin oder her. „Wie geht es euch?“, fragte Kelly als allererstes nach. Tilly nickte. „Und geht es gut und ich bin völlig fertig“, James ließ den beiden den Moment. Immerhin hatte er ihr das unmögliche von ihr verlangt. „Wie geht es meiner Schwester?“, platzte es aus Tim heraus, als James kurz zu ihm sah als wäre er froh gewesen das diesmal sein vorlautes Mundwerk nicht halten konnte. „Also die Operation ist sehr gut verlaufen. David geht es gut und er wird bald Verlegt…Julie hingegen hat auch alles gut überstanden. Ihr zustand sollte sich bald verbessern.“, ein erleichtertes Lächeln kam von James, der am liebsten wieder zu ihr wollte. „Wann kann ich zu ihr?“, kam es sofort von ihm. „Nun wir haben sie wieder auf die Intensiv verlegt. Der Kollege und ich waren der Meinung sie noch eine Weile dort zu lassen. Die Verletzungen die sie hatte waren schon sehr schwer. Ihr Körper muss sich noch etwas erholen. Soweit ich weiß ist für morgen ein Neurologisches Konzil angefordert worden“, alle schauten sie fragend an. „Weswegen ich dachte es geht ihr soweit wieder gut“, Tilly nickte. „Das ist richtig. Ihr Zustand war schon Kritisch als sie hier ankam, wäre James nicht gewesen hätte sie es nicht mal ansatzweise hierhergeschafft. Dann gab es während der Operation zwei Mal Kreislaufstillstand und sie musst Reanimiert werden, man will einfach nur schauen ob sie Schäden davon getragen hat oder nicht….Ich will es nicht aussprechen aber es könnte sein das sie noch alles weiß, das sie aber auch alles vergessen hat was der schlimmste Fall wäre. JJ musste sozusagen alles von vorne erlernen. Wie gesagt kann sein muss aber nicht. Oder aber ob sie überhaupt noch mal wach wird. Sie liegt schon ein paar Tage im Koma und wir werden sehen was passiert, wenn sich ihre Werte bessern und wir sie aus dem Koma holen. Aber jetzt ist erst wichtig das sie das Implantat nicht abstößt und alles gut verläuft. Leute ich hoffe ihr seid mir nicht böse aber ich muss mich hinlegen.“. Alle bedankten sich und drückten sie. Kelly und sie verließen dann das Zimmer und machten sich auf den Weg ins Hotel.

Julie wachte durch die warmen Sonnenstrahlen auf die ihr ins Gesicht schienen. Langsam öffnete sie ihre Augen. Sie fühlte sich schon etwas besser, als gestern. Langsam stieg sie auf, streckte sich und machte sich einen Kaffee. Mit dem fertig gemachten Kaffee ging sie nach draußen, als sie einen Mann im Sand sitzen sah. Eigentlich war niemand außer ihr hier oder sollte niemand hier sein. Langsam ging sie die Treppen hinunter und ging auf den Mann zu. „Entschuldigen sie Sir, kann ich ihnen helfen“, fragte sie nach, als der Mann aufstand und sie das erste Mal in das Gesicht des Mannes blicken konnte. Irgendwie kam er ihr bekannt vor, nur woher. Er war groß, schmal gebaut, sah gut aus und hatte wunderschöne blaue Augen. Seine Lippen bewegten sich aber sie verstand nichts. Auf einmal veränderte sich das Gesicht des Mannes und es zeigte sich ein älterer Mann. „Du wirst bald tot sein“, sagte er als sich das Gesicht wieder veränderte. Angst durchfuhr ihren Körper und sie machte Schritte zurück und entfernte sich von dem Mann, der auf einmal wieder verschwand.

Eine Woche später

Ein Tag nach der Operation von Julie kam der kleine Jackson auf die Welt. Tilly und Kelly waren überglücklich. James wurde als Patenonkel gewählt ebenso wie Julie, wenn sie wieder Gesund war. Die beiden besuchten James und zeigten ihnen den kleinen. James erinnerte das alles an die Zeit mit Julie. Er wusste noch wie er sich damals fühlte. David und Tim wurden schon entlassen und waren bereits zu Hause. Der Colonel musste leider noch einen Tag länger bleiben, doch auch seine Werte waren wieder gut und die Wunden waren sehr gut verheilt. Während Kelly mit Jackson bei James wartete erkundigte sich Tilly nach Julie. Als sie zu ihr ging waren die Geräte und der Beatmungsschlauch entfernt. Eigentlich sollte die junge Frau wieder so langsam bei Bewusstsein sein, doch das war sie nicht. Die beiden Ärzte unterhielten sich darüber was seit der Operation passiert war. James wurde sowas wie ein Besuchsrecht eingeräumt. Eine Stunde pro Tag das ihm ermöglichte mit seiner Frau zu sprechen. Er redete mit ihr. Hielt ihre Hand und hoffte das sie zurückkommen würde. Für ihn war es nicht das erste mal das er an ihrem Bett saß und bei ihr saß und Wache hielt. Tilly kam in das Zimmer und James war startklar mit nach Hause zu gehen. „Ich habe alles in die Wege geleitet das wir Julie morgen nach Orilla transportieren können. Ich fliege heute schon. Tim wird mitkommen, wie sieht es mit euch beiden aus.“, kam es von James der die beiden anblickte. „Ist sie den schon Transportfähig“, fragte Kelly nach der zu seiner Frau schaute. „Ihr Zustand ist stabil. Ich habe eben mit dem Kollegen gesprochen. Eigentlich sollte JJ schon seit zwei Tagen aus dem Koma sein. Neurologisch war nichts Auffälliges zu erkennen. Es könnte sein…“ sie machte eine Pause und es gefiel ihr nicht das auszusprechen doch kaum hatte sie die Pause gemacht fragte James nach. „Was könnte sein? dass sie vielleicht für immer in diesem Zustand bleiben wird.“, er schüttelte den Kopf, nahm seine Tasche und verließ das Zimmer. Kelly blickte Tilly an die nur mit den Schultern zuckte.

Das seine Frau in diesem Zustand blieb war für ihn wie ein Schlag. Sie fehlte ihm. Ihr charmantes Lächeln, ihn immerzu zu ärgern. Morgens neben ihr Wach zu werden. Ihre Wärme und Liebe. Daniel und Sam vermissten auch langsam ihre Mutter. Es war nichts mehr wie früher. Die Vorstellung Julie in einem Pflegeheim unterzubringen missfiel ihm. Und dennoch musste er sich selbst die Frage stellen wie er es machen sollte sich um die Kinder und seine Frau zu kümmern. Immer wieder schob er diesen Gedanken beiseite. Er stieg ins Auto und die drei fuhren zu David sein Haus. Dort wartete man auf ihn. Alle waren gekommen um sich von Tim und James zu verabschieden. David viel der Abschied am schwersten. Immerhin waren sie noch nie so lange zusammen. Er genoss die nähe seiner Familie. Auch wenn das Swat sein Familienersatz war. Für eine weile war er noch nicht Diensttauglich. Doch er war froh seinem Mädchen geholfen zu haben. Der Flieger wartete und man verabschiedete sich von einander sehr herzlich. Das Team brachte die vier zum Flughafen wo der Privat Jet stand der sie nach Hause brachte.

Julie traf immer wieder auf diesen netten Charmanten Mann. Die beiden sprachen miteinander und lernten sich kennen. Was ihr auffiel das sie immer wieder alles vergessen hatten was sie gemacht hatten oder gesagt hatten und dennoch kamen die beiden sich näher. Sie hatte vergessen das sich die beiden geküsst hatten, mit einander geschlafen hatten und der Tag immer wieder ihrem Tot geendet hat. Für sie brach immer wieder ein neuer Tag an und es war ihr nicht einmal bewusst. Zeit hatte hier an diesem Ort keine Relevanz für sie, ihr ging es hier gut. Das einzige was manchmal da waren, waren Stimmen die sie wahrnahm aber nicht zuordnen konnte. Der Ort gefiel ihr, so gut das sie nicht mehr weg wollte…

Die vier kamen einen Tag vorher an und bereiteten alles vor um JJ endlich nach Hause zu holen. Nachtmeister organisierte jemand der sich Pflegerisch um seine Frau kümmerte, die Kinder blieben bei ihm, Tim oder seiner Mutter. Während ihrer Abwesenheit hatte die komplette Belegschaft es geschafft ein zweites Haus zu bauen und das direkt gegenüber von den Suttons. Die beiden konnten ihr Glück nicht glauben. Mit sowas hatte niemand gerechnet. Das einzige was man noch musste war Einrichten. Tilly war völlig aus dem Häuschen und Kelly mehr als Sprachlos. Für einen Moment dachten die beiden das sie es James zu verdanken hatten, doch der hatte damit diesmal nichts zu tun. Die drei stießen am Abend gemeinsam an auf das neue Haus. Akkiri und Jules kamen auch dazu und freuten sich, vor allem über den Nachwuchs. James schob das Gespräch mit seiner Mutter so lange es ging auf. Er wusste nicht wie er es ihr sagen sollte. Ob sie ihn hinterher vielleicht als Monster oder Mörder sehen würde. Gedanklich steckte er es erst einmal in eine Schublade. Morgen würde Julie endlich nach Hause kommen, mehr oder weniger. Seine hoffnung bestand darin, wenn sie vielleicht hier war wieder wach zu werden. Die drei genossen den Abend zusammen, sie lachten und es erinnerte sehr stark an die Einweihung des anderen Hauses. James bat auch die beiden noch nichts bei seiner Mutter zu erwähnen, er wollte es Akkiri selber sagen. Nur wie sie es auffassen würde war ein großes Fragezeichen.

Der nächste morgen begann damit sich erst einmal wieder zurecht zu finden. Doch es ging recht schnell. Die Kinder waren bei seiner Mutter untergebracht damit er sich um alles kümmern konnte. Julie wurde mit einer Liege zum Haus gebracht. James wartete schon vor der Tür auf sie. Er bedankte sich bei den Pflegern und nahm Julie auf den Arm und brachte sie nach oben. Sanft legte er sie auf dem Bett ab und deckte sie zu. Die Pflegerin war auch dabei um sich selbst ein Bild von ihr zu machen. Julie bekam ausreichend Flüssigkeit und Parenterale Ernährung zum Überleben. James blickte sie an und hoffte das er seine Frau bald wieder in den Armen halten konnte. Es musste einiges Besprochen werden, er bekam auch eine Einleitung wie die Geräte und wie es mit den Infusionen lief, sollte mal keiner vor Ort sein können. Morgens würde jemand zu waschen kommen und sie fertig machen auch zwischendurch würde man nach ihr sehen. Nach dem alles besprochen war, und die Pflegerin das Haus verlassen hatte. Legte James sich neben sie und blickte sie nur an, er nahm ihre Hand, hielt diese fest und sprach mit ihr. Er schlief sogar für eine Weile neben ihr ein. Auf einmal hörte er Stimme im Haus. Sofort war er wach und schaute sich irritiert um, er sah auf die Uhr und hatte die Zeit völlig vergessen. Er sprang auf und ging nach unten. Akkiri und Jules brachten die Kinder. Tim war auch gerade die Tür rein. Alle begrüßten sich herzlich und freuten sich wieder hier auf Orilla zu sein. „Ist Julie angekommen, ich hoffe es hat alles mit dem Transport geklappt“, fragte er bei James nach der ihn ansah und den Kopf leicht schüttelte. „Welcher Transport, ist etwas mit Julie. Wo ist sie? Ich würde ihr gerne Hallo sagen“, als ihn seine Mutter ernst anblickte. Tim bemerkte die Situation. „Ich geh mal nachschauen“, merkte er nur vorsichtig an und ging nach oben. Während James seiner Mutter wohl nun alles offenbaren musst. „Wir müssen reden Mutter“, sagte er ernst und die drei setzten sich hin. Oben angekommen schaute Tim nach seiner Schwester. Er setzte sich neben sie und hielt ihre Hand. „Hey kleines. Willkommen zu hause. Deinen Kindern geht es gut. James ist gerade unten mit Akkiri und Jules am Reden. Ich glaube James wäre froh, wenn du an seiner Seite wärst“, er strich ihr über die Wange. „Du fehlst uns allen so sehr“, fügte er noch an und ihm stiegen Tränen in die Augen der er sich wieder wegwischte. Seine Schwester so zu sehen machte alles nicht einfacher. Nach einiger Zeit ging er wieder nach unten und die drei waren noch immer am Reden. Er verabschiedete sich kurz und verschwand dann in seinem Zimmer. James dagegen berichtete noch immer seiner Mutter von dem was passiert war. Was nicht sehr einfach war. Alle hofften nur das sich der Zustand von Julie bald ändern würde.
Wortzählung: 2874

Benutzeravatar
Sutton
Colonel
Colonel
Beiträge: 119
Registriert: Fr Sep 15, 2017 10:27 am

Re: Ein Urlaub zum Erholen...

Beitrag von Sutton » Fr Mär 20, 2020 2:36 pm

James sah’s mit seiner Mutter und Jules am Esstisch und schaute die beiden an. „Also James, was ist los mit Julie? Warum wurde sie nach Hause transportiert?“, fragte Jules. James atmete tief durch. „Also gut. Julie liegt im Koma. Jedenfalls sagen das die Ärzte…“, begann er. Akkiri schlug die Hände vor dem Mund. „Oh Gott. Was ist passiert?“, fragte sie schließlich nachdem sie sich gefangen hatte. „Nicht was, sondern wer eher gesagt“, kam es von James. Jules hielt Akkiri’s Hand. „Michael...“, kam es von Ihr. James nickte. „aber lass mich bitte von vorne anfangen, nachdem wir aus dem Winter Urlaub zurückgekommen sind.“; sagte James. Akkiri schaute ihren Sohn voller Angst an. „Nachdem wir wieder bei David, also Julies Vater waren, haben die es fertig gebracht eine Überaschungshochzeit zu feiern. Da David damals nicht dabei sein konnte. Alles schien wie damals in Japan perfekt zu sein. Bis zu dem Tage, als ich einen Brief von Michaels Anwalt erhalten habe. Darin hatte er Mir gedroht alles weg zu nehmen, Das meine Kinder sterben werden, so wie JJ auch. Und nur Weil JJ und ich dich von ihn befreit hatten...“; begann James. „James San, du hast nichts verkehrt gemacht. Auch Julie San nicht. Ohne euch beiden hätte ich niemals den Schritt gewagt. Und das Michael so weit gehen will eure Kinder und Julie zu töten sieht in Ähnlich. Erinnere dich nur an deine Freundin vor JJ“; sagte sie. James nickte. „jedenfalls, hatte er es irgendwie geschafft, das Auto von JJ in die Luft zu sprengen als sie einkaufen war. Danach kam es wieder zum Streit zwischen JJ und mir. Es sind Dinge gefallen die nicht schön waren, weil ich so wütend aus alles war und dadurch das er uns nicht in Ruhe lassen konnte wurde ich von verhalten her wie er. Ich habe damit Julie sehr verletzt gehabt.“, sagte er.

Jules nickte James aufmunternd zu. „aber schau doch was du alles bis jetzt erreicht hast und das du und JJ sich immer wieder zusammengerauft haben, spricht doch dafür, wie stark eure liebe ist.“, kam es von Jules. James lächelte etwas als er daran dachte. „Das stimmt. Jedenfalls haben wir dann dafür gesorgt, das JJ und die Kinder in ein Safehouse kommen sollten, bis wir Michael gefasst hätten, da dieser in der Zwischenzeit geflüchtet war und sich als Polizist ausgegeben hatte. So hatte er dann JJ und die Kinder entführt. Wir haben Ihn dann aufgespürt und als wir ankamen, wurde tim beim Befreien der Kinder verletzt als auch JJ war in keiner guten Verfassung. Anscheinend hatte Michael sie verprügelt und auf sie geschossen. Julie ist in meinen armen zusammengebrochen als wir sie fanden.“, kam es von James der nun schlucken musste. „Und dann habe ich nur noch rotgesehen. Ich habe dabei mein Tano verloren...“, kam es von James und schaute seine Mutter an. „James, du hast doch nicht etwas… er war immer noch dein Vater...“, kam es entsetzt von ihr. „doch Mutter. Das habe ich. Ich habe es nicht nur für mich getan, sondern auch für JJ, die Kinder und für dich. Wir wären nicht mehr wirklich sicher gewesen auf der Erde. Wir hätten niemals mehr zurückgekonnt, ohne Gefahr zu laufen das wir sterben. Er wollte dich zurückhaben. In seinem verdrehten verstand warst du ein Gegenstand den er besitzt und kein andere ihn haben darf.“, endete James.

„Wie ein Kind dem an sein Spielzeug weggenommen hat...“; kam es von Jules. Akkiri schaute lange ihren Sohn an und sagte nichts. Nach etlichen Minuten des Schweigens stand Akkiri auf, kochte eine Kanne Tee und kam zurück an den Tisch. „Es hat das bekommen, was er gesät hatte. Aber eines werden wir machen müssen. Wir werden um ihn Trauern. Auch wenn er es nicht verdient hat. Eines ist aber gut an der Sache. Er kann uns nie wieder was tun“; sagte sie dann. „das sagst du so leicht. Erkläre das mal Julie, die oben im Bett liegt. Mir fehlt ihr Lachen, das necken, die sanften Worte von ihr. Und den Kindern fehlt die Mutter.“, klang es leicht hart von James. Jules schaute ihn an. „Das ist für alle nicht leicht James. Besonders nicht für dich. Pass auf, wir nehmen Sam und Daniel erstmal zu uns mit. Damit du dich um Julie kümmern kannst und auch wieder zu dich findest nach dem ganzen erlebten.“; kam es dann von ihm. James schaute zwischen Akkiri und Jules hin und her. „Brauchst nicht so schauen James san. Da ist ernst gemeint. Ruh dich jetzt erstmal aus. Und um die Kinder und tim kümmern wir uns“; sagte Akkiri.

Nach einem gemeinsamen Abend essen, wo sich tim mal wieder leise beschwert hatte, dass es japanisch war. Nach dem essen, packte Akkiri die schlafenden Kinder in den Kinderwagen und machte sich dann zusammen mit Jules auf den Rückweg zur Basis. James hatte sich mit einem Glas Whisky auf das Sofa gesetzt, den Kamin angemacht und schaute in die Flammen als tim sich zu on gesellte. „Alles klar Schwager?“, kam die Frage von ihn. James schaute ihn an, stellte das Glas ab und verschränkte die Arme vor der Brust. „Du hast ganze Arbeit geleistet. Du hast ein Taktgefühl wie ein Trampeltier Tim“, sagte er, erhob sich dann und ging in Richtung Treppe. „Tut mir leid James. Können wir vielleicht etwas reden?“, kam es von tim. James schaute ihn an. „Denk mal drüber nach was du gemacht hast als Akkiri und Jules gekommen sind und was wir vorher ausgemacht hatten. Ich gehe jetzt schlafen. Guten Nacht“, kam es von James nur und dann ging er nach oben ins Schlafzimmer. Als er sich bettfertig gemacht hatte, schaute er zu Julie, die im Bett lag und friedlich aussah. Seufzend legte er sich neben sie. „Guten Abend mein Schatz. Wir sind jetzt wieder zuhause wo wir hingehören. Du hast einiges erlebt in den letzten Tagen, aber jetzt kannst du dich erstmals ausschlafen. Ich werde bei dir sein und kümmere mich um dich.“, sagte er sanft, dann wusch er ihr sanft das Gesicht und deckte sie dann nochmal zu. „ich liebe dich mein Hase. Bitte wach schnell wieder auf“; sage er noch, als ein leises winseln am Fußende zu hören war. James seufzte. „Na gut Jake. Komm hoch ins Bett und Kuschel dich bei Frauchen an. Die braucht und beide jetzt ganz besonders Doll“, sagt er leise. Der kleine Husky Welpe sprang aufs Bett schnüffelte sanft an JJs Hals und leckte ihr einmal freundlich über die Wange. Dann rollte er sich auf der anderen Seite von JJ zusammen und legte sein Kopf auf ihre Schulter. Nicht lange danach marschierten vier weitere Tatzen durchs Bett. Laya schaute mal wieder nach langer Zeit vorbei. Erst setzte sie sich zu JJ’s Füssen hin und beobachtete das Ganze. Dann schlich sie sanft zwischen JJ’s Beine, rollte sich dort zusammen und schlief auch ein.

Als der Wecker klingelte reckte sich James und schaute zu JJ. Die lag immer noch schlafend im Bett. James gab ihr einen guten Morgen Kuss, stand dann auf, versorgte die beiden Tiere. Als er Frühstückte, klopfte es auch schon an der Tür. „kaum zu Hause wollen die alles was…“, sagte er zu sich selber, stand auf und öffnete die Tür. „guten Morgen Colonel Sutton. Ich bin Antje die Physiotherapeutin für die und ihre Frau. Wenn es Ihnen recht ist, können wir gleich anfangen“; kam es von einer Blonden jungen Frau, die James auf Anfang 20 schätzte. James wedelte kauend mit dem toast in seiner Hand und lies die Dame dann rein. „Entschuldigung. Ich bin noch am Frühstücken, wenn es für sie nichts ausmacht.“, sagte er freundlich. Antje schüttelte verneinend den Kopf. „Das macht nichts sir. Ich würde schon mal alles vorbereiten, damit wir gleich anfangen können. Danach ist ihre Frau an der Reihe. Ich soll ihnen auch einige Übungen zeigen, die sie mit Ihrer frau machen können, wenn ich nicht komme. So lautet die Anweisung von Doktor Serveride“, kam es. James musste grinsen. „Jaja, die gute Tilly. Nicht mal ganz entbunden und schon am Arbeiten. Woher ich das nur kenne…“, kam es von ihn und frühstückte zu ende. Antje, bereitete in der Zeit im Schlafzimmer alles vor, als James eintrat. „wir können.“, kam es von ihm. James zog das Shirt aus. Antje fing an seine Schulter zu massieren und mit ihn einige Übungen zu machen die doch recht schmerzhaft noch waren. „sie sollen mir helfen und mich nicht foltern...“, kam es von James. „Verzeihung Sir, aber Miss Serveride hat mir ausdrücklich gesagt, dass ich nicht zimperlich bei ihnen sein soll. Keine Ahnung warum...“, kam es als Antwort. „Die wird sich noch wünsche... aua, das tut weht...“, kam es von ihm, aber er ließ es über sich ergehen.

Als James endlich fertig war und ein neues Shirt angezogen hatte war JJ dran. Antje zeigte James was er machen konnte, damit die Gelenke von JJ nicht steif wurden und wie er sie drehen musste, damit sie sich nicht wundliegt. Nachdem die Therapeutin wieder weg war, ging er mit Jake eine Runde. In derzeit, war Tim bei ihr und erzählte ihr von Chris und wie sehr er sie liebte und es schade fand, dass sie nicht nach Orilla durfte. Nachdem James wieder da war, kam auch schon die Krankenschwester, machte Julie frisch, wechselte bei beiden die Verbände und gab JJ noch die Thrombose Injektion. So verliefen die nächsten 4 Tage. Immer der gleiche Rhythmus. James fühlte sich langsam sehr alleine. Abends legte er sich immer zu JJ ins Bett unter die Decke, kuschelte sich end an sie ran. Legte seinen Kopf auf ihre Brust oder zog ihren Kopf auf seine und hielt sie im Arm. Er redete auch sehr viel mir ihr. Erzählte was die Kinder machten, die es Jake ging, was auf der Basis los war und dass alle sie sehr vermissen. Selbst Musik spielte er ihr vor von ihren iPod in der Hoffnung das sie wieder aufwachen würde, do das trat nicht ein. Langsam verlies James die Hoffnung, dass sie jemals wieder aufwachen würde. Eis es der 6. Tag nachdem sie wieder auf Orilla waren, ging James sehr früh morgens aus dem Haus, nachdem er tim geweckt hatte und JJ versorgt war. Zum ersten Mal seit einigen Tagen setzte er einen Fuß in sein Büro, wo Kelly am Schreibtisch sah’s und über den Akten brütete. „wer soll nur den ganzen scheiss verstehen. Warum brauchen wir das denn alles?“, sagte Kelly zu sich selber. „Damit die Basis laufen kann, wird, dass alles benötigt Kelly. Auch die 50000 rollen Klopapier die wir jedes Mal bestellen müssen, weil einige das Zeug hamstern als wurde morgen die Welt zu Grunde gehen.“, kam es von James. Kelly zuckte zusammen. „JAMES!!! Kannst du das nicht einmal sein lassen bitte?“, kam es dann lachend von Kelly. „wie ich sehe geht es dir etwas besser. Wie geht es Julie?“, kam die Frage. „Unverändert. Mittlerweile habe ich die Hoffnung fast aufgegeben, das die jemals wieder aufwachen könnte…“, sagte James. Jake schnüffelte derweilen an Nachtmeister Bein rum. „Jake, aus, Pfui. Böser Hund.“, kam es von draus. James musste grinsen. „Ich glaube gleich wird er...“, fing James an. „Ganz böser Hund. Das macht man nicht. Böser Hund. Geh dir eine Hunde Dame suchen dafür“; wurde nachtmeister sichtlich lauter. „Okay, er hat...“, beendete Kelly den Satz von James, packte dann zusammen und gemeinsam verließen sie das Büro und die Basis in Richtung der Häuser.

Auf den Weg dahin unterhielten sich die beiden noch etwas und verabredeten sich dann für den Abend bei James und JJ zuhause zum gemeinsamen Abendessen.
Wortzählung: 1993

Benutzeravatar
Julie Johnson
Zivilist
Zivilist
Beiträge: 137
Registriert: Fr Feb 02, 2018 7:10 pm

Re: Ein Urlaub zum Erholen...

Beitrag von Julie Johnson » Fr Mär 20, 2020 5:30 pm

Julie ging am Strand spazieren, wie immer. Der leichte Wind wehte ihr um die Nase. Hier war alles Friedlich, so ruhig, nur sie und die Natur. Ein Ort der ihr mehr als gefiel. Dieser Ort war wie eine Art Ruckzugsort. Sie hatten einen Bikini an und ein Tuch umgebunden. Das Wasser durch das sie lief war so warm als würde man Wasser in eine Badewanne lassen, auch so klar das man bis auf den Grund sehen konnte. Immer wieder tauchte dieser Unbekannte man auf. Ihre Wahrnehmung war hier anders als sonst. Das Gesicht des Mannes war völlig verzehrt, doch für sie hatte er ein vollständiges Gesicht. Seine blauen Augen funkelten wie Diamanten im Licht. Seine charmante Art gefiel ihr. Seine Liebe zu ihr was irgendwie besonders. Man könnte sagen das er sie wie eine Prinzessin behandelte und dennoch lernte sie ihn immer wieder kennen, den an das was die beiden bisher erlebten konnte sie sich nicht mal mehr erinnern. Als würde sie ihre eigenen Erinnerungen löschen und neu schreiben, immer und immer wieder. Ihr Unterbewusstsein ließ nur das zu was es ertragen konnte. Hatte sie sich selbst so eingesperrt das sie nicht mehr in die wahre Realität zurück wollte. Irgendwie spürte sie ein wenig das dieser Ort nicht der wahr an dem sie sein sollte, und dennoch wollte sie nicht mehr weg hier.

Ihre Füße hinterließen tiefe Abdrücke im nassen Sand die durch jede kleine Welle die kam weggespült wurde. Wie eine Erinnerung die man löschte. In der Ferne konnte sie jemanden im Sand sitzen sehen. Mit jedem Schritt näherte sie sich langsam der Person bis sie vor ihr stand und zu ihr runter blickte. Als die Person sie ansah, kam sie ihr sofort bekannt vor. „Mom“, fragte sie vorsichtig nach. Maria erhob sich aus dem Sand. „Hallo kleines“, als sie ihre Tochter in den Arm nahm und etwas drückte. Julie spürte dieses Gefühl und auch eine Vertrautheit was ihr irgendwie gefehlt hatte. „Was machst du hier?“, kam es von ihr. Maria lächelte und blickte sie an. „Du bist hübsch geworden“, sie blickte Maria mit erhobenen Augenbraun an. „Ich bin wegen dir hier“, nun wurde es merkwürdig. Ein komisches Gefühl durchströmte ihren Körper. „Wieso wegen mir“, sie lächelte charmant. „Das hier ist nicht der Ort wo du sein solltest“, Julie sah sie fragend und verwirrt an. „Natürlich das ist der Ort an dem ich schon immer sein wollte“, Maria drehte sich mit den Rücken zu ihr und fing an ein paar Schritte zu laufen. Julie folgte ihr langsam hinter. „Julie das ist nur eine Traumwelt. Deine Welt in die du solltest wartet auf dich. Dort wirst du gebraucht. Von deinem Mann und deinen Kindern“, auf einmal musste sie anfangen zu lachen. Es klang so absurd das es einfach nur zum lachen war. „Entschuldige…das kann keine Traumwelt sein. Ich spüre hier alles und fühle auch alles“, entgegnete sie ihrer Mutter. „Ich bin eigentlich auch nicht hier, wir hatten einen Autounfall bei dem ich gestorben bin“, ihr Kopf schüttelte sich und sie glaubte ihr kein Wort. Maria drehte sich zu ihr um und nahm ihre Hände, im nächsten Moment waren da diese Bilder in ihrem Kopf.

Ihre Erinnerung spielte den Unfall wie ein Film ab, als würde sie ihn noch mal erleben. Die Hände lösten sich von denen ihrer Tochter, die mit Tränen in den Augen vor ihr stand. „Aber…aber wie ist das möglich das du hier vor mir stehst“, ihre Schultern zuckten nur und sie blickte sie an. „Vielleicht weil du einen Ausweg suchst und keinen findest. Du dich vor etwas schützen möchtest was du erlebt hast. Im Grunde bin ich nur dein Unterbewusstsein in der Gestalt der Person die du am meisten vermisst, das dir sagt das es Zeit wird nach Hause zu gehen.“, ihr verschlug es die Sprache, und auf einmal kamen ihr immer mehr Bilder mit ihrer Mutter in den Kopf. Es verwirrte sie alles. Ihre warmen Hände legten sich auf ihre Wange. „Egal wie du musst dich deiner Angst stellen. Hör auf dein Gefühl und auf die Stimmen“, als sie das sagte, wurde ihr klar das sie immer wieder mal Stimmen wahrnahm aber sie dachte ihr Verstand würde ihr Streiche vorspielen. Julie drehte sich um als sie etwas hörte, doch es war nichts, als sie sich zu ihrer Mutter umdrehte war diese Weg. Sie schaute sich um aber es war nur noch sie hier. Julie dachte sie sei verrückt. Hatte sie eben wirklich mit ihrer Mutter gesprochen. Irgendwie beschlich sie das Gefühl ihren Verstand zu verlieren. Julie ging zurück zum Haus, machte sich etwas zu Essen. Während dem Essen dachte sie über das was Maria sagte nach. Nach dem alles aufgeräumt war ging sie auf die Terrasse und schaute auf das Meer. Je mehr sie darüber nachdachte desto unsicherer wurde sie und ein Gefühl durchströmte ihren Körper das sie nicht beschreiben konnte. Für einen kurzen Moment schloss Julie die Augen und atmete tief durch, als sich auf einmal Bilder vor ihren Augen abspielten. Über wunderschöne Momente. Momente die Angst durch ihren Körper jagte. Ihre Hände umgriffen das Holz an dem sie sich festhielt. Alles war so Emotional und sie spürte jedes dieser Gefühle. Angst, Wut, Hass, Freude, Liebe, Verlust. Es trieb ihr Tränen in die Augen, das alles fühlte sich an als würde ein Gebäude auf sie einstürzen. Ein Mann, Kinder, so viele Leute die bei ihnen waren, Erlebtes was sie vergessen wollte. Sie versuchte ihre Augen zu öffnen doch das ging nicht, erst als ein Mann mit leichten grauen Haaren mit einer Waffe vor ihr stand, öffneten sich ihre Augen.

Was sie nicht mitbekam mit jedem Bild und Gefühl veränderte sich die Realität, aber auch ihre Wahrnehmung. Bruchstücke von Erinnerungen kamen wieder. Sie stand auf einmal in einem Raum mit diesem Mann der ihr nicht gleich bekannt vorkam, die Waffe war auf sie gerichtet. „Na mein liebes hast du endlich den Weg hierher gefunden.“, Angst durchströmte ihren Körper, am liebsten wäre sie weggelaufen, doch sie stand nur da wie angewurzelt. „Wer sind sie?“, er fing an zu lachen und schüttelte den Kopf. „Hast du mich wirklich vergessen. Du hast mir meinen Sohn und meine Frau weggenommen und dafür musstest du leider sterben“, erklärte er ihr. War sie etwa Tot, und das war ihr Weg ins Licht, den sie nur nicht gehen wollte. Der Mann machte einen Schritt auf sie zu und berührte sie nur, als sie nur einen heftigen Schmerz erlitt. Grausame Bilder zeichneten sich vor ihr ab, sie erlebte alle Momente mit Michael. Sie erlebte als das was sie von James wusste bis zu ihrem letzten Augenblick. Als Julie ihre Augen wieder öffnete sah sie Michael in die Augen. „Du hast mich umgebracht“, er grinste sie an und nickte. Auf einmal hörte sie wieder diese Stimme. Doch diesmal war es anders als sonst. Diese Stimme war ihr so Vertraut, als würde sie nach ihr rufen.
Dann kamen ihr die Worte von ihrer Mutter in den Sinn. Stelle dich deiner Angst und höre auf die Stimme. „Oh ja das habe ich, und es war mir ein Vergnügen. Das schöne ist wir haben noch einmal das Vergnügen“, grinste er sie dabei an. Julie fing an sich zu erinnern. „Michael“, sagte sie auf einmal ohne darüber nachzudenken.


James war zu Hause um bei JJ zu sein falls was sein sollte. Die Kinder nahm seine Mutter mit damit alle nach dem was vorgefallen war sich einigermaßen erholen konnten. Er musste zwischendurch immer mal wieder nachsehen wie alles lief. Zum Glück hatte Kelly ihm als Stellvertretung zugesagt. Das gab ihm die Zeit sich um seine Frau und die Kinder zu kümmern. Was auch erst einmal gestemmt werden musste. Eine Pflegerin kam extra jeden morgen die sie pflegte, sie gewaschen wurde, angezogen, und die Infusionen angehängt hat. Während seiner Abwesenheit war eigentlich nur Jake im Haus. Der neue Hausbewohner. Er legte sich immer, wenn James nicht da war neben JJ und schlief. Eine große Verantwortung für ihn. Klein war er auch nicht mehr, dafür das er knapp ein halbes Jahr alt war. Immer JJ sich bewegte schaute er sofort auf, und legte sich dann wieder hin wenn sie wieder ruhig war. Womit keiner gerechnet hatte war das sie diesmal sehr unruhig war und das nicht nur für kurze Momente. Sondern ihr liefen Tränen die Wange herunter, und ihr Kopf bewegte sich hin und her, als würde sie von etwas Schlechtem träumen. Tim war nicht da, der war bei einer Trainingseinheit. Jake wurde unruhig. Irgendwie spürte er das etwas nicht stimmte.

Julie und Michael standen sich gegenüber. „Wie ich sich sehe kommen die Erinnerungen an uns beide wieder“, merkte er an und fuchtelte mit der Waffe herum. „Drück doch ab, da ich schon Tot bin was soll passieren“, gab sie ihm nur als Antwort, und öffnete ihre Arm um ihn zu zeigen, dass sie wirklich bereit war. In Gedanken sprach sie sich dauernd selbst zu Stell dich ihm, stell dich ihm. Michael fing an zu lachen und drückte zwei ab. Julie sank auf die Knie und fiel zur Seite. Mit einem breiten grinsen blickte er auf sie herab. „Niemand wird dir helfen“, als er auf einmal verschwand und sie dort liegenblieb. Es fühlte sich wirklich an. Schmerz, ihr wurde kalt, und sie konnte sich nicht bewegen, innerlich spürte wie ihr Herz langsamer schlug und mit jedem Atemzug langsamer wurde. Bis es nicht mehr schlug und ihre Augen sich schlossen.
Julie hatte das Gefühl als würde sie in ein dunkles schwarzes Loch fallen, der Fall kam ihr wie eine Ewigkeit vor, als sie auf einmal ein kleines Licht wahrnahm. Je tiefer sie fiel desto näher kam es und je größer wurde das weiße Licht, bis sie irgendwann durchfiel und danach ihre Augen schlagartig öffnete.


Sie fing an zu Atmen und starrte für einen Moment die Decke an, und holte Luft als hätte JJ diese für einen Moment die Luft angehalten. Kaum waren ihre Augen auf, spürte sie etwas Feuchtes an ihrer Wange, was sich auch etwas feucht und klebrig anfühlte, als sie ihren Kopf drehte war neben ihr ein Hunde Kopf der sie an hechelte und leise Geräusche von sich gab was nicht wie ein bellen klang sondern wie ein piepsen. Es stupste sie sogar. Es dauerte einen Moment bis sie sich gesammelt hatte. Der Hund beobachtete alles was sie machte und wich ihr nicht von der Seite. Keine Ahnung was war aber er sprang auf einmal auf, rannte nach unten und fing an laut zu bellen. Sie hörte eine Stimme. Irgendwie packte Julie die Panik, da sie nicht wusste ob es ein Traum ist oder die wirkliche Realität war. Ohne darüber nachzudenken wollte sie aufspringen, in ihrem Traum ging alles, was aber hier für noch nicht mal zwei Sekunden klappte und sie nach vorne überkippte, wie ein nasser Sack den man auf den Boden fallen ließ. Der Hund kam zurück und bellte, als sie Schritte hörte und sie sah nur Schuhe unter dem Bett durch. Es gab nichts was sie machen konnte. Ihr Körper fühlte sich an als wolle er ihr nicht gehorchen. Als sich ein Gesicht zeigte das auf sie herab schaute und mit großen Augen anblickte. „James“, kam es nur sehr leise von ihr. James traute seinen Augen nicht und kniete sich neben sie und blickte sie an, seine Augen bildeten Tränen, seine warmen Hände legten sich auf ihre Wange. „Oh mein Gott du bist wieder wach“, beide sahen sich an. Jake bellte und holte beide aus ihrer starre. „Ich heb dich auf“, kam es von ihm und er hob sie vorsichtig hoch auf seine Arme. Ein breites lächeln überzog sein Gesicht. Danach setzte er seine Frau sanft auf dem Bett ab. „Du glaubst gar nicht wie froh wir sind das du wieder wach bist“, er setzte sich zu ihr auf das Bett. Irgendwie wirkte Julie noch etwas verwirrt. „Was ist passiert? Bin ich tot“, kam es von ihr und sah James mit einem verwirrenden und etwas ängstlichen Blick an.
Wortzählung: 2106

Benutzeravatar
Sutton
Colonel
Colonel
Beiträge: 119
Registriert: Fr Sep 15, 2017 10:27 am

Re: Ein Urlaub zum Erholen...

Beitrag von Sutton » Mo Mär 30, 2020 10:01 am

James schaute Jj an. Und lächelte. „Es ist sehr viel passiert und nein, du bist nicht Tod. Du wärst es aber fast gewesen. Aber erstmal alles der Reihe nach. An was kannst du dich noch erinnern?“, kam es sanft von James. „Ich war in der Waldhütte und lag auf dem Boden. Das letzte was ich noch weiß, war, dass ich dich gesehen habe. Dann nochmal im Krankenhaus… und jetzt hier. Und einiges was dazwischen wohl passiert ist…“, kam es ängstlich von ihr. James nickte. „du hast du auch eine ganz schöne Angst eingejagt. Erstmal das du Schwer verletzt wurdest von Michael, dann musstest du mehrfach operiert werden. Und als du ais der Narkose erwacht bist, ging es dir sehr schlecht. Deine Leber war sehr schwer verletzt.“, begann James zu erzählen und man sah es ihn an, das es nicht leicht war für in. JJ schaute ihn immer noch ängstlich an. „Wie schwer…“, fragte sie nach. „so schwer das du auf die Warteliste für ein Transplantat gesetzt wurdest und du hättest die zeit bis dahin wahrscheinlich nicht überlebt. Wir haben alle fieberhaft nach einer Lösung gesucht um dich zu retten. Tim und ich waren die ersten die gesagt haben das wir dir ein teil geben. Aber leider konnten wir das nicht..“, sagte James. Julie schluckte. „aber warum lebe ich dann Noch?“, kam es von ihr. „Wir haben einen gefunden, der sich bereiterklärt hatte…“, kam es von ihm. Julies Augen wurden größer. „Doch nicht etwa…“, kam es voller angst von ihr. „Dein Vater hat gespendet, damit du leben kannst. Und eine gute Nachricht habe auch auch noch für dich“, sagte er. Julie schaute ihn an. „Michael wird uns nie wieder was tun. Nie mehr…“, sagte er und hielt Jule dann in den armen einfach nur fest.

Plötzlich ging die Tür auf und zwei kleine gestalten kamen in den Raum. „Papa Mama wieder wach?“, frage Sam leise. James lächelte, und hob Sam zu sich in Bett. „Schau mal wer die Augen aufgemacht hat Prinzessin.“, sagte er leise. „Mama, hast du ausgeschlaft?“, kam von ihr die Frage. „Das heißt ausgeschlafen Sam.“, sagte James. „ja. Hast du ausgeschlafen?“, verbesserte sam sich. Julie schaute Sam an und fing an zu weinen. „Papa, Mama weint…“, sagte Daniel von der anderen Seite des Bettes. „Ich weiß. Es ist alles gerade etwas viel für Mama. Aber tröstet Mama mal. Ich denke, das braucht sie jetzt sehr sehr dringen“, sagte James und kuschelte sich dann mit den Kindern an sie an. „wir haben dich alle sehr vermisst Schatz. Ich hatte schon angst das du nicht mehr...“, kam es mit belegter Stimme von James und tränen liefen ihn über die Wange vor Freude, das JJ wieder wach war. Alle Kuschelten eine Zeitlang bis es an der Tür klopfte und tim seinen Kopf reinstreckte. „ich wollte fragen ob wir…, fing er an und schaute dann zum Bett. JJ schaute ihren Bruder an und lächelte. „Julie! Du bist endlich wach. Wir haben uns alle sehr große Sorgen gemacht. James am meisten. Der hat richtig gelitten glaube ich.“; kam es dann voller Freude.

James erhob sich. „Kommt Sam und Dany. Wir gehe mal raus, damit sich Mama etwas ausruhen kann und telefonieren mit Tante Tilly.“, sagte James. „au ja. Tanta telelonieren“, kam es von Daniel. „Telefonieren heist das Dany“, kam es von Tim. „Te.. Te.. Tele… Tele fonieren?“, wiederholte Dany langsam. Tim nickte zu Bestätigung das es richtig ist. Dany strahlte und lief dann seinem Vater hinterher. James ging nach unten und wählte die Nummer von Tilly’s Büro. „Serveride“; klang es aus dem Telefon. „Sutton. Hier möchte jemand dich sehen“, sagte er. „James, ich habe zu tun und kann nicht die Kinder nehmen. Auch wenn ich gerne habe.“, kam es als Antwort. „Die wollen dich auch nicht sehen“, kam es als Antwort. „James ich bin ver hei… Moment… willst du sagen das…“; kam es plötzlich. „Ja, vor ein paar Minuten“, sagte James. „Okay, ich komme.“; kam es noch von tilly und dann war die Leitung tot. „Tante kommt?“, fragte Sam. James schaute seine Tochter an. „Ja, Tante kommt. Die möchte nach Mama schauen ob es ihr wieder gut geht und so“, kam es von James. Sam nickte. „Okay Papa“; kam es von sam als es schon an der Tür klopfte und Daniel diese aufmachte. „Hallo mein Großer. Darf ich reinkommen?“, fragte Tilly. Daniel schaute sie verlegen an und ging dann zur Seite. „Sie ist oben. Ich koche schon mal Kaffee“, sagte James. Tilly nickte und verschwand dann die Treppe rauf mit Sam im Schlepptau.
Wortzählung: 781

Benutzeravatar
Julie Johnson
Zivilist
Zivilist
Beiträge: 137
Registriert: Fr Feb 02, 2018 7:10 pm

Re: Ein Urlaub zum Erholen...

Beitrag von Julie Johnson » Mo Mär 30, 2020 4:39 pm

Als alle das Zimmer verlassen hatten musste sie erst einmal tief durchatmen. So schön es auch war sie zu sehen und um sich zu haben, war es ihr doch etwas Zuviel auf einmal. Julie rutsche im Bett etwas nach unten, legte sich flach hin und genoss die Ruhe, sie blickte aus dem Fenster, leichte Sonnenstrahlen fielen ins Zimmer und zeichneten den Schatten des Fensterrahmen auf den Boden. Dann kamen ihr die Bilder wieder ins Auge. Wieder einmal hatte sie Glück, Michael hätte fast sein Ziel erreicht. James erzählte ihr durch die Blume das er Michael endgültig ausgeschaltet hatte, das wie war ihr völlig egal, er hatte es nicht anders verdient. Ihre Augen fühlten sich mit Tränen, der Gedanke das ihre beiden Kinder um ein Haar tot gewesen wären machte ihr Angst. Irgendwie kam alles wieder hoch, der Streit mit James vor allem. Zwischen ihnen war nichts geklärt und dennoch war er froh das es den drei gut ging. An der Tür klopfte es und ein Wuschelkopf schaute durch die Tür, als JJ sich in dem Moment leicht versuchte Umzudrehen, was noch mit Schmerzen verbunden war. „Au…Tilly“, lächelte sie leicht mit Schmerzverzerrten Gesicht, als sie ihre Freundin sah die herein kam um das Bett herum ging und beide sich ansahen und sich dann glücklich um den Hals fielen. „Du hast uns ganz schön erschreckt, aber ich bin froh das es dir wieder gut geht süße“, Sam kam auch gleich hinterher mit herein und ging zu Tilly, die sie auf den Arm nahm. „Mama hat lange geschlafen, aber jetzt ist sie wach“, kam es von der kleinen freudestrahlend. „Meine Süße würdest du Mami was zu trinken holen. Würdest du das für mich tun“, fragte sie ihre Tochter mit einem freundlichen und flehenden Blick, und Sam machte sich sofort auf den Weg nach unten.

Tilly sah JJ an. „Du hattest verdammtes Glück mit allem“, sie nickte nur bestätigend. „Ich weiß, James hat es mir erzählt“, sie blickte ihre Freundin an. „Tim hat sich bei der Rettungsaktion eine Kugel eingefangen, er musst auch Operiert werden. Ebenso wie dein Mann“, Julie blickte sie mit großen Augen an. Dann fing sie an zu erzählen was alles passiert war und am Ende erzählte sie ihr von ihrem Sohn. Julie beglückwünschte Kelly und sie. Die beiden unterhielten sich eine Weile. „So jetzt aber genug geredet lass mich dich mal untersuchen.“, ohne wiederstand zu leisten ließ Julie sich untersuchen. Sie hörte ihre Lungen ab, sie überprüfte mit einem Licht und Finger die Augenkoordination. „Sieht super aus. Geht dir gut.“, sie nickte. „Ja alles gut“, doch in ihrer Stimme schwang etwas mit das sie doch reizte nachzufragen. „Was ist los?“, sie atmete leicht durch. „James und ich hatten davor einen Streit wo ich ihm gesagt habe das es vorbei ist“, Tilly legte einen ernsten Blick auf. „Wegen einem Streit, findest du das nicht übertrieben.“, kam es von ihr als sich beide anblickten. „Mag sein aber das was auf der letzten Mission passiert ist kann er scheinbar nicht vergessen und ich denke mal das ich ihm vorgeworfen habe er sei wie sein Vater war das was ihn dazu brachte es mir unter die Nase zu reiben.“, ihr Kopf schüttelte sich. „Erzähl mir alles“, als im nächsten Moment Sam mit einer Flasche Wasser hereinkam und diese ihrer Mama reichte. „Schön Trinken“, merkte die kleine ernst an. „Danke mein Schatz“, als diese dann wieder raus ging und nach unten ging. Wahrscheinlich hatte James ihr gesagt das die beiden Ungestört sein wollen. Kaum war sie draußen fing JJ an ihr die Geschichte zu erzählen. Da Tilly erst im Krankenhaus dazu gerufen wurde, tat es ihr leid was die beiden durchmachten. Und dennoch verstand sie nicht warum Julie sie nicht angerufen hatte als beste Freundin. Das Schöne an den beiden das sie immer das Vorzeige Paar hier waren. Egal wie schlimm es alles war oder sein würde, diese Liebe würde es überwinden. Doch da hatte sie wohl falsch gedacht. „Und wie geht es jetzt weiter“, fragte sie Julie am Ende. Sie zuckte nur mit den Schultern. „Vielleicht ist Abstand wirklich erst einmal besser für uns. Ich will nur noch sehen das ich fit werden…vor allem brauche ich dringend eine Dusche“, als sie versuchte zu lachen schmerzte alles noch etwas. „Tu mir bitte nur den Gefallen und lass dir von James helfen solange bis du wieder fit bist. Einverstanden.“, merkte Tilly an. „Einverstanden“, eigentlich war sie auf mehr Wiederstand eingestellt von ihr. Vielleicht hatte sie ja ihren Dickkopf etwas verloren. „Ich muss wieder los, die Arbeit ruft. Ich schaue morgen nach dir und nehme dir Blut ab“, beide nahmen sich in den Arm. „Danke“, kam es schwer schluckend von JJ. „Dafür sind Freunde da“, Tilly stand auf und ging nach unten. Dort besprach sie kurz mit James das er noch ein Auge auf sie haben sollte, und sie sich auf jedenfalls noch schonen muss. Tilly drückte James kurz, verabschiedete sich von Kindern und war auch schon wieder verschwunden.
Julie warf die Decke zurück und versuchte sich langsam an die Bettkante zu setzen. Auch wenn es mit Schmerzen verbunden war, sie versuchte sich hinzustellen was eine leicht wackelige Angelegenheit war, immer wieder sackte sich auf das Bett zurück, doch irgendwann konnte sie sich auf den Beinen halten. Mit sehr langsamen Schritten ging sie in Richtung Bad, dort musste sie sich erst einmal auf die Bank setzen. Es war doch sehr Anstrengend. Nach einer kleinen Pause erhob sie sich wieder vorsichtig und stellte sich ans Waschbecken. Sie schaute in den Spiegel, der Anblick war fürchterlich. Ihre Haare wahren etwas fettig, und sie sah blass aus um die Nase. James wollte nach dem rechten sehen, als er ins Zimmer kam und das Bett leer war, sofort ging er um das Bett, nicht das sie wieder auf den Boden gefallen war. Als er Wasser im Bad laufen hörte. Er ging zum Bad und sie stand vor dem Waschbecken mit erhobenem Shirt und strich mit der Hand über die Narbe die ihren Körper neu verzierte. Diese Narbe würde sie immer daran erinnern fast gestorben zu sein. „JJ“, kam es von James, als sie das Shirt runter machte und James ansah als würde sie sich vor ihm schämen. „Ja ich weiß ich hätte dich rufen sollen, aber ich wollte versuchen es aus eigener Kraft zu schaffen“, mit ein paar Schritten stand er hinter ihr und beide blickten sich durch den Spiegel an. „Schon okay“, es war merkwürdig, es kam kein rümpfen oder ähnliches. „Wenn was ist ruf einfach“, als er ohne ein weiteres Wort zu verlieren das Bad verließ. Julie blickte ihren Mann hinterher. Er schien ein wenig gebrochen zu sein und sie machte es ihm mit allem auch nicht leichter. Innerlich ärgerte sie es. Der Streit stand zwischen ihnen und das merkte man. Sie wollte ihm hinter rufen, als sich ihre Hände am Waschbecken zu Fäusten ballten. Mit einer Hand griff sie ihre Zahnbürste und putzte sie sich erst einmal ihre Zähne, danach ging sie langsam zum Bett zurück, als sie kurz davor die Kraft verlor und auf die Knie sackte. Ihre Hand krallte sich in die Decke. Tränen stiegen ihr in die Augen. Ihr tat alles einfach nur leid. Aus eigener Kraft holte sie sich wieder hoch und legte sich ins Bett. Man hörte Kinder Getrappel, als die beiden Kinder gefolgt von James in ihr Zimmer rannten. Er warf einen kurzen Blick ins Schlafzimmer und sah das sie wieder im Bett lag. Julie sah James kurz an. „James“, kam es von ihr, als sich die Tür etwas mehr öffnete und er hereintrat und sie anblickte. „Wäre es möglich zu Duschen oder vielleicht zu Baden“, fragte sie etwas zurückhaltend und vorsichtig bei ihm nach. „Ist es okay, wenn wir warten bis die Kinder im Bett sind, dann habe ich Zeit für dich, bis dahin kannst du dich ja, wenn du möchtest noch ausruhen und wieder Kraft sammeln“, sie nickte und lächelte leicht. „Danke“, er nickte und ging ins Kinderzimmer mit den Kindern spielen, als ein Fellknäul auf das Bett gehüpft kam und sich zu ihr legte. „Hey Jake mein Junge“, mit einer Hand fing sie ihn an zu graulen während sie dabei die Augen schloss und für eine Weile einschlief.

Julie träumte von dem Streit mit James und durchlebte das mit Michael noch einmal. In dem Moment wo James sie vorsichtig berührte, schreckte sie auf. „NEIN“, sie atmete schnell und James blickte sie überrascht an. „Ist alles in Ordnung, du hast ziemlich unruhig geschlafen“, sie blickte ihren Mann einen Moment an und nahm ihn dann in den Arm und hielt ihn einfach nur fest ohne etwas zu sagen. Da war es dieses Gefühl der Sicherheit, das Gefühl das ihr nichts passieren würde. Seine Arme legten sich sanft um sie und erhielt sie ebenso fest. „Es tut mir leid…ich wollte nicht das diese Familie wegen mir dieses Leid durchmachen muss“, kam es flüsternd von ihr und ihr stockte dabei der Atem ein wenig. Im Grunde war es ihre Schuld das es alles so kam. James hatte damals recht mit ihrer Art Dinge zu klären. Ihr Mann war auch nicht wie sein Vater. Da kam ihr der Gedanke das beide vielleicht zusammen Baden könnten und dabei reden. Doch den Gedanken verwarf sie schnell wieder. Sie wusste nicht wie James auf sie zu sprechen war oder auf ihre Entschuldigung reagieren würde. Eigentlich war es keine Entschuldigung, sondern eine Feststellung. Er sagte nichts dazu. Julie löste sich von ihm und blickte im tief in die Augen. „Ich lass dir Wasser ein“, das sie ihren Mann doch mehr gekränkt hatte als sie dachte war ihr nicht bewusst. Doch es beruhte auf Gegenseitigkeit. Diese Distanz zu ihm macht sie wahnsinnig. Dabei machte sie einen Schritt auf ihn zu. James verschwand im Bad, ließ ihr Wasser ein. Julie stand vorsichtig auf und lief zum Bad wo James ihr gerade ein Handtuch hingelegt hatte, er blickte sie an und wollte gehen. „Kannst du bitte bleiben“, beide sahen sich an. „Ich bin gleich nebenan“, man merkte eine gewisse Kühnheit. Zurecht immerhin war alles nicht mit einer Entschuldigung getan. Doch wie lange sollte das so gehen. James stellte das Wasser ab und ging an ihr vorbei nach draußen, ihr Blick folgte ihm. Sie zog sich vorsichtig aus und versuchte unter Schmerzen in die Badewanne zu steigen. Langsam ließ sie sich in das warme Wasser gleiten und es fühlte sich gut an. Ihren Rücken lehnte sie an und ihre Körper verschwand unter dem Schaum. Ihr Blick war auf die Tür gerichtet. „James“, rief sie als sie erst keine Antwort bekam. Doch dann stand er in der Seitlich lehnend in der Tür. „Ich weiß das eine Entschuldigung nicht ausreicht um das was ich gesagt habe wiedergut zu machen, auch nicht, dass ich die Trennung will. Ich war einfach nur sauer“, er hörte ihr zu und blickte sie ohne Reaktion an. Irgendwie machte ihr das Angst. „Dafür dürfte es zu spät sein. Ich habe einen Anwalt schon gebeten die Scheidungsunterlagen fertig zu machen, ebenso wie deinen Versetzungsantrag auf die Erde“, als er das sagte stockte ihr der Atme, es traf sie gerade volle Breiseite. Ihr viel es schwer was dazu zu sagen, sie war perplex. „Ist sonst noch etwas, dann würde ich gerne meine Arbeit weiter machen. Sag Bescheid, wenn du fertig bist“, er nickte kurz und ließ sie dann einfach zurück. Ihr stiegen Tränen in die Augen und sie musste versuchen Luft zu holen. War das jetzt sein Ernst oder wollte er ihr nur Angst damit einjagen. Sollte es wirklich vorbei sein.

Immer wieder halte das was James ihr gerade gesagt hatte durch den Kopf und immer traf es sie wie Blitzschlag. Hatte sie es endlich geschafft in zu vertreiben. Julie hatte vor einen Schritt auf ihn zuzugehen. Doch für alles war es zu spät so wie es aussah. Nur verstand sie dann vorhin seine Reaktion nicht, die war anders als die jetzt. Sie verstand die Welt nicht mehr. Nach einer sehr langen Weile wurde das Wasser langsam kalt, vorsichtig versuchte sie aufzustehen, rutsche weg und fiel zurück. „AU!“ kam es nur aus dem Bad als James schnell in der Tür stand. „Hast du dir wehgetan“, fragte er freundlich nach. „Nein es geht schon. Danke. Ich brauche keine Hilfe“, fuhr Julie James an, als dieser dann einfach raus ging. Sie versuchte es erneut und schaffte es. Griff nach dem Handtuch, womit sie sich abtrocknete und sich frische Klamotten anzog. Danach ging sie nach nebenan. „Warum hast du nicht bescheid gesagt das du fertig bist?“ fragte er leicht wütend nach und blickte sie auch so an. „Würde es dir was ausmachen meine Schlafsachen nach unten zu bringen“, kam es in einem sehr ernsten Ton von ihr. „Kein Problem“, sofort schnappte er sich die Sachen und brachte sie nach unten. Langsam ging sie zur Treppe und hielt sich zur Stütze am Geländer fest, doch alles war zu viel für sie, als sie auf der letzten Treppe das Gleichgewicht verlor, James Julie gerade noch auffangen konnte. „Na wollen wir wieder alles auf einmal“, merkte er an und sie blickten sich in die Augen. Julie löste sich sofort von ihm. „Ja damit ich hier so schnell wie möglich verschwinden kann“, gab sie ihm zu verstehen. „Schön“, und er ging an ihr vorbei nach oben. Er ließ sie einfach stehen. Innerlich kochte sie vor Wut. Wütend schaffte sie sich zur Couch und legte sich auf sie, deckte sich zu und machte sich Gedanken ob sie nicht mit Tim, den Kindern auf die Erde gehen würde zu ihrem Vater. Das wäre besser als hier. Hatte sie was verpasst. Vielleicht sollte sie mal mit ihrem Bruder reden, doch würde ihn nicht verraten. Julie gab sich einfach geschlagen. Man sollte wissen wann man einen Kampf beendet. Sie schloss die Augen und schlief ein.
Wortzählung: 2398

Benutzeravatar
Julie Johnson
Zivilist
Zivilist
Beiträge: 137
Registriert: Fr Feb 02, 2018 7:10 pm

Re: Ein Urlaub zum Erholen...

Beitrag von Julie Johnson » So Apr 12, 2020 9:30 pm

Eigentlich dachte Julie das sich alles nach ein paar Tagen wiedergeben würde, doch das Gegenteil was der Fall. Immer wieder bekamen sich die beiden in die Haare, es langte nur ein falsches Wort oder eine falsche Tonlage aus und die beiden gerieten aneinander. Beide mussten auch zwischendurch zur Reha was immer mal für eine entspannte Atmosphäre sorgte. Die Anspannung zwischen beiden war wie ein Gewitter das sich zusammen braute und entlud. Ihre Fortschritte bei der Reha konnten sich auch sehen lassen. Der Wille endlich die Basis verlassen zu können trieb Julie mehr als an. Der Therapeut musste sie manchmal bremsen doch sie machte einfach nach dem Reha Training weiter. Diese Streitereien waren Verletzend und man warf sich sehr heftige Vorwürfe an den Kopf was beide am Ende nur noch nervte. Beide nahmen sich was Vorwürfe anging nicht sehr viel. Hier war sie sogar so Verletzend das er eine Scheibe zerhaute und deswegen auf die Krankenstation musste. Manchmal überlegte Julie sich was beide mal verbunden hat. Ihre Liebe war mal so stark, wenn man bedachte was beide schon Erlebt hatten. Immer wieder ging sie alles durch und erinnerte sich an die schönen Momente mit James. Eigentlich war das hier mal ein Ort der Sicherheit, aber nicht nur das, es sollte auch ein Ruhiger Rückzugsort werden. Jetzt wollte sie nur noch weg, das Gefühl das sie hier nichts mehr hielt kam immer mehr auf. Keiner von beiden saß mehr gemeinsamen beim Essen beieinander. Julie nutzte die Kantine im Moment als ihren kleinen Zufluchtsort. Jeder wunderte sich schon, zumal es sich schon auf der Basis wahrscheinlich herumgesprochen hatte wie es um James und JJ stand. Nur sagte niemand etwas. Sie würde es nicht wundern, wenn man Wetten abgeschlossen hat. Die Leidtragenden waren am Ende nur die Kinder und das sollte nicht der Fall sein. Doch bei wem sollten sie bleiben. Die beiden voneinander trennen war auch keine Option. Entweder ging sie alleine und ließ die Kinder bei ihm, wo sie wahrscheinlich besser aufgehoben waren oder sie würde sie mitnehmen doch das würde James nicht zulassen.

Wie die letzten Tage auch ging sie nach dem Training in die Kantine, sie bestellte sich was bei Jules. Auch Jules und Akkiri hatten es mitbekommen, auch wenn sie es anfangs versucht hatten die beiden zur Vernunft zu bringen, scheiterten sie daran. Es war einfach eine Horde Flöhe zu Bändigen. Irgendwann gaben auch sie auf und ließen die beiden einfach machen. Vielleicht würde man sich ja wieder zusammenraufen. Julie bestellte sich einen Salat und Baguette dazu. Mit dem Tablett setzte sie sich an einen Tisch in der Ecke und nahm ihr Essen zu sich. Kurz darauf kam ihr Bruder herein und setzte sich zu ihr an den Tisch. Irgendwie sah er ziemlich genervt aus. „Können wir reden JJ, fragte er nach als sie ihn anblickte. „Geht das auch nach dem Essen“, er schüttelte den Kopf. „Du kannst zuhören und dabei essen“, ihr Kopf bewegte sich überlegend hin und her. „Okay“, als sie eine Gabel in den Mund schob, kaute und dabei wartete was von Tim kommen würde. Innerlich konnte sie sich schon denken was er von ihr wollte. Er litt leider auch unter der ganzen Situation. Ab und zu musste er sogar dazwischen gehen. „Also das was ihr da macht ist weder für euch, für andere, und vor allem für die Kinder nicht gut. Die ganze Basis weiß davon und redet schon.“, kam es leicht sauer von ihm als sein Blick sie auch entsprechend traf. „Na laufen schon Wetten, wie stehen die Quoten dann steige ich mit ein“, Julie belächelte das ganze etwas, doch sie wusste genau, dass er recht hatte. Sie war an einem Punkt angekommen wo sie aufgab, sie wollte nicht mehr kämpfen. „Findest du das wirklich so lustig JJ, ich nicht. Ihr beide seid erbärmlich. Eigentlich sollte man denken das ihr Erwachsen seid, benehmen tut ihr euch wie kleine Kinder denen man das Spielzeug weggenommen hat. Klärt es endlich oder zieht einen Schlussstrich, aber es ist nicht mehr auszuhalten mit euch beiden.“, merkte er noch an als sie ihn anblickte. „Wenn es dich nervt steht es dir frei auszuziehen. Du kannst ja gerne wieder auf die Basis ziehen und ich keine Angst ich werde dich nicht mehr belästigen mit meiner Anwesenheit“, sein Kopf schüttelte sich und er blickte sie nur an. „Ich sehe schon das du nichts von dem Verstanden hast was ich gerade gesagt habe“, als er kurz darauf ohne etwas zu sagen aufstand. „TIM“ rief sie ihm noch hinterher, als dieser ziemlich wütend die Kantine verließ. Doch der war sauer auf sie das es jetzt nicht helfen würde mit ihm zu reden im Moment. Sie warf die Gabel in den Salat und hatte keinen Hunger mehr. Innerlich war sie so wütend über sich. Ihre Hände legten sich wie ein Dreieck auf ihre Stirn und sie fing an ihre Gedanken zu ordnen. Er hatte recht es musste endlich klar Schiff gemacht werden und das am besten noch gestern. So sollte und konnte es auf keinen Fall mehr weitergehen.
Doch alles war einfacher gesagt als getan. Julie stand auf und ging eine sehr lange Zeit spazieren um sich Gedanken zu machen, Gedanken darüber wie es zwischen ihnen weitergehen soll. Eines stand fest, sie liebte ihn egal wie. Doch sie brauchte jemand an ihrer Seite dem sie Vertrauen konnte, mit ihm alles Teilen kann wie Freude, Schmerz, Probleme die einen beschäftigen. Davon waren beide im Moment mehr als weit entfernt. Nicht von allem was sie mal hatten war mehr der Fall und sie fing auch an sich von ihm zu distanzieren. Immer wieder ging ihr durch den Kopf ob eine Trennung nicht wirklich für beide das Beste wäre. Es gab zwar sehr viel was beide erlebt und durchgemacht haben, sie dadurch auch sehr eng zusammengeschweißt hat. Doch das Gefühl im Stichgelassen zu sein, Auf Fragen und Antworten zu warten war sie leid. Immer wieder redete sie sich auch manches schön doch damit belog sie sich nur selbst und leidete innerlich darunter. Ihr gingen so viele Sachen durch den Kopf, je mehr sie drüber nachdachte wäre ein endgültiger Entschluss das Beste für beide. Langsam ging sie wieder nach Hause. Ihr Magen fühlte sich an als würde man ihn zusammendrücken. Als Julie die Tür aufmachte und in die Küche ging um sich erst einmal was zu trinken aus dem Kühlschrank zu holen sah sie das Jules und Akkiri da waren. Die drei schienen etwas zu besprechen. „Julie“, kam es von ihrer Schwiegermutter. Sie ging zu den drei rüber. „Wo warst du“, fragte sie neugierig nach. „Ich war Luft schnappen und habe mir so den ein oder anderen Gedanken gemacht“, gab sie freundlich als Antwort. James und sie wechselten nicht mal mehr ein Blick miteinander. „Und was macht ihr hier Schönes. Scheidungspapiere ausfüllen“, fragte sie nach doch von ihr kam es sehr ironisch gemeint rüber. Akkiri sah sie mit einem ernsten Blick an. „Natürlich nicht…Ihr wollte euch doch nicht etwa scheiden lassen“, hakte sie nach und sah James an, und sie blickte ihn ebenfalls an. „Hat er dir nichts gesagt er wollte die Papiere fertig machen lassen…oh das tut mir leid das ihr das nicht wusstet. Ich dacht er hätte es dir gesagt“, sie tat etwas unschuldig als der Blick von James sie traf. So wie es aussah hatte sie den richtigen Nerv getroffen. „James“, fragte seine Mutter noch einmal nach. „Nein, aber wenn sie so weiter macht werde ich das sicherlich noch“, sein Ton war ernst und genervt. Er hatte die Papiere noch nicht angefordert. Hieß das etwa das er doch nicht die Scheidung wollte. „Was macht ihr da?“ fragte Julie noch mal nach um das Thema ein wenig in eine andere Richtung zu lenken. „Wir besprechen die Zeremonie“, hatte sie was nicht mitbekommen, was den für eine Zeremonie. „Ihr wollte heiraten“, kam es fragend von ihr als sie gerade einen Schluck Wasser trank und Akkiri in dem Moment sagte. „Für Michael“, als sie vor lauter Schreck das Wasser wieder ausgespuckt hätte. „BITTE“, kam es von Julie die James ansah der nur mit den Schultern zuckte. „Er war mein Mann und James sein Vater er hat eine anständige Beerdigung verdient“, gab sie ihr mit einem freundlichen und verständnisvollen Lächeln zu verstehen.

Sie konnte es nicht glauben was sie das gerade hörte. Der Mann der sie beinahe umgebracht hätte soll eine Beerdigung bekommen, zumal es nicht nur sie betraf, sondern auch die Kinder. War ihr das nicht klar. „Ihr wollt mich verarschen oder das ist nicht euer Ernst oder“, ihre Stimme zitterte ein wenig, aber es steckte auch ein leichter Anflug von Wut mit drinnen. „Nein das ist unser Ernst. James und ich sind beide Meinungen das es egal war was er getan hat eine Beerdigung verdient hat.“, ihr Blick wechselte zu James und sie schüttelte nur den Kopf. „Das einzige was dieser Mann verdient hat ist die Hölle nichts anderes“, Akkiri stand auf und blickte ihre Schwiegertochter sehr ernst an. „Du kannst das nicht verstehen. Du kennst unsere Kultur nicht. Ein bisschen Ehre sollte er noch bekommen“, auf einmal fing sie an zu lachen und bekam sich erst einmal nicht ein. Die drei sahen sie an und wunderten sich darüber das sie lachte, als sie alle drei ansah. „Seid ihr noch ganz bei Trost. Dieser Mann hat keine Ehre verdient, noch nicht einmal in der Höhle. Kultur hin, Kultur her. Er hätte mich und die Kinder umgebracht…oh hätte jetzt sagen sollen scheiße das es nicht der Fall ist…das wir blöderweise noch am Leben sind“, als auch schon die Hand von Akkiri in ihrem Gesicht gelandet war, als Julie erschrocken ihre Schwiegermutter ansah die sie ebenfalls mit einem erschreckenden Blick ansah. Auch die anderen beiden waren überrascht. „Mutter“, kam es von James dann herrschte für einen Moment herrschte Stille. Vielleicht hatte sie diese Ohrfeige für die letzte Aussage bekommen aber es änderte nichts daran das sie hier für jemanden etwas planten der den Tot verdient hatte. Das schlimme daran war das James dabei mitmachte. „Schon okay. Die habe ich wohl verdient. Ich wünschte mir das ich gestorben wäre dann müsste ich mir das hier nicht mehr antun. Beerdigt ihn nur, aber es wird nichts an seinen Taten ändern. Euch scheint es egal zu sein das es hier nicht nur um mich ging, sondern auch um deine Enkel. Ihr seid einfach nur Heuchler. Verleiht ihm doch noch einen Orden“, sie blickte James an „Und von dir hätte ich mehr Rückgrat erwartet. Aber das hier erleichtert mir meine Entscheidung.“, James blickte sie an und es schien im ein wenig leid zu tun. „Was für eine Entscheidung?“, Julie blickte ihren Mann mit Tränen in den Augen an. „Meine Entscheidung das wir uns endgültig trennen. Ich muss hier raus mir wird hier sonst noch schlecht“, mit Tränen in den Augen ging sie ohne ein weiteres Wort zu sagen nach oben. Diese Tatsache machte ihr die Entscheidung nur leichter, dennoch zerriss es ihr das Herz. Mit Tränen in den Augen holte sie eine Tasche aus dem Schrank und fing an ihre Sachen zu packen. James kam herein und sah was sie machte. Wenn er eines nicht wollte dann das hier. Auch wenn sie gerade Differenzen hatten war er noch nicht bereit sie gehen zu lassen. „Was wird das JJ“, fragte er etwas ängstlich nach. „Wonach sieht es den aus“, fuhr sie ihn an und packte weiter ihre Sachen. Er ging auf sie zu. „Es war keine Absicht von ihr mit der Ohrfeige.“, als sie aufsah und ihn anblickte. „Die Ohrfeige habe ich sicherlich verdient. Macht ihr nur eure Planung ich will euch dabei nicht im Wege stehen. Aber für uns beide war es das und es wird kein Weg zurückgeben. Ich werde morgen die Basis mit den Kindern verlassen ob es dir passt oder nicht.“, als sie mit einer Hand nach ihrem Finger Griff und ihren Ehering Ring anzog, und diesen auf den Nachttisch legte. „Wir sind fertig miteinander“, sie packte weiter Sachen ein. „Willst du das wirklich“, fragte er nach, als Julie die Tasche fertig gepackt hatte. „Ich habe keine Kraft mehr James um das hier weiter zu führen. Ich bin nur noch müde. Hier herrscht nur noch Krieg und obwohl ich auf dich zugegangen bin hast du mir die Tür vor der Nase zugehauen. Wenn es eine Lektion werden sollte ist sie definitiv nach hinten losgegangen. Sind wir doch mal Ehrlich im Grunde ist es das beste für uns alle.“, kam es von ihr als ihr dabei immer mehr Tränen die Wange herunterliefen. Er sagte nichts, im fehlten gerade die Worte und er musste schlucken. Dieser Blick, diese Entschlossenheit kannte er. So wie es aussah war es ihr Ernst. Julie schloss die Tasche und ging an ihm vorbei. „Wenn du jetzt gehst brauchst du nicht nie mehr wiederkommen“, ihre Schritte stoppten direkt vor ihm und sie blickte ihm direkt in die Augen. „In Ordnung…ich hoffe du wirst wieder glücklich“, als sie an ihm vorbei ging und James einfach stehen ließ. Eigentlich hatte sie nur darauf gewartet, dass er für sie kämpft aber das war nicht der Fall. Nach dem was alles war, gab es doch Dinge die konnte man nicht vergessen. Julie ging an den anderen vorbei. Akkiri sprang sofort auf als sie JJ mit der Tasche in der Hand die Treppe herunterkommen sah. Sie stellte sich Julie in den Weg. „Julie es tut mir leid mit der Ohrfeige.“, kam es von ihr als sie ihren Arm berührte und Julie ihren Arm wegstieß. „Fass mich nicht an“, dabei blickte sie Akkiri mit einem wütenden Blick an. James stand oben an der Treppe. „Lass sie gehen Mutter. Sie hat ihre Entscheidung getroffen“, kam es nur von James. Als JJ nach oben sah und beide sich anblickten. Akkiri ging zur Seite und Julie verließ fluchtartig das Haus. „James ist es wegen mir. Es tut mir so leid“, kam es weinend von ihr. Jules versuchte Akkiri zu beruhigen doch das was gerade für alle etwas viel. Irgendwie fühlte sie sich schuldig. Er kam die Treppe herunter und setzte sich hin. „Nein. Das ist eine Sache zwischen mir und JJ“, er starrte vor sich hin. Tilly hatte gerade aus dem Fenster gesehen als sie Julie mit der Tasche in der Hand zur Basis laufen sah. Innerlich ahnte sie schlimmes. Unterwegs liefen ihr Tränen die Wange herunter, doch sie musste sich zusammenreißen. Sie musste stark bleiben um nicht einzuknicken, ihre Kinder brauchten sie. Julie traf Tim gerade an, als er mit den Kindern um die Ecke kam. Er sah seine Schwester nur an, die Tasche und er wusste was los war. „Ich nehme dir die Kinder ab. Geh nach Hause zu James.“, die beiden Kinder gingen auf sie zu und nahm ihre Hände. „JJ“, sie blickte ihn an „Ist schon okay mach dir keine Sorgen okay“, sie nahm ihn kurz in den Arm. „Ich liebe dich Tim, pass auf ihn auf“. Tim blickte ihr hinterher als sie einfach ging mit den Kindern und ihn einfach stehen ließ. Es war nicht schwer das einer beiden eine Entscheidung getroffen hatte. Das dumme an der Sache war nur das einige zwischen den Stühlen saß. Er folgte ihr und er sah wo sie hinging. Als die Tür sich geschlossen hatte ging er zum Haus.
Julie kam in ihrem Büro an und schloss die Tür hinter sich. Sam und Daniel sahen sie an und wussten nicht was los war. Ihre Blicke waren fragend. „Mami bist du traurig“, innerlich musste sie mit den Tränen kämpfen. „Ein wenig, aber ich verspreche euch es wird alles wieder gut. Wisst ihr was wir schlafen heute mal in Mamis Büro. Morgen früh werden wir einen Ausflug zu Opa machen. Was haltet ihr davon?“, erst freuten sich die beiden, doch Sam ihre Mutter an und sie spürte das etwas nicht stimmt. „Kommt Papa mit“, fragte Sam nach. Als sie ihr über die Wange strich. „Weißt du Daddy hat hier viel zu tun und kann leider nicht uns mitkommen“, Sam nickte nur. Julie legte sich zu ihren Kindern solange bis sie eingeschlafen waren. Vorsichtig stand sie auf und blickte die beiden an wie süß sie schliefen. Immer wieder unterdrückte sie ihre Gefühle um nicht daran zu denken das sie gerade ihre Ehe beendet hatte. Alles wofür sie mal gekämpft hatte war wie eine Seifenblase geplatzt. Ihre Ehe würde von ihr zerbrochen, ihre Liebe mit Füßen getreten und zerbrochen, und das Vertrauen in einander war ebenfalls zerbrochen. Es gab nichts mehr das man tun konnte, Außer aufgeben und einen neuen Weg gehen. Die Situationen zwischen beiden war so festgefahren das es unmöglich war die beiden zu retten. Alle lag nun mehr oder weniger in Trümmern. Unglaublicher Weise tat ihr alles sehr leid. James hatte mit allem Recht was sie anging. So wie sie die Dinge regelte oder durchführte war es des Öfteren Grenzwertig. Ihrer beiden Leben hing manchmal davon ab, auch die Karriere die James sich ohne seinen Vater aufgebaut hatte aus eigener Kraft. Julie fühlte sich mies. Doch um für beide Seiten einen klaren Strich zu ziehen war es besser das alles zu beenden. Julie starrte auf ihre Kinder und war weiterhin in verwirrenden Gedanken gefangen. Nichts ergab mehr Sinn. Was war richtig was war falsch. Sie schloss für einen Moment die Augen und war kurz eingenickt. Julie schaute auf die Uhr. Sofort sprang sie auf und weckte sanft die Kinder. Die beiden waren noch völlig verschlafen, aber sie mussten sich leider beeilen.

Mit den Kindern zusammen verließ sie ihr Büro in Richtung Gateraum. Sie sprach sich mit dem diensthabenden Lieutenant ab, der ihr gestattete durch das Tor zu gehen. Eigentlich musste er Rücksprache mit ihrem Mann halten doch irgendwie konnte sie ihn mit einem charmanten lächeln davon abhalten. Zusammen mit den Kindern ging sie nach unten in den Gateraum. Einige Frachtgüter wurden durch das Tor geschickt. Julie erklärte ihren Kindern wie das Wurmloch funktionierte. Beide konnten es noch nicht wirklich verstehen, genauso wenig wie sie verstehen würden das James nicht mitkam. Ihr fiel es schon schwer. Die Verladung dauerte einen Moment, als man ihr das Zeichen gab das sie durchgehen konnte. Mit beiden Kindern an der Hand ging sie in Richtung Rampe, noch zögerte sie kurz, als sie mit den Kindern die Rampe hinauf ging, kurz vor dem Wurmloch, das so hell und blau leuchtete blieb sie stehen und drehte sich noch einmal um. Wenn sie durch das Stargate ging war es ein Abschied für immer. Julie blickte ihre Kinder an. „Seid ihr bereit“, als sie die Hände ihrer Kinder festhielt und gerade loswollte als sie ihren Namen hörte. „JJ“.
Wortzählung: 3213

Benutzeravatar
Sutton
Colonel
Colonel
Beiträge: 119
Registriert: Fr Sep 15, 2017 10:27 am

Re: Ein Urlaub zum Erholen...

Beitrag von Sutton » Mo Apr 27, 2020 2:18 pm

„Sag mal spinnst du jetzt komplett?“, kam es von Tim als er sie und die Kinder vor dem Gate stehen sah. Julie schaute ihn an und find an zu weinen. Ihr war alles Zuviel gerade. Die Kinder liefen zu Tim. „Mama ist traurig. Wo ist Papa?“, kam es von Sam. Tim musste schlucken. „Ich glaube, wir bringen Mama erstmal von hier weg und sorgen dafür das sie sich mal richtig ausschlafen kann. Was haltet ihr davon?“, kam es von tim. Die Kinder nickten. „Wartet hier. Ich hole Mama“, sagte tim und ging dann zu JJ rüber, nahm ihre Hand und zog sich mit sich.

Zur gleichen Zeit im Haus der Sutton

James hatte sehr unruhig geschlafen. Nachdenklich war er aufgestanden und blickte aus dem Fenster raus. Dabei drehte er immer wieder den Ehering am Finger. Er fühlte sich ausgebrannt und Leer. Langsam begannen ihn die Tränen die Wange runter zu laufen. „War das jetzt das Ende? Hat mein Vater sein Ziel jetzt doch erreicht?“, fragte er sich selber. Aber er bekam keine Antwort. Leise klopfte es an der Tür. James zuckte kurz zusammen, wischte sich die Tränen ab. „Ja?“, sagte er dann. Die Tür ging auf und Tilly kam herein. „Guten Morgen. Ich hoffe, ich störe nicht?“, fragte sie vorsichtig nach. James schüttelte den Kopf. „Nein… ich…“, begann er, aber brachte dann kein Ton mehr heraus. Traurig blicke James Tilly. An. Diese nickte. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, ging sie zu ihn rüber und hielt in fest. James fing an zu weinen. „warum nur? Wieso muss ich immer alles kaputt machen?“, kam es von ihm. Tilly hielt in nur fest, bis er sich beruhigt hatte, was eine ganze Zeit lang dauerte. „Also James, zum einen habt ihr beide Schuld an dem Ganzen und zum anderen wie kommst du darauf das du immer alles kaputtmachst?“, kam es dann von Tilly. James seufzte und fing an ihr alles zu erzählen was sich seit dem Krankenhaus zugetragen hatte.

Als James fertig war, nickte Tilly nur. „Oh man… da hast du als auch JJ echt Bockmist gebaut… Mensch James, wie konntest du nur…“, kam es vorwurfsvoll von Tilly. „Ich weiß. Ich will weder JJ noch die Kids verlieren.“, kam es von James. Tilly nickte. „geh erstmal duschen und dann frühstücke was. Dann schauen wir mal was wir machen können damit ihr beiden wieder das werdet was ihr einmal war, nämlich Glücklich miteinander“; sagte Tilly und verlies dann das Zimmer. James seufzte, holte sich dann frische Klamotten und ging unter die Dusche. Währen er unter der Dusche stand, kam Tilly die Treppe runter. Unten schauten Sie Kelly und Akkiri fragend an. Doch sie ließ sich nichts anmerken über das was die besprochen hatten. „Ich mache mit vorwürfe das ich Julie San geschlagen habe“, kam es dann von Akkiri. Tilly schaute sie an. „Da war auch nicht gerade die feine Art. Hast du dich denn versucht zu entschuldigen?“, fragte sie nach. Akkiri nickte. „worum ging es denn bei dem Streit wo du ihr eine gelangt hattest?2, fragte sie nach. „Um die Beerdigung meinen nichtsnutzigen, gewalttätigen und diktatorischen Vater“, kam es von oben. James war mittlerweile fertig und James die Treppe runter, und kratze sich dabei in seinem mittlerweile doch recht sichtbaren Bart. „Es ist immer noch dein Vater und etwas anstand oder ehre sollte ihn schon noch zu teil werden.“; kam es von Akkiri. „Der und ehre? Der wusste doch nicht mal was das ist. Und ich werde 1005 nicht zu der Beerdigung gehen geschweige denn eine für ihn planen, nachdem was er alles uns angetan hat, kann er in einem Loch in der Erde verrotten“, kam es sehr hart von James.

Akkiri wurde bleich im Gesicht. Solche harten Worte war sie von James nicht gewohnt. „James Sutton, er war dein Vater. Etwas mehr ehre hätte ich von dir schon erwartet. Auch wenn er nicht das war was er sein sollte“, kam es von Akkiri. „mein Vater? Glaubst du wirklich, dass ich einen Mann nachtrauer, das mich misshandelt hat, meine Frau und die Kinder töten wollte und selbst nicht davor zurück geschreckt hat auf mich zu schießen? Glaubst du wirklich, das er sowas verdient hat? Und wie er dich behandelt hat all die Jahre?“, kam es wütend von James. „Tilly und Kelly schauten die beiden entsetzt an. Keiner von den beiden wusste etwas darüber warum James seinen Vater so sehr hasste. „James!“, kam es von Akkiri. „selbst ein Loch in der Erde ist noch zu vornehm für diesen scheisskerl von Vater. Das ist mein letztes Wort. Von meiner Seite her wird es für ihn keine Beerdigung geben!“, kam es von James so wütende, das er vor Wut gegen die Glastür zum Garten schlug. Dabei brach das Glas und er schaute auf seine Hand. „Emm Tilly… ich habe ein Problem...“; sagte James nur. Tilly seufzte als sie die Hand sah wo noch Scherben drinnen steckte. „Für dich fällt das Frühstück aus. Komm mit auf die Basis, dann versorge ich die Hand und wir reden ein ernstes Wort mal mit einander.“, kam es von ihr. James nickte.

Kurze Zeit später auf der Krankenstation

„so, das war’s“, kam es von Tilly, die gerade den letzten stich gemacht hatte. „also jetzt hörst du mir mal gut zu James. JJ ist etwas Schreckliches zugestoßen, was du nicht verhindern konntest. Aber ihr vorzuwerfen, das sie noch Gefallen daran gehabt hätte, ist wirklich nicht die feine art. Ich frage mich was dich da geritten hatte. Auch die Aktion ihr nicht zu sagen das ein Brief gekommen war, zeigt nicht gerade von deiner stärke. Ich glaube du solltest jemanden mal anrufen den wir alle sehr gut kennen“; kam es von Tilly. „muss das sein?2, kam es genervt von James. „Das war keine bitte James. Das war eine Ärztliche Anweisung.“; sagte sie sehr ernst. James nickte. „okay, aber nur unter einer Bedingung. JJ muss auch da durch. Ich habe mehrfach vorher versucht an sie ran zu kommen. Ich habe es mittlerweile aufgegeben. Ich kann einfach nicht mehr“, kam es von ihm. Tilly nickte. „Das haben alle mitbekommen. Pass auf, ich rede mit JJ. Alleine und dann sehen wir weiter. Vielleicht wäre es besser, wenn ihr euch beiden erstmal für ein paar Tage aus dem Weg geht?“, kam es dann. James nickte. „Ich werde es versuchen…“; kam es kleinlaut von ihm.

Ein paar Stunden später im Büro von James

„Sir darf ihre Frau mit den Kindern im Gate Raum sein?“, fragte Nachtmeister nach, die ihn ein paar unterlagen gebracht hatte. „Wie kommen sie denn jetzt darauf?“, kam es überrascht von ihm. „Na weil sie eben da unten stand als der Nachschub angekommen ist.“, sagte Nachtmeister. James schaute seine Adjutantin an. „vielleicht wollte sie den Kindern nur zeigen womit Mama und Papa arbeiten? Bedenken sie bitte auch, das die Asgard die Kinder auch noch mit unterweisen“; kam es trocken von ihm und las weiter in dem Bericht von der letzten Mission eines Teams. Nachdem Nachtmeister sein Büro verlassen hatte. Lehnte sich James zurück und dachte nach. Nach gut 30 Minuten des rumgrübeln, stand er auf und verlies sein Büro. „Nachtmeister, das übliche mit den fertigen Berichten. Ich bin mal eine runde laufen um den Kopf frei zu bekommen“; kam es von ihn und verschwand dann im Fahrstuhl.

In der Sporthalle einige Tage später…

James lief schon seit den frühen Morgenstunden seine runden und hörte dabei Musik. Die letzten Tage hatte er auf dem Stützpunkt geschlafen um JJ ruhe und Zeit zu geben, als auch, dass er sich Gedanken machen konnte über alles was passiert ist. Er schaute auf seine Uhr und stellte fest das er schon seit 3 stunden am laufen war, als zwei Personen die Halle betraten. Also diese näher kamen, erkannte er Tim und JJ. James wurde langsamer und hielt dann schnaufend vor den beiden an. „Tim… Julie?“, was verschafft mir die ehre?“, fragte er außer Atem. Tim schaute ihn an. „Ihr beide habt was zu klären und zwar jetzt! Ihr habt die Halle für euch allein. Und ihr beiden kommt erst wieder raus, wenn ihr euch einig seid. Entweder als Paar oder gar nicht!“, kam es von tim. James schaute ihn an. „Wie bitte?“, kam es von James und JJ gleichzeitig. „ihr beiden habt mich richtig verstanden. Ich habe den Schlüssel für die Tür. Entweder redet ihr beiden jetzt endlich miteinander oder ich werde mal laut. Es ist einfach nicht mehr zum Aushalten mit euch beiden. Die ganze Basis meidet euch zwei schon. Kommt mal wieder zur Vernunft!“, kam es noch von Tim, der dich dann aus den Staub machte und die Tür zur Halle von außen abschloss. James schaute ihn verwundert hinterher. Julie ballte die Fäuste. „Das kann er nicht machen“; kam es von ihr. „hat er aber.“; kam es von James. „Wie kann er nur...“, fing JJ wieder an. „Er kann…“, kam es von James. Beide schauten sich an und lachten auf. Diese Szene hatte irgendwie etwas von früher, wo die beiden unbeschwert mit einander umgingen. „also, wir sollen reden. Dann fang mal an Mister Sutton“, kam es von Julie.

James nahm seine Trinkflasche und nahm einen Schluck. „ich weiß nicht wo ich anfangen soll...“, kam es von ihm. „Wie wäre es erstmal mit einer Entschuldigung für deinen verhaltenen Mister?“, sagte Julie. James nickte. „die hast du auch verdient. Ich weiß das ich mich wie der letzte Arsch verhalten habe. Es tut mir auch aufrichtig leid. Vor allem was ich dir vorgeworfen habe. Ich kam damit nicht klar das ein anderes Ich von mir dir das angetan hat. Und was den Brief angeht, so habe ich den erst kurz vor deinem Aufbruch zum Einkaufen erfahren. Im Übrigen war ich nicht auf der Beerdigung meines Tyrannischen Vaters. Auch habe ich nicht mehr an der Planung mitgewirkt. Aus dem Grunde habe ich auch gerade Zoff mit meiner Mutter, die mir das immer noch vorwirft. Ebenso muss ich damit klarkommen, dass ich meinen Vater von unten nach oben aufgeschlitzt habe, so das er endlich verbluten musste.“, begann er. Julie setzte sich auf eine der Bänke und hörte zu, wie es alles aus James raussprudelte. „Als du in meinen armen lagst und du mit dem Tod gerungen hast, bin ich nicht von deiner Seite gewichen. Alle waren dagegen, aber mein Leben war mir nicht mehr viel wert ohne dich und deshalb habe ich mein Leben aufs speil gesetzt um deines zu retten.“, sagte er noch und setzte sich auf eine matte auf dem Boden. Julie hatte zugehört. „Auch ich muss mich bei dir wohl entschuldigen für so einiges...“, begann sie. Doch James versiegelte kurzzeitig einfach ihre Lippen mit einem langen zärtlichen Kuss.
Wortzählung: 1829

Benutzeravatar
Julie Johnson
Zivilist
Zivilist
Beiträge: 137
Registriert: Fr Feb 02, 2018 7:10 pm

Re: Ein Urlaub zum Erholen...

Beitrag von Julie Johnson » Mo Apr 27, 2020 10:29 pm

Ihr Bruder hatte James und sie einfach in die Turnhalle gesperrt. Nur damit sie miteinander redeten. Doch das was Ausgesprochen, getan oder gemacht wurde konnte man damit auch nicht wiedergutmachen. Beide hatten sich was Verletzen anging nichts genommen, beide teilten aus. Julie war damals einen Schritt auf ihn zu und er schlug ihr mehr oder weniger die Tür vor der Nase zu. Immer wieder ergaben sich Streits, doch das letzte konnte sie nicht verstehen, dass er sich an der Beerdigung von seinem Vater beteiligen wollte. JJ fühlte sich als hätte man ihr ein Messer in den Rücken gerammt. Der eigene Mann der seine Frau hinterging nach allem. Mit vielem hatte Julie gerechnet doch damit nicht. Doch nach den letzten Tagen wurde ihr klar das es besser wäre diese Ehe zu beenden. Sicherlich wünschten sich viele das alte paar zurück, nur war das Wunschdenken. Dafür war zu viel passiert, das Vertrauen war weg und auch das was man sich an den Kopf warf, war vielleicht nicht so gemeint, doch manchmal sprach der Verstand Dinge eben aus. Julie dachte nie das sie mal ihren Mann verlieren würde. Auch wenn das was sie hatten so stark gewesen war um alles zu überstehen, wies es Brüche auf die immer mehr wurden bis die Mauer einbrach. Keiner von beiden war unschuldig an dem Ganzen. Ihre Hoffnung war begraben und würde sich von dem nie wieder erholen. Seine auch nicht. Selbst wenn sie sich zusammenraufen würde, war im Hinterkopf immer wieder dieser bittere Nachgeschmack hinterlegt.

Tim schaute die beiden an. „Ihr beide habt was zu klären und zwar jetzt! Ihr habt die Halle für euch allein. Und ihr beiden kommt erst wieder raus, wenn ihr euch einig seid. Entweder als Paar oder gar nicht!“, kam es von Tim. James schaute ihn an. „Wie bitte?“, kam es von James und JJ gleichzeitig. War das jetzt wirklich sein ernst. „Ihr beiden habt mich richtig verstanden. Ich habe den Schlüssel für die Tür. Entweder redet ihr beiden jetzt endlich miteinander oder ich werde mal laut. Es ist einfach nicht mehr zum Aushalten mit euch beiden. Die ganze Basis meidet euch zwei schon. Kommt mal wieder zur Vernunft!“, kam es noch von Tim, der sich dann einfach aus dem Staub machte und die Tür zur Halle von außen abschloss. James schaute ihn verwundert hinterher. Julie ballte die Fäuste. Sie war sowas von wütend. „Das kann er nicht machen“, kam es von ihr. „Hat er aber.“, kam es von James. „Wie kann er nur...“, fing JJ wieder an. „Er kann…“, kam es von James. Beide schauten sich an und lachten auf. Diese Szene hatte irgendwie etwas von früher, wo die beiden unbeschwert mit einander umgingen. Für einen Moment war alles in Ordnung. Doch ihnen blieb nichts anderes übrig als zu rede, egal wie das hier ausgehen sollte. „Also, wir sollen reden. Dann fang mal an Mister Sutton“, kam es von Julie, die vor ihm stand und ihn erwartungsvoll Anblickte. Ihre Arme verschränkten sich ineinander.

James nahm erst mal seine Trinkflasche und nahm einen Schluck. „Ich weiß nicht wo ich anfangen soll...“, kam es von ihm. „Wie wäre es erstmal mit einer Entschuldigung für deinen verhaltenen Mister?“, sagte Julie leicht gereizt. James nickte. „Die hast du auch verdient. Ich weiß das ich mich wie der letzte Arsch verhalten habe. Es tut mir auch aufrichtig leid. Vor allem was ich dir vorgeworfen habe. Ich kam damit nicht klar das mein anderes Ich von mir dir das angetan hat. Und was den Brief angeht, so habe ich den erst kurz vor deinem Aufbruch zum Einkaufen erfahren. Im Übrigen war ich nicht auf der Beerdigung meines Tyrannischen Vaters. Auch habe ich nicht mehr an der Planung mitgewirkt. Aus dem Grunde habe ich auch gerade Zoff mit meiner Mutter, die mir das immer noch vorwirft. Ebenso muss ich damit klarkommen, dass ich meinen Vater von unten nach oben aufgeschlitzt habe, so dass er elendisch verbluten musste.“, begann er. Julie setzte sich auf eine der Bänke und hörte zu, wie es alles aus James raussprudelte. „Als du in meinen armen lagst und du mit dem Tod gerungen hast, bin ich nicht von deiner Seite gewichen. Alle waren dagegen, aber mein Leben war mir nicht mehr viel wert ohne dich und deshalb habe ich mein Leben aufs speil gesetzt um deines zu retten.“, sagte er noch und setzte sich auf eine matte auf dem Boden. Julie hatte zugehört. „Auch ich muss mich bei dir wohl entschuldigen für so einiges...“, begann sie. Doch James versiegelte kurzzeitig einfach ihre Lippen mit einem langen zärtlichen Kuss.

Julie war für einen Moment völlig überrascht, als sie ihn wegdrückte. „Heuchler…wow…erst sich entschuldigen und dann gleich mit der Tür ins Haus fallen als wäre nichts gewesen.“, sie machte Kopfschüttelt einen großen Schritt nach hinten um sich von ihm zu entfernen. „Entschuldige es kam so über mich, ich vermisse dich nur so sehr und deine Nähe“, Julie blickte ihn an. „Ich wollte mich auch gerade entschuldigen aber nach der Nummer weiß ich nicht ob ich das ernst nehmen soll“, sie drehte kurz mit dem Rücken zu ihm. Niemand würde hier ohne ein Gespräch rauskommen. Also musste sie beigeben aber dafür würde ihr Bruder noch bezahlen das gemacht zu haben. Nach dem sie mehrfach ein und ausgeatmet hatte, drehte sie sich zu ihrem Mann um und sah ihm direkt in die Augen. „Mir tut es auch leid was ich gesagt habe und das aufrichtig und dennoch ändert es nichts daran das wir uns so verletzt haben das es hier enden muss. Ich weiß das ich viele Entscheidungen getroffen habe die nicht richtig waren und du dafür deinen Kopf hinhalten musstet…“, Julie suchte sich einen Platzt auf der Bank und setzte sich wieder. „…auch dass ich viele Fehler gemacht habe, auch auf den Bezug zu deinem Vater. Vielleicht hätte ich eher versuchen sollen mich mit ihm gutzustellen…“, in dem Moment sah James sie überrascht an und hörte ihr weiter zu. „stattdessen habe ich deine Familie zerstört. Keine Ahnung ob alles anders gelaufen wäre, wenn das mit dem Streit nicht passiert wäre. Was den Brief angeht, war ich nur so sauer, dass du mich nicht gleich nach dem du ihn bekommen hast angerufen hast. Dann denke ich was hätte es für einen Unterschied gemacht, wenn der Sprengstoff schon unter dem Auto war. Was deinen Vater angeht hast du eine Entscheidung getroffen, nun musst du damit Leben, die Frage ist ob du dich hinterher besser gefühlt hast oder nicht. Jemanden langsam sterben zu lassen ist eine schlimme Sache vor allem wenn es darum geht das man seine Familie ausschalten will. Tim hat mir gesagt was du gemacht hast, ohne dich hätte ich es nicht überlebt, ich schulde dir was dafür. Aber im Grunde würde man für denjenigen den man liebt sterben…Ich wäre damals lieber gestorben als wir von der Mission zurückgekommen sind und auch hier als das mit deinem Vater. Alles ist besser als das was wir jetzt haben, wir stehen vor unserem eigenen Trümmerhaufen und versuchen die Scherben zu kleben, doch macht es Sinn.“, Julie hob ihren Kopf und ihre Augen hatten sich mit Tränen gefüllt. „Wir sollten lieber einen Weg finden wie wir normal miteinander umgehen können ohne dabei Krieg zu führen, schon alleine der Kinder wegen.“, Julie blickte James in die Augen die auch mit Tränen gefüllt waren. Beide sahen sich an und James stand auf. „Du bist Feige weißt du das, es ist einfach alles hinzuwerfen. Ja lauf nur wieder vor allem weg“, sie blickte ihn sauer an. „Ich und feige, war ich nicht diejenige die einen Schritt auf dich zugemacht hatte und du dann dicht gemacht hast…Du bist genauso ein Feigling. Ein Feigling mir Dinge ins Gesicht zu sagen.“, kaum waren sie mal einen Schritt vorwärts, machten sie drei zurück und beide fingen an sich wieder zu streiten.

Es ging wieder eine Weile hin und her mit Vorwürfen. Das Problem war nur das niemand aus dieser Halle kommen würde bis alles geklärt war. Doch Julie hatte die Schnauze endgültig voll sie ging wütend in Richtung Tür doch James hielt sie am Arm fest, als Julie sich wehrte. Doch ohne es zu merken waren beide auf einmal in einen Zweikampf verwickelt. Irgendwann saß sie auf ihm und hielt seine Arme fest, sie blickte ihm die Augen, ihre Atmung war beschleunigt. „Na was ist, war das schon alles mehr hast du nicht drauf“, kam es von ihm, als sie die Rollen tauschten und er sie mit Schwung auf den Rücken legte und nun ihre Arme festhielt. James blickte sie an. „Möchtest du lieber aufgeben“, fragte er mit einem grinsen nach. Als sie sich versuchte zu wehren, ließ er etwas locker damit sie aufstehen konnte. Kaum war sie frei rannte sie zur Tür. James sprang auf und folgte ihr an die Tür fing sie ab und hielt ihre Arme mit beiden Händen fest. „Bist du zufrieden, du hast gewonnen“, kam es von ihr, als sich beide in die Augen sahen. Für einen Moment blieb die Zeit stehen. Was wollte sie eigentlich. Wollte sie diesen Krieg, Wollte sie diese Trennung wirklich. Oder wollte sie einfach nur wieder diesen Mann den sie damals lieben gelernt hatte. James schien es wie ihr zu gehen, obwohl sich beide noch immer anstarrten. Sein Griff lockerte sich langsam und ließ dann ganz ab von ihr. „Ich bin erst dann zufrieden, wenn wir eine Lösung gefunden haben auf normalen Weg“, er machte einen Schritt zurück und blickte sie noch immer an. Auch Julie konnte nicht von ihm lassen. Es war als wäre sie in seinem Blick gefangen. Als Julie ihn auf einmal Küsste voller Leidenschaft, seine Arme legten sich um sie und er erwiderte den Kuss ebenso Leidenschaftlich. Nur bei dem Kuss blieb es nicht, sie zog ihm sein T-Shirt aus und küsste seinen Hals, und ebenso umgekehrt. Beide gaben sich einfach nur noch ihrer Leidenschaft füreinander hin, es war fast so wie ein Wiedersehen nach langer Zeit.
Wortzählung: 1736

Benutzeravatar
Sutton
Colonel
Colonel
Beiträge: 119
Registriert: Fr Sep 15, 2017 10:27 am

Re: Ein Urlaub zum Erholen...

Beitrag von Sutton » Mo Mai 11, 2020 3:52 pm

James und JJ lagen nach gut 2 stunden beide völlig erschöpft auf der Matte und mussten erstmal Luft holen. „Das… letzte… Wort… ist… noch… nicht… gesprochen“, sagte JJ die nach Luft noch ring. James nickte. „Aber… dass… ist… schon... mal… ein… Anfang…oder?“, kam es von ihm. JJ nickte. Als beide wieder zu atme gekommen waren und sich wieder einigermaßen gerichtet hatte, wurde die Tür zu der Halle aufgeschlossen und sowohl tim als auch Kelly kamen rein. „Wie ich sehe, habt ihr beiden wohl sehr ‚heiß‘ euch ausgesprochen“; kam es grinsend von Kelly. Tim stand in der Tür mit verschränkten Armen. James und JJ schauen sich sehr lange in die Augen und nickten dann beide. „Ja, wie haben uns ‚ausgesprochen‘, wenn du es genau wissen willst“, sagte JJ. „Das werden wir ja noch sehen Mister und Miss Sutton“, kam es von Tim. „Jetzt hör mir mal genau zu Tim. Wir haben miteinander gesprochen und wir haben uns ausgesprochen. Wenn du damit ein Problem haben solltest, kannst du auch gerne wieder auf der Basis wohnen“; kam es von JJ. James schaute zwischen den beiden hin und her. „Ich glaube, er hat verstanden was du sagen willst Julie“; kam es von Kelly, der tim am kragen packe und mit sich zog. „Aber…“, begann Tim zu protestieren. „Lass es gut sein Tim.“, sagte Kelly noch und dann waren die beiden verschwunden. James atmete hörbar tief durch. „Das kann ja noch heiter werden fürchte ich…“, sagte James dann und nahm JJs Hand. Julie schaute ihn wütend an. „Abwarten Mister. Nur weil wir gerade mit einander…“, sagte sie. James schaute sie mit seinen dackelblick an, den sie nur sehr schwer wiederstehen konnte. „Ja?“, sagte James. JJ verdrehte die Augen. „lass das James…“, kam es nur von ihr. James schaute sie weiter so an. „was denn? Ich mache doch nichts…“; sagte er dann leichte lächelnd. „Verdammt James...“; kam es dann lachen von JJ. „1:0 für mich“, kam es von James und fing auch an zu lachen. „Das wirst du noch irgendwann wieder bekommen du Großer, starker, wilder Tiger“, sagte JJ. „wie, ich soll dich nochmal den Tiger machen?“, feixte er.

Julie und James verließen die Sporthalle und gingen in Richtung Kantine. „Nun mal ehrlich, hättest du die unterlagen eingereicht?“, fragte sie ihn. James blieb stehen und schaute JJ an. „Was denkst du?“, fragte er sie. „Ehrlich gesagt, hätte ich es dir zugetraut, dass du sie längst eingereicht hast“; kam es von ihr. James schüttelte verneinend den Kopf. „Noch nicht. Aber irgendwann währe der punkt da gewesen. So schmerzlich es auch dann gewesen wäre. Glaubst du, ich mache mir nicht die ganze Zeit über Vorwürfe, dass ich dich nicht habe beschützen können auf der Mission? Oder das was mit meinem Vater war? Ich wäre auch nicht lebend aus dem Haus rausgekommen, wenn ich nicht das getan hätte was ich gemacht habe. Ich bin nicht gerade stolz darauf. Und ja, es tut mir echt leid das ich mich verhalten habe wie er.“, sagte er dann, legte seine arme um JJ und hielt sie einfach nur fest. Julie legte ihren Kopf auf seine Brust. „Ich weis nicht, was ich gemacht hätte. Ich habe damals deine Familie zerstört. Ich war der Auslöser für alles.“, kam es von ihr. Tränen rollten JJ dabei über die Wange. James wischte diese sanft mit seiner Hand weg. „Meine Familie war schon vorher Kaputt. Im Grunde bestand sie nur noch aus meiner Mutter und mir. Du hast nur den funken entzündet, der meine Mutter hat wach werden lassen. Und du bist das beste was mir je passiert ist. Du bist einen Schatz, um den es sich lohnt zu kämpfen, egal wie schwierig der weg auch ist, du hast mich immer aufgefangen, mir kraft gegeben und dafür liebe ich dich einfach und bin dir unendlich dankbar“; sagte James. Julie schaute ihn mir großen Augen an. „Hat James sich etwa geändert?“, dachte sie sich. Langsam näherten sich James Lippen den ihren. Als JJ etwas sagen wollte, legten sich seine Lippen sanft auf ihre. Es war ein sehr sanfter Kuss, voller liebe und Zärtlichkeit. Julie schloss die Augen und genoss diesen Moment. Sie fühlte sich wieder an den Moment erinnert als sich die beiden das erste Mal küssten. Doch dieser Kuss sagte noch mehr aus. Wie leid ihn das ganze tat, wie sehr er sie vermisst hatte. Aber auch wie sehr er Julie liebte.

Etliche Minuten standen die beiden einfach nur im gang und küssten sich. Alle die an den beiden vorbei gingen nickten erleichtern zu den beiden. „also jetzt ist aber mal gut Kinder…“, hören die beiden nach etlichen Minuten die ihnen wie stunden vorkamen. Julie und James schauten Tilly an. „was ist enn?2, fragte James. „Nun, ich habt euch ja fast aufgegessen gerade eben. Hätte nur noch gefehlt, dass ihr beiden gleich hier übereinander hergefallen wärt. Aber es schön zu sehen, dass ihr euch wieder versteht.“; sagte Tilly. James zog eine Augenbraue hoch. „Nun, wir haben uns ‚Ausgesprochen‘ wenn du es genau wissen willst. Und das sehr lange.“, sagte JJ. Tilly musste grinsen. „Ich glaube wir sollten mal langsam was essen gehen“, sagte James. „Schönen Tag noch Tilly“, fügte JJ hinzu und schon waren die beiden in der Kantine verschwunden.

Einige Stunden Später im Colonel Sutton’s Büro

Kelly schaute James ernst an. „wie bitte? Du willst das ich“, kam es von Kelly. James nickte. „Ja, ich möchte das du es machst.“, kam es von James. „Wie stellst du dir das denn vor? Du kannst nicht einfach alles stehen und liegen lassen und mal eben kurz Urlaub machen. Was ist mit den Missionen die geplant sind? Die berichte und dem ganzen?“, kam es von Kelly. „Das wirst du schon hinbekommen. Außerdem brauchen JJ und ich jetzt zeit für uns. Alleine. Ohne Kinder, ohne die Basis und dem ganzen Rummel. Wir haben einiges aufzuarbeiten und unsere Akkus sind auch leer. Oder möchtest du das JJ und ich wie in der letzten zeit durch die Basis geistern?“, kam es von James, der die Akte gerade schloss in der er gelesen hatte. „Gott bewahre. Das hat mir schon gereicht was hier los war. Nochmal brauchen wir das echt nicht“, kam von ihm. James nickte. „siechste. Aber ich brauche von dir dabei ein bisschen Hilfe. Laos hör genau zu. Ich brauche ein MALP, eine Camping Ausrüstung, den notfallrucksack von JJ, eine Angel Ausrüstung und die Survival Ausrüstung“, kam es von James. Kelly schaute ihn verdutzt an. „Ich dachte du willst mir ihr Urlaub machen und kein Feldlager aufbauen.“, sagte er. „Das wird auch ein Urlaub. P3I-368 ist unser Ziel.“, kam es von James. Kelly überlegte kurz. „Das ist doch der Planet, wo es Wald weite wiesen und so weitergibt, der als unsere Beta-site klassifiziert wurde. Da möchtest du ihn?“, kam es von Kelly. „Ja. Aber nicht in die Basis selber, die ja gleich beim Tor liegt. 2 km in die andere Richtung. Zu den Bergen hin. Informiere die Beta-Site das nur JJ und ich kommen, und das sie sich von uns fern halten sollen, außer wenn wir den Notsender aktivieren“; sagte James. Kelly nickte. „Das geht klar. Gib mir 3 Stunden. Dann könnt ihr los. Nur wie willst du Julie in den Gateraum bekommen?“, kam es von Kelly. „Ich habe da schon eine Idee…“, sagte James und weite Kelly in sein Plan ein.

3 Stunden später…

James stand im Gateraum und überprüfte alles nochmal was er Kelly aufgetragen hatte. Es fehlte nichts. Dann nickte er Kelly zu, der im Kontrollraum stand. Dieser aktivierte den Alarm als ob ein Wurmloch eingehen würde. „Eingehendes Wurmloch. Doktor Sutton in den Stargate Raum. Eingehendes Wurmloch“, dröhnte die Stimme von Kelly aus den Lautsprechern, während das Tor P3I-368 anwählte.
Wortzählung: 1345

Benutzeravatar
Julie Johnson
Zivilist
Zivilist
Beiträge: 137
Registriert: Fr Feb 02, 2018 7:10 pm

Re: Ein Urlaub zum Erholen...

Beitrag von Julie Johnson » Mo Mai 11, 2020 9:26 pm

Julie war nach dem Essen mit James schnell zu Hause wo sich beide Duschten und sich frisch machten. Alle hatten versucht die beiden wieder auf die Spur zu bringen. Es war gut das man gute Freunde hat, die immer für einen da waren. Im Grunde hatten beide zwar gesprochen aber wirklich alles durchgesprochen hatten sie nicht. Zumindest waren sie auf einem guten Weg sich langsam wieder näher zu kommen. Der Anblick James unter der Dusche zu sehen, reichte ihr nicht also gesellte JJ sich zu ihm, wo das wieder endete war klar. Das Verlangen nacheinander war strak, stärker als vorher, die Angst sich einander zu verlieren war sehr groß. James machte sich freiwillig als erster fertig und ging dann nach unten, als JJ im irgendwann auch folgte. Er hatte für beide Kaffee gemacht, sie standen sich gegenüber und sie lächelten sich an, blickten sich an. Doch etwas hatte sich verändert. War es James oder war es sie. Julie befand sich während ihres Streites in einer Art eigenen Falle. James blickte auf die Uhr. „Ich muss los…wir sehen uns nachher Schatz. Ich liebe dich“, kam es von ihm, als er sich mit einem Kuss von ihr verabschiedete.

Ihr Blick sah ihm hinterher. Ihre Lippen nippten an ihrem Kaffee und sie sah James aus dem Fenster nach. Es war nicht nur der Streit zwischen den beiden der dafür sorgte das sie sich so entfremdeten. Nach dem sie das mit der Trennung ausgesprochen hatte, sperrte sie auch ihre Gefühle weg. So als wäre es ihr egal was zwischen den beiden war. Als wäre es vorbei. Vielleicht um die Zeit besser zu überstehen. James war seit es mit ihnen anfing ihr Ankerpunkt. Das was sich zwischen den beiden Entwickelte hatte war nicht geplant und dennoch ließen sich beide darauf ein. Ihre Liebe zueinander wuchs, aber manchmal gab es Momente wo sie dachte James seit weit von ihr entfernt. Für beide war es nicht immer einfach die Vergangenheit holte beide immer wieder irgendwie ein, doch alte Gewohnheiten abzulegen war auch nicht einfach. Beide waren auf ihre Art gebrannte Kinder. Doch was Julie an James schätzte war immer seine Ehrlichkeit, immer für sie da zu sein, was auf gegenseitig berührte. Ihre Art miteinander umzugehen was ihre Liebe ausmachte. Ihre Art zu kommunizieren war mit einem wichtigen Faktor. Für eine Weile ist eine gewisse Funkstille nicht schlecht, sie fördert das Verlangen und die Sehnsucht nacheinander. Doch dieser Streit sorgte dafür das JJ ihre Gefühle immer tiefer in die Schublade steckte, bis es für sie nur noch dieses Gefühl einer Art Freundschaft gab.
Das Gefühl wie es am Anfang war. Und dennoch signalisierte ihr Unterbewusstsein die Liebe zu ihm. Durch ihre Träume die sie nicht verstecken konnte oder wollte, ließ sie alles wieder zu und wenn sie aufstand waren diese Gefühle weg. Auch wenn es ihr ein wenig Angst machte dieses Gefühl zu haben, half es ihr sich wieder ein wenig zu fangen. Julies Gefühle waren durch einige Faktoren durcheinander und das tat ihr nicht gut. Tilly gab ihr immer gute Ratschläge und dennoch ließ sie ihre Gefühle nicht zu. Auf der einen Seite hatte sie Angst James zu verlieren und auf der anderen Seite hatte sie Angst ihre Gefühle wieder richtig zuzulassen. Reden konnte man immer miteinander, versprechen konnte man immer machen aber das alles beizubehalten ohne den anderen zu enttäuschen war schwierig. Vielleicht vermittelte Julie ihm auch unbewusst das Gefühl zu viel von ihm zu erwarten. Da sie wusste das er auch genug Stress und andere Dinge um die Ohren hatte, machte ihm der Familie Stress dennoch zu schaffen. Dennoch hoffte er das beide sich wieder so verstehen würden wie vorher. Beide füreinander da waren, wenn es einem schlecht ging. Beide Reden würden miteinander. Aufgeben war für sie keine Option aber dennoch ließ sie ihre Gefühle nicht zu. Julie hatte sogar ein paar Tage an denen es ihr nicht sehr gut, auch ihr Stress holte sie ein und es zerrte an ihren Kräften. Innerlich war sie fertig mit allem und dennoch gab sie noch soviel um allem gerecht zu sein. Die Trennung von James war das was ihr den Rest gab. Deswegen hoffte sie das es besser werden würde zumindest ein Stück weit das es für beide wieder so war wie sie für beide gut war um alles einigermaßen zu regeln.

Julie trank den letzten Stück, sie war so in ihre Gedanken versunken, dass auch sie sich auf den Weg zu ihrer Arbeit machte. Sie liebte ihren Mann über alle und hoffte das es ihre Chance war die beide nutzen würden. Den das war mit ihrer letzten Hoffnung, wenn diese starb war für beide alles zu spät. In ihrem Büro angekommen, machte sie sich daran die Akten wieder ab zu arbeiten die auf ihrem Schreibtisch lagen. Neben ihr stand schon bereits die dritte Tasse Kaffee, als ihr Pager losging und man auch schon die Durchsage hörte das man sie sofort im Gateraum brauchen würde. Sofort sprang sie auf und machte sich auf den Weg. Als Julie den Gateraum betrat war niemand außer James zu sehen der vor Rampe stand und nur auf sie wartete. Ihr Blick ging zu Kelly hoch der im Kontrollraum nach unten sah zu ihr. Ihr Arme hoben sich so als wolle sie sagen wo der Notfall ist. „Hieß es nicht eben noch ein Notfall“, sie blickte sich um. „Wo ist das Team und die Verletzten“, fragte sie bei James nach der auf sie zuging. Ein Malp stand nicht weit entfernt von ihr mit Gepäck darauf. „Also es gibt einen kleinen Notfall bei dem ich deine Hilfe brauche, und es ist von größter Wichtigkeit“, kam es von James der auch noch ernst aussah. Er wusste das sie keine Überraschungen mochte. Für sie war es wichtig sich auf alles einstellen zu können. Das Malp neben ihr setzte sich in Bewegung in Richtung Rampe, bis zum Tor wo es dann verschwand. Julie sah James an und nickte. „Brauchen wir dazu nicht das Team“, fragte sie unsicher nach. James hatte keine Ausrüstung wie sonst an, sondern nur ganz normale Zivil Kleidung an. „Nein, hier geht es um was sehr wichtiges, deswegen Zivil“, sie blickte James in die Augen und beide sahen sich an. Etwas war merkwürdig, aber wenn sie eines gelernt hatte war es James seine Entscheidungen oder Handlungen nicht in frage zu stellen. „Ok“, James signalisierte Kelly mit einem Daumen das alles okay war und sie blickte auch zu ihm als er ihr freundlich zuwinkte und James Julies Hand nahm und sein Kopf in Richtung Wurmloch nickte. Die beiden gingen durch und auf der anderen Seite erblickte sie eine wundervolle Landschaft. Sie wirkte wie gemalt, als wäre hier noch nie jemals Zivilisation gewesen. „Wow“, ein leichtes grinsen kam über seine Lippen, als er ihr Sprachloses Gesicht sah. Hier würden beide hoffentlich endlich die Zeit finden um wieder zueinander zu finden.

Ein strahlend klarer blauer Himmel mit kleinen Wolken bedeckt. Berge und sehr viel Wälder. Von da wo sie standen konnte man einen leichten Blick auf Wasser entdecken. „Es ist so wundervoll hier findest du nicht“, fragte James nach als sie nur nickte. „Was machen wir hier?“, kam es erneut von ihr. „Vertrau mir, wir sind nur ein paar Stunden hier“, versicherte er ihr und die beiden setzten sich in Bewegung. James steuerte das Malp. Julie genoss diese frische Luft, diese Ruhe. Um sie herum war nichts als Wiese, verschiedene Blumenarten, Gerüche von Blumen. Hier würde sie es sogar länger als nur ein paar Stunden aushalten. Zwischendurch alberten sie auch herum, küssten sich und hielten sich im Arm. Ihre Blicke beim Ansehen sprach Bände. Julie blickte ihren Mann an, als er sie festhielt und sich in ihren Augen verlor. „So aber nun mal Ehrlich mein lieber was machen wir hier oder ich gehe sofort zurück“, sprach sie frei heraus und blickte ihn an und konnte nicht aufhören an ihn anzusehen. Da war dieser kleine Hoffnungsschimmer der sich versucht durch die Schublade zu mogeln und es ihr dennoch schwer fiel diesen nicht wieder rauszulassen. Die Angst, Enttäuschung waren doch etwas größer als sie dachte.
Wortzählung: 1408

Gesperrt